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30DM

Mit unserem Kühlboxen-Verleih bekommen Sie gekühlte und gefrorene Produkte sicher nach Hause. Dieser Service kostet Sie nichts; wir müssen für jede vorgekühlte Box mit zwei großen Kühlakkus lediglich ein Pfand von 30 DM einbehalten, das wir bei Rückgabe der Kühlbox mit beiden Kühlakkus vollständig zurückerstatten.
So stand es auf einem Infozettel hier an der Kasse, der dort seit rund sechs Jahren hing.

Vor ein paar Tagen hat mich ein guter Stammkunde scherzhaft angesprochen, dass er gerne eine Box leihen würde. Er müsse nur mal zu Hause nachsehen, ob er noch 30 Mark findet. :-)


Zeitungen packen

Meiner zukünftigen Auszubildenden, die momentan noch bis zum Sommer als Aushilfe hier jobbt, wollte ich heute Morgen gründlich erklären, wie die Platzierung im Zeitschriftenregal aufgebaut ist und wie überhaupt Zeitungen und Zeitschriften gepackt werden.
Es gibt viele Punkte zu berücksichtigen: Zum einen muss eine gewisse Grundordnung herrschen (Themenbereiche, z.B. Fernsehmagazine, Kochen, Yellow Press, Computer, Lifestyle etc.), zum anderen muss man unbedingt darauf achten, auch wirklich die alten Hefte herauszunehmen, damit sie der Remission zugeführt werden können. Die Fristen dazu sind mitunter sehr eng und wer nicht aufpasst kann schnell Verluste im zweistelligen Bereich verursachen.

Was auch immer heute Morgen los war - wir hatten in den ersten zwei Stunden über 70 Kunden. Ich bin eigentlich kaum dazu gekommen, meiner Mitarbeiterin irgendetwas gründlich zu zeigen, denn spätestens nach zwei Sätzen musste sie nämlich wieder zur Kasse rennen.

Aber als Selbständiger sollte man sich ja eigentlich nicht über eine "zu hohe" Kundenfrequenz beschweren. :-)

Sommerbiermixplatzierung

Die beiden gestrigen Beiträge "So macht man das" und "Hab Euch Alle Ganz Doll Lieb" hatten mit Bierkisten zu tun, wie KommentatorIn "drea" schon richtig festgestellt hat. Um ehrlich zu sein: Das ist kein Wunder, da ich mich selber den halben Tag mit Bierkisten beschäftigt habe.

Der kommende Sommer und die Hitze der vergangenen Tage hat mich veranlasst, aus etlichen Biermischgetränken (zum Beispiel CAB, Schöfferhofer Grapefruit, Bibop und noch etliche andere mit Drachenfrüchten, Granatäpfeln, Orangen, Limetten, Waldmeister und sonstigen Aromen versehenen Sorten) einen umfangreichen Aufbau hier im Laden zu platzieren.

Bin mal gespannt, wie diese Masse angenommen wird. Bislang fehlt jedenfalls nur ein einziger Sechserträger: Klassisches Haake-Beck Pils. :-)


Jede Wahrheit...

...braucht einen Mutigen, der sie ausspricht. Behauptet die BILD-Zeitung in der aktuellen Werbekampagne jedenfalls, die mittlerweile (sofern ich das richtig mitbekommen habe) in der zweiten Runde läuft.

Die Texte reichen von "Ja, mein Busen ist gemacht" bis "Schiri, ich stand im Abseits." Rein inhaltlich stört mich allerdings nur ein einziges Motiv, nämlich das unten abgebildete.

Ich meine... Ist man nun Chef oder Alleinunterhalter?!?


Habe Euch Alle Ganz Doll Lieb

Dies ist eine Kiste Köstritzer bibop. Heute Mittag geliefert und von mir vorhin persönlich im Markt platziert. Bei genauerer Betrachtung steht dort eine Nachricht an der Seite.

Um schonmal pauschal die Kommentare zu beantworten: Ich bin mir ganz sicher, dass Tatjana nicht "nur ins Blog wollte". :-)

Nachtrag: Ich bin mal gespannt, ob der Eintrag Nr. 24 im Neuerburger Online-Gästebuch, geschrieben von Blogleser Tobias, eine Reaktion bewirkt. :-)


Tütenfalten

Ein Kunde, der mir vor ein paar Tagen zum ersten Mal aufgefallen ist, gibt mehrmals täglich Leergut ab.

Auffällig ist das sich immer in exakter Art und Weise wiederholende Ritual, das er nach dem Leergut abgeben hier im Laden praktiziert: Er klemmt sich den Pfandbon zwischen die Lippen, stellt sich an eine Tiefkühltruhe und faltet seine Plastiktüten besonders aufwändig glatt und faltet sie hinterher wieder präzise zusammen.

Das dürfte das Gegenstück zu "Könn'se wegschmeißen." sein. :-)

FRoSTA-Preise

Ich gebe zu, dass ich aus Zeitmangel nur sporadisch ins FRoSTA-Blog gucke, obwohl dies das einzige gleichermaßen informative wie unterhaltsame Weblog eines Produzenten ist.

Hätte ich regelmäßig reingeschaut, wäre mir sicherlich der Beitrag "FRoSTA wird kleiner!" vom 5. April 2007 nicht entgangen. Ausgerechnet einer der Beiträge, in denen es um ein Thema geht, das mich quasi direkt betrifft: Den Produktpreis.

Heute Morgen hatte ich zum ersten Mal einen der neuen FRoSTA-Beutel in der Hand. Laut Preisempfehlung sollte er 3,19€ kosten, was einer Erhöhung um 20 Cent entspräche, die ich allerdings nicht weitergeben werde! Der Packungsinhalt hat sich allerdings um 17% reduziert. Von 600 auf 500 Gramm. Im ersten Moment reichlich angefasst habe ich den Einkauf unserer Großhandlung angerufen und meiner Laune etwas Luft verschafft.

Ich kann nicht sagen, wo (außer im Blog) von FRoSTA noch die Verkleinerung der Packungsgrößen kommuniziert wurde. Ich habe die Informationen nun nur aus dem Blog und kann mir folglich nur über die Aussagen dort eine Meinung bilden.
Man mag mich nun für leichtgläubig halten - aber ich persönlich möchte gerne einem Unternehmen glauben, das derart offen kommuniziert.

So macht man das...

Seit kurzer Zeit verkaufe ich hier im Markt "Berliner Weiße mit Schuss". Berliner Kindl Bier mit Waldmeister- und Himbeersirup versetzt. Das Getränk ist übrigens sehr lecker und erfrischend.

Die Kisten sind dunkelgrün und mit Aufklebern versehen. Das sieht folgendermaßen aus:



Einen der Aufkleber wollte ich eben einscannen, um das Bild auf einem Preisschild verwenden zu können. Dazu habe ich ihn abgezogen, was als solches recht unspektakulär ist. Dennoch könnt ihr euch meinen Gesichtsausdruck dabei wohl gut vorstellen... :-)











Es handelt sich dabei allerdings um die alten Jever-Kisten, die Berlinder Kindl dort beklebt hat. Ich denke mal, dass dies auch völlig legal geschehen ist.

Trotzdem mussten wir alle lachen. :-)

Voller Freude

ich stand in der Nähe des Eingangs. Eine Kundin nahm sich einen Einkaufswagen und schob ihn, den Chip noch in der Hand haltend, freudestrahlend an mir vorbei:
Die sind hier ja umsonst!
Wie leicht doch manche Leute glücklich zu machen sind. :-)

Fettfutter

Wir haben Mitte Juni und momentan 30 Grad im Schatten.

Was die Kundin mit dem Fettfutter (Wintervogelfutter mit besonders hohem Brennwert) vor hatte, habe ich nicht hinterfragt.
Ich hoffe jedenfalls, dass sie es nicht den Vögeln gibt. Die verlernen sonst irgendwann völlig, wie man selbständig nach Nahrung sucht.

5K

Ich habe einige Zeit überlegt, ob ich diesem Ereignis einen eigenen Blogeintrag ohne jeglichen weiteren Inhalt widmen sollte, oder ob ich es lediglich am Rande eines regulären Beitrags erwähne.

Wie ihr seht habe ich mich nun für einen eigenen Eintrag entschieden. Immerhin ist dies der

FÜNFTAUSENDSTE


Eintrag im Shopblogger.

Weiterlesen! :-)

(Den Zähler der tatsächlich vorhandenen Einträge findet ihr ganz unten auf der Blog-Startseite. Die Zahl im Direktlink zu den einzelnen Einträgen (dieser hier trägt die Nummer 5165) ist ein fortlaufender Zähler, inkl. gelöschter und inaktiver Einträge.)

Strohhalm

Man hat als Arbeitgeber viele Möglichkeiten, an neues Personal zu kommen. Der häufigste Weg dürfte der Griff in den Pool möglicher eingegangener Initiativbewerbungen sein oder, wenn solche nicht vorliegen, gezielt eine Stelle auszuschreiben. Dies kann betriebsintern am Schwarzen Brett oder in Rundschreiben erfolgen oder natürlich auch in den unterschiedlichsten Printmedien. Für regionale Kleinbetriebe bieten sich die Lokalzeitungen an, national oder sogar weltweit arbeitende Unternehmen inserieren sinnvollerweise z.B. in der Süddeutschen Zeitung.

Wenn es sich bei dem Unternehmen um einen eher familiär geführten Betrieb handelt, kann man auch versuchen, über Mund-zu-Mund-Propaganda an neue Mitarbeiter zu kommen. Gerade Aushilfen finden sich auf diese Weise oftmals sehr leicht.

Falls dann doch alle Stricke reißen und man absolut niemanden findet, kann man ja mal aus lauter Verzweiflung die neue Rufnummer "Exklusiv für Arbeitgeber" der Arbeitsagentur anrufen: 01801-664466

Madig

Ekeliges Leergut bekommen wir immer wieder. Nach Häufigkeit sortiert würde ich mit der klassischen Bierpfütze in der Tüte anfangen und dann bei angetrocknetem Hundekot angetrockneter Erde aufhören.

Diese Flasche, in und an der Fliegenmaden krabbelten, ist bislang die Krönung der Genüsse gewesen. Leider hat die Kollegin das erst entdeckt, nachdem sie dem Kunden schon den Leergutbon überreicht hatte. Ansonsten hätte er die Flasche nämlich wieder mitnehmen und erst einmal gründlich abspülen dürfen.

Ich geh' mal eben kotzen. :-(