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Wieder da: Toastbrot-Oma

Die "Toastbrot-Oma" war wieder bei uns. Ob "nach längerer Zeit" oder einfach nur in der ganzen Zeit unbemerkt, kann ich leider nicht sagen. Trotz des großen Maskenballs von 2020 wurde sie jedoch von einer Kollegin erkannt, welche die Begegnung mir meldete. "Die ist so rausgegangen und hat augenscheinlich nichts geklaut", erklärte sie.

Der Blick auf die Videoanlage offenbarte leider etwas anderes. An der Kasse war sie ohne Ware vorbeigegangen, das stimmt. Aber sie stand dann eine Weile noch bei uns im Eingangsbereich und hat nach und nach einiges an Ware aus dem Regal am Eingang (mit Vogelfutter und Grillzubehör) nach draußen auf den Mülleimer vor dem Laden gelegt. Irgendwann ging sie dann raus und ein paar Minuten später verschwand der auf dem Ascher bereitgelegte Haufen durch sie. Mist.

Aber immerhin wissen wir, wer es war. Wir haben ihre Daten und auch wenn die Ware weg ist, folgen nun die nächsten zwei Anzeigen: Eine für den Diebstahl und eine für den Hausfriedensbruch, denn den hat sie inzwischen "mehrfach lebenslänglich".

Wenn die 77-jährige Frau aus einer finanziellen Not heraus für sich einige Lebensmittel klauen würde, könnte man ja noch einen Anflug von Verständnis dafür aufbringen. Bei Grillzubehör habe ich aber definitiv keines mehr.

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Comments

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Anonymous on :

Kann es sein, dass die einfach dement ist?
Dement kombiniert vielleicht mit taubenfütterungszwang?
Trotzdem ärgerlich.

Georg on :

Klauzwang,kann nicht anders.............

Frieder on :

Du bist doch auch froh, wenn nach Jahren irgendeine Verwirrte den unverkäuflichen Krempel aus diesem Regal mitnimmt. Kannste gleich noch das Picaszeugs mit bereitlegen :-D

Klodeckel on :

Wenn du solche Diebstähle relativ schnell nach der Tat bemerkst, direkt die Polizei anrufen. Die fahren dann in der Regel sofort zum Tatverdächtigen und können mit etwas Glück noch die gestohlene Ware zurückbringen. Die "Blamage", dass Polizei "zu Besuch" kommt, was die Nachbarn interessiert beobachten, ist ein netteer Nebeneffekt.
Wir haben öfter mal Diebe, von denen wir dank der Videoüberwachung nur das Kennzeichen haben. Bisher war es jedesmal so, dass die Polizei denen dann sehr schnell einen Besuch abgestattet hat.

Georg on :

Polizei fährt sofort zum Täter findet nur im Tatort statt aber nicht in Bremen.
Als unsere damalige Nachbarin meinte bei uns einbrechen zu müssen mussten wir sogar 14 Tage auf den Heini von der Spurensicherung warten,der dann einige Teile auf Fingerabdrücke abpinselte.Die Nachbarin wurde dann von der Polizei bei der Sparkasse abgeholt als sie unser Sparbuch plündern wollte,sie wurde vor der Tür abgesetzt und aus die Maus,nix mit mal schauen was sie noch so in der Wohnung hat...........

Paterfelis on :

Wie ist deine Lösung?

Sven_ on :

Einerseits hast Du möglicherweise Recht was nicht kriminelle Ursachen angeht. Andererseits haben wir den schönen bequemen Abstand und die ganze Klauerei kostet uns höchstens indirekt etwas. Björn hat quasi täglich damit zu tun, und es betrifft ihn unmittelbar, sowohl finanziell als auch mit dem üblichen damit verbunden Streß. Von daher kann ich mir einen Abbau der Empathie in der Richtung echt gut vorstellen und halte ihn für normal und keineswegs widerlich.

Davon abgesehen frage ich ernsthaft, warum Vögel wie John Doe und Du hier dauernd mitlesen und kommentieren, wenn ihr das alles so furchtbar findet.

Frieder on :

Im konkreten Fall übersteigt jede Nachforschungs- oder Personalminute den Nutzen.

Wenn jmd. hochpreisige Artikel oder Mengen täglichen Bedarfes stiehlt, mag das anders aussehen, aber hier ist der sonst zu erzielende Verkaufserlös schon sehr theoretisch.

Paterfelis on :

Ist das dann die Erlaubnis, alle Dinge, die ich haben will, einfach mitzunehmen - so lange ich es in einem einzelnen Laden nicht übertreibe und meine Aktivitäten aufsplittere?

Raoul on :

Das war wohl eher auf den "Verlust" der Artikel aus dem Schrottregal als auf Geringwertigkeit im Allgemeinen bezogen. Und wer diesen Krempel freiwillig mitnimmt, handelt gerade nicht wegen "will das haben" oder "das verticke ich mal".

Aber wenn es schon nicht auffällt, dass der Krempel nach und nach rausgetragen wird, war er offensichtlich auch allen Bereiligten schnuppe. Wahrscheinlich stand er deshalb auch vor dem eigentlichen Einlass ;-)

Anonymous on :

Und selbst wenn die Aktivitäten der Dame durch irgendwelche Krankheiten erklärbar sind, so ist es doch Björns Eigentum, welches sie an sich nimmt. Dass er also sein legitimes Interesse an der Wiedererlangung der Ware auf legalem Weg, also mit Hilfe der Polizei, durchzusetzen versucht, ist Dir schon klar.

Wenn die Frau ein medizinisches Problem hat, so sind dafür andere Stellen zuständig, aber nicht Björn,

ShadowAngel on :

Genau, lasst Verbrecher einfach machen, wenn sie alt sind. Die können ja nicht anders.
Widerlich wie dumm Menschen in ihrem versifften Gutmenschtum mittlerweile sind.

Hinnerk on :

Na hatte J.D. am We einen hänger das du wieder so geifern musst
Kauf dir einen Strick.................

Raoul on :

Also mein Tipp in diesem Falle wäre: Der Fotze einfach mal ordentlich eine in die Fresse klatschen und dann fragen "Bist Du noch ganz sauber, Junge?!"

In den meisten Fällen hilft das erwartungsgemäß.

Anonymous on :

Ja, es hilft, dass Björn mit dem Strafrecht in Konflikt kommt.
Wenn die Alte keine gute Konstituion mehr hat und stürzt und sich dabei den Schädel bricht (wie vor ein paar Jahren die "heilige" Tugce in Offenbach), dann kann er einen Knast von innen anschauen.

Johannes DAU on :

Einspruch! "Bist du noch ganz sauber, junge Dame?" muss es heißen.

. on :

(Comment removed)

Hendrik on :

Die "Geister", die ich rief. Dass passiert, wenn man so in eine populistische Richtung lastig schreibt, dann zieht man auch entsprechendes Publikum an. Besonders wird so etwas befeuert, wenn man dann auch nicht moderierend eingreift, sondern alles laufen lässt und wenn man dann mal eingreift, sich auf die Seite derer stellt, die man angezogen hat.

- Auf der anderen Seite sagt es viel über den Blogbetreiber aus, wenn er Dinge derart laufen lässt.

Hendrik on :

*Das statt dass *grmpf*

Noch ein John Doe on :

Ich weiß aus sicherer Quelle, daß Björn die Kommentare im Grunde gar nicht mehr verfolgt, seit auch die Anzeige der letzten Kommentare aus der Seitenleiste verschwunden ist. Du könntest hier also rechte Parolen, noch so weit hergeholte Unterstellungen, "Jehova!" oder intime Details aus deiner Affäre mit seiner Frau schreiben - er wird es nicht mitbekommen.

Matthias, Sohn des Dagronominus Gasa on :

Jehova! Jehova!! Jehova!!!

Hendrik on :

Da ich mir sicher bin, dass er hier und da den einen oder anderen User mutmaßlich "in die Zange nimmt", bin ich mir sicher, dass er mitliest.

Er sollte auch über jeden Kommentar eine Nachricht über das Blogsystem erhalten.

Es wäre auch fahrlässig, gar nicht mitzulesen. - Auf der anderen Seite, dieser Punkt ist bei ihm egal, da er (gefühlt) 99.9% der grenzwertigen (und überschreitenden) Kommentare durchgehen lässt.

Anonymous on :

Es mag pathologische Erklärungen dafür geben, aber das kann nicht das Problem des örtlichen Nahversorgers sein.
Und für mich gehört da immer eine charakterliche Komponente dazu, dass man beim Erwischtwerden so eiskalt bleiben und dann nach dem Auffliegen es auch immer wieder im gleichen Laden versuchen kann.
Ich habe jetzt den alten Beitrag dazu durchgelesen:
Für Demenz ist das, was sie macht zu planhaft. Mit Kleptomanen kenne ich mich nicht gut genug aus.

John Doe on :

Warum bietet Björn in seinem Minimarkt im Winter auch Grillzubehör an?
Dies liegt dann noch ungesichert im Eingangsbereich... tja, unternehmerisches Risiko. Im sozialen Brennpunkt muss eben Sicherheitsleut eingesetzt werden, passendes Outfit mit der Weste als Dienstkleidung gibts ja schon

John Doe on :

Wie wäre es mal mit Verständnis für den Täter? Ggf schwere Kindheit, Drogenprobleme... statt ewig Kritik und nach dem Staat rufen könnte Björn das Problem in seiner Nachbarschaft mal in die Hand nehmen und Hilfsangebote finanzieren statt Elefanten in Schwarzafrika retten

Anonymous on :

Eigentlich könnte man die Kommentarsektion auch zu machen. Dann können die Trolle wieder auf Twitter verbal rumonanieren.

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