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Gar kein Feuerwerk, auch nicht Klasse 1

Im Sinne des Verkaufsverbots "legales" Feuerwerk (Klasse 1) hatten wir großzügig bestellt und hätten wir hier in Bremen auch verkaufen dürfen, jedoch hat der Feuerwerks-Hersteller einfach einen pauschalen Auslieferstopp aller seiner Bestellungen hingelegt, von dem wir dann leider auch betroffen waren. Kunden, die gar keine Klasse-2-Artikel dabei hatten, waren wohl eher in der Unterzahl und nicht so wirklich relevant.

Egal, so gibt es in diesem Jahr nicht einmal Wunderkerzen bei uns …

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Comments

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Georg on :

und dann jammern die Feuerwerks-Hersteller das sie keine Reichtümer scheffeln könnten...............

eigentlichegal on :

Merkwürdige Resignation des Herstellers. Die sollten doch eigentlich froh sein, überhaupt irgendwie dieses Jahr etwas Umsatz machen zu können ...und sich über jede Kiste Feuerwerk freuen, die nicht das Lager blockiert.

ZumBeispielJohnDo3 on :

"Chef, wir haben das Lager randvoll mit Klasse 1, die wir nicht verkaufen dürfen. Sollen wir wenigstens Klasse 2 rausschicken, damit wir ein bisschen Platz freimachen können?" Chef: "Nein. Wir brauchen auch das Geld nicht, das wir mit Klasse 2 verdienen können."

Klingt wirklich etwas albern bzw. wie eine Überreaktion - oder liegt es an den Bearbeitungskapazitäten im Versand und Lager bei diesen Herstellern? Weiß jemand mehr?

masterX244 on :

Wenn die Paletten schon fertig gebündelt waren ists Aufwand wieder alles umzupacken. Wenn das mehr kostet als gar nix zu versenden ist die Rechnung klar

Nicht der Andere on :

Man sollte ja meinen, daß die Feuerwerkshersteller nun genug Muße und Interesse an Verkauf und Auslieferung von Klasse 1 haben.

Stefan G. on :

Und so - liebe Kinder - untergräbt man durchaus sinnvolle Regelungen immer weiter, damit auch d** Letzte sie nicht mehr akzeptiert...

Und dann bleibt nur die alte Frage:
"Wie konnte es *dazu* kommen?"

Theo on :

Könnte es nicht sein, dass die Ware bereits seit Wochen vorkonfektioniert war und es einen immensen Aufwand bedeutet hätte, alle Händler zu kontaktieren, ob sie Klasse 2 verkaufen wollen und dürfen (bis zum heutigen Tag sind ja noch Klagen offen) und das dann einzeln rauszusuchen, zu verschicken - und ggf. (bei kurzfristigem Verbot) doch wieder zurücknehmen zu müssen?

Jan Franck on :

Vermutlich ist es nicht möglich/wirtschaftlich in kurzer Zeit die Bestellungen neu zu kommissionieren oder so?

Allerdings war das Verkaufsverbot ja auch schon länger abzusehen. Oder haben Hersteller darauf gepokert, dass es doch noch gekippt wird?

PAX on :

Blos ne Vermutung und mal ins Blaue spekuliert, aber wenn der Hersteller sich dann 2021 mit Steuergeldern retten lassen will, macht sich "Wir hatten 0 Umsatz" in der Argumentation vermutlich einfach besser, als wenn man da noch seine Umsätze mit Tischfeuerwerk offenlegen müsste...

SPages on :

Vielleicht ist es betriebswirtschaftlich einfach aber auch nicht sinnvoll? Ich denke Geld verdient wird wohl mit Klasse 2 Artikeln und Klasse 1 waren bis jetzt "zugaben" ohne sonderlich hohen Gewinn.

Evt. hätte man auch vorgepackte Paletten wieder auspacken müssen um Klasse 2 Artikel zu entfernen.

Es ist dann mitunter halt sinnvoller alles zu stoppen und die Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken.

Tobi on :

Ich denke, dass die Hersteller und Importeure bei dem angerichteten Chaos nicht die Zeit und Muße hatten jede Einzelbestellung nochmal zu prüfen und zu schauen was wo zu welchen Zeitpunkt nun erlaubt oder eben nicht erlaubt ist.
Nebenan in Niedersachsen war ja zeitweise sogar das bloße "Mitführen" von Wunderkerzen verboten worden.

EinAndererNutzer on :

Mal als Überlegung, für alle, die das für "Humbug" halten:
Schon mal überlegt, dass für die ganze Verpackung, Versandvorbereitung, Logistik, ... eine Maschinerie (bei weitem nicht (nur) auf Technik bezogen) angeworfen werden muss, die sich dann für den Hersteller evtl. (vielleicht auch einfach nur ohne die anderen Produkte) nicht mehr lohnt?
Hallen, die ggf. teilbeheizt und beleuchtet werden müssen, um zumutbare Arbeitsbedingungen herzustellen. Zusätzliche Strom und sonstige Infrastrukturaufwendungen et cetera.

Nicht, dass das jetzt zutreffen muss, aber es schon eher unwahrscheinlich, dass Unternehmen freiwillig - gerade bei Herstellern dieser (Saison!-)Produkte - auf Deckungsbeiträge bzw. Gewinne verzichten. Machen sie es doch, dürfte es Gründe geben - oder eben an Gründen für einen Betrieb/Verkauf fehlen.

Also anstatt mal wieder ohne besseren Wissens "sonst was" zu vermuten, vielleicht einfach mal überlegen, was den Hersteller dazu treiben könnte.

xyz on :

An sich wäre es ja schön, wenn sich dieses Feuerwerksverbot dauerhaft durchsetzt. Ich fürchte nur die Fraktion "ich will das aber! ò-ó" kauft sich stattdessen irgendwelche halblegalen Polenböller, so dass man trotzdem tagelang um Silvester keine Ruhe hat.

Elf on :

Ich denke das wird eine einfache Rechnung gewesen sein die der Hersteller gemacht hat. Per Paketdienst zu versenden könnte an den verfügbaren Kontingenten der Paketversender gescheitert sein, die sollen ja angeblich zu Weihnachten nicht gerade wenig zu tun haben, sofern man Klasse 1 Feuerwerk überhaupt so versenden darf. Kann auch gut sein das die Paletten schon gepackt waren und/oder die Ware teilweise schon bei den Speditionen waren. Das auseinander zu packen und neu zu beauftragen mit so kurzem Vorlauf, das wird zeitlich einfach nicht hingehauen haben.

Und bei den gebuchten Speditionen, deren Aufträge man vermutlich stornieren konnte, kann ich mir vorstellen das eine Palette mit 2 oder drei Kisten Feuerwerk Klasse 1 im Verhältnis zu einer zwei Meter hohen Palette, preislich nicht sehr viel billiger ist zu versenden (zumindest nicht so das es wirtschaftlich sinnvoll ist). Und wenn der Gewinn aus dem Verkauf niedriger ist als die Kosten fürs Versenden macht man das einfach nicht.

Das hat nichts mit Resignation oder vollen Taschen zu tun. Eure Kommentare dazu sind teilweise ganz schön überheblich.

Die andere Seite on :

Ist doch super, dann besteht ja wohl kein Anspruch auf irgendwelche Kompensationszahlungen durch Land oder Bund
Wenn ich ein Unternehmen in Monokultur betreibe, besteht halt das Risiko eines Totalverlustes.
Und wenn ich dann noch arrogant genug bin, die wenigen Möglichkeiten des Geldverdienens auszuschlagen, sollte mir dieser Erpressungsversuch auch um die Ohren fliegen.
Bist Du als Edeka-Member eigentlich an den regionalen Anbieter gebunden, oder könntest Du auch bei der Konkurrenz bestellen?
Mal so für die zukünftige Planung.

Die andere Seite on :

Ach und bevor ich es vergesse...
Das Schwachmaten-Endspiel auf der Sielwallkreuzung braucht dies Jahr auch kein Mensch. Das Jahr war schon beschissen genug, da braucht niemand diese Pseudo-Antifa, mit angeblichen Punkwurzeln.

Pepe on :

Ich hab mir schon vor 14 Tagen Jugendfeuerwerk bei Rossmann gekauft.

Dohn Joe on :

zumindest Berlin:
selbst Wunderkerzen dürfen offenbar nicht verkauft werden. War auch überrascht. Laut regionalen Fb Gruppen wurden die teilweise vom Ordnungsamt in den Discountern kassiert bzw mussten geräumt werden. Was (rechtlich) dahinter steckt weiß ich nicht, aber ich musste mich mit Luftschlangen begnügen.

Jan LEV on :

Wer soll denn die Umkonfektionierung so schnell fertig machen?

Nicht der Andere on :

Im konkreten Fall war ja von vornherein ausschließlich Klasse 1 bestellt worden. Da gab's also keine gemischte Palette auseinanderzufriemeln. Aber selbst Auseinanderfriemeln dürfte jetzt auch nicht so teuer sein, wie die daraus zu extrahierende K1-Ware einbringen würde. Und neben der Einnahme würde sich daraus auch ein weiterer, zusätzlicher K1-Verkauf nächstes Silvester ergeben.

Aber der Hersteller wollte halt nicht. Dann kann er nun seinen Betrieb das ganze Jahr über geschlossen halten. Der gesamte Silvesterbedarf ist ja schon produziert, gepackt und palettiert. Braucht er nur noch nächsten Dezember versenden.

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