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Glücksbringer zum Jahreswechsel

Denkt daran: Am 3. Februar ist das Chinesische Neujahrsfest!

Also noch schnell rechtzeitig mit den richtigen Glücksbringern aus Schokolade eindecken: Schornsteinfeger, Hufeisen, Glückskäfer und was es sonst noch so gibt. Alle anderen Supermärkte verschachern die Sachen ja immer schon Ende Dezember und nach Silvester gibt es dann nichts mehr. Aber bei uns hier in der Bremer Neustadt, da gibt es sowas eben auch Ende Januar! Schön, wenn man sich durch Offenheit für Neues aus der Masse abheben kann.


Und dumm, wenn man so einen Aufsteller im Lager vergisst.


"Salami für Vegetarierer"

Die Idee ist ja ganz witzig, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass Netto tatsächlich so für seine Gurken wirbt. Sowas passt irgendwie nicht zu einem großen, "seriösen" Unternehmen. Außer zu MediaMarkt. Aber die sind ja auch nicht seriös. Will man bei Netto in die (werblichen) Fußstapfen des Technikdiscounters treten?


Gestellte Uhren in den Kassen

Ich berichtete ja vor ein paar Wochen, dass ich hier nicht mehr die Uhrzeit an meinen Kassen stellen kann und folglich früher oder später aufgrund der großen Diskrepanz zwischen Kasse und Kalender doch auf ein anderes Kassensystem umsteigen werden muss.

Hahaaaa!!! Die nette Dame beim Support kennt einen Trick, mit dem sie "von hinten" den Parameter in der Software verstellen kann. Ich freue mich, dass das geklappt hat. :-)



(Der abgebildete Kassenbon ist inzwischen schon etwas über 2 Stunden alt. Die Uhren gehen momentan sehr genau.)

Exotisches Leergut (125)

Diese Dose hätte ich probeweise auch gerne selber in "exotisches Leergut" verwandelt, aber mein Mitarbeiter Gregor war dabei leider schneller... :-)

Es ist doch immer wieder schön, eine der SPAR-Eigenmarken aus dem Ausland zu sehen, wenngleich der vorhergehende Beitrag in dieser Rubrik auch eine "SPAR"-Flasche war.


Alte Datensätze in den neuen Telefonen

Ich hatte mir vor einer Weile einen Stapel neuer aufbereiteter Mobilteile für unsere schnurlosen Telefone hier in der Firma gekauft. Die Serie wird nicht mehr produziert, aber ich mag die Geräte einfach und hatte mir daher einen ganzen Stapel von den Geräten hier auf Vorrat ins Lager gelegt.

Etwas erstaunt war ich, als da eben in einem Telefon ein Hinweis auf einen Geburtstag auf dem Display aufblinkte. Dabei fiel mir auf, dass da eine ganze Menge alter Telefonnummern und Namen zu finden waren. Einige haben Facebook-Accounts, die Daten stimmen so weit.
Ich hatte erst überlegt, ob ich die Leute mal anschreibe und berichte, was passiert ist. Dann dachte ich, dass es wohl der schnellere, unkompliziertere und für alle Beteiligten am wenigsten aufregende Weg sei, wenn ich die Daten einfach vom Telefon lösche.

So ist es dann auch passiert.

Wenn sie die Kunden schon gegenseitig beklauen

Es war gestern Abend gegen halb Elf. Ich war schon zu Hause und habe die Sache nicht mehr persönlich mitbekommen – ausrichten hätte ich allerdings auch nichts können...

Ein Kunde hatte vor seinem Einkauf einen Träger Bier, den er mitgebracht hatte, auf den Packtisch in Kassennähe abgestellt, um Missverständnisse hier an der Kasse zu vermeiden. In den paar Minuten, die er für seinen kleinen Einkauf benötigte, hat ein Pärchen den Träger langerfinger kurzerhand "im Vorbeigehen" mitgenommen. Die Achtung von fremdem Eigentum wird ja aber sowieso völlig überbewertet. :-(

SO war das sicherlich nicht gedacht...

Uns war in den letzten Tagen immer wieder ein ziemlich heruntergekommener Mann hier im Laden aufgefallen. Besonders markant waren unter anderem seine "Arbeitsbekleidung" in Form einer bedruckten Jacke und eines um den Hals hängenden "Dienstausweises" einer Obdachlosenzeitung.

Straßenzeitungen haben generell den Sinn, dass ihre Verteiler auf diese Weise eine Tätigkeit ausüben, auf diese Weise in Kontakt mit der Gesellschaft bleiben und nebenbei noch ein kleines Einkommen erzielen. Vor allem sollen sie aus der Situation herausgebracht werden, klauen zu müssen – was in diesem Fall offenbar nicht viel geholfen hat. Aber ausgerechnet in seiner offensichtlichen Rolle als "freier Mitarbeiter" der Zeitung macht die Sache in meinen Augen doppelt unangenehm.

Telefonieren an der Kasse

Die Thematik hatte ich hier ja schon häufiger, aber ganz aktuell habe ich wieder einmal mitbekommen, wie ein Kunde, der an der Kasse am Anfang einer (inzwischen schon längeren) Schlange gerade an der Reihe war, plötzlich sein Handy zückte, sich etwas von der Kasse entfernte und in aller Seelenruhe telefonierte.

Seine Waren waren natürlich bereits in der Kasse verbucht und die Bitte meiner Kassiererin, doch erstmal seine Sachen zu bezahlen, quittierte er mit einer recht harschen und gernervt wirkenden Reaktion.

"Fasse dich kurz" gilt wohl eben leider doch nur für öffentliche Fernsprecher und nicht für das private Handygespräch am Anfang einer Warteschlange. :-|

Unnützes Wissen bei Facebook

Timo hat mich auf einen Schnipsel aus der Facebook-Gruppe "NEON Unnützes Wissen" hingewiesen:



Seine Frage an mich ist, ob sich diese Zahl mit meinen Erfahrungen deckt. Ehrliche Antwort: Keine Ahnung. Ich habe es hier bei mir im Laden nie gestoppt und ausgewertet...

Nachtrag: Obwohl... Bei genauerer Betrachtung... Jeder zweite Kunde, der sich wegen der Wartezeit beschwert, steht schon "seit einer halben Stunde" da herum. Daraus müssten sich doch Rückschlüsse ziehen lassen. :-)

Kochbananen

Seit dieser Woche haben wir übrigens Kochbananen hier im Sortiment. Ich habe mich bislang noch nicht getraut, sie mal zu probieren. Uns wurde versichert, dass die im Grunde "wie Kartoffeln" schmecken sollen. Aber ihr wisst ja: Wat de Buur...

Wie auch immer: Ich glaube nicht, dass die Kochbananen hierzulande jemals eine ernsthafte Konkurrenz für Kartoffeln werden könnten.


So sind sie, die Geschmäcker

Eine Kollegin und ich empfahlen einem Stammkunden einen "guten" Bio-Rotwein. Ich schreibe "guten" nicht deshalb in Anführungszeichen, weil ich es nicht so meine, sondern weil Geschmack nunmal immer eine sehr subjektive Empfindung ist und wir den Wein nunmal für ausgesprochen lecker halten. Etliche positive Rückmeldungen von Kunden haben uns auch im Laufe der Jahre immer wieder in der Richtigkeit dieser Empfehlung bestätigt.

"Fürchterlich!", beklagte sich der Kunde. "Ich habe ein Glas probiert und den Rest dann weggeschüttet. Den mochte ich überhaupt nicht."

Schade um den schönen Wein, aber so ist es nunmal.


PS: Bevor mich die Wein-Profis erschlagen: Ich mache "gut" hier ausschließlich am Geschmack fest. Die anderen Eigenschaften interessieren den Ottonormalkunden nämlich nicht.