Wir haben gerade Tafeltrauben im Angebot. Sorte "Italia", für 69 Cent pro Kilogramm-Schale. Das war ein Sonderpreis, den ich zu gestern bekommen hatte und natürlich auch an die Kunden weiterreiche.
Die in solchen Fällen öfter auftauchenden Fragen nach dem "Warum" sind mitunter sehr frustrierend. Was soll man denn dem Kunden erklären, außer das man einen Sonderpreis wegen Überbestand im Großlager bekommen hat?
Manchen Leuten reicht dies nicht als Erklärung und darum bohren sie dann trotzdem noch weiter. Ich glaube, die geben erst Ruhe, wenn man ihnen erzählt hat, dass die Trauben in Wirklichkeit Gammelfleisch sind oder genmanipuliert...
Eine Kundin löste an der Kasse den Alarm der Warensicherungsanlage aus. Und zwar schon am Dienstag. Sie argumentierte vorgestern gleich mit der "mitgebrachten Strumpfhose", die auch schon in einem anderen Laden "gepiept" haben soll.
Gestern das selbe Phänomen. Die selbe Tasche an der selben Kundin. Wieder die "mitgebrachte Strumpfhose von gestern". Und irgendwie war's eine Mischung aus Naivität und der Tatsache, dass meine Hormone wohl nicht zulassen wollten, der hübschen Dame Böses zu unterstellen, dass ich der Sache nicht nachgegangen bin.
Erst später ist mir aufgefallen, das die Antennen am Eingang gar keinen Alarm ausgelöst hatten. Und wenn ich mich richtig erinnere, taten sie dies weder Dienstag noch gestern.
Heute werde ich die Augen aufhalten. Und wenn die junge Frau wiederkommt, werde ich mal mein beliebtes "SPAR-TV" (aka Videoüberwachung) verfolgen.
Und wehe, wenn sie was einsteckt. Dann schalte ich sämtliche Rezeptoren für gutaussehende Frauen aus.
Wir haben übrigens momentan Jägermeister mit einer Beigabe in Form von T-Shirts im Angebot. "Wild unterwegs" und "Achtung Wild" steht darauf und ist eigentlich eine nette Dreingabe für den normalen Jägermeister-Preis.
Sorry, ich hab momentan gar keine Zeit und Ruhe für Blogeinträge.
Schreibt euch doch in den Kommentaren mal selber die besten Geschichten, die ihr so in Supermärkten erlebt habt. Die Kategorie "Gastbeiträge" wird ja sowieso kaum nicht genutzt.
Von meinen Gelenkschmerzen und der chronischen Müdigkeit fühle ich nichts mehr. Es geht mir nach der Anwendung des Sprays wieder unglaublich gut. Ich kann nachts gut schlafen und bn tagsüber hellwach. Man steht halt wieder voll im Saft. Leider kann es in Deutschland noch nicht beziehen. Firmen in England, Frankreich, Spanien, Polen oder der Schweiz liefern das Spray jedoch. Da musst Du zur Bestellung halt mal in unterschiedlichen Suchmaschinen nachschauen.
Suchbegriff: AminHSTH
Es sind absolut keine Nebenwirkungen bekannt. Körper, Geist und Psyche werden absolut nach und nach gestärkt.
Bin nächste Woche in Urlaub, danach rufe ich Dich an.
Bis dann
Peter
[sic]
Ich kenne zwar tatsächlich einen Peter, aber der hätte, unabhängig vom Inhalt des Schreibens, wenigstens eine Anrede geschrieben.
Abgesehen davon sind's echt interessante Methoden, die von (Fax)-Spammern benutzt werden. Scheinbar persönliche Schreiben, teilweise wohl sogar in Handschrift verfaßt, werden eben doch anscheinend eher von potentiellen Kunden wahrgenommen als offensichtlich als solche erkennbare Werbung.
Eines meiner Gewürzregale soll eine Erweiterung bekommen: Ein kleines Zusatzregal, das an der Seite befestigt werden kann und Platz für spezielle Sortimente (Grillen, Bio, Weihnachten etc.) bietet.
Das Regal wurde in einem Pappkarton geliefert. Ohne jeglichen Transportschutz oder Polstermaterial. Eine Ecke ist völlig zerbröselt und die Böden hängen nur noch labberig an der Rückwand, da die Schrauben rausgerissen sind. Der Transportschaden wäre vermeidbar gewesen. Auf jeden Fall brauche ich jetzt noch ein neues Regal...
Diese Flasche hat ein Kunde heute hier abgegeben. Bei der Flasche handelt es sich um eine normale 0,33l-Bügelflasche. Das Popp-Bier-Mischgetränk wird oder wurde von Beate Uhse vertrieben. Im Onlineshop finde ich es nicht mehr, aber das auf die Flasche aufgedruckte Haltbarkeitsdatum reicht bis Dezember 2006.
"69" ist kein Bier, sondern ein Bier-Mischgetränk, da es neben den klassischen Zutaten des Reinheitsgebotes auch noch Potenzholzextrakt enthält. Da sowohl Beate Uhse als auch die Flensburger-Brauerei aus Flensburg kommen, vermute ich mal, dass es sich bei dem Produkt um ein "extended Flens" handelt.
Nach dem Genuß von mehreren Flaschen dürfte die anregende Wirkung des Potenzholzes durch den Alkohol wohl wieder vollständig aufgehoben sein...
Nein, Spinnen fressen mich nicht und sie tun mir nichts. Ich habe keine Angst vor ihnen - warum sollte ich? Trotzdem darf man sich ja wohl mal erschrecken, wenn einem zwei ausgewachsene Exemplare der Art tegenaria domestica in einer Tüte Leergut entgegenkrabbeln.
"Och, die hatte mein Freund auf dem Balkon stehen.", sagte die Kundin, während sie sich noch schüttelte.
Anruf eines Mannes, der mir am Wochenende Faxwerbung geschickt hatte. Das Fax beinhaltete Werbung für eine Versicherung und nun wollte er sich telefonisch erkundingen, ob ich die Seiten auch wirklich bekommen hätte und ob das nicht ein interessantes Angebot für mich wäre.
Fax-Werbung ist illegal, das wissen Sie?
Das sollte ja nur eine Information für Sie sein.
Das mag ja angehen, aber dennoch sind unangefordere Werbefaxe illegal.
Ja, und jetzt?
...fordere ich Sie auf, das zukünftig zu lassen!
Alles klar. Auf wiederhören.
[klick]
Ich glaube, der gute Mann hatte sich seinen Cold Call doch irgendwie anders vorgestellt. Mit dem verbalen Schlag in die Fresse dürfte er jedenfalls nicht gerechnet haben.
Hmm. Auch im heutigen "Focus" habe ich keinen Bericht über Weblogs gefunden. Ob die den Beitrag wieder ganz abgesetzt haben? Letzte Woche sollte er ja eigentlich schon erscheinen. Hoffentlich hatte die Focus-Redaktion den Bericht nicht vorgezogen und schon vor der 37. KW abgedruckt. Dann hätte ich ihn nämlich auf jeden Fall verpaßt.
Aus gegebenem Anlaß steht momentan dick "Faire Woche" obendrüber, aber das Hauptmotiv für unser Stiefkind Schaufenster ist das ländliche Motiv mit Leuchtturm und der angedeuteten Skylinie von Bremen.
Hier liegt das Panorama noch auf dem Fußboden, aber Nils war gestern Abend noch fleißig und wird auch noch weitermachen und dann gibt es auch ein Bild vom Gesamtkunstwerk.
Einer älteren Stammkundin wurde aus ihrer Tasche das Portemonnaie gestohlen. Der mutmaßliche Täter lenkte sie mit belanglosen Fragen über bestimmte Gemüsesorten ab und hat es entweder selber oder mit einem Komplizen geschafft, unauffällig in die Tasche der Kundin zu greifen.
Auch wenn sowas für die Opfer immer wieder tragisch ist, verkneife ich mir an dieser Stelle die Betroffenheit: Wann begreifen die Leute endlich, dass Geld und Papiere in einer offenen Tasche, die vorne am Einkaufswagen hängt, eben nicht sicher aufgehoben sind?