Bier aus Portugal hatte ich hier lange nicht mehr und dann fällt einem gleich eine Flasche alkoholfreies Sagres in die Hände.
Irgendwie kommt mir der Gedanke, dass hier bei mir derzeit alle Welt ihre Keller und Andenkensammlungen ausmistet und mir das ganze Zeugs hinstellt. Nicht, dass ich damit ein großes Problem hätte, aber es fällt momentan schon auf...
Noch habe ich Zotter Weihnachtssorten. Wer also noch etwas von Weihnachtsknistern, Engelflug, Weihnachtsschokolade, Stille Nacht und den anderen Sorten haben will, sollte schnell zuschlagen. Pro Sorte sind noch 10 Stück übrig. Den Rest habe ich hier im Laden unterbringen können. Also...
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, warum "Japonica" (Aromatisiertes Wasser ohne Kohlensäure) erst jetzt bepfandet wird. Aber: Der Prozess findet momentan statt. Zu unserem Bestand von Flaschen ohne Pfandlogo gesellen sich derzeit immer mehr mit dem dpg-Aufdruck. So weit ist das ja auch kein Problem. Die Produkte haben unterschiedliche Artikelnummern und werden an der Kasse korrekt, also entweder mit oder ohne Pfand, erfasst.
Nur die Kunden tun mir Leid. Mit so einem plötzlichen Wechsel bei einem einzelnen Produkt von unbepfandet zu bepfandet rechnet man wohl nicht unbedingt und ich kann mir vorstellen, dass etliche der neuen Flaschen nach wie vor im Müll in der Wertstoffsammlung landen...
Zwei Heranwachsende waren eben im Laden und sind, nachdem sie ein paar Minuten durch die Gänge schlichen, plötzlich unerwartet (ohne etwas zu bezahlen oder zu klauen) vierließen sie zügig den Laden.
Schade. Ich hätte sie gerne noch darauf angesprochen, ob sie zu Hause auch immer die leeren Ernussschalen irgendwo in ihre Regale werfen. Vermutlich nicht.
Wann immer wir mitbekommen, dass sich vor den Leergutautomaten eine Schlange wartender Kunden bildet, greifen wir ein und nehmen parallel zur Maschine Leergut von Hand an.
Und warum musste ich jetzt ausgerechnet eine Plastiktüte voller stinkender Bierflaschen erwischen, die in einem vergorenen Biergammelsud schwammen?
Ein Verschluss für Wein- und Sektflaschen. Hat jeder bestimmt schonmal gesehen. Und warum sollte man damit auch nicht sein Bier davor schützen, schal zu werden.
Ja, aber... Diese Flasche ist leer. Und stand, so wie sie auf dem Foto zu sehen, ist auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten. Ich staune ja immer wieder darüber, was die Leute dort alles hineingeben...
In diesem Kommentar hat Heiko den Hinweis auf "Der-Virenscan.de" hinterlassen – eine (zum Glück) nicht ganz ernstzunehmende Seite, die von einem eifrigen Shopblogger-Leser (und-Kommentator) ins Leben gerufen wurde.
Höhepunkt der Seite ist "Der Virentest". Und wer jetzt immer noch daran zweifelt, dass der Autor regelmäßiger Gast bei mir ist, dem sei Frage Nummer vier ans Herz gelegt.
Du bist Marktleiter eines 24 Stunden Supermarktes, der mitten in einem sozialen Brennpunkt liegt. Wie schützt Du Dich Nachts vor klauender Kundschaft?
· Ich installiere überall Überwachungskameras.
· Ich mache mich über jeden aus der Art geschlagenen Kunden auf meiner Homepage lustig und hoffe auf Abschreckung.
· Ich schenke Flaschensammlern ein Gratis-Bier, wenn sie ein bisschen mit aufpassen.
· Ich engagiere junge, gutaussehende Kassiererinnen und hoffe, dass sich niemand mehr eine Blöße geben möchte.
Also wenn das nicht durch dieses Blog hier inspiriert ist, dann fällt mir auch nichts weiter dazu ein...
Ich staune ja immer wieder darüber, wenn Leute sich völlig anders verhalten, als man es ihnen durch ihre Erscheinung voruteilig zugeschrieben hätte.
So auch zwei junge Männer, die vorhin hier im Laden waren. Mit ihrer etwas – öhm – verwahrlosten Erscheinung, beinahe schon wie Junkies wirkend, erregten sie unsere Aufmerksamkeit und wir sprinteten regelrecht ins Büro, um jeden ihrer Schritte zu beobachten.
Davon ließen wir aber schon bald ab, denn umso erstaunter waren wir, als die beiden sich einen Einkaufswagen schnappten und völlig normal einkauften. Dabei in Hausfrauenmanier die Qualität der Eier überprüften. Hier verglichen, da abschätzten und schließlich ganz normal bezahlten.
So kann's gehen, wenn man durch die täglichen Erfahrungen hier auf der Fläche vorgeschädigt ist.
Nein, es geht hier weder um das Harz einer Hanfpflanze, noch um irgendwelche Exkremente. Was ihr da seht ist der traurige Rest eines im heißen Luftstrom der Büroheizung gestorbenen geschmolzenen Schokoladenweihnachtsmannes, der ursprünglich auf der kleinen Borte stand und an der Wand lehnte.
Aber ich gebe ja zu, dass ich im ersten Moment "Ihhhhh!" auch mein erster Gedanke bei dem Anblick war...
In einem Baumarkt in Darmstadt hat Blogleser Stefan diesen Hinweis entdeckt. Nicht nur er fragt sich, ob das abschreckend wirkt. Glaube ich nämlich kaum. Andererseits bringt es vielleicht schon den einen oder anderen Gelegenheitsdieb dazu, mal darüber nachzudenken, was passieren kann, wenn man erwischt wird.
In der Sache mit dem Müllcontainer und dem Seitenspiegel gibt es noch keine Neuigkeiten. Spätestens Anfang 2009 werde ich mal bei der Polizei in Delmenhorst anfragen und mich nach dem Stand der Dinge erkundigen. Momentan steht nur ein Verdacht im Raum, der noch nicht ausreicht, weitere rechtliche Schritte einzuleiten.
Und was den Stress mit dem Ex-Vermieter betrifft: Auch in der Angelegenheit sind wir noch nicht weiter. Momentan ist auf der Gegenseite erst der Anwalt, dann sein Mandant im Urlaub. Also wird es auch in der Angelegenheit frühestens Ende Januar weitere Neuigkeiten geben.
Bezüglich des nächtlichen (angeblichen?) Einbruchs in ein Geschäft in der Nachbarschaft, hat sich bislang nichts getan. Vor allem keine Anfrage der Polizei nach den Videoaufzeichnungen. Ist jetzt aber auch egal, da die Daten mittlerweile wieder überschrieben wurden.
Kann wohl nicht so dramatisch gewesen sein. Oder man hat das schon im kleinen Kreis selber geregelt. Manche Bevölkerungsgruppen klären sowas ja nach ihren eigenen Spielregeln...
Der Paketbote hat mir ein relativ schweres Paket in die Hand gedrückt. Durch die nicht übersehbare Beschriftung am Rand des Kartons war auf jeden Fall schonmal zu erahnen, was sich im Inneren befindet dürfte.
Bingo. Blogleserin Patty hat mir massenhaft Vollgut, unter anderem eine Flasche "Desperados Red" zugeschickt. Sehr cool. Ich freue mich jetzt schon darauf, mich durch die einzelnen Sorten zu trinken und bin auf das Ergebnis der Verkostung gespannt.
Hier der Brief. ich denke, ich brauche nicht zu jeder Dose etwas zu schreiben, denn das hat Patty schon ganz ausführlich getan. Zur erwähnten (leeren) "Burn"-Dose gibt es unten noch ein Bild.
Auf jeden Fall war's mal wieder nett, einen längeren handgeschriebenen Brief in der Hand zu halten.
Die 3D-Ladies sind tatsächlich an mir vorbeigegangen, wenngleich die Mail hier sicher angekommen ist. Ich werde ihnen demnächst noch einen eigenen Blogeintrag widmen! Versprochen, liebe Patty!
Die "Burn"-Dose ist prinzipiell nicht sonderlich spannend gewesen, zumal sie leer war. Aaaaaber: Sie hat einen wiederverschließbaren Deckel und dabei hätte mich doch so sehr interessiert, ob der Verschluss nach dem Wiederverschließen auch den Druck aushält, den ein kohlensäurehaltiger Inhalt in der Dose verursacht.
Momentan fehlt mir die Zeit, aber ich werde das auf jeden Fall noch selber ausprobieren.
Schade, dass ich bei "gut für Bremen" so weit abgesackt bin. Dabei hätte ich das Preisgeld komplett einer (oder zu gleichen Teilen auch mehrerer) gemeinnütziger Orgsanisationen gespendet.