Auf dem Desktop des PCs, auf dem hier im Markt eines der beiden Warenwirtschaftsprogramme läuft, ist mir dieses Firefox-Icon aufgefallen. Das war doch gestern noch nicht? Oder doch? Aber lange kann der Browser nicht "4050498021717" heißen. Die Zahlenkombination sieht so verdächtig nach einem EAN aus.
Mal gucken, was die Software auf dem selben Rechner dazu sagt: "Herlitz Geschenkpapier Weihnachten Packung" Da hat wohl jemand, als er ein Preisschild drucken wollte, irgendwie vorher das Desktopsymbol angeklickt gehabt und dann die Artikelnummer über den Handscanner eingelesen. Wetten?
Die Gebühreneinzugszentrale wird immer sonderbarer. Nun kam hier ein Anschreiben an, in dem eine Person aufgefordert wird, ihre "herkömmlichen und neuartigen Geräte" anzumelden.
Wäre nicht so sehr sonderbar, wenn diese Person hier irgendwann mal gemeldet gewesen wäre oder vielleicht zumindest irgendetwas mit mir oder meiner Firma zu tun hätte. Ich habe den Brief nun erstmal kommentarlos weggeworfen. Es werden aber sicherlich noch ein paar Erinnerungen und Androhungen von möglichen Strafen folgen. Lächerlich.
Eigentlich müssten sämtliche Gebührenzahler auf die Barrikaden gehen und diesen Laden für eine solche Verschwendung der einkassierten Gebühren niederbrennen.
Die meisten Werbeanrufe bekomme ich definitiv von irgendwelchen Krankenkassen oder Agenturen, die eine solche vermitteln wollen. Erstaunt sind alle spätestens dann, wenn ich sogar das "kostenlose und unverbindliche Vergleichsangebot" ablehne.
Warum? Ganz einfach:
Selbst wenn irgeneine andere Krankenkasse etwas günstiger sein sollte als meine jetzige – wer weiß, auf was für einen Service ich mich einlasse. Ich habe mit meiner Krankenkasse noch nie Probleme gehabt und fühle mich dort gut aufgehoben. Das ist mir definitiv mehr wert als ein paar möglicherweise gesparte Euro.
Was mag in Leuten (In diesem Fall: Kunden) vorgehen, die den Laden betreten, mit denen man Blickkontakt hat und die man daraufhin freundlich mit der Tageszeit grüßt – und die einen mit offenem Mund angucken wie 100 Meter Feldweg und als hätte sie noch nie einen Typen mit roten Haaren in roter Weste und mit roter Brille gesehen und einfach schweigend weitergehen?
"Oma Anna" vergisst immer alles und kommt mitunter mehrmals täglich und erzählt jedem ihre komplette Lebensgeschichte. Nacheinander, möglichst mehrfach. Ich kenne diese Kundin aber nicht anders.
Eine andere Stammkundin wird leider auch immer tüdeliger. Die kenne ich als alte, nicht dumme Frau. Sie war immer absolut fit und man konnte mit ihr durchaus auch anspruchsvolle Gespräche führen. Leider baut sie immer mehr ab und das deutlich spürbar. Daran, dass sie mich mehrmals pro Woche darauf anspricht, dass sie mich ja lange nicht gesehen hätte, habe ich mich inzwischen gewöhnt.
Eben hat sie mir während eines kurzen Gesprächs viermal erzählt, dass sie ja früher immer bei dem kleinen Laden bei ihr an der Ecke eingekauft hat und auch ansonsten jedes Thema mindestens dreimal angeschnitten.
Dieser Kommentar zu meinem Roland-Mehl-Beitrag ließ mich aufhorchen. Ein E-Center hier in Bremen hat das Mehl? Wir bekommen unsere Ware aus dem selben Lager, vielleicht ist das Mehl dort ja gelistet. Ich forschte nach – und hatte Erfolg. Wie man sieht:
Das ist eher harmlos, denn große Mengen kann man niemandem vorwerfen. Nicht-Flaschensammler haben auch nicht immer Lust, für jede einzelne Flasche zu laufen und wenn jemand z.B. eine Party veranstaltet, fällt auch viel Leergut an. Nett ist es dann, wenn jemand mit vielen Einzelgebinden andere Kunden zwischendurch vorlässt und nicht den Automaten ewig lange am Stück blockiert.
b) Sie haben viele schmutzige, verformte, beschädigte, besonders exotische oder noch mit Gammel und sonstigen Flüssigkeiten gefüllte Flaschen und Dosen.
Das ist das Hauptproblem. Restflüssigkeiten verschmutzen den Automaten und verhindern die Griffigkeit der Transportbänder. Lichtschranken und Sensoren blockieren, klebrige oder verformte Gebinde bleiben irgendwo in den Geräten hängen und müssen oftmals durch einen Mitarbeiter herausgeholt werden.
Die gesammelten Reste, die oft als große Pfütze vor den Automaten verbleiben, riechen meistens sehr unangenehm und kleben und sorgen somit meistens für das "leergutautomatentypische" Umfeld.
In diesem Jahr haben wir übrigens wieder die "sexy Adventskalender". Die mit den Kerlen drauf liefen im letzten Jahr sehr gut, der "weibliche" Kalender nicht so. Das könnte allerdings am ausgesprochen bescheidenen Motiv gelegen haben. Dieses Jahr gefällt der Kalender ja sogar mir richtig gut. Aber wenn, dann hänge ich mir den Spongebob-Kalender auf.
Achso: Der Glaser war vorhin da und hat ganz unspektakulär binnen einer Viertelstunde die angeknackste Scheibe der Ausgangstür gegen eine neue ausgetauscht.
Das ging so schnell, dass ich nichtmal mehr dazu gekommen bin, ein Foto zu machen.