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Findorff nicht bis 22 Uhr

Vor einer Weile hat meine Marktleitung in unserem kleinen Ableger in der Münchener Straße die Idee, den Laden zumindest am Wochenende, also freitags und samstags, bis 22 Uhr statt wie bisher 20 Uhr geöffnet zu lassen.

Wir haben es dann aber doch gelassen. Vermutlich wären die Personalkosten höher, als das, was da in den paar Stunden noch an Ertrag übrig bleibt. Hätte man natürlich ausprobieren können und bei Misserfolg wieder zurückrudern, aber von solchen Hüh-Hott-Hüh-Veränderungen bin ich nun überhaupt kein Freund.

Ist in dem kleinen Nachbarschaftsmarkt aber vermutlich auch nicht ganz so spannend wie hier in der Neustadt, wo es an den Wochenenden abends immer richtig rumpelt. :-)

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Comments

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TOMRA on :

Zu "rumpeligen" Zeiten geöffnet, aber keine "Rumpelstilzchen" im Laden haben wollen? ;-)

Stefan G. on :

Ich möchte solche "Rumpelstilzchen" nicht einmal auf dem gleichen Planeten haben, aber das ist halt leider keine Option...

eigentlichegal on :

doch, das ist eine Option
....aber keine legale

Georg on :

In der "toten" Straße lohnt es wirklich kaum und außerdem muss der türkische Kioskbetreiber doch auch noch etwas verdienen 8-)

Jemand on :

Es wird ja immer behauptet, dass bei längeren Öffnungszeiten die Umsätze sich nur anders verteilen, anstatt zu wachsen. Ist das denn so? Jetzt mal von "Partyeinkäufen" Freitag-Abends abgesehen?

Schmöps on :

So vom Bauchgefühl her würde ich sagen: Ja. Denn man hat ja nur eine bestimmte Menge Geld, die man ausgeben kann. Ob ich die bis 20 Uhr oder bis 22 Uhr ausgebe, ist doch wurscht.
Bei "dringenden" Käufen kann es vielleicht sein, dass man dann vielleicht ein paar der Kiosk-Kunden abgreift, aber ich glaub, soo viel dürfte das nicht ausmachen.

John Doe on :

Liegt halt an der Lage: ein markt, der in erster Linie "sein" Wohngebiet bedient, der wird durch längere Öffnungszeiten kaum Umsatzplus machen. Denn die Anzahl der Kunden wird sich nicht verändern.
Ein Markt an einer Hauptverkehrsstraße oder dort, wo viele Fußgänger (z.B. Partyvolk) zugegen ist oder der in der Nachbarschaft ein bis mehrere Betriebe mit Schichtbetrieb (Spätschicht bis/Nachtschicht ab 21 Uhr) hat, der wird durchaus seinen Kundenstamm ausbauen können, wenn er die Öffnungszeiten verlängert.

eulb on :

Also ich bin so ein Kandidat der bei längeren Öffnungszeiten auch mehr Umsatz generiert. Seit ich aufs Land gezogen bin und nichts mehr in der Nähe mit längeren Öffnungszeiten ist, gebe ich auch spürbar weniger aus.
Ich bin halt so jemand der gerne Abends was haben "will", aber objektiv halt nicht "braucht". Es also am nächsten Tag folglich dann doch nicht kauft.

Ob ich da ein Einzelfall bin, weiß ich nicht.

Banane on :

Geht mir auch so. Manchmal hab ich z.B. Bock auf 'ne Limo am Abend. Aber nicht oft und im Haus hab ich sowas eigentlich nie. Im Kiosk wäre es mir zu teuer, aber ich hab fußläufig zwei Supermärkte die bis 22 Uhr offen haben, da geh ich dann doch ab und zu noch mal los.

Hans on :

Hier in Bayern ist es ja total normal, dass Geschäfte nur bis 20:00 Uhr geöffnet haben (ich kann mich auch noch gut erinnern, dass der Großteil der Geschäfte am Samstag vor ein paar Jahren noch um 13:00 Uhr geschlossen hat), und ich finde das total in Ordnung. Na sicher gibt es den einen Tag im Quartal, wo ich um 21:00 Uhr noch irgendwas bräuchte - aber wenn man ehrlich ist, ist das eher Bequemlichkeit als tatsächliches Bedürfnis.

Pepe on :

Ich finde das total zum Kotzen geh mal in München in Stadt um 19:30 einkaufen... wahnsinn die Horden. Erhöht den Stressfaktor wie ich finde enorm.

Hans on :

Hm, warum man in der übertriebenen Großstadt leben will hab ich noch nie verstanden. Dann geht man halt früh oder mittags.

Azubi Mehdi on :

Gibt übrigens Leute, die Schichtarbeit leisten und auch am Wochenende arbeiten müssen.
Da sind ausgedehnte Öffnungszeiten ein wahrer Segen!
Bin selbst froh, wenn ich nach der Spätschicht noch schnell zu Kaufland hüpfen kann, der bis Mitternacht offen hat.

Anonymous on :

Wer Spätschicht hat, hat doch vormittags genug Zeit.

Wie haben solche Leute eigentlich früher mit den viel strengeren Öffnungszeiten überlebt?

Maria on :

Ehedem musste der Arbeitnehmer weniger "flexibel" daherkommen und hatte eine feste familiäre Struktur hinter sich stehen.

August Bebel on :

Er hatte eine Frau zu Hause, die tagsüber den Haushalt erledigt hat, einkaufte und um sich um die Kinder gekümmert hat. Heute sitzt sie aber bei Edeka an der Kasse, die Kinder sind in der Ganztagesschule und es reichen die zwei Einkommen nicht mal mehr für das, wo früher ein Einkommen - Schichtarbeiter haben früher richtig gut verdient - reichte.

Klodeckel on :

Wasn das für ne Überschrift?
Klingt ja wie "Draußen nur Kännchen". :-)

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