Das Feuerwerk steht natürlich bereits seit heute Morgen im Laden, die ersten Lücken sind schon zu sehen. Derzeit sind noch zwei Kollegen dabei, den Laden mit Luftballons, Luftschlangen und Girlanden zu dekorieren und von einer Kundin kam schon das erste Lob dafür, dass der ganze Laden so nach Partystimmung aussieht.
Eine Kundin beschwerte sich darüber, dass ihr "viel zu viel" abgezogen worden sei. Während sie ihr Anliegen vortrug, hielt sie mir einen Kassenbon vor die Nase, auf dem etwa dreißig Posten im Wert von zwischen 50 Cent und fünf Euro standen. Ich überflog das kurz und sagte der Frau, dass das stimmen dürfte. Es läppert sich nunmal…
"Na, DAS werde ich zu Hause nachrechnen!", zischte sie und stapfte wutentbrannt ab.
Die Feuerwerksartikel für den bevorstehenden Jahreswechsel dürfen zwar erst ab morgen verkauft werden, aber wir haben die Zeit gestern schonmal genutzt und die gesamte Lieferung sortiert und auf großen Tischen untergebracht. Diese brauchen wir heute Nacht nach Feierabend oder morgen früh nur noch in den Laden zu schieben und schon kann die Schlacht losgehen.
In einem Punkt bin ich mir aber hunderprozentig sicher: Bleigießen und Luftschlangen werden diesmal nicht ausverkauft sein.
Sebastian hat mir ein Foto eines SPAR-Marktes in der schottischen Ortschaft Doune zugemailt. Dazu schieb er:
Hallo,
zwar bin ich nur gelegentlicher Mitleser im Blog, das mit den internationalen Spar-Märkten habe ich mir aber gemerkt
Hier ein Foto von einem winzigen Lädchen in Doune (bei Stirling), dem Dorf, in dessen nähe die berühmte Ruine welche als Schauplatz für "Monty Python and the Holy Grail"/"Die Ritter der Kokosnuss" diente, steht.
Falls der noch in der Sammlung fehlt, bittesehr!
Und diesmal war es eben etwas mehr, was übriggeblieben ist. Nach inzwischen elf Jahren kennen wir die benötigten Mengen für den Weihnachtssüßwarenverkauf recht gut, aber hellsehen können wir alle nicht und so haben wir in diesem Jahr eben einfach mal ins sprichwörtliche Klo gegriffen. Einen riesigen Haufen an Stollen, Dominosteinen und Gebäck aller Art haben wir hier noch im Laden stehen. Hoffentlich werden wir die Sachen mit den aufgedruckten Sonderpreisen noch halbwegs zügig los:
Teil zwei und schon der erste Regelbruch. Dieses Foto eines Strichcodes auf einer L&M-Schachtel hat mir nämlich Blogleser Stephan zugeschickt. Vielen Dank für das Bild.
Mit der Tagespost trudelte ein Umschlag mit einer Weihnachtskarte einer Firma aus Bremen ein, die im Bereich Security und sonstige Dienstleistungen tätig ist. Die Anrede lautet: "Liebe Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Freunde!"
Ich bin nun gar nichts von all dem.
Kurz gesagt: Ich kenne den Laden nichtmal!