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Erfolgloser Containerversetzungsversuch

Unser großer Container für die entwerteten Einweggebinde steht derzeit aufgrund der (inzwischen abgeschlossenen) Bauarbeiten wieder einmal auf der anderen Seite des Hofs. Bis der LKW wiederkommt, wohl erst Anfang des nächsten Jahres, arbeiten wir also wieder mit Säcken, anstatt die Wanne einfach direkt auszuschütten.

Da der Mensch eher faul ist und die sacklose Methode die einfachere für uns ist, kam ich auf den Gedanken, ob wir den (noch ziemlich leeren) Container nicht mit dem Hubwagen einfach selber versetzen könnten. Natürlich könnte man damit nicht den kompletten Behälter anheben und wie eine Palette über den Hof ziehen, das ist klar. Aber mein Gedanke war, ihn jeweils an einem Ende anzuheben und die beiden Seiten abwechselnd immer Stück für Stück zu bewegen, bis der Container an der neuen Rampe steht. In der Theorie ist die Idee gar nicht mal so verkehrt.

In der Praxis scheiterte es daran, dass der Metallkoloss auf zwei breiten Kufen steht, die sich auf der nicht angehobenen Seite dermaßen in den Untergrund krallen, dass es nicht möglich ist, mit reiner Muskelkraft die oben beschriebene Bewegung auszuführen. Also versuchte ich es, ihn stattdessen auf zwei relativ kleine Steine zu stellen, aber die zerbröselten nur durch die Belastung. Ich könnte es noch einmal mit einem Lager aus Metall (vielleicht zwei großen Schraubenmuttern) probieren, aber ich hatte so schon das Gefühl, dass mein Mitarbeiter und ich uns hier im wie ein Atrium gestalteten Innenhof bei allen zuschauenden Nachbarn zum Gespött gemacht haben. :-D

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Comments

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Michimichi42 on :

Zwei Hubwagen?

ZumBeispielJohnDo3 on :

Wenn der Untergrund nicht zu uneben ist, schaffen zwei von den Dingern das locker.

Dann noch genug Zugpferde, und dann ist das der Waaageeen, der rollt :-)

Hendrick on :

Perfektes Spectaculum für die Coronazeit. :-D

Woanders hätten die Nachbarn Eintritt zahlen müssen!

Madner Kami on :

Mit einem Hubwagen... Das Ding wiegt zwischen 2 und 3 Tonnen, je nachdem welche Größe du genau hast...

wupme on :

Diese konventionellen Hubwägen schaffen in der Regel 2,5 Tonnen.

Madner Kami on :

Es geht mir auch weniger darum, ob der Hubwagen das schafft. Das Problem sind die ~70-80kg Mensch, die versuchen damit zu hantieren.

Schwachstromblogger on :

Zum Glück hat es nicht geklappt, du hättest dir damit den Hubwagen zerstört.
Ein Container in der Größe wiegt leer gut und gerne mal drei bis vier Tonnen, während ein Hubwagen eine Tonne verkraftet.

Und selbst bei einer Tonne Gewicht sollte man es mit dem Hubwagen nicht unbedingt machen. Hab mal bei einem Kollegen gesehen, was passiert, wenn man so eine Tonne auf dem Hubwagen unterschätzt. Das Gejammer über die anschließenden Rückenschmerzen war nicht von schlechten Eltern.

Johannes on :

Ich kenne nur welche bis 2.5t in Normalausführung. In der Grösse für Europaletten.
Sind die im LEH nicht üblich ?

Mitleser on :

Hattest du dir nicht mal für deine Renovierung solche Möbel-Umzugsrollen gekauft? ;-)
Deabonniert

TOMRA on :

Es wird Zeit für einen Lastenhubschrauber! ;-)
Oder vielleicht mal Freitagvormittag die Besucher auf dem Hof nach Unterstützung fragen?
Gäbe auch freie Parkmöglichkeiten ...

Nicht der Andere on :

Hat nicht einer der nicht direkt beteiligten Kollegen das gefilmt von der neu errichteten Hofbeobachtungsplattform (vulgo: Rampenerweiterung) aus? Das johlende Volk auf den Rängen des Atriums hat bislang leider nichts auf Youtube hochgeladen. Ansonsten bitte dort mal nachhaken.

Aber könnte das denn überhaupt theoretisch klappen? Ein 20 Fuß-Container ja auch "Open Top" allemal über 2 Tonnen. Aber schon die unhandlichen 6 mal 2,5 Meter könnten einen schon abhalten. Das Gewicht selbst ist ja nichtmal für einen einzigen Hubwagen problematisch. Aber das halbe Gewicht auf dem Hubwagen lässt halt gleichzeitig jeweils über eine halbe Tonne auf beiden gegenüberliegenden Kufenende übrig. Das dreht man entweder nur mit Schaden oder garnicht. Das müssten quasi schon Gelenkrollen am anderen Ende sein.

But now for something completely different. Beim visuellen Erkunden der Draufsicht auf Hof und Container ergab sich gerade, daß jegliche jemals angedache Absperr- oder gar Abschleppmaßnahmen im Hof sich nun vorzeitig endgültig erledigt haben. Der Hof ist nun nämlich offiziell ausgewiesen als "Besucherparkplatz Igmg Hicret Camii Moschee" mit täglichen Öffnungszeiten 0-24 Uhr. Nett und geradezu zuvorkommend von dir!

https://abload.de/img/screenshot_2020-12-123kkyy.jpg

Björn Harste on :

Danke für den Hinweis. Ich habe mich mal als Eigentümer für die Seite eingetragen und werde da entsprechende Maßnahmen einleiten.

Nicht der Andere on :

Immer gern. Man weiß ja nicht, wie und durch wen das da hingekommen ist. Aber jetzt steht's da nunmal öffentlich, quasi offiziell und selbst Arglose würden sich darauf berufen.

Theo on :

Genau, weil das nämlich im Internet steht. Die Diskussionen kennt man als Einzelhändler nur zu gut ;-)

Nicht der Andere on :

Ist tatsächlich schon im doppelten Sinn bereinigt. Zwischenzeitlich stand da nach der Übernahme, daß das Gelände privat und kein Parkplatz sei. Und nun ist der separate Eintrag für den Hof gänzlich wieder weg.

(Mittels Klick auf's Bild kommt man bequem auf die aktuelle Googlemaps-Ansicht.)

Falk on :

Container hassen diesen Trick.

Preisvergleich on :

Wir wünschen Euch ein frohes Fest sowie erholsame Feiertage

Lockdown on :

Habt ihr das schon vernommen? Wird jetzt das Toilettenpapier und das Kondom etwa aus dem Sortiment genommen?
"Der Verkauf von Non-Food-Produkten im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht dem täglichen Bedarf zuzuordnen sind, kann dem Beschluss zufolge ebenfalls eingeschränkt werden und darf keinesfalls ausgeweitet werden."

Nicht der Andere on :

Beim Kondom müsste man den täglichen/seltenen Bedarf individuell eruieren. Aber schon beim Klopapier wird der nichttägliche Bedarf nicht nur die große Ausnahme, sondern auch eher schon bedenklich und untersuchenswert sein.

Aber es wäre ja auch nicht richtig, wenn die großen Supermärkte das gesamte Offline-Kundeninteresse an Kleidung, Unterhaltungselektronik und Medien absorbieren würden und darüber noch Zusatzkundschaft in den Laden zögen, nur weil sie eben auch Lebensmittel führen.

Klaus on :

Was sagt die Berufsgenossenschaft zu solchen Aktionen?

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