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Ereignisreicher Dienstag Vormittag I

Verwirrung bei der Handelskammer:

Es gibt noch einen Azubi in Bremen, der genau so heißt, wie meiner. Das ist sehr erstaunlich, da zumindest der Nachname eher selten ist. Dummerweise hat sich bei "meinem" Ingo im Nachnamen ein falscher Buchstabe eingeschlichen. Statt "k" hat bei der Handelskammer jemand "h" gelesen.

Anhand des Aktenzeichens ließ sich die Situation aufklären, das vorhergehende Verwirrspiel hat bei der Dame am anderen Ende der Leitung und mir für herzhaftes Gelächter gesorgt. :-)

Erster!

Anruf bei einer Kundin, Monolog mit dem Anrufbeantworter. Ich berichtete, dass sie wohl ihre ec-Karte hier vergessen hätte und dass wir diese gefunden haben und die Kundin sie hier abholen könne.

Die Frau war ganz überrascht von dem Anruf. Bislang vermißte die sie Karte nämlich noch gar nicht.

Pech

Einen geschäftlichen Termin abzusagen, indem man auf die von einer Mitarbeiterin des Geschäftspartners genannte Handynummer anruft und dort auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterläßt, halte ich nach meinem Ermessen für ausreichend.

Dass die Mitarbeiterin mir versehentlich die Nummer eines anderen Vorgesetzten von ihr gegeben hat, konnte ich ja nicht ahnen.

Mich dafür am Telefon auf eine recht rüde Art und Weise anmachen lassen zu müssen, finde ich -öhm- nicht nett.

*Mein* Laden

Ich HASSE es, wenn Vertreter selbstständig den halben Laden derangieren; Aufsteller hin und her schieben, um ihre eigene Ware möglichst auffällig und in Kundenreichweite zu platzieren.

Wenigstens fragen hätte er können, der Glückwunschkartenmann.

Wurstverkostung

Am Samstag fand hier übrigens im Markt in der Gastfeldstraße eine Verkostung von Bakenhus-Wurstwaren statt. Probieren konnten die Kunden Sahneleberwurst und geräucherten Schinken.

Verkostungen sind oft schwierig. Man mag die Kunden natürlich nicht aufdringlich ansprechen, muß sie aber oftmals auf die Probiermöglichkeit hinweisen. Die dezente Variante (freundlich lächeln und passiv bleiben) ist meistens nicht sehr erfolgreich, aber andersherum habe/hätte ich immer Bedenken, dass sich die Kunden belästigt fühlen könnten.

Die Dame auf dem Foto hat ihren Job dennoch gut gemacht. :-)




Björn im FOCUS

Endlich war ist es so weit: Im aktuellen FOCUS (Ausgabe 41) ist der mehrseitige Bericht über Web 2.0, in dem auch ich erwähnt wurde und auf Seite 174 mit einem recht großen Foto präsent bin. :-)

Zu meiner Aussage mit den Kommentaren ("Gäbe es keine Reaktionen auf meine Berichte, wäre es uninteressant, die Seite zu betreiben.") stehe ich absolut. Die vielen Reaktionen von euch auf mein Geschreibsel sind wirklich wie das sprichwörtliche Salz in der Suppe. Danke!



(Bild: Scan aus dem FOCUS)

Schöner halber Drucker

Ich berichtete ja, dass ich mir am Freitag Nachmittag einen neuen Drucker gekauft hatte. Samstag Abend probierte ich ihn aus und mußte dabei feststellen, dass mein Warenwirtschaftssystem (DOS-Rechner, über Parallelport angeschlossen) nur leere Seiten druckt, während ich unter Windows problemlos und fehlerfrei drucken konnte.
Nach einigen Nachforschungen kam ich dahinter, dass ich im Geschäft einen sogenannten GDI-Drucker erwischt hatte. Diese Geräte sind quasi völlig dumm, das Druckwerk wird direkt vom Druckertreiber gesteuert - Daten, die ein DOS-Rechner nicht liefern kann, da es keine Treiber dafür gibt.

Da hätte ein dicker Warnhinweis auf den Karton des Brother HL-2040 gehört, jawohl. Und wehe, die Leute bei Staples stellen sich an, wenn ich das Ding da heute wieder hinbringe. :-(


Überbackener Rosenkohl

1kg Rosenkohl putzen und in Salzwasser ca. 10 Minuten garen.
Abtropfen lassen und mit Muskat würzen. Den Kohl zusammen mit 100g gewürfeltem Räucherspeck in eine gefettete Form geben. 125g Emmentaler mit 200g Creme fraiche, 4 EL Wein, 1 Ei und Muskat vermischen, salzen und pfeffern. Alles über den Rosenkohl gießen.
30g Semmelbrösel und 20g Mandeln mischen, darüber streuen und 20g Butterflöckchen darauf setzen.
Bei 180°C ca. 30 Minuten überbacken.

Fremdgekauft

Kollegin: Kannst du mir bitte einen kleinen Vorschuß geben? Ich habe kein Geld mit und muß was kaufen.

Ich: Was brauchst du denn?

Kollegin: Etwas aus dem türkischen Supermarkt da hinten.

Na, prima. Da gibt man einen Vorschuß und dann wird das Geld auch noch bei der Konkurrenz ausgegeben... Tztztz. :-)

Mogst an Prosecco?

Per Paketdienst wurde eine kleine Holzkiste angeliefert, deren Inhalt sich nicht sofort offenbarte - allerdings ließ der Aufdruck "Pearl Secco" nicht viel Spielraum für Vermutungen.



Also schnell auspacken. Der Inhalt ist mit viel Holzwolle geschützt und die Spannung klettert höher. Und tatsächlich: Wie schon anfangs vermutet, hat mir jemand ein paar Proben einer bestimmten Marke Prosecco geschickt.



In Dosen!




Und mit violetten Strohhalmen. Es handelt sich dabei um ein "Prosecco-Mischgetränk" mit Kohlensäure, das es in zwei Sorten gibt, einmal "natur" und mit Holunder.

Mehr Informationen gibt es auf der Pearl-Secco-Website. Ich bin nun ganz und gar nicht die Zielgruppe für dieses Produkt, zumal mein Alkoholkonsum allgemein sehr überschaubar ist, aber ich werde die Dosen hier im Markt auf jeden Fall mal probeweise anbieten. Interessant finde ich den Artikel nämlich schon.

Das optimierte Tier

Ein sehr interessanter Artikel in der Zeit mit spannenden Hintergründen über die Hähnchen-Massenhaltung. Nicht reißerisch über Haltungsbedingungen, sondern wesentlich tiefgründiger:

Noch nie wurde die Industrialisierung eines Lebewesens so weit getrieben wie beim Hähnchen. Es liefert das Massenfleisch für die Welt.

Ein Zitat, aus der Mitte des Textes gegriffen:
Die Käufer in den Industrieländern bevorzugen größtenteils das teure Brustfleisch. Doch weil Hähnchen trotz aller Zuchterfolge immer noch mit Schenkeln und Füßen auf die Welt kommen, ist ein munterer globaler Fleischhandel im Gange, bei dem die reichen Staaten versuchen, den ärmeren ihre Schlachtabfälle zu verkaufen.
Das ist doch jedenfalls mal eine plausible Erklärung dafür, warum Hähnchenschenkel im Kilobeutel immer wieder verramscht beworben werden - bei uns aktuell für 1,11€.

Toner abzugeben

Nachdem die Belichtungseinheit meines kleinen Brother-Laserdruckers das Zeitliche gesegnet und der Drucker mit seinen insgesamt rund 60000 Seiten Bürobetrieb einfach ausgedient hat, habe ich hier dummerweise noch einen originalverpackten Toner herumliegen (TN-6600 (für 6000 Seiten), geeignet für Brother HL-10xx, HL-12xx, HL-13xx, HL-14xx, HL-P2500, Fax-8350P, Fax-8750P, MFC-9650, MFC-9750, MFC-9850 und MFC-9870.

Der Normalpreis liegt bei 60 Euro, für 30 würde ich ihn abgeben.
Bei Interesse einfach kurz 'ne Mail schicken.

Ich auch

Ja, ich habe drei Lottoscheine für Samstag gespielt. Man darf doch noch träumen. Den Laden würde ich natürlich trotzdem behalten, aber die Öffnungszeiten würde ich auf Mo-Fr 8-13:30, 15-18:30 und Sa 7-14 Uhr zurückdrehen. :-)

Eins zu einhundertirgendwasmillionen... Wahrscheinlich ist die Chance, vom Blitz getroffen zu werden, dies zu überleben und durch den daraufhin folgenden Medienrummel reich zu werden, größer, als den Jackpot zu knacken. :-)

Nur getäuscht

Heute Vormittag habe ich kurz an der Kasse gesessen. Es war relativ leer im Laden, ein Kunde hielt eine Packung Tomaten in der Hand und nahm sich einen Einkaufswagen, in den er das Gemüse legte. Die Situation sah völlig alltäglich aus: Der Kunde kommt rein, merkt, dass er noch mehr braucht und nimmt sich daraufhin einen Korb oder Wagen.

Ich mußte kurz nach hinten ins Lager. Normalerweise läßt man die Kasse nicht aus den Augen, dies ist sogar Bestandteil der Kassenanweisung für meine Mitarbeiter, aber da außer dem Kunden mit den Tomaten, der offensichtlich noch länger für seinen Einkauf brauchen würde, niemand im Geschäft war, sah ich darin kein Problem.

Wer konnte auch ahnen, dass jemand den Laden betritt, sich eine Packung Cocktailtomaten in der Gemüseabteilung greift, sich danach einen Einkaufswagen nimmt, die Tomaten hineinstellt - und direkt zur Kasse geht. :-)