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Nehmen neue Palette!

Mit dem türkischstämmigen Fahrer eines Lieferanten kam ich zufällig ins Gespräch über Fremdsprachenkenntnisse bei Migranten. Er berichtete mir, dass er es immer wieder erlebt, dass Leute ihn gleich mit "Da du nehmen neue Palette!" und ähnlichen "Satz"konstruktionen ansprechen.

"Ist ja kein Wunder, dass Ausländer hier kein vernünftiges Deutsch lernen", lachte er.

Umfrage zu Milchrodukten

Irgendein Institut hat angerufen. Es würde um eine Sie würden eine Umfrage unter Verbrauchern durchführen und es würde um die Bekanntheit von Fruchtjogurtmarken gehen. Wer die Umfrage veranlasst hätte, dürfte er mir erst nach ein paar Fragen sagen, damit ich neutral und unbeeinflusst antworten kann:
Nennen Sie die Fruchtjogurt-Marken, die Sie kennen.

Handelsmarken allgemein, Milram, Zott, Ehrmann, Bauer, Söbbeke, Andechser. Das sollten zumindest ein paar wesentliche Marken sein.

Kennen Sie das Produkt "Froop"?

Ja, natürlich. Achja, das ist auch Fruchtjogurt.

Wissen Sie, wer "Froop" herstellt?"

Ja, weiß ich. Ich habe mal eine Frage: Ist diese Umfrage von Firma Müller?

Ja.

Dann möchte ich nicht weiter mitmachen. Ich bin nicht bereit, für das Unternehmen auch nur eine weitere Minute meiner Zeit zu opfern.
Das hat er zum Glück anstandslos akzeptiert.

Fairtrade bei Ben&Jerry

Übrigens: Inzwischen sind sieben Sorten "Ben & Jerry's" Eiscreme mit dem Transfair-Siegel ausgestattet. Das ist doch mal eine erfreuliche Entwicklung.

Weniger erfreulich ist übrigens, dass sie die Produktion der Sorte Phish Food eingestellt haben. :-(


Der gemeine Cliffhanger

Seit Mitte 2008 läuft ein Rechtsstreit. Eine Mitarbeiterin hatte unverschuldet einen längerfristigen Arbeitsausfall. Neben mehreren anderen Personen habe ich in der Sache auf der Klägerseite gestanden, da ich vom Verantwortlichen die Lohnfortzahlung an meine Mitarbeiterin erstattet bekommen wollte.
Die Verhandlung war vor ein paar Wochen, nun folgte das Urteil: Die Klage wurde abgewiesen, denn der Verantwortliche befindet sich auf der Klägerseite. Die Gerichtskosten dürfen sich alle Kläger, mich eingeschlossen, teilen.

Ich hatte mir fest vorgenommen, die Geschichte, nachdem sie ausgestanden ist, hier im Blog aufzugreifen. Doch nun wendet sich das Blatt völlig: Einer der ursprünglichen Kläger wird nun nämlich zum Beklagten – und zwar von mir.

Also heißt es nun erstmal wieder: Abwarten... :-|

Caught on CCTV!

Samsung hat einen YouTube-Viral-Clip herausgebracht, bei dem der Zuschauer via Mausklick entscheiden kann, wie die Geschichte weitergeht.

So weit, so gut – doch was habe ich mit Samsung zu tun und warum erwähne ich das ausgerechnet hier? Ganz einfach: Der Clip spielt in einer uns allen nicht ganz unbekannten Umgebung. :-)


Probetag

Einen Probearbeitstag für eine möglicherweise zukünfige Mitarbeiterin musste ich in all meinen Jahren hier auch noch nie schriftlich bestätigen:
Der am 20. Januar 2011 anstehende Schnuppertag dient dazu, dass Frau Mayermuellerschultz den Arbeitsplatz hier im Supermarkt kennenlernt.
Gegenseitige Verpflichtungen entstehen hieraus nicht. Insbesondere besteht keine Arbeitspflicht. Seitens des Unternehmens besteht keine Vergütungspflicht.
Mal sehen, was daraus wird...

Die muddelige Weinecke

Oder auch: Der schmuddelige Weinwagen.

In der Weinabteilung habe ich einen kleinen Deko-Holzkarren stehen. Das Ding ist mittlerweile mindestens acht Jahre alt und sieht (nach dem Einsatz hier im Laden) auch entsprechend aus. Vor allem ist das unbehandelte Holz teilweise extrem schmuddelig, es fehlen Teile etc. und außerdem bietet der Wagen gar nicht genug Platz für alle Bio-Weine, die wir inzwischen haben (und deren improvisierte Platzierung auf dem Foto (zum Glück) gerade nicht zu sehen ist).

Ich werde wohl eine kleine Regalgondel der "Wire Tech"-Serie von Wanzl dort aufbauen. Die entsprechende Anfrage habe ich bei Wanzl bereits gestellt und ich hoffe doch sehr, dass ich die Teile spätestens schon nächste Woche bekomme.


Rotowash

Die Rotowash-Maschine, die hier seit inzwischen knapp zwei Jahren im Einsatz ist, hat wohl endgültig ausgedient. Das Ding sieht (trotz Pflege) so aus, wie sowas eben nach zwei Jahren gewerblichem Dauereinsatz aussehen kann. Dazu kommt, dass sie seit einiger Zeit wieder kaputt. Wie kann man in so einem Gerät Kunststoff-Zahnräder für die Kraftübertragung vom Motor zu den Walzen verbauen?!? Ich werd's nie begreifen...

Von der kleinen "Flipper" habe ich schonmal eine für meinen Markt in Findorff bestellt. Ich gucke mir hier für das Hauptgeschäft erstmal noch eine etwas größere Version davon an und dann entscheide ich, welche ich nehmen werde.


Eckensorgen 2

Eigentlich wollte ich ja noch ein kleines Video davon machen, wie ich an den festgeklebten Gummiecken herumrüttele und wie sich dabei die ganze Seitenwand vom Kühlregal bewegt. Leider war das, was ich mit dem Video zeigen wollte, kaum zu erkennen.

Aber für UHU wär's ein 1A-Werbefilm gewesen! :-)

Voll bis an die Tür!

Der erfolglose Versuch, in meinem Markt in Findorff in einen Nebenraum des Lagers zu gelangen, in dem wir alte Regalteile und sonstiges unbenötigtes Zeugs lagern... :-O


Ganz leere Fleischtruhe

Wir haben nicht nur neue Lampen für die Fleischtruhe bekommen, sondern auch neue Liefertage. Und weil ich das verschwitzt hatte, ist das Ergebnis derzeit ein ganz trauriges. :-(

Aber ab morgen dann wieder... (Nachtrag: Natürlich frisch gereinigt. Was auf dem kleinen Foto zu sehen ist, war in Wirklichkeit entsprechend deutlicher...)


Fragen zum Hausverbot

Thomas hatte hier in einem Kommentar ein paar Fragen zum Hausverbot:
Wie setzt Du das Hausverbot eigentlich durch? Beim eintreten in den Laden hast Du vermutlich noch keine Überwachung durch einen Mitarbeiter, also selbst wenn sich jemand an das Gesicht erinnert, tritt das im Laden oder an der Kasse auf. Was dann?
Hintergrund: ich war kürzlich in einem Supermarkt, vor mir ein vermutlich Obdachloser, der eine Packung Tetrapack-Wein kaufte und auch bezahlte. Die Kassiererin wies ihn darauf hin, dass er in dem Laden Hausverbot hätte und nicht wiederzukommen hat.

Was würdest Du tun, wenn da einer von denen mit Hausverbot an der Kasse steht und irgendwas bezahlen will?
1. Das Hausverbot umzusetzen ist in der Praxis ein Glücksspiel. Sieht man überhaupt zufällig jemanden, der Hausverbot hat und erkennt man ihn schließlich auch und erinnert sich daran, dass er nicht mehr in den Laden darf? Das ist zum Beispiel etwas, das ich als jemand, der sich absolut keine Gesichter merken kann, überhaupt nicht kann. Manche Leute könnten vor mir stehen und mich doof angrinsen – ich würde nicht erkennen, dass ich ihn ein paar Tage hier herausgeworfen habe. Aber dafür habe ich ja ein paar fähige Mitarbeiter/innen. :-)

2. Wenn wir jemanden erst an der Kasse als jemanden identifizieren können, der hier Hausverbot hat, werfen wir ihn trotzdem raus. Da ist mir der Umsatz auch egal.

3. Den meisten Leuten ist die Sache mit den Hausverbot egal und sie kommen trotzdem einfach weiter in den Laden. Man kann sie zwar wieder herauswerfen, aber was will man sonst machen? Nichts. Anzeige wegen Hausfriedensbruch wäre zwar möglich, aber da es ein Antragsdelikt ist, müsste sich der Geschädigte selber darum bemühen und auch zunächst selber alle Kosten begleichen. Die Chance, von einem Junkie oder Obdachlosen irgendetwas wiederzubekommen, selbst wenn er verknackt würde, ist gleich null. Hat dafür jemand Zeit, Nerven und Geld übrig? Also ich nicht.

Ein Fach besser!

Der Kalender, auf dem wir den Verleih unserer Bierzeltgarnituren organisieren, hängt hier für alle Mitarbeiter greifbar im Aufenthaltsraum. Aus praktischen Gründen haben wir den Kalender in zwei Hälften geteilt, damit man die Schranktüren noch öffnen kann. :-)

Nachdem er es nun auch zu Manuels Reihe "Kalender in aller Welt" geschafft hat, möchte ich das Bild hier bei mir auch noch verewigen:


Bücher = Kataloge

Die seltsame Büchersendung hat sich übrigens aufgeklärt.

Ich hatte am Wochenende noch einmal darüber nachgedacht und dabei fiel mir auf, dass der Bote einen Zettel mit dem Namen des "Bestellers" hatte. Weil ich wissen wollte, was dahinter steckte, rief ich gestern dort an und erfuhr, um was es sich bei den "Büchern" handelte. Das waren nämlich die aktuellen VHS-Kataloge, für die ich mit auf dem Verteiler stehe. Hätte der Fahrer natürlich auch gleich sagen können. "Bestellt" hatte mein Mitarbeiter die auch nicht ausdrücklich, sondern er steht einfach als Ansprechpartner mit auf der Liste drauf.

(Inspiriert durch das Foto aus dem letzten Blogeintrag, auf dem man rechts neben dem Sämereien-Ständer nämlich die Kataloge sehen kann...)


Sämereiendisplay

Wir haben seit gestern Abend übrigens auch wieder Sämereien im Angebot. Das ist nun nicht weiter ungewöhnlich, denn die haben wir bislang jedes Jahr gehabt. Diesmal allerdings habe ich kleines, kompaktes Display eines anderen Herstellers bestellt.
Beim Auspacken war ich begeistert. Auf dem Foto macht das Ding zwar nun nicht so viel her, aber der Aufsteller wirkt durch die dichte Packweise sehr bunt und interessant. Erstaunlich, dass man sich wie blöde über sowas freuen kann. :-)