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Biohof auf Shoppingtour

Sollte es mir zu denken geben, wenn einer unserer Lieferanten bei uns seinen Einkauf erledigt und dabei auch gar nicht so ökologische Produkte kauft?

Eigentlich nicht, aber wenn es sich dabei um dem Betreiber eines Bio-Hofes mit Bioland-Zertifizierung handelt, muß man schon schmunzeln... :thinking:

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Comments

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Anonymous on :

Tja, der Mensch lebt nicht von Bio-Brot alleine :-)

Volker on :

Erinnert mich an den Oberarzt, in dessen Kitteltasche ich ein Schachtel Marlboro light entdeckte...

Ian on :

Das ist nichts ungewöhnliches - die Quote der Raucher bei Menschen im Gesundheitsbereich (Ärzte, Sanitäter, Krankenpfleger (alles + weibliche Form) etc) ist schon "lustig"...

Lisa on :

Ja, besonders schön war es in Moskau auf der onkologischen Kinderstation. Direkt neben dem "Bitte nicht rauchen"-Schild standen die Herren in weiß, qualmten fröhlich vor sich hin und der ganze Boden lag voll mit Kippen..

marcc on :

Solange er nicht Chemiekeulen gegen Insekten und Schnecken kauft...

Alix on :

Die Einkommen der Öko-Produzenten scheinen sich in dem Rahmen zu bewegen wie die des"Otto-Normalverbrauchers". Somit können sie sich Produkte von Mitbewerbern nicht leisten.
Evtl. kommt auf diese Weise ein Überdenken der eigenen Preisgestaltung zu stande ;-)

floho on :

Überdenken der eigenen Preisgestaltung ?

Also weil ihr Einkommen nicht so hoch ist das sie nur Bio Produkte kaufen können, sollen die Biolandwirte ihre Preise senken damit sie sich alle mehr Bio Produkte kaufen können ?

Na wer entdeckt den Fehler ....

Alix on :

Da ist kein Denkfehler. Der Bio-Produzent sollte mal ein Auge darauf werfen, welche Preise der Endverbraucher für seine Produkte zahlen muss. Das ist ähnlich wie beim konventionellen Landwirt: der bekommt fürs Vieh oder für die Milch ein Bruchteil dessen, was der Endverbraucher zahlen muss. Ich habe heute noch ein "Angebot" beim Edekaner gelesen: 100 g Bauchfleisch für den Grill für 39 Cent - macht 3,90 Euro fürs Kilo. Nun ist Bauchfleisch keineswegs Fleisch, sondern überwiegend Fett. Je mehr Fett ein Schwein hat, desto weniger Erlös hat der Landwirt. Ich nehme einfach mal an, dass er von den 3,90 Euro/Kg etwa 1/5 bekommen hat.
Frage mal einen Landwirt, was er für einen Liter Milch bekommt - wenn er die Quote einhält. Und wenn Du die Antwort hörst, dann wirst Du Dich fragen, wieso ein Liter Milch, misshandelt (homogenisiert, pasteurisiert) und teilweise entrahmt, einen knappen Euro kostet.
Ich will um Gottes Willen nicht dem Einzelhändler auf die Füße treten. Der Zwischenhandel und die verarbeitende Industrie sahnt (im wahrsten Sinn des Wortes) ab.

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