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Anderer Planet

Ein junger Mann fragte ernsthaft nach, ob bei Abhebungen via Cash Back das Geld von seinem Konto abgebucht würde.

Es gäbe so herrlich viele kreative Antwortmöglichkeiten, die man anstatt eines sachlichen Jas entgegnen könnte. :-P

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Kommentare

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Georg am :

Wie jetzt das wird nicht vom Einzelhandel gespendet??? :-O

John Doe am :

Wie wäre es mit: Abbuchung von dem der verwendeten Karte zugeordneten Konto?
Wer sagt denn, dass es seine Karte war, er nicht legal oder illegal eine fremde Karte nutzte? Oder vielleicht benutzte er eine Zweitkarte zum Konto seines/r ?

Gebirgswiesel am :

Naja, der Name "Cash Back" impliziert ja zumindest, dass man das Geld zurück bekommt :-P

sebi am :

Bei Cash-Back hatte ich auch zunächst an Geld zurück (z.B. sowas wie Shoop bei Online-Einkäufen ist) gedacht.

Herr Worfsen am :

Ich finde den Beitrag, bzw. die Frage auch etwas verwirrend. Sorry, falls die Frage dumm ist, aber als ich noch in Deutschland gewohnt habe, war "Cash Back" irgendeine Aktionen, wo man etwas kauft und dann vom Händler oder Hersteller Geld bar oder per Überweisung zurückbekommt. Genau das versteht man in meiner neuen Heimat übrigens auch von "Cash Back". Warum sollte dann etwas abgebucht werden?

Oder ist das ein neues Wort für Geldabhebungen, genauso wie es in Deutschland lustigerweise Fastfood-Ketten gibt, die keinen "Drive Through", sondern einen "Drive In"-Service anbieten, obwohl "Drive In" ja traditionell eher von Kunden von Juwelieren oder Banken genutzt wird, die ebenso traditionell auch weniger danach fragen, ob hinterher irgendwo etwas abgebucht wird. ;-)

blub am :

Mir war der Begriff in diesem Kontext bisher auch nicht bekannt, daher habe ich ein wenig gegoogelt.
Eine eindeutige Antwort habe ich nicht gefunden, aber meine Vermutung ist: es heißt deshalb "Cash back", weil man an der Kasse mehr Geld zurück erhält, als man an Waren eingekauft hat.

Chris_aus_B am :

Ich denke, du kannst auch weniger Bargeld bekommen als dein Einkauf wert ist (kommt auf den Einkauf an). :-) Du bezahlst deinen Einkauf mit Karte und kannst zusätzlich noch Bargeld 'kaufen'.

Cash Back kenne ich auch als Aktion von Herstellern (z.B. Druckerhersteller), bei der man nach dem Kauf beim Händler die Rechnung und sonstige Daten an den Herstller schickt, der einem dann (nach Prüfung) einen Betrag X überweist, unabhängig vom Kaufpreis bein Händler.
Cash Back von Händlern kenne ich nicht, macht auch keinen richtigen Sinn, denn die könnten ja einfach den Verkaufspreis senken (Angebot!, Ausverkauf!, ...). So will der Hersteller den Verkauf ankurbeln ohne sich in die Preisgestaltung der Händler einzumischen.

blub am :

Richtig, wenn der Einkauf groß ausfällt. Ist mir beim Schreiben auch aufgefallen, hatte dann aber keine Lust mehr, den Beitrag umzuformulieren :-D

Cash back Aktionen von Händlern gibt es auch. Wenn ich mich richtig erinnere, macht ein großer Elektronikhändler ab und an eine Lotterie-Aktion, bei der Kunden die Chance haben, ihren Einkauf nachträglich geschenkt zu bekommen.

Andreas2 am :

in die Reihe dieser Wörter ergänze ich noch "Public Viewing", das vielleicht besser "Public Screening" heißen sollte.

Claus oder doch nicht Claus? Ich habe Fans! Juhu! am :

Screening (economics), a strategy of combating adverse selection
Screening (medicine), a strategy used in a population to identify an unrecognised disease in individuals without signs or symptoms
Screening (printing), a process that represents lighter shades as tiny dots, rather than solid areas, of ink by passing ink through

*grübel*

Andreas2 am :

https://www.linguee.de/englisch-deutsch/uebersetzung/public+screening.html

https://en.wikipedia.org/wiki/Public_and_private_screening

Claus oder doch nicht Claus? Ich habe Fans! Juhu! am :

Der englischsprachige Wikieintrag hat nichts enzyklopädisches und stammt wohl eher aus der Feder der Copyrightlobby.

"Screening" ist die _Vor/aufführung_ eines Films. Fomal wäre ein Public Screening, wenn man z. B. die Aufnahme vom Endspiel 1990 öffentlich aufführen würde. Der Einfachheit halber nenne man es wohl trotzdem "Viewing".

"Viewing" steht in diesem Kontext für "Betrachten".

Die meisten assoziieren bei "Public Screening" etwas medizinisches.

Cosmo am :

"Cash Back" ist in der Tat eine Bezeichnung für die Nutzung des Supermarktes als Geldautomat. Also Geldabheben an der Kasse. Warum man sich da wieder was aus dem englischen klauen muss, was zudem eine andere Bedeutung hat, k. A.

schnullerbacke am :

Ich habe zwar nicht nach der anderen Bedeutung gegoogled (schreibt man das so?), aber >cash back< wurde mir in London (also durchaus englischsprachiger Raum) bereits vor 15 Jahren bei Tesco angeboten, und damit war Geldabheben im Supermarkt gemeint...

John Doe am :

Englisch, weil es eben von dort kommt, bereits ein 'stehender Begriff' ist.

Ausserdem, weil es (wie so oft) kurz und prägnant ist.
"Cash back" ist halt wesentlicher griffiger, einprägsamer (und effizienter), als "Bargeldabhebung an der Kasse".

Drittens weil wir nicht die f*cking Franzosen sind, die ums Verrecken jeden Begriff verfranzösischen müssen - schon aus Prinzip der 'grosses Nation mit grosses Sprache'.

Cosmo am :

Echt? Ich hab das so tatsächlich in diesem Zusammenhang noch nie im Ausland mitbekommen. Lass mich aber gerne eines besseren belehren. Vielleicht bin ich auch nicht mehr ganz up to date. :'D

Ich kenne cashback nur in Form von cash rewards, Coupons, etc. Ansonsten cash draw.

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