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Bombenfeste Personenvereinzelungsanlage

Die Elektrohubwagen der Getränkelieferanten haben Kraft. So viel Kraft, dass sie auch vier dicke Schrauben aus dem Boden herausreißen können. Im Laufe der Monate hat sich unsere Schranke am Eingang immer weiter gelockert, bis sie am Ende zwar noch funktionierte, aber dabei immer hin und her schwankte.

Da die vorhandenen rausgerissenen Löcher nicht zu recyceln waren, hat ein Metallbauunternehmen eine kleine Stahlplatte angefertigt, auf dem unser "Novaport" nun sitzt und die Platte in vier neuen Löchern befestigt. Hält bombenfest und reicht erst mal für die nächste Zeit.


Jankonwski: The Hunt

Wir haben ja hier im Laden in der Neustadt auch schon allerlei Merkwürdigkeiten erlebt, aber was der Aktionskünstler Christian Jankowski in den 90ern in einer PLUS-Filiale veranstaltet hat, hätte vermutlich sogar bei mir für wildestes Kopfschütteln gesorgt…

(Dank an Falk und andere für den Hinweis.)



Aushang wegen Schließung um 23:30 Uhr

Habe mal einen Zettel an die Tür gehängt mit dem Hinweis darauf, dass wir morgen Abend den Laden schon um 23:30 Uhr schließen werden. Null Uhr hätte vermutlich auch geklappt, aber dann wären hier überhaupt keine Zeitreserven für
die üblichen ungeplanten Dinge gewesen. Und wenn's nur ein Ladendieb kurz vor Feierabend oder eine zu suchende Kassendifferenz bei einer Abrechnung ist…

Zur Frage, ob die Kühlanlagen so lange ohne Strom durchhalten werden: Gar kein Problem, zumal die Deckel und Türen ohne Kunden ja auch konsequent geschlossen bleiben.


Anlieferung Trafo und Technik auf dem Hof

Bei uns hier auf dem Hof ist derzeit reichlich Trubel. Ein mittelgroßer LKW mit Kran steht dort und liefert den neuen Transformator für die Trafostation hier hinter dem Haus. Ebenso einiges andere als Technik. Immer was los hier…


Meisterstück der Warensicherung

Fundstück von Mehdi in einem Penny-Markt. Der Laden hat offenbar ein Problem mit Diebstahl, sonst hätte er einerseits wohl keine Warensicherungsanlage, die bei Discountern (noch) eher unüblich ist. Dass andererseits sogar Bierdosen gesichert werden, spricht für sich.

Wobei ich persönlich da nicht gerade von "sichern" reden würde. :-O


Stromlos in der Nacht zu Freitag

Das Trafohäuschen hier auf dem Hof bleibt nicht nur, es wird momentan mit komplett neuem Innenleben ausgestattet. Schalttafeln, Trafos, Zuleitungen… Am Mittwoch kommt ein neuer großer Transformator und in der Nacht zu Freitag soll alles angeklemmt werden. Das bedeutet, dass hier für mindestens vier Stunden kein Strom da ist.

Planmäßig sollten die Arbeiten um 0 Uhr beginnen. Ich konnte immerhin schon 0:30 Uhr rausschlagen, aber auch das wird knapp hier mit den Nacharbeiten und der Kassenabrechnung. Ich denke, ich werde am Donnerstag um 23:30 Uhr den Laden schließen und gleich auch noch einen entsprechenden Aushang fertigmachen. Dann sollte es locker passen.

Gregor und die alte Dame an der Kasse

Erlebnis von meinem Mitarbeiter Gregor an der Kasse. Habe seine E-Mail einfach mal wortwörtlich übernommen. Text und Formulierung ist also ausdrücklich nicht von mir:

Die Situation war die, dass ich gefühlt alleine im Laden war mit der älteren Dame, die den Leergutautomaten immer haut (eine Flasche rein, haut auf die Bontaste usw. usf.)
Sie legte erst alles aufs Band, begab sich dann wortlos zur Gemüseabteilung, um sich drei Knotenbeutel zu ziehen. Ich wedelte geradezu schreiend mit der Knotenbeutelrolle von der Kasse her. Als sie direkt vor mir stand, sagte sie freundlich "Ach Sie haben ja auch welche hier. Das hätten Sie auch sagen können." – "Ich erwidere "DAS HABE ICH DOCH!" – Sie: "Ja, jetzt sind Sie still, da sagen Sie nix." Ich denk mir, die ist taub wie ein Flughafen.

Immer noch weit und breit keine anderen Kunden in Sicht. Bzw. die, die im Laden sind, wissen, dieser Bezahlvorgang dauert noch ein wenig, sie lassen sich Zeit. Die Dame verräumt ihren Einkauf, mehrere Male biete ich LAUT meine Hilfe an. Ungeschickterweise räumt sie die Erdbeeren in ihren Trolley und die Erdbeerschale mit Beutel fällt ihr runter. Ich springe dienstbeflissen auf. Sie steht zwischen mir und dem Erdbeermatsch auf der Erde, schaut Richtung Kassenstuhl, sieht, dass dort niemand sitzt, schlussfolgert aber nicht, dass ich dann wohl woanders sein müsste. Sie tapt Richtung Ladeninneres, ruft laut "Hilfe!", dreht sich wieder ihren Sachen zu, verräumt ihren Einkauf weiter. Plötzlich ruft sie "Verdammte Scheisse! Das ist Deutschland! Alle gucken, niemand hilft!"

Sprach - und wortlos werfe ich das Zewa mit Erdbeermatsch weg. Fröhlich pfeifend trollt sie sich. Was die wohl ihrem Wellensittich erzählt?

Fast 5000 DM!

Und wieder einmal hat sich ein großer Haufen D-Mark-Bargeld hier angesammelt. Eine Dose mit 10- und 5-DM Sammelmünzen, zusammen rund 800DM, eine Dose mit gemischtem Kleingeld und ein rund 2cm dickes Bündel mit Banknoten.

Insgesamt waren das knapp 5000 DM, die wir da vor ein paar Tagen bei der (inzwischen von Bremen nach Oldenburg umgezogenen) Bundesbank-Filiale eingetauscht haben.

(Weil ich die Melodie gerade im Ohr habe: PUR - D-Mark)


Getränkekastenschwimmring und Fahrradsattel

Sichtlich irritiert waren zwei Kollegen, als ihnen beim Ausleeren der Pappresse ein Getränkekastenschwimmring und ein Fahrradsattel entgegenkamen. Die beiden Sachen waren nicht mit in den Ballen gepresst, sondern lagen oberhalb der Pressplatte und sind durch das viele rauf und runter schon arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Frage, die sich die beiden stellten, konnte man schon an den beiden großen Fragezeichen in deren Gesichtern erahnen.

Tzja… Die Verkleidung der Presse ist oben offen, damit vor allem die beiden Hydraulikzylinder da rausgucken können. Wenn man dann die Presse als Ablagefläche für diverse Gegenstände verwendet (z.B. wohl irgendwann mal besagten Schwimmring und den alten Sattel), und man dann noch mehr darauf stapelt, passiert es eben mal, dass sich Dinge mit 9,81 m/s2 nicht nur zum Mittelpunkt der Erde, sondern auch ins Innenleben der Ballenpresse angezogen fühlen.

Da das eh alles altes Zeugs war, ist der Sachschaden als irrelevant anzusehen.


20m³ in 2 Monaten

Gerade gesehen, dass unsere neue Wasseruhr nach nun ziemlich genau zwei Monaten bei etwas über 20 Kubikmetern steht.

Mal runterrechnen:

20.000 Liter in 60 Tagen, das sind 333 Liter am Tag.
Wir haben hier also etwas weniger Wasserverbrauch als ein 3-Personen-Haushalt.

Ich denke, das ist okay für einen Supermarkt.

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