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Plötzlicher Termin

Eine Kollegin sprach mich darauf an, dass sie "in einer dreiviertel Stunde" einen Arzttermin hat und deswegen gerne früher gehen möchte.
Seit wann weißt du von dem Termin?

Ein paar Tage. Ich hatte das ganz vergessen.
Ja, natürlich ich hätte sie gehen lassen können. Aber das Lager stand noch voller Ware. Und außerdem nervt mich manchmal meine eigene Gutmütigkeit selber ganz gewaltig. Ja, ich weiß, dass ich mir viel zu oft auf der Nase tanzen lasse. Und so reichte ich ihr diesmal nur ohne weitere Diskussion das Telefon, damit sie den Termin verschieben konnte...

Ich bin ja wirklich so oft es geht entgegenkommend - aber manchmal reicht es einfach. Und, hey, das war einfach mal notwendig!

(Und ich bin schon auf die Kommentare dazu gespannt. "Björn, der böse Tyrann..." :biggrin: )

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Comments

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Cindy on :

Eben, sehe ich ganz genauso. Du musst ja auch planen.

Anonymous on :

hast du gut gemacht..

mein chef würde sagen: gut wenn sie nicht arbeiten wollen - draussen warten 5 millionen darauf ihren posten einzunehmen

;-)

dergerd on :

zum Glück vergessen unsere Chefs ja nie was. Ja nee is klar ;-)

Aber wenn man einen Termin so verbummelt kann man auch nicht helfen.

kuchen on :

z.b. hier :-D
http://www.shopblogger.de/blog/archives/3258-1-FZG.html

Anonymous on :

Unter so einem Chef würde ich aber auch nicht arbeiten wollen, denn solche Sprüche sind das allerletzte.

Bademeisterin on :

Ermessenssache. Wenn ich mich als Oberbademeisterin so streng benehme, fühle ich mich hinterher eher ein bisschen mickrig.

André on :

Du böser Tyrann, Du! :biggrin:

rotor on :

Björn, der böse Tyrann...

Bernd on :

"Ich hatte das ganz vergessen [aber dann sah ich das Lager voller Ware und da fiel mir doch glatt ...] :-) ... Nein. Tschuldigung. Mit Arztterminen macht man keine Witze.

KatinkaXYZ on :

Ich seh das im Prinzip genauso, nur: in den darauffolgenden Tagen sind die Mitarbeiter extrem übellaunig und laufen nur mit einem „Zug nach Süden” rum. Das überträgt sich auf das Betriebsklima - und auf die Kunden.

Also ist es immer eine Gratwanderung zwischen dem eigentlich Richtigen (so wie hier geschehen) und dem „Bequemen”.

Wohlgemerkt: Nur lieber Chef ist guter Chef (aus Mitarbeitersicht).

katinkaXYZ on :

Nachtrag: Meine Erfahrung zeigt, Mitarbeiter machen nie Fehler. Schuld sind immer andere - im Zweifel der Chef ;-)

marcc on :

Das die Mitarbeiter dann beleidigt sind, ist ja klar. Und dass sowas die Motivation dämpft, glaube ich auch. Nur wenn man das so angeht, dann muss man am Ende alles durchgehen lassen. Weil der Mitarbeiter ja am nächsten Tag beleidigt sein und die Produktivität drücken könnte.

Irgendwie kann das nicht funktionieren.

Ceryon on :

QUOTE:
Björn, der böse Tyrann...

Fishing for compliments?

[4AEJT] - 4 alternde Einsatzkräfte jagen Tyrannen

TomH on :

Sie gehen zu lassen oder nicht ist ja eine Sache - aber sich dann hier im Blog als "endlich-mal-durchgreifend" feiern zu lassen... pppfff echt schwach.
Entweder man geht als Chef souverain mit sowas um und dann immer - oder man ist halt ein großzügiger Chef. Aber so ein flipflop je nach Bloggerlaune... das finde ich schwach!
Immerhin geht es um einen Artztermin und der ist mitunter nicht so leicht zu bekommen....

katinkaXYZ on :

Gehe ich recht in der Annahme, dass du angestellt bist mit geringer Personalverantwortung?

Wichtige Arzttermine werden nicht verbummelt... nunja, vielleicht hatte sie auch gar keinen, sondern nur eine faule Ausrede.

;-)

Robert Schreiner on :

ich empfehle als arbeitgeber übrigens die bundeswehr....da ist der arztbesuch DIENST! :-D

[9DWXY] 9 Dackel wickeln x-traterrestrische Yankees

TomH on :

omg - nope - gehst du nicht...
Geh ich denn recht in der Annahme, dass du Chefin bist, mit enormer Personalverantwortung, die deswegen weiss, dass Mitarbeiter kategorisch lügen.
Wie ich schon oben ausdrücken wollte, kann man bei sowas ruhig eine klare (und dann auch strenge) Linie fahren... nur dann halt immer und konsequent! Sowas sollte man nicht an- und abknipsen - je nach persönlicher befindlichkeit oder weil jemand einen falschen Zettel auf eine Eispackung gemacht hat...

just my 2 cents

katinkaXYZ on :

Ich würde sagen, es handelt sich um ausreichend Personalverantwortung.

Und auch der Chef ist nur Mensch - und da kann es schon mal sein, dass irgendwann eine Grenze erreicht ist, die dann plötzlich zu einer strengeren Handhabung führt. Tja, und dann ist der Chef plötzlich launisch...

Dass Mitarbeiter notorisch (schon gar nicht kategorisch) lügen, wurde von mir nicht behauptet. Aber es kommt hin und wieder vor. Daher mein „vielleicht”. Denn: Ein Arzttermin ist wirklich nichts, was man einfach so „vergisst”. Ich vergess ja schließlich auch nicht meine Friseur-Termine ;-)

memme on :

also, ein arzt"termin" ist ja etwas, was der patient schon länger im köpfchen hat (oder im notizbuch, mit oder ohne knoten). ich finde das schon richtig, was du da gemacht hast. der mitarbeiter hätte doch sagen können: " hömma chefe, ich hab termin inner woche" (oder so ähnlich).

so denn

Anonymous on :

Böser, böser Herr Harste!

peter brenner on :

ich als ebenfalls viel zu gutmütiger mensch finde es gut, dass du dich durchgesetzt hast. ich lasse mir leider auch viel zu oft auf der nase herumtanzen und genau solche momente erfüllen mich dann auch immer ein wenig mit stolz.

katrin on :

Es hängt ja immer davon ab, wie die Einstellung der Kollegin ansonsten so ist. Bei einem engagierten Mitarbeiter wird man wohl auch mal darüber hinwegsehen.
Andererseits - wieso ist der Termin überhaupt während der Arbeitszeit?? Gerade im Handel wird man doch wohl auch mal Dienstzeiten tauschen können.
Alles in allem eben doch eine Einstellungsfrage... und damit stimme ich Björn in dem zu, wie er daraufhin reagiert hat.

Trixi on :

@9.1.1.: *klugsch...moduson* Jaaaaaaa, bei den Soldaten ist der Arztbesuch Dienst ! Alle anderen, die bei bzw. für die Bundeswehr arbeiten, müssen ihre Arztbesuche auch in der Freizeit erledigen und müssen hierfür - im Gegensatz zu Soldaten - auch noch KV-Beiträge bezahlen. *klugsch...modusoff*

(Alte Esel fressen Heu vorne)

Robert on :

hatte ich schon erwähnt, dass SPORT ebenfalls DIENST ist?! ;-)

[JQTUV] - junge qualitätsbewußte Teenager umgehen Volontariatseinsätze

Das_bunte_Butterbrot on :

Ich find Dein Verhalten genau richtig, Du Tyrann!
;-)

Jürgen on :

...und was war mit 1 FZG ???

Tina on :

Sklaventreiber. In Frankreich würdest du bestreikt werden ;-)

Andre Heinrichs on :

Der geneigte Blogleser wird gebeten festzustellen, dass in diesem Beitrag kaum ernstgemeinte Kritik am Verhalten des Björn H. kommentatorisch geäußert wurde. Es ist zu vermuten, dass ein Kausalzusammenhang zu dieser Zeile im Beitrag besteht:
QUOTE:
(Und ich bin schon auf die Kommentare dazu gespannt. "Björn, der böse Tyrann..." :biggrin: )


Das beweist, dass eilweise negative Kommentare durch deren Vorwegnahme verhindert werden können.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit ;-)

TomH on :

so sieht es aus - 'fishing for Zustimmung' kann man das wohl nennen....

Anonymous on :

nö die reaktion war schon okay. aber schreib halt öfters mal was im blog wenn du gutmütig handelst und beuge damit den "böser tyrann"-posts vor.

Andre on :

Also ich finde das ist reine Ermessenssache. Eine Person die immer Pünktlich kommt und zuverlässig arbeitet würde ich eher mal freistellen als jemand der immer nur rumtrödelt. Allerdings sollte man sich beim Arzttermin noch gedanken machen, dass es evtl. auch um die Gesundheit eines Menschen geht. Ich denke, wenn ich du wäre Björn, dann hätte ich gesagt, dass ich ne Bescheinigung vom Arzt will oder sie muss weiterarbeiten.
Trozdem sollte man sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Gute Chefs strahlen halt eine Aura von Autorität aus, und andere nicht. So ist das einfach.... Ich wäre aber auch viel zu gutmütig.

mannfred DUMKE on :

Da wollen wir dann mal dagegen halten.

Ich sehe ihre Verärgerung und verstehe ihre Reaktion durchaus. Was sie getan haben ist jedoch ethisch fragwürdig. In ihrer Entscheidung ging es nicht darum abzuwägen ob die betriebsbedingte Möglichkeit besteht, dem Angestellten für einen Arztbesuch freizugeben. Dies allein sollte Grundlage ihrer Entscheidung sein. Ihre Motivation war, wie sie es beschreiben, das persönliche Bedürfnis sich nicht auf der Nase herumtanzen zu lassen oder als gutmütiger Trottel dazustehen, den man nach gut Düncken ausnutzen kann. Ein Bestreben, welches nachzuvollziehen ich in der Lage bin.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollten sie allerdings an sich selbst arbeiten und nicht auf Kosten ihrer Mitarbeiter, die nicht zuletzt auf Grund ihres bisherigen Verhaltens davon ausgehen konnten, dass ihr Verhalten akzeptiert wird. Man kann ja davon ausgehen, dass sie in ähnlichen Situationen bisher anders reagiert haben.

Besser wäre es daher gewesen den Arztbesuch zwar zu erlauben, aber zum Anlass zu nehmen neue Benimmregeln in ihrem Betrieb einzuführen.

Chris on :

Geht Frau/Herr X alle 2 Jahre mal zum Arzt, ist eine Freistellung ok, da kann man wirklich mal vergessen was ein Arzt ist (da spreche ich aus Erfahrung).
Lässt sich X 2/3 mal im Jahr für Arztbesuche Entschuldigen, würde ich als Chef erst mal wissen wollen, warum überhaupt.
Eine Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt ist bestimmt kein Grund dafür - ein Loch hingegen müsste jedoch ordentlich schmerzen dass man einen Termin gar nicht vergisst.
Wenn X aber alle 3 wochen zum Arzt geht, (nebenbei bemerkt ist das meiner meinung sogar Kündigungsgrund) würde ich definitiv sagen:
Grund? (Egal welcher: ) Nein.



>>Sie haben nicht die richtige Sschmutz-Zeichenfolge eingetragen, die in der Grafik dargestellt wurde.
DOCH, GANZ BESTIMMT

Andreas on :

Habt Ihr für sowas keine festen Regeln... ?

Bei uns sind Gleittage, Zeitausgleiche oder Änderungen im Spätdienstplan spätestens 3 Tage vor dem Termin beim Vorgesetzten zu beantragen.
Und zwar auf einem Antrag auf dem alle betroffenen Kollegen durch ihre Unterschrift zugestimmt haben.

Und sofern dem keine dienstlichen Belange entgegenstehen, werden diese "Frei"Zeiten vom Cheffe dann auch reibungslos bewilligt.

Natürlich kann man in dringenden, nicht vorhersehbaren, Fällen auch ganz spontan 'ne Freigabe kriegen - kommt aber äußerst selten vor (Letzter Fall : Kollege von Auswärts hatte seine Uralt-Kaffeemaschine (Modell "Des Führers Morgentrunk") angelassen. Um einen Brandschaden zu verhindern konnte er natürlich sofort nach Hause fahren (obwohl die Personallage nicht soo prächtig war).

Chris on :

Obwohl ich keinen Kaffee sauf, werd ich das mal als Grund für meine eventuelle nächste Verspätung vorbringen, mal schauen ob sies glauben.

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