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Der Klimaschutz-SPAR-Markt

Thomas hat mir ein paar Links zu einem "Klmaschutz-Supermark" geschickt. Vielleicht auch, weil es ein SPAR-Markt ist, aber eigentlich auch einfach nur aufgrund der Sache als solche, möchte ich den nicht nur kommentarlos in der nächsten Linksammlung verschwinden lassen.

Hier der Artikel auf oekonews.at.

Und vor allem auf der Website der SPAR finden sich viele weitere Informationen über diesen Markt.


Na, wer findet den Supermarkt auf diesem Foto? :-)



(Foto: SPAR.at)

Der mit den Ekelfingern

"Kannst du mal eben was auf dem Video nachgucken?", sprach mich meine Mutter an. "Ich hatte in meinem Einkaufswagen, in dem ich meine Unterlagen aufbewahre, auch eine offene Tüte Marzipankartoffeln liegen. Dann war ich nur ein paar Minuten weg, komme wieder und irgendjemand hat die Kartoffeln alle im Wagen zwischen die Gitterstäbe gesteckt."

Der Typ, der das getan hatte, war sogar noch im Laden. Ein ziemlich heruntergekommener Typ, mit tabakbraunen Fingerspitzen und schwarzen Fingernägeln. "Ich hab' da nur eine gegessen", redete er sich heraus. Warum er die anderen Marzipankartoffeln im Wagen verteilt hatte, erklärte er mir nicht mehr. Aber er hat die Tüte wenigstens ohne lange Diskussion bezahlt.

Widerliches, aoziales Verhalten. :-(

Diebstahl mit Rock

Dieses Video kursiert momentan im gesamten Web. Wo des genau aufgezeichnet wurde, ist unklar. Es scheint eine Apotheke oder Drogerie oder ein Teil eines größeren Marktes sein, in dem dort Babynahrung entwendet wird.

Bemerkenswert finde ich die Vorgehensweise. Wie so oft im Leben siegt auch hier die Frechheit wieder. Nicht nur ein Teil heimlich irgendwo in der Jacke verschwinden lassen – nein, kartonweise landet das Zeugs in der "leicht" vergrößerten Innentasche des Rocks. Und niemand hat's gemerkt.


35km durch Bremen

...und wenn der torfnasige Verkäufer bei Hornbach meiner unwissenden Kollegin nicht Leuchtstoffröhren mit dem Aufdruck "cool white" in die Hand gedrückt hätte, als sie nach Warmtonlampen gefragt hat, könnten wir uns jetzt knapp 35 Kilometer Fahrt durch den Feierabendverkehr ersparen. :-(

Leckerlade

Gerade eben hat mir der DHL-Bote einen kleinen Karton in die Hand gedrückt. Der Inhalt: Zwei kleine weiße Kartons mit insgesamt 20 Tafeln der veganen "Milchschokolade".

Erster persönlicher Test: Ich mag die Schokolade überhaupt nicht und vor allem das Kratzen im Hals ist unerträglich. Aber der Wurm muss ja bekanntlich dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. :-)



Etwas ernüchternd war allerdings der Aufdruck mit der Produktbezeichnung auf dem "Leckerlade"-Umkarton: "Schokoladenkuvertüre mit Reisglukosesirup".


Wasser aus dem Boden

Dieses Gebäude ist offenbar für Wasserschäden prädestiniert. Genau vor unserem Haus ist unter dem Gehweg ein Wasserohr leckgeschlagen. "Hast mal im Keller geguckt, da müsste auch alles unter Wasser stehen?", entgegnete einer der beiden Bauarbeiter, als ich mich nach dem Grund für die Arbeiten erkundigte.

Ohmann, hier kann man was erleben... :-|


Buddelei vor dem Laden

Lustiger Zufall: Vor auf den Tag genau einem Jahr nachdem unsere Straße nach monatelangem Umbau wieder freigegeben wurde, wird heute zum ersten Mal hier im direkten Umfeld das Pflaster wieder aufgerissen. Dürfte sich aber nur ein eine kleine Tagesbaustelle handeln und ich habe auch keine Idee, was die da machen. Aber fällt eben schon auf, wenn man sowas genau vor dem Schaufenster hat:


Anruf?

Ich hab's ja schon häufiger mal erwähnt, aber es regt mich auch immer und immer und immer wieder auf, dass man sich heutzutage nichtmal mehr am Telefon verwählen kann, ohne dass in zumindest 50% der Fälle der Gegenanruf erfolgt: "Sie hatten bei mir angerufen?"

"Keine Ahnung, wer ist denn da?"

"Ja, hier ist der Michael Müller-Mustermann."

"Sagt mir gar nichts."

"Aber ich sehe doch Ihre Nummer hier. Um was geht es denn?"

... :-|

Bindenwerfende Kleinkinder

Ein paar Jugendliche betraten den Laden gegen halb Sieben. Das Trio bestand aus zwei fünfzehnjährigen Mädchen und einem siebzehnjährigen Jungen. Die drei nahmen sich zuerst eine Packung Kekse und steuerten dann direkt in die Getränkeabteilung und griffen dort noch zu drei Flaschen Bier.

Der Junge ging schonmal vor und hatte plötzlich die lustige Idee, seine beiden Begleiterinnen durch den halben Laden hindurch mit einer Packung Damenbinden zu bewerfen. Das fanden die Mädchen wiederum so originell, dass sie die Packung gleich wieder und nicht weniger schwungvoll zurückfeuerten. Schließlich gingen die Schüler zur Kasse und die Alwas-Ultra-Packung blieb auf dem Boden halb unter einem Regal liegen.
Ich ging ebenfalls nach vorne und sprach den Typen an. Warum er hier Ware durch die Gegend werfen und einfach liegenlassen würde. "Was? Häh? Habe ich überhaupt nicht gemacht!", protestierte er und wollte das doch tatsächlich mit mir ausdiskutieren.
Als er nach kurzer Diskussion schließlich doch zurück in den Laden ging, entdeckte ich die drei Bierflaschen auf dem Kassenband. "Die kann ich euch leider nicht verkaufen", sagte ich.
Die Mädels wussten aber, dass sie die doch kaufen könnten: "Er ist schon siebzehneinhalb!", erklärten sie mir.

"Falsch!", konterte ich. "Ihr seid höchstens dreieinhalb. Die Kekse verkaufe ich euch, aber für das Bier habt ihr euch definitiv disqualifiziert."

DIE GESICHTER!!!

Ich gebe ja zu, dass ich die drei Euro umsatz auch gerne gemacht hätte, aber so viel war mir der Spaß um diese kleine Strafe wert. :-)


Und die Frage, warum Kinder morgens um 7 Uhr Bier kaufen, könnte man eigentlich auch noch mal in die Diskussionsrunde werfen...

Karl-Heiz Ülcan

Ein südländisch oder orientalisch wirkender Mann wollte mit ec-Karte zahlen und war etwas überrascht, als er seine PIN eingeben sollte. Nach zwei Fehlversuchen brach mein Mitarbeiter den Vorgang vorsichtshalber ab. Der Kunde wurde sehr aufbrausend und verlangte, dass das auch mit Unterschrift gehen muss.

Ging aber trotzdem nicht.

Erst als der Kunde weg war und sich mein Mitarbeiter die Sache noch einmal durch den Kopf gehen ließ, fiel ihm eine etwas merkwürdige Unstimmigkeit auf: Auf der Karte hat mit 99%iger Sicherheit ein "typischer" deutscher Name gestanden, sozusagen in der Art von "Max Müller".

Wenn das mal mit rechten Dingen zugegangen ist... :-|

Jörg

Es war mal wieder so weit: Ein Kunde hat mich nicht mit "Herr Harste" oder meinetwegen auch "Björn" angesprochen, sondern mit "Jörg".

ICH HEISSE NICHT JÖÖÖÖÖÖÖÖRG. :-|

Leider ohne Bild

Von einer Medianagentur bekam ich folgende Anfrage:
"Sehr geehrter Herr Harste,

leider konnte ich Sie heute telefonisch nicht erreichen und möchte Ihnen auf diesem Wege einen Kooperationsvorschlag auf shopblogger.de machen.

[...] für unseren Kunden suchen wir themenrelevante Domains auf denen wir einen 400 Wörter Unique Content online stellen könnten. Der Unique Content Text wird von unserer erfahrenen und professionellen Redaktion geschrieben. Sie müssen nichts machen, außer den Artikel online zu stellen. Der Beitrag wird zum Thema „Gutscheine“ geschrieben. In welche Richtung es gehen soll, können Sie mir aber gerne vorgeben.

Gerne sind wir auch bereit, anstatt eines Artikelbeitrags einen Link mit Ihnen zu tauschen. Wir haben viele Seiten in unserem Portfolio.

Selbstverständlich erhalten Sie für die Online Stellung des Artikels eine Vergütung.
"
Den Satz mit der Vergütung hatte ich leider zunächst überlesen und etwas voreilig eine kleine Mail zurückgeschrieben:
"Was bekomme ICH dafür?"
Danach habe ich leider erst den Teil mit der Vergütung gesehen und noch diese Mail hinterhergeschickt:
"Ach, ich hatte den Teil mit der Vergütung übersehen.

Danke für das Angebot, aber ich habe kein Interesse an einer Zusammenarbeit.
"
Da ist also von "Vergütung" die Rede und als ich das gelesen habe, verkünde ich, dass ich kein Interesse an einer Zusammenarbeit habe. Ich hätte das Gesicht der Absenderin zu gerne gesehen. :-)

Leckerlade-Plakat

Vor ein paar Tagen bekam ich einen Anruf: Ob ich Interesse hätte, eine vegane "Milchschokolade" ins Sortiment aufzunehmen. Das klang auf jeden Fall ausprobierenswert und außerdem würde die Schokolade hier gut in die Vitrine ins Sortiment passen. Dabei ist der Witz mit der Vitrine gar nicht mal so abwegig, immerhin kostet eine Tafel 2,59€.

Mein wichtiges Werbemittel sind die A1-Fensterplakate und daher bin ich momentan dabei, mir eine grundlegende Sache anzugewöhnen: Ich nehme gerne neue und/oder ausgefallene Produkte ins Sortiment auf – aber nur dann, wenn ich ein passendes Motiv für ein Plakat bekomme. Eine gar nicht mal so aufwändige Bedingung, die aber hier vor Ort viel bringt.

Poster habe ich schonmal, nun fehlt nur noch die Ware. :-)


"SPAR Premium"

Die SPAR in Österreich hat eine neue Eigenmarke: "SPAR Premium" nennt sie sich und ist das absolute Gegenteil vieler anderer Eigenmarken, die sich ja oftmals vor allem im Preiseinstiegssegment finden lassen.

Hier der Werbespot mit Pierce Brosnan. Viele mögen das für ein belangloses Detail halten, aber ich finde sehr sympathisch, dass die Pfanne bei 0:27 deutliche Gerbrauchsspuren hat und nicht "perfekt glänzend" ist. Macht's authentischer.