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Faire Woche 2007

In den nächsten Tagen muss ich mir noch ganz schnell eine Aktion ausdenken, die ich hier im Laden während der Fairen Woche 2007 umsetzen kann.

Irgendwelche Ideen?

Schokoladenverkostung gab's übrigens schon.

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Kommentare

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Karl am :

Wie ich das hasse.. das ganze Jahr nix tun und dann bei so einer Woche auf schön nett und hilfsbereit tun!

Manni am :

Hehe...ich glaube, du kennst Björn nicht...

Jürgen am :

Wie ich das hasse, das ganze Jahr nix lesen und dann in der Kommentarfunktion rumtrollen, weil man keine Ahnung hat.

Hendrik am :

@ Karl: Das Ziel der Fairen Woche ist es den Fairen Handel bekannter zu machen. Dies geschieht innerhalb der einen Woche mit hilfe von unzähligen Aktionen in ganz Deutschland. Björn ist der Supermarkt mit dem wohl größten Sortiment Fair gehandelter Produkte in Deutschland. Björn tut somit das ganze Jahr sehr viel mehr als "nix".

Weitere Infos zur Fairen Woche und dem Fairen Handel:
www.faire-woche.de
www.transfair.org
www.gepa.de

k. am :

"Björn ist der Supermarkt mit dem wohl größten Sortiment Fair gehandelter Produkte in Deutschland."

das möchte ich mal ganz stark anzweifeln.

Steffi Kugler am :

Lass Björn in Ruhe du Sohn einer...

Steffi am :

Was ist denn das bitte für eine geistreiche Bemerkung?? Das kann man sich doch wohl echt sparen!

vincent vega am :

... genau ... außerdem bezweifele auch ich, dass Björn ein Supermarkt ist ... obwohl ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen lasse ...

k. am :

als mann bezeichnet zu werden ist in der tat die wohl schlimmste beleidigung.

Jay am :

Naja, wenn's nicht schond agewesen bzw. verkaufsschädigend ist: Testen von fair und entsprechenden herkömmlichen Lebensmitteln nebeneinander.. so man denn den Unterschied und das Bioplus auch schmecken kann.

Hendrik am :

@ Björn: Das Thema der Fairen Woche ist Afrika. Vielleicht kannst du die Fairtrade-Produkte, welche aus Aufrika stammen besonders bewerben, ausstellen und präsentieren. Rezepte aus Afrika würden auch gut passen. Oder aber eine Cocktailbar mit Cocktails, welche Zutaten aus Fairem Handel enthalten.

Auf wunsch sende ich dir entsprechende Rezepte zu.

Heike am :

Also nichts gegen Afrika...
Aber ich denke nicht, dass man in Deutschland mit afrikanischen Produkten oder Rezepten Erfolg haben könnte...

Hootch am :

Oh contraire!

Die afrikanische Küche hat sehr viel zu bieten. Auch vieles dem der europäischen Gaumen alles andere als abgeneigt wäre. Es muss ja nicht immer Millipapp(?) sein.

Grüße!

Christian am :

Nix gegen Millipapp! Grade mit Fleisch und Gemüse schmeckt das doch ziemlich lecker (oder, um die geographische Orthographie zu wahren, eben "lekker"). Auch ansonsten finde ich die afrikaanse Küche ganz schmackhaft. Aber auch andere Gegenden und Kulturen Afrikas haben natürlich sehr viel zu bieten.

Heike am :

Die afrikaanse Küche wird aber bestimmt doch eher die Küche von Einwanderern sein oder?
Zu typisch afrikanischer Küche fallen mir dann so Sachen ein wie getrocknetes Fleisch oder ein Eimer Hirse. Hmmm lecker ;-)

Christian am :

Getrocknetes Fleisch -Biltong-, das recht gut gewürzt wird, schmeckt auch nicht schlecht. Besonders, wenn es vom Wild ist, etwa Kudu oder Springbok. Hab noch einen kleine Vorrat im Tiefkühler ;-)
Übrigens ist die Küche im südlichen Afrika eine interessante Mischung aus mitgebrachten Gerichten der Kolonialisten und der dort ursprünglichen Küche.

Resi Schmelz am :

Die Speisen sollen aber bitte von treuherzig dreinblickenden afrikanischen Kindern, denen Fliegen um den Kopf kreisen, präsentiert werden, sonst leidet das gerne gepflegte Afrikabild.

Hootch am :

Es muss ja nicht immer eine Verkostung sein.

Gib' doch einfach auf alle fair gehandelten Produkte einen Rabatt, sozusagen ein "Faire-Woche-Sonderangebot" oder so.
Wieviel? Keine Ahnung, Du bist der Kaufmann und nur Du kennst Deine Gewinnmargen :-)

Oder gib' (wenn es wirtschaftlich möglich ist) eine Dreingabe. Beispiel: "Sie kaufen diese fair gehandelte Tomatensauce, dann bekommen Sie diese fairen Nudeln gratis dazu."

Eine andere Möglichkeit (ich weiß nicht, ob das geht): Biete gratis Probierportionen an. Ein Lot Kaffe, Tee oder was auch immer, die sich der Kunde mit nach Hause nehmen kann.

Mehr fällt mir momentan nicht ein...

Grüße!

indylaa am :

vorschläge:

1. stell zu den dazugehörigen produkten im markt ein fairtrade produkt, was etwas auffälliger (größeres schild oder so) gestaltet ist.
2. gib zu einem bestimmten einkaufspreis eine gratisbeigabe des fair trade sortiments.
3. fasse zwei ähnliche produkte zusammen, z.b. fairtrade kaffe und normaler zum vorzugspreis von "so und so"...

mehr fällt mir um die uhrzeit auch nicht ein

gruß

Dennis am :

In nem lokalen Feinkostladen gabs mal ne Aktion, wo ein afroamerikanischer (was is die korrekte Bezeichnung? - Zu spät für PC!) Propagandist Ananas angepriesen und Proben verteilt hat. Ist vermutlich für deine Ladengröße zu hoch gegriffen, aber vllt. findeste für die Woche ja nen Assistenten mit enrsprechendem Migrationshintergrund;). Der wird nach der Woche freilich wieder entlassen, was dann auch gleich dem "51 Wochen sündigen - 1 Woche lieb sein"-Muster entspricht.

(Letzterer Halbsatz richtet sich nicht gegen dich sondern allgemein gegen die Intention solcher Projektwochen/-tage, z.B. auch den Muttertag oder Valentinstag.)

yetzt am :

mach doch was zusammen mit robin wood - die kommen aus bremen und haben afaik 25jaehriges jubilaeum :-)

lass die doch nen infostand bei dir machen, dann brauchst du dir keinen kopf machen :-)

yetzt am :

oder ne andere idee:

(ich hab mir naemlich gerade die webseite der fairen woche angesehen und gelesen, dass die veranstaltung diesmal einen bezug zu afrika bekommen soll)

tabak. in simbabwe und malawi ist tabak das hauptexportgut, fuer den anbau und um feuerholz fuer die trocknung zu gewinnen wird dort die vegetation abgeholzt (rueckgang der waldflaechen im zweistelligen prozentbereich!) und die menschen, die dort leben haben oft keine andere wahl als auf den tabakfeldern zu arbeiten - schlecht bezahlt und unter gesundheitsschaedigenden bedingungen. kleine bauern werden durch die abnahmepolitik der grossen tabakkonzerne in die verschuldung getrieben und das produkt dieser verhaeltnisse ist auch in deinem laden zu finden. weis deine kundInnen doch mal darauf hin, biete alternativen an...

ok, das ist ein sensibles thema, aber ich wuerde es dir zutrauen und mich immens freuen.

hier ein paar weiterfuehrende linx:

http://www.unfairtobacco.org/
http://de.indymedia.org/2004/10/96447.shtml

marzipanbrot am :

wir haben mal was cooles in erdkunde gemacht. der lehrer brachte eine tafel schokolade mit und hat jedem schüler einen beruf zugeordnet, der zur verarbeitung der schokolade benötigt wird und der wurde dann mit schokoladenstücken bezahlt. also bespielsweise war die erste komplette bankreihe (so 7,8 schüler) die arbeiter, die sich dann alle drei stücken teilen mussten, dagegen war dann ein einzelner schüler irgendein manager der 5 schokostücken für sich alleine hatte. es gab da noch andere berufe, wie den lieferanten usw. und grob hat er uns dann auch die verteilung bei einem fairen handel erklärt, das war zwar immer noch nicht richtig fair, aber die erste reihe hat auf jeden fall mehr schokolade bekommen ;-)
jedenfalls hat er uns damit die fairhandelsschokolade bekanntgemacht und gezeigt, warum es wichtig ist, wie genau du das in deinem laden machst, weiß ich zwar nicht, aber ich musste daran denken und vielleicht fällt dir ja noch was ein.

Puck am :

Wie wäre es mit kleinen Kaffee-Pflänzchen, also Kaffee zum selberpflücken. Fairer geht es fast nicht mehr ... ;-)

Und die Leute bekommen mal einen Einblick was das eigentlich für ein Geschäft ist ...

mentaloman am :

Du könntest einen Schiedsrichter einstellen, der mit "Fair Play"-T-Shirt den Kunden, die keine Fair gehandelten Produkte in ihrem Einkaufswagen haben, hinterherrennt und denen so lange auf seiner Pfeife ins Ohr trällert, bis sie den durch imperialistisch-hegemonielle Ausbeutermethoden zu kaufenden Kaffee durch fair gehandelten austauschen. Das kostet dich vielleicht Kunden - aber es sensibilisiert ungemein.

Martin am :

Wie wäre es denn mit Live-Cooking?
Herdplatten aufbauen und jemand bruzelt leckere Sachen aus faierem Handel. Die Kunden dürfen probieren und sich begeistern.
Dazu vielleicht die Rezepte ausdrucken und verteilen.

jweck am :

Biete Gratis Fair-Kaffee an. Die meisten Leute schreckt immer noch der Geschmack ab, denn bei den ersten fairen Kaffee Produkten, schmeckte man wortwörtlich die Armut des Herkunftslandes. Dies hat sich aber stark geändert.

Jürgen am :

Ich fand die Aktion mit den Affen ganz cool ;-)

http://www.youtube.com/watch?v=NAc1huT7SpI

Dirkee am :

Wie wärs mit Kaffeebohnenverkostung?

Jens am :

tausch die kartoffel- und zwiebelsäcke einfach gegen maniok und yams aus, dann hast das richtige afrika-feeling ;-)

Medium am :

Wie wär's mit einer Verkostung der Fairtrade-Reihe von Ben&Jerrys?

Hendrik am :

Genau Verkostung von Ben&Jerrys. Wobei die nur eine Sorte FAIRTRADE-Zertifiziert anbieten, keine ganze Reihe.

ICh - wer sonst am :

Was hälst du von einem Sklavenmarkt? Nur symbolisch, um zu zeigen das Afrika im Prinzip noch immer versklavt und ausgenutzt wird.

Fincut am :

Na lieber Björn, schön auf jeder Profitwelle mitschwimmen, hm? Wenn Du wirklich aus Überzeugung handeln würdest, dann würdest Du auf Fair-Trade Produkte verzichten, oder alle unfairen Produkte rausschmeissen. Ich hasse diese Bigotterie, Fairtrade direkt neben Nestle und Co... Profitgeier.

Elfchen am :

So ein Blödfug...

Es gibt doch schon Läden die auf Produkte aus dem fairen Handel spezialisiert sind, doch damit erreichst Du den durchschnittlichen Supermarkt-Kunden nicht...der wird sich da kaum reinverirren.

Die wiederrum erreicht Björn!
Indem er gerade den unentschlossenen mit seinen Aktionen Alternativen zu Nestle und Co. anbietet. Der eine oder andere wird dann mal zur Fairen alternative greifen, vlt. aus Neugier...weils grad mal da ist.
Den Kunden dazu zwingen, dass er Fair kauft kann er aber auch nicht.

Also lieber Faire Produkte neben Nestle und Co. als gar nix für den neugierigen Otto-Normal-Kunden....

Martin am :

Ein Laden, der rein aus fairen Produkten besteht, würde sich wohl kaum in der Lage halten können, denke ich.

Dann lieber eine gesunde Mischung anbieten und sich selber das überleben sichern.

Und überhaupt: Profit im Einzelhandel? Wo gibt es denn sowas??? :-) Ein bisschen sollte man eigentlich schon als Selbstständiger auf Umsatz und Gewinn aussein...

Johannes am :

Ich finde Dein Engagement in Sachen Biosortiment ja auch lobenswert. Aber ehrlich gesagt, so ein Esoterik-Palaver wie es demeter betreibt (siehe 2. Artikel) , schwächt mein Vertrauen in die ganze Branche. Ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher, ob ich mit den erhöhten Preisen für Bioprodukte tatsächlich ökologisch erzeugte Lebensmittel kaufe, oder die Hirngespinste aller möglichen Spinner finanziere.

Andy Djoerke am :

Eben mal so auf die schnelle was herbeizaubern. Wie billig ist das denn bitte?

dergerd am :

Wäre doch mal fair von den Kunden eine Woche lang keine versüfften Leerguttüten mitzubringen ;-)

Britta am :

Wie schön, dass es hier immer wieder Leute gibt, die glauben, dass Björn seinen Supermarkt als tägliches Hobby betreibt. Nee, Geld verdienen muss er damit nicht, das wär ja auch albern.

Meike am :

Also wenn du dich zu dem Thema orientieren möchtest, kannst du mal beim Projekt: Eine Welt in der Schule an der Uni vorbeikommen, wir verleihen entsprechendes Material an alle Interessierten.

Holundra am :

Möglich wäre z. B. eine Präsentation von Projekten, die in diversen afrikanischen Ländern irgend etwas Tolles auf die Beine stellen. Das müssen nicht notwendigerweise die klassischen "Entwicklungshilfe"-Sachen sein, es gibt da auch viele Eigeninititativen, die dringend ein bisschen Resonanz und Unterstützung gebrauchen können, z. B. aus dem Bereich der Aidshilfe, der nachhaltigenLandwirtschaft etc...

Dann wird auch gleich sichtbar, wieso fairer Handel sinnvoll und notwendig ist.

Evtl. kann man hier weiterhelfen:
Africa-Club e.V.
Neuenlander Str. 125
28201 Bremen
Tel. 0421 / 86118

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