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Geburtstagsgewinnspielgewinner – Der Rest

Hier sind die Gewinner von jeweils einer Tafel:

Kurz und direkt war Daniel:
Servus.

Ich möchte die Rittersport gerne probieren, weil ich als Ossi seit einigen Jahren nahe der Alpen wohne und das echt Sahne finde.

Grüße, Daniel
Da die vielen (teilweise recht langen) Beiträge den Rahmen hier deutlich sprengen würden, müsst ihr mal eben auf ""Geburtstagsgewinnspielgewinner – Der Rest" vollständig lesen" klicken.

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Geburtstagsgewinnspielgewinner – Top 4

Die ersten beiden Tafeln gehen an Franziska für ihre höchst dramatische Situation zu Hause:
Hilfe Herr Harste!

Ich werde zu dieser Mail gezwungen, da Sie scheinbar auf Ihrer Seite ein paar Tafeln Schokolade verlosen. Mein Kind hat dies mitbekommen und bedroht mich, während ich Ihnen dies hier schreibe. Er hat einen Wassersprüher in der Hand! Die Gesundheit meine Laptops steht auf dem Spiel, er meint es ernst!

Hier seine Bedingungen: Sie schicken an meine Adresse zwei (wohl besagtes Doppelpack) nicht gekennzeichnete und rückverfolgbare Tafeln der Schokolade. Dafür bleibt mein Laptop trocken und Sie werden nicht von den Rachegelüsten eines drei Jährigen verfolgt!

Werfen Sie die Bestätigung in Ihren Mailkasten. Keine Polizei! Am Besten, Sie verhüllen sich beim Abschicken dieser Mail, damit er weiß, dass Sie es sind. Das hat er bei diversen Serien gesehen, das würde man so machen, wenn man Post verschickt.

Retten Sie meinen Laptop!

Franziska


(Dies ist eine überspitze Darstellung der Vorkomnisse bei mir daheim. Es besteht natürlich kein echter Grund die Polizei zu rufen.)
Sehr schön. Dann benötige ich doch unbedingt mal bitte die genaue Adresse, damit ich die Poliz... ähm, ich meine natürlich die beiden Tafeln Schokolade zuschicken kann. :-)

Bei Fabian ist es noch viel dramatischer. Bei ihm steht nicht die Funktionsfähigkeit seines Laptops auf dem Spiel, sondern seine eigene Gesundheit:
Hey!

Du weißt es vielleicht noch nicht, doch Ritter Sport enthält geheime Ingredienzien, die hochgradig abhängig machen. Diese konnten jedoch noch nicht identifiziert werden, weil festgestellt wurde, dass nur einer von 6 Milliarden Menschen tatsächlich körperlich abhängig davon wird.

Kommen wir zum traurigen Teil L

Dieser Mensch… bin ich… Es fing ganz harmlos an. Erst war es erst ein Stück am Tag, wo ich ca. 6 Jahre alt war. Doch kaum bekam ich mein erstes Taschengeld, verstärkte sich mein Konsum auf ganze Tafeln.

Mein Arzt meint, ich würde ohne Ritter Sport nicht mehr überleben können, weil die geheimen Ingredienzien das aktive Zentrum der Enzyme Cholinacetyltransferase derart stark ausgedehnt hat, dass dieses nur noch aktiv ist, wenn ich genug Ritter Sport zu mir nehme. Tue ich das nicht, wird nicht mehr genug von dem Neurotransmitter Acetylcholin produziert.

Da ich, als einer von 6 Milliarden, der einzige bin, der, bedingt durch einen Gendefekt, was sich auf die Enzymproduktion auswirkt, der davon betroffen ist, bin ich ganz stark auf diese Tafeln angewiesen.

Bekomme ich nicht genug Tafeln, zwingt mich meine Sucht, dass ich Milka Schokolade zu mir nehme, dessen Konsum mich Lila färbt.

Und ich kann nicht Lila in die Schule gehen!!
Das kann ich natürlich nicht verantworten und muss auf jeden Fall versuchen, dies zu verhindern!

Die dreitte Einsendung ist von Patrick. Damit ihr sein Leid nachvollziehen könnt, hier ein kleiner Auszug aus Patricks Tagebuch:
23.01.2011, 23.30 Uhr
Liebes Tagebuch,
ich hasse Montage, genau wie du! Woher ich weiß das du Montage hasst? Ganz einfach, du magst genau die gleichen Sachen wie ich! Und solltest du dich jemals gegen mich Stellen, dann wird der Papierkorb dein neues Zuhause sein.
Das Wochenende verging mal wieder wie im Fluge... Bis Morgen!

Dein Patrick


24.01.2011, 21 Uhr
Liebes Tagebuch,
ich sagte ja schon, ich hasse Montage. Stress, immer nur Stress. Im nächsten Leben werde ich Beamter. Oder Kunde. Eins von beidem. Immer schlafen, andere Leute nerven wann ich will und freie Zeiteinteilung bei gutem Gehalt. Von wem bezieht man eigentlich seinen Lohn als Kunde?

24.01.2011, 22 Uhr
Wikipedia kennt keine Antwort, wahrscheinlich gelöscht wegen fehlender Relevanz. Google aber auch nicht... Nun weiß ich auch nicht mehr weiter, wahrscheinlich benütze ich die falschen Suchwörter.

24.01.2011, 23 Uhr
Wollte mit Herrn Google telefonieren. Finde aber nur eMail Adresse von einem Page. Wieso sollte ich eine Seite anrufen? Meine Liebste liegt neben mir und amüsiert sich gerade mit irgendwelchem RSS-Feeds. Ich hasse SM-Spiele, hoffentlich reicht ihr der Apfel auf dem sie liest. Verstehe immer noch nicht, wieso der nicht rund ist.
Ich gehe jetzt schlafen, überlege mir mal Suchmöglichkeiten für morgen, vielleicht weiß der Shopblogger ja auch bescheid.

24.01.2011, 23.20 Uhr
Hallo Tagebuch,
hab nun verstanden von wem Kunden Lohn bekommen, die Firmen nennen sich z.B. Tomra und Trautwein. Toll, muss mich unbedingt mal Bewerben.

21.01.2011, 23:51 Uhr
Meine Liebste hat mich gerade in die Rippen gehauen, dass tut weh. Sie redete irgendwas von Shopblogger und Alpen, Sahne, Praline, Ritter und Sport. Verstehe garnichts, wieso sollen Ritter beim Shopblogger Sport machen und außerdem bestehen die Alpen nicht aus Sahne und Pralinen wird es da auch nicht geben.
Sie sagt, ich wäre immer so furchtbar unromantisch, dabei habe ich letztens sogar die Socken ausgezogen!
Behalte die Socken ruhig an, damit du keine kalten Füße bekommst, wenn du die Wahrheit über die Alpen und die Pralinen und die Sahne erfährst.

Die letzten beiden Tafeln gehen an Anke. Sie hat sich zwar nicht die lustigste Geschichte ausgedacht, aber ich musste über ihre zweite Mail so sehr lachen, dass ich sie spontan in Gedanken schon auf das Siegertreppchen gestellt hatte. Hier ihre erste E-Mail:
Hallo Björn!

Die Tafeln Ritter Sport-Schokolade sind genau das Richtige für mich. Du weißt ja, gleich und gleich gesellt sich gern. Nun ja, die Schokolade ist süß und ich bin *räusper* natürlich auch voll süß! Jawohl! Und deshalb freue ich mich schon riiiiisig auf meinen Gewinn! Juhu!

;o)

Viele Grüße,

Anke
Ich bin ja nun auch nur ein Kerl und wenn mir eine Dame ins Gesicht sagt, dass sie "voll süß" sei, müssen natürlich die entsprechenden Beweise eingefordert werde. Ich schrieb ihr also eine kurze Mail zurück:
Wenn ich jetzt frech wäre, würde ich sagen: Beweise! Behauptungen aufstellen kann ja jeder. ;-))
Ihre Antwort war der Beweis: Supersüß:
Das sollte als Beweis ja wohl reichen!

Noch irgendwelche Fragen? Nach meiner Postadresse zum Beispiel? ;o)
Die Postadresse brauche ich natürlich auch von Anke. Wie sollte ich denn sonst die beiden Tafeln persönlich vorbeibringen mit der Post herschicken können? :-)

Die anderen Einsendungen werde ich euch nachher auch noch präsentieren. Mal sehen, ob ich das irgendwie kürzen kann. Es ist doch ziemlich viel Stoff...

Noch mehr Frühjahrstafeln

Als "Ritter-Sport-Botschafter" berichte ich nur hin und wieder (meist lobend) über die Firma Ritter Sport – ich bekomme auch immer wieder mal Muster und Gratisware. Nun kam netterweise mit der Post ein kompletter Karton mit inzwischen "richtigen" (also in Originalverpackung und nicht nur mit einem provisorischen Aufkleber) Tafeln der "Alpensahne Praliné".

Das kommt mir sehr gelegen, denn ich leide inzwischen die Qual der Wahl. Ich habe etliche Einsendungen bekommen und obwohl es "nur" für 2 Tafeln Schokolade sein sollte, haben sich manche Leser richtig Mühe gemacht.

Die vier besten bekommen jeweils zwei Tafeln und allen anderen Einsendern, die ich in die engere Auswahl genommen hatte, möchte ich nun aufgrund der überraschenden Lieferung von Ritter Sport trotzdem noch eine der Alpensahne-Praliné-Tafeln zukommen lassen. Später mehr...


Lass' uns fragen...

Eine ältere Frau betrat mit einem jungen Mann den Laden. Möglicherweise (und so, wie sie miteinander geredet haben) war er ihr Enkelsohn. Die beiden suchten Zucker und zwischen ihnen bildete sich in der folgende Dialog:
Enkel: Lass' uns fragen...

Oma:
Nein, wir suchen selber!
Im Vorbeigehen sprach der Enkel trotzem eine meiner Mitarbeiterinnen an und erkundigte sich nach dem Zucker.
Oma: Mensch, halte die Mitarbeiter hier im Laden nicht von der Arbeit ab. Dass ihr jungen Leute nicht mal selber suchen könnt!
Dabei sah sie ihn kopfschüttelnd und vorwurfsvoll an.

Elefantenfüße

Nachher – Vorher.

Und, ja, das ist das selbe Teil. :-O
Erstaunlich, wie sehr sowas im Laufe der Jahre verschmuddeln kann und – noch sehr viel schlimmer – wie sehr man sich tatsächlich an den Anblick gewöhnen kann...


Handwerker im Branchenbuch

Wie pickt ihr einen Handwerker (oder alternativ sonstige Firmen) aus dem Branchenverzeichnis heraus? Wenn man keine Firma kennt, fange ich normalerweise oben bei "A" an und arbeite mich in alphabetischer Reihenfolge vor.

Manchmal fange ich auch hinten an und gehe von Z nach A durch das alphabetische Verzeichnis. Gut haben es die Firmen, die mit A, B, C oder auch mit X, Y oder Z anfangen.

Ganz ehrlich? Mauermann Müller hat da doch echt die A*schkarte, oder fängt jemand tatsächlich in der Mitte an oder pickt sich zufällige Einträge heraus?

Wildlachs für 25 Cent

Erst einige Zeit nach dem Kauf fiel einem meiner Mitarbeiter auf, dass auf seinem Kassenbon ein Artikel "Alaska Wildlachs" für 25 Cent zu finden ist.

Im Warenwirtschaftssystem habe ich den Lachs übrigens nicht gefunden. Was auch immer da passiert war oder immer noch passiert: Ich hoffe, dass wir nicht teuren Lachs für 25 Cent verschenken. Aber da ist inzwischen alles überprüft. Großes Rätselraten... :-O


12 monKEYs

So sieht übrigens eine Kassentastatur von Innen nach zehn Jahren intensivem Gebrauch ohne nennenswerte Reinigung aus.

Wem sich das auf dem Bild dargestellte Motiv nicht sofort erschließt, sollte sich eigentlich freuen und auch gar nicht weiter darüber nachdenken... ;-)


Soll auslaufen!

Gemeint war natürlich, dass wir den Artikel hier aus dem Sortiment verbannen wollen und ihn deshalb so lange nicht mehr nachbestellen, bis die verbliebenen Reste des Getränks auf ein sehr überschaubares Maß zusammengeschrumpelt sind.

Wer das nicht weiß, könnte die Info auch falsch verstehen: Die Flaschen sollen angeblich auslaufen und deshalb vorsichthalber nicht bestellt werden. Das wäre dann natürlich ein Fall für die Grauhof-Qualitätssicherung. :-D


Schockierend ehrlich

Ein Mann unterhielt sich mit einer Kollegin, da er ein bestimmtes Produkt suchte. Es waren allerdings vom Gewünschten nur noch zwei relativ teure Marken vorrätig, die Billigvariante der Eigenmarke war gerade ausverkaut. Er gab ehrlich zu, dass ihm die hochwertigeren Produte zu teuer sind.

"Das ist natürlich schade, dann müssten Sie es einfach mal hier beim Penny an der Ecke oder noch knapp 200 Meter weiter bei Netto probieren", sagte ihm meine Mitarbeiterin daraufhin.

Wir hatten den Mann zwar aufgrund seiner Erscheinung auch zunächst schon als "VP" (vedächtige Person) eingestuft, aber was er dann sagte. war schon schockierend ehrlich: "Da darf ich nicht mehr rein."

Keine Wünsche

Das folgende Bild hat mir Torsten zugemailt. Vielen Dank dafür.
Hallo Björn,

in der eigentlich wunschschwangeren Zeit vor dem Weihnachtsfeste entdeckte ich in einem Kaufland etwas, was wohl wirklich eine Panne oder/und ein Mangel bei der sonst üblichen Kundenorientierung im Einzelhandel ist.

Daher musste ich das einfach, im wahrsten Sinne des Worte, denn es war nur ein simples Fotohandy im Spiel, festhalten - und schicke es Dir nun zu und bin gespannt, wann&wo ich im Lebensmittelhandel (vielleicht schon wieder bei Kaufland) etwas ungewöhnliches und zu Deinem Blog passendes entdecken werde.
So eine "Notrufsäule" ist in großen Warenhäusern mit chronischer Personalknappheit (Überraschende Enthüllung von WikiLeaks: Die besten Verstecke der Baumarkt-Verkäufer während der Arbeitszeit werden aufgedeckt.) sicherlich keine allzu verkehrte Einrichtung.

Bei mir hier nicht wirklich lohnenswert. :-)


Eimer für Getränkereste – unsinniger Versuch!

Beim Aufräumen im Lager haben wir in einer Ecke noch einen alten Mülleimer mit Klappdeckel gefunden. Das Ding ist wasserdicht und nicht allzu groß und so hatte ich die spontane Idee, ihn direkt vor dem Leergutautomaten unterzubringen, damit Kunden irgendwelche Getränkereste aus ihren Flaschen dort hinein entsorgen können. Ein entsprechendes Hinweisschild dafür hätte ich in den nächsten Tagen noch gebastelt.

Ohne dieses Schild erkennen Kunden den Mülleimer als Mülleimer und stopfen – logisch – ihren Müll in den Eimer. Da kam mir wieder in den Sinn, dass Kunden prinzipiell keine Schilder und Hinweise lesen und wenn ich mir nun vorstelle, da jeden Abend ein Gemisch aus vermischten Getränkeresten und sonstigen festen Abfällen rausholen zu müssen...

Ich möchte den Gedanken nicht weiterdenken und verbanne den Behälter wieder in eine Ecke im Lager. :-O


Verdrömelt

Das war wohl noch zu früh am Morgen...

Ein Kunde trug einen relativ großen Rucksack auf dem Rücken und kaufte offenbar einige Dinge für sein Frühstück ein. Eine Flasche Kakao, zwei Brötchen, etwas Aufschnitt und eine Banane. Als er gerade auf dem Weg zur Kasse war, fiel ihm ein, dass er noch einmal am Kühlregal vorbeigucken wollte, drehte sich schlagartig um – und vergaß dabei wohl seinen "Anhang" auf dem Rücken.

Den Hinweis "Fahrzeug schwenkt aus" gibt es für Fußgänger und Supermarktkunden leider auch nicht und so stellte sich das unvorsichtige Lindt-Regal in seinen Weg und ein Großteil der Tafeln polterte zu Boden.

Man hat am frühen Morgen ja auch sonst nichts zu tun. :-O