Einer meiner Mitarbeiter sollte gebackene Baguettes einpacken.
Einige Zeit später sah ich ihn an der Kasse und fragte ihn, ob er sich inzwischen um die Brote gekümmert hätte. Über die Köpfe der wartenden Kunden hörte ich nur "...runtergefallen...".
Zum Glück nicht die Baguettes, sondern nur der Auftrag.
Keine Ahnung, was mein Acrobat-Reader für einen Auftrag hat. Immer, wenn ein Dokument länger als eine Seite ist und ich mehr als einen Ausdruck brauche, sieht das Ergebnis folgendermaßen aus.
Das Siemens E450 ist ein "besonders robustes" [Aussage Siemens] Schnurlostelefon, das ich hier im Laden auch inzwischen seit Monaten erfolgreich verwende.
Notiz am Rande: Einen mehrstündigen Besuch in einer meiner Tiefkühltruhen hat das Telefon ohne Folgeschäden überstanden.
Die Amsel ist irgendwann glücklicherweise ins Lager geflattert. Bei den Versuchen, sie nach draußen zu lenken, ist sie noch im Aufenthaltsraum gelandet - ein Zwischenstopp, den ich für ein paar Fotos ausgenutzt habe. Die war aber auch sowas von aufgeregt und wuselte hin und her, dass es kaum möglich war, halbwegs scharfe Bilder zu machen.
Das ist übrigens Staub an ihrem Schnabel.
Letztendlich hat der Vogel dann doch noch unsere Lagertür und damit den Weg in die Freiheit gefunden...
Wir haben momentan schon wieder eine Amsel hier im Laden, die hier wild von einem Schaufenster zum anderen flatter.
Keine Ahnung, was die so anziehend an meinem Laden finden. Aber auf jeden Fall ist dieser Vogel ziemlich renitent. Hoffentlich schwirrt er von alleine wieder ab.
Ein kleines Mädchen, ich schätze sie auf höchstens 5 Jahre, sollte Mehl kaufen. Sie nahm, da das Geld dafür genau reichte, zwei Packungen mit und brachte kurze Zeit später eine wieder zurück. Offenbar wollte der- oder diejenige, vom dem/der sie geschickt wurde, nur ein Kilogramm Mehl haben.
Kein Problem. Ich nahm der Kleinen das Mehl aus der Hand, sie überreichte mir noch schnell den Kassenbon und ging schnellen Schrittes los und verließ zügig den Laden. Sie hatte wohl nicht damit gerechnet, dass sie noch Geld wiederbekommt, was allerdings in dem Alter auch durchaus verständlich ist.
Schnell sprintete ich zur Schaufensterscheibe und klopfte dagegen - doch das Mädchen hörte mich nicht. Aber zum Glück der Passant hinter ihr, der sie lautstark zurückrief.
Eben war eine Reporterin und ein Fotograf hier, die für die Bremer Regionalzeitung Weser Kurier ein Interview aufgezeichnet, bzw. einige Fotos geschossen haben.
Ich bin mal gespannt, wieviel Platz sie mir in der Zeitung gönnen werden. Immerhin ist meine Non-Stop-Ladenöffnung noch eher ein Kuriosum. Im gesamten Nordwesten bin ich wohl nun erst der dritte Laden dieser Art, der das durchzieht.
Der Blogeintrag mit diesem Titel entfällt zum Glück.
Draußen dämmert es bereits, die Vögel zwitschern und wir warten auf die ersten Lieferanten.
Ich fand die Nacht ausgesprochen angenehm. Hin und wieder haben sich ein paar Kunden eingefunden und ich habe mich in aller Ruhe um meinen Bürokram gekümmert.
Jetzt weiß ich, was in der Nachtschicht ätzend ist:
Wenn man um diese Zeit tütenweise klebriges, stinkendes Leergut bekommt. Ich habe damit ja generell kein Problem, aber irgendwie ist es trotzdem seltsam...
Gerade eben waren mehrere der Typen von letzter Nacht hier im Laden. So weit waren sie ganz friedlich und haben nur ein paar Kleinigkeiten in Form von Snacks und Tiefkühlpizza gekauft.
Schwacher Trost: Gestern sollen sie auch in zwei Etappen da gewesen sein. Der schlimmere Teil zu fortgeschrittener Stunde. Ich lass' mich mal überraschen, was da noch auf uns zu kommt...
Zum einen geht vor allem der private Autohandel fast ausschließlich mit Bargeld von statten, zum anderen können Kriminelle ihre Schwarzgeldpolster auch in "kleinen Scheinen" anlegen.
Darum waren es ja nur ein paar Gedanken über das Thema. Ohne tiefgründig darüber nachgedacht zu haben. Mir fiel nur auf, das beinahe immer nur dubiose Gestalten mit großen Scheinen herumhantieren.