So sieht es dann aus, wenn man den Pappballen in der Presse nicht nur ordentlich stramm verschnürt, sondern dabei auch gleich noch mit mehreren Knoten an die Pressplatte anbindet.
Unsere alte Beleuchtung hier im Laden ist schon lange am Ende. Wir haben etliche Lichtbänder mit klassischen Leuchtstoffröhren, die im Abstand von ca. 2m den Markt in der kompletten Breite durchziehen. Diese Leuchten haben ihre Zeit längst hinter sich. Das größte Problem ist, dass die
Kunststoff-Fassungen eine nach der anderen auseinanderbröseln und sich auch nicht mehr ersetzen lassen. Da sind
die hin und wieder abbrennenden Vorschaltgeräte fast schon harmlos gegen.
Fest steht für mich, dass hier komplett neue Leuchten installiert werden müssen. Sinnvollerweise durchgängig LED-Technik und das ist der Punkt, an dem ich seit Wochen schon nicht mehr weiterkomme. WIE löst man das, ohne hier eine Rasterdecke einzuziehen? Es gibt diese
schlichten (aber vollkommen akzeptablen) LED-Paneele, die ja nun speziell für diese Rasterdecken konzipiert sind, sich aber auch einzeln installieren lassen – die jedoch jeweils einen eigenen Stromanschluss brauchen. Ich will doch nicht an der Decke unzählige kleine Kabelkanäle zu den einzelnen Paneelen führen.
Spannend wäre auch ein System wie z.B.
Philips Maxos, aber das hat natürlich auch wieder seinen Preis. Dafür bekommt man auch anständige Technik.
Es ist wirklich schwierig…
So, das war die diesjährige Inventur. Rund 85 Arbeitsstunden waren nötig, um alle Bestände hier im Markt zu erfassen. Das klappte diesmal wieder erstaunlich flüssig und der Laden sah hinterher auch wieder erstaunlich ordentlich aus. Dieses Foto von unserem Chips-Regal ist
nach der Zählerei entstanden:
Nicht schlecht: Immerhin 15 von den 17 geplanten (und aufwändig eingewiesenen) Inventurhelfern sind hier aufgekreut. Die Quote war auch schonmal schlimmer. Die Zeiten, an denen wir hier zwei Tage zum Zählen des ganzen Marktes gebraucht haben, sind nun aber zum Glück schon mehr als zehn Jahre her.
Die morgige Inventur steht in den Startlöchern!
Eine Kundin stand mit ihrem etwa 1,5 Jahre alten Sohn bei mir an der Kasse. Der Junge entdeckte irgendwann das Motiv an unserer
Tierfutterspendenbox, zeigte in die Richtung, freute sich und Mama erklärte: "
Das ist ein Wauwau."
"
Wauwau!", wiederholte der Kleine.
Ich mischte mich dezent ein, indem ich bestätigte: "Genau, das ist ein
Hund."
"
Mau!", erwiderte der Junge danach, zeigte auf die
Fellgurke Katze neben dem Hund und seine Mutter bestätigte seine Entdeckung, indem sie ihm erklärte: "
Das ist eine Mau."
Ich musste es einfach tun. Während ich ihrem Sohn in die Augen blickte, sagte ich ihm: "Richtig, das ist eine
Katze, die da neben dem
Hund sitzt."
Mehr habe ich mich nicht getraut. Wenn sich fremde Leute in Erziehungsfragen einmischen, geht das grundsätzlich nach hinten los. Warum bringen Leute ihren Kindern nur so einen Quark bei?! Selbst
unsere Kleine wußte mit einem Jahr, dass eine Katze Katze heißt, auch wenn das mit der Aussprache natürlich noch nicht perfekt klappte.
In größeren Märkten ist dieser Anblick durchaus normal, für uns hier ist es schon eine kleine Herausforderung: Durch eine kleine Unaufmerksamkeit hatten wir vor ein paar Tagen nicht zwei Packungen, sondern gleich zwei Europaletten voller Holzbriketts bestellt. Nun stehen knapp zwei Tonnen von den Dingern hier im Lager und warten darauf, dass wir sie Päckchenweise verkaufen. Das wird auch klappen, dauert nur eine Weile…
Man könnte das Zeugs auch verbrennen. Höhö.
Post von der Telekom:
"Sehr geehrter Herr Harste,
da Sie Ihre Xtra Card seit längerer Zeit nicht mehr aufgeladen haben, gehen wir davon aus, dass Sie diese nicht mehr nutzen möchten. Daher kündigen wir Ihren Xtra Anschluss hiermit zum 28.02.2015. Das heißt, Sie können nicht mehr telefonieren und können nicht mehr unter Ihrer Rufnummer angerufen werden."
Kein Problem, die angegebene Rufnummer sagt mir nämlich absolut gar nichts.
Die Garantiezeit für unsere Leuchtmittel beträgt: 50.000 Betriebsstunden oder 5 Jahre, was immer als erstes erreicht wird.
Für den bislang weltweit noch nicht aufgetretenen Fall, dass jemand zuerst die 50.000 Stunden vollbekommt, halte ich ein kurzes Gespräch mit Herrn Einstein für angebracht.
Gruß von der Kasse. 3,88€ ist schon irgendwie ein gemeines Wechselgeld.
(Wer nicht sofort darauf kommt, sollte mal kurz im Geiste die Stückelung der Euro-Münzen durchgehen und dabei gleich vorzugsweise addieren.)
Daran sollten sich andere Ladendiebe mal ein Beispiel nehmen.
Wenn einer "nur" zwei Dosen Bier und eine Packung Fertiggericht für 1,29€ klaut, kann man ja schon fast Mitleid bekommen…
Kollege Gregor berichtete von vier Jugendlichen, die bei ihm jeweils eine kleine Getränkeflasche bezahlten. Kollektiv erkundigten sie sich bei ihm, ob wir für sie einen Job als Kassierer hätten.
Nachdem es sie schon immens verwirrt hatte, dass wir für ihre Getränkeflaschen auch Pfand berechnet haben (was sogar deutlich sichtbar auf unseren Regaletiketten steht), war wohl der Beweis erbracht, dass zumindest die Arbeit an der Kasse für sie nichts ist.
Zumindest reichte den vieren diese Argumentation aus, um Ruhe zu geben und nicht weiter nachzufragen.