Ein SPAR-Markt-Foto von Micha:
Hallo Björn,
für deine Sammlung hier der Super Spar aus Blåvand / Dänemark. Neben der Sonntagsöffnung (ALLE DAGE) waren wir auch von dem großen Holzlager begeistert. So konnte das Ferienhaus mit dem guten alten Ofen geheizt werden und die teure Elektroheizung blieb aus.
Vielen Dank für das Bild.
Christian hat eine Frage zu Zahlungsmitteln:
Was ist dir lieber: Bargeld oder Karte?
Hintergrund ist der, dass ja beide Zahlungsarten Kosten verursachen. Bei Kartenzahlung wollen ja der Terminalbetreiber und Co. Ihre Umsatzbeteiligung haben und größere Mengen an Bargeld ziehen dann die "bösen Buben" an und auch der Geldtransporter will bezahlt werden (ich gehe mal nicht davon aus, dass Du die Einnahmen eines Tages selber zur Bank bringst).
Zum einen sieht man in vielen Läden Schilder wie "EC-Kartenzahlung bitte erst ab 10 ?" zum anderen aber auch vermehrt das Angebot sich beim Einkauf mit der EC-Karte auch Geld vom Konto auszahlen zu lassen. ich denke, dass dieser Service auch der Verringerung des Bargeldbestandes dient.
Ich habe es hier im Blog schon häufiger erwähnt und mitlesende Kunden könnten dies bestätigen: Bei mir gibt es keinen Mindestbetrag für eine Kartenzahlung. Wenn es ein Kleinstbetrag von deutlich unter einem Euro ist, verdreht man zwar im Geiste schonmal die Augen – aber das war's dann auch schon.
Mir sind Kartenzahlungen lieber als Bargeld, denn dadurch verringert sich der Bargeldbestand. Und nicht nur die reinen Kartenzahlungen: Dass ich hier meinen Kunden anbiete, Bargeld abzuheben, hat durchaus einen ernsten Hintergrund: Der Bargeldbestand wird noch weiter reduziert. Dem stehen zwar die anfallenden Transaktionskosten gegenüber, aber das ist mir die Sicherheit wert.
Seltsame Buchungen auf meinem Konto, die ich mir beim besten Willen nicht erklären kann:
Nach wie vor nehme ich hier Deutsche Mark an, inzwischen haben sich hier rund 2600DM angesammelt. Die bemerkenswertesten Exemplare sind aber sicherlich die Banknoten der dritten Serie, die gestern Abend noch um einen "20er" ergänzt wurden.
Ich bin gespannt, ob ich im Laufe der Zeit noch alle Scheine dieser Serie zusammenbekommen werde...
Mein erster Gedanke war, dass ich einen meiner Mitarbeiter dringend zum urologischen Notdienst schicken sollte.
So dramatisch war die Situation dann aber zum Glück doch nicht: Ein Kollege hatte Cola- und Getränkereste in das Urinal auf der Herrentoilette geschüttet und nicht weggespült.
In der vergangenen Woche hatte mir mein Mitarbeiter Yusuf eine MMS zukommen lassen. Anbei war ein Foto eines Zettels, der hier an der Kundenpinnwand hing.
Ich betreibe seit dem fröhliches Rätselraten: Was will der Autor des Zettels damit erreichen? Verstehe ich da irgendein Detail nicht oder hat da wirklich jemand eine Katze seit zwei Jahren einbehalten und versucht jetzt erst, das rechtmäßige Herrchen zu erreichen? Oder war die Katze vielleicht nur ein (eher häufiger) Gelegenheitsgast und soll nun mit in den Süden ziehen?
Getränkerolli, frisch vom Großlager.
(Hm, schade – auf dem Foto sehen die zerknautschen Packungen gar nicht mehr so dramatisch aus. Aber wahrscheinlich wird diese Saftpakete kein Kunde freiwillig aus dem Regal greifen...)
Aufgrund der doch überwiegend negativen Stimmen, möchte ich diese Rubrik zwar nicht einstellen, aber doch zumindest verringern. Ab sofort gibt es nur noch ein Bild pro Woche.
Nachtrag: Ich gebe zu, dass die Rubrik etwas anstrengend war. Um die Regelmäßigkeit zu wahren, musste ich entweder immer sehr zeitig am PC sein oder irgendwelche Bilder schon in petto haben. So wird's etwas angenehmer.
Anruf bei der Hotline einer meiner ec-Cash-Anbieter. Die Ansage der Navigation verrät mir, dass ich bei technischen Problemen die Taste "1" drücken soll, bei Fragen zu meinem Vertrag die "2" und mit "3" erreiche ich jemanden, der mir bei buchhalterischen Fragen weiterhelfen kann. So weit, so gut.
Nur die Ansagestimme finde ich eine Beleidigung für den Anrufer. Eine weibliche Stimme, computergeneriert und mit dem typischen "Blubbern", dass diese synthetische Sprache oft mit sich führt. Die paar Zeilen Text hätte doch auch eine echte, freundlich klingende Mitarbeiterin in die Telefonanlage hauchen können.
Zwei Kundinnen unterhielten sich, dabei fiel dann auch der folgende Satz die folgende Aneinanderreihung von Wörtern: "Eh, nee, die kauf isch nisch, die kosten voll teuer!"
Mein Tipp: Das Geld lieber in eine Tüte Deutsch investieren.
Erholte Grüße aus dem trüben Bremen. Heute wird es wohl noch keine allzu spannenden Geschichten geben. Ich schließe mich im Büro ein, um die Arbeit der letzten Woche nachzuholen und vielleicht werde ich nebenbei ein paar E-Mails bearbeiten und einige Zusendungen hier veröffentlichen.
Also, bitte, keinen Stress.
Ich verabschiede mich hiermit für meinen längsten Urlaub seit über zehn Jahren. Zehn Tage bin ich nicht hier und das ist für mich schon geradezu eine neue Erfahrung. Zehn Tage dürften den meisten nur ein müdes Lächeln entlocken – aber nur wer auch selbstständig ist, wird das Gefühl nachvollziehen können, sein "Baby" so lange alleine zu lassen. Immerhin ist das hier kein Handswerksbetrieb oder eine Agentur, die einfachmal mal Betriebsferien macht. Hier wird alles weiterlaufen (müssen) – aber ich vertraue meinen Mitarbeitern und werde einfach mal allen Stress vergessen.
Urlaubsvertretung gibt's keine und diesmal auch keinerlei vordatierten Blogeinträge. Hier im Blog bleibt es folglich bis zum 9. August also einfach mal ganz ruhig.