Und wenn sie das Warensicherungsetikett schon nicht abpulen können, lassen die Diebe eben den kompletten Deckel eines Glases mit Instantkaffee hier im Laden liegen…
Zwei Flaschen hatten sich in der Mechanik des Leergutautomaten so blöde verkeilt, dass ich sie nicht oder zumindest nur durch leichtes bis stärkeres Verbiegen der Metallteile des Automaten wieder hätte entfernen können.
Der sicherere Weg schien mir dieser zu sein: Man nehme einen Hammer und einen Meißel und zerlege Leergut im Pfandwert von insgesamt 23 Cent in einen Haufen Scherben.
Verehrter Shopblogger, ich lese hier immer nur stumm mit, aber mit großem Gewinn. Als Endverbraucher ist es ja sehr spannend, mal zu sehen, wie das alles so für einen Supermarktbetreiber geht. Und weil ich dieses Blog hier also extrem cool finde, und gerne mal mehr über Sie wüsste, habe ich Sie ganz frech für den Liebster-Award nominiert - freu mich, wenn Sie mitmachen.
Vielen Dank dafür, solche Kommentare motivieren doch sehr. Und das Landlebenblog ist seit dem auch hier in der Blogroll.
Da kommt man morgens nichts Böses ahnend in seinen Laden und dann ist da doch tatsächlich eine der neuen LED-Röhren aus. Spontane Panik. Was soll das denn? Die ist doch wohl nicht jetzt schon kaputt, dazu komplett..?
Leiter her, ausbauen. Aber so weit kam ich gar nicht. Als ich sie nur minimal in der Fassung gedreht habe, leuchtete sie sofort wieder. Da war zum Glück nur der Kontakt nicht ganz hergestellt. Na, das wäre ja eine Enttäuschung gewesen…
Tom hat mir diese Fotos von ein paar SPAR-Märkten in Österreich geschickt. Der EUROSPAR liegt südlich von Salò, der zweite befindet sich bei Ponte Arche nördlich des Gardasees und der dritte befindet sich in Scharnitz (Österreich) kurz vor Grenze zu Deutschland.
Ich sollte mir wirklich angewöhnen, meine Notizen für Blogeinträge zukünftig etwas lesbarer zu schreiben. Auf einem Zettel hatte ich folgende Zeilen notiert:
Neue Flasche gekauft..?
"hat was vergessen, mag nicht nochmal klingeln."
--> Schickt jetzt ihren Mann
Falls jemand eine Idee hat, welche bloggenswerte Geschichte sich daraus ergibt, darf er gerne in den Kommentaren kreativ werden. Ich bekomme es jedenfalls beim besten Willen nicht mehr zusammen.
Zusendung von Blogleser Sven, der in einem Kaufland-Markt diese unterschiedlichen LED-Paneele entdeckt hat. Ist schon echt cool, was es da heute an Lösungen gibt. Bei mir soll ja auch eine komplett neue Beleuchtung eingebaut werden. Vielleicht, das wird sich in den nächsten Wochen noch zeigen, können wir hier auch eine Rasterdecke einbauen. Dann gibt es natürlich ganz neue Perspektiven für die Beleuchtung, wenngleich dann natürlich meine ganzen LED-Retrofit-Röhren überflüssig werden.
Der Nachname eines Ladendiebes war für uns eher germanophon veranlagten Menschen recht mühsam bis gar nicht auszusprechen. Ein Polizist wollte ihn nach seiner genauen Adresse fragen, guckte auf den Ausweis und stutzte: "So, Herr… Äh…"
Leise sprach er weiter: "Bla, bla, blubb. Ach, mir doch egal."
Und dann wieder zu dem Dieb: "So, und wo wohnst du jetzt?"
Noch mehr Altlasten vom Schreibtisch: Ulli vom Pfötchenblog hatte mir vor einer Weile (können auch zwei oder drei Weilen sein, steht leider kein Datum dabei…) eine SPAR-Plastiktüte aus Österreich geschickt. Die Tüte muss irgendwann mal verschwunden sein, der Brief lag hier noch herum. Also dennoch vielen Dank an Ulli, dass er an mich gedacht hat.
Ein Kunde stand auf der Fläche zwischen Fleischtruhe und Eierregal, klopfte an die Tür und fragte eine Kollegin, die sich gerade in dem Vorbereitungsraum befand, wo denn bei uns die Eier stehen würden…
Eine Frau wollte offenbar eine größere Packung Kochwürste nicht mehr haben, ging zum Kühlregal zurück und warf die Packung schließlich recht lieblos aus rund zwei Metern Entfernung ungefähr an ihren Platz. Anstand sieht anders aus.
Aber heutzutage kann man sich ja als Ladenbetreiber schon freuen, wenn die Leute überhaupt so weit denken, kühlpflichtige Produkte wieder in wenigstens irgendein Kühlmöbel zu legen und nicht irgendwo hinter dem Waschmittel zu deponieren.
Es stand eine lange Schlange vor dem Leergutautomaten und um diese etwas zu entlasten, nahmen ein Kollege und ich noch zusätzlich zum Automaten das Leergut von Hand an.
Eine Kundin hatte eine Plastiktüte voller leerer Bierdosen und anderen Pfandgebinden dabei und diese erwischte ich natürlich. In den Dosen waren noch großzügige Reste, sehr großzügige. Wer auch immer auf die Idee gekommen war, halbvolle Dosen in die Tüte zu stapeln, hatte das Prinzip mit dem Leergut offenbar nicht verstanden. (Hey, das Zeug heißt "Leergut", weil es leer gut ist und nicht halbvoll!)
Wie auch immer: Beim Ausräumen der Tüte fasste ich zunächst in eine große Pfütze "Altbier" und kippte mir letztendlich noch die stinkende Flüssigkeit über den ganzen Unterarm.
Ich drückte der Frau die Tüte mitsamt Inhalt wieder in die Hand und sagte zu ihr: "Den Rest dürfen Sie selber machen. Die Getränkereste in den Dosen können Sie da unten in den schwarzen Eimer gießen. Ich gehe mich waschen!"
Die Kundin nahm die Tüte und kippte kommentarlos den kompletten Inhalt mitsamt allen Dosen und Pfandflaschen in den blauen Müllsack vor dem Automaten und ging.
Das Kopfkratzen machte ich dann nach dem Händewaschen.