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KASSE!!!

Während ich an der Kasse eine Kollegin zu einer kurzen Pause ablöste, nutze ich die Zeit, in der keine Kunden bezahlen wollten, um in der Gemüseabteilung aufzuräumen.
Natürlich habe ich währenddessen immer die Kasse im Blick. Als zwei Kunden, ein Mann mittleren Alters und eine alte Frau mit Rollator in Sichtweite kamen, ging ich auch zur Kasse.

Der Kunde legte seine Leergutbons auf das Förderband, der Frau hinter ihm genügte vermutlich schon der Anblick des leeren Stuhls im Kassentisch, um sich genötigt zu sehen, einmal quer durch den Laden "KASSE!?" zu krächzen.

Wohlgemerkt: Ich rede hier jetzt gerade mal von ein paar Sekunden (weniger als zehn) "Wartezeit"…

Teebaumöl

Vorhin ist mir ein Fläschchen Teebaumöl heruntergfallen. Natürlich ausgerechnet an einer Stelle hier in einem Nebenraum, an dem der Fußboden nicht glatt ist, sondern ein feines Riffelmuster hat. Aufwischen war quasi unmöglich, also abwarten.

Erstaunlich, wie hartnäckig 35ml von dem Zeug den ganzen Laden einnebeln können… :-O

Witz und Wahrheit

Gerade eben bin ich zufällig über diesen Spruch gestolpert:
"Letzte Nacht, gegen 3 Uhr, hat überraschend der Nachbar bei mir geklingelt.
Mir ist vor Schreck fast die Bohrmaschine aus der Hand gefallen.
"
Erinnerte mich gerade unweigerlich an diesen Blogeintrag. Damals ging es uns jedenfalls im Grunde genauso. ;-)

Melder

Technisch ist unsere Alarmanlage nun vollständig. Mit Hilfe des überaus wertvollen Rollgerüsts haben wir abschließend den Außenmelder der Anlage an der vorderen Wand meiner Halle installiert.



Dezent, aber wirkungsvoll.
Und hoffentlich abschreckend genug, damit wir uns nicht auch noch mit eingeschlagenen Scheiben von irgendwelchen Einbruchsversuchen herumzuärgern brauchen.


LED-Röhren (Noch ein Modell)

Gerade eben war der Außendienstler einer Firma hier, die LED-Röhren (als Ersatz für Leuchtstoffröhren) verkaufen will. Ich mag keine Superlative in der Werbung, entsprechend kritisch habe ich seine Aussage aufgefasst, dass sie die "besten Röhren am Markt" haben. Allerdings muss ich zugeben, dass die Röhren ein überraschend hell waren und dabei ein relativ gleichmäßiges Licht mit recht hohem Abstrahlwinkel hatten.

Das Finanzierungskonzept klingt interessant: Der Verkäufer der Röhren geht in Vorleistung und der Kunde zahlt zunächst gar nichts. Lediglich die monatliche Stromersparnis soll über ein paar Jahre an den Verkäufer abfließen und so hat der Kunde keinen finanzielen Aufwand und trotzdem irgendwann die Röhren abbezahlt.
Das klingt auf jeden Fall interessant, allerdings habe ich auch irgendwie noch ein komisches Bauchgefühl dabei. Das klingt alles zu schön und einfach, um wahr zu sein. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu kritisch, ich weiß noch nicht.

Erstmal muss ich sowieso abwarten. Wenn hier in ein paar Monaten der Umbau und das Umflaggen auf das blaue "E" erfolgt, wird sicherlich auch mit der Beleuchtung etwas passieren und bis dahin werde ich natürlich gar nichts mehr investieren.

Ungeschickt

Elf Jahre ging es gut, nun ist hier der erste "Unfall" mit einem Kasseneinsatz passiert. Beim schwungvollen Zuknallen habe ich mir die Haut zwischen Zeigefinger und Daumen am Deckel eingeklemmt.

Aber es soll ja auch Leute geben, die sich schon beim Stillsitzen verletzen. So stehe ich in der Trotteligkeitsskala immerhin noch nicht ganz oben. ;-)

Lätta: 2,19€

Durch einen Vertipper zum Kundenverschreckerangebot. Obwohl, wenn ich ehrlich bin, würde ich für den Preis gerne diese Margarine palettenweise verkaufen. ;-)

(Die Grundpreisangabe stimmt ja wenigstens…)


Angeschwärzt

So, wie man über andere sprecht,
ist man häufig selber: Schlecht.
Ein Mann sprach meine Mitarbeiterin an der Kasse an. Ohne weitere Vorgeschichte berichtete er davon, dass er ja seine Sachen bezahlen würde. Im Gegesatz zu dem Kunden vor ihm.

Für den Kunden, der vor ihm dran war, würde ich zwar nicht meine Hand ins Feuer legen, aber zumindest ist mit ihm auch noch nie etwas negatives vorgefallen, sonst dürfte er hier nicht seit inzwischen knapp zwölf Jahren einkaufen.

Trotzdem sah ich mir die Videoaufzeichung an und staunte nicht schlecht. Bei dem angeblich unehrlichen Kunden konnte ich kein auffälliges Verhalten entdecken. Aber der Mann, der den Tipp gegeben hat, der hat sich dagegen umso merkwürdiger benommen. Hundertprozentig sicher bin ich mir nicht, aber mit 90-prozentiger Sicherheit würde ich sagen, dass er selber etwas eingesackt hat. Vielleicht hat er auch nur sein in der Latzhose schief liegendes Gemächt neu sortiert, wenngleich er dann doch ein anatomischer Sonderfall (Penis Umbilicus) wäre.

Naja, er kommt öfter hierher und wer sowas tut, ist normalerweise auch Wiederholungstäter. Also: Abwarten.

Bier vor dem LgAtm

Böse Zungen sagen ja, dass es da irgendwo im Internet einen Typen gibt, der so tut, als wenn er einen Supermarkt hätte und sich Geschichten darüber ausdenkt. Tzja – dass dem nicht so ist, davon überzeugen sich ja nun immer wieder neugierige Leser. So waren gestern Alex und Steve hier im Laden in der Gastfeldstraße. Die Überraschung war riesig, denn schließlich standen sie plötzlich mitten in einem… tzja, Supermarkt. ;-)

Den Grund für die Aktion mit dem vor dem Leergutautomaten geexten Beck's habe ich zwar nicht mehr in Erinnerung, aber wenigstens haben wir viel gelacht. :-)






Fotos vom Bierwegsaufen?

Da fällt mir doch gerade ein, dass mir doch noch zwei gewisse Blogleser Fotos schicken wollten. Vor allem von der Aktion mit dem Arbeitstitel "Beck's vor dem Leergutautomaten exen". ;-)

HALLO?!

Zur Kontaktaufnahme hat man als Kunde, sofern nicht irgendwelche Telefone oder Sprechanlagen angeboten werden, im Grunde zwei Möglichkeiten:

a) Einen Verkäufer suchen und ansprechen.

b) Mitten in den Laden stellen und mehrmals in voller Lautstärke "HALLO?!" durch den ganzen Laden gröhlen.


Die zweite Variante macht sicherlich weniger Mühe. Aber der zu erwartende Kundenservice dürfte bei der ersten Möglichkeit deutlich höher ausfallen. ;-)

§4a TierSchG

Gerade in einem Forum eine Aussage unseres Lieferanten für türkische Wurstwaren gelesen. Dort hieß es (allerdings vor vier Jahren), dass deren Fleischprodukte "nach islamischem Recht geschlachtet" werden und (deshalb) bei der Schlachtung ausdrücklich nicht betäubt werden.

Ich hatte darüber bis heute noch nie nachgedacht und darum eben mal eine entsprechende Anfrage gestellt. Sollte das allerdings immer noch zutreffen, werden hier am/ab Montag 1,5 Meter Platz im Wurstregal frei.