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Auch in anderen Edeka-Märkten …

… gibt es technische Probleme.

Bislang sind wir ja immer ganz gut davongekommen und ich reiße mich auch nicht darum, dass sich das noch zum Negativen verändert.

Vergesst den Gedanken, dass man dem Markt doch meinen alten Backofen anbieten könnte. Die Backprogramme sind heutzutage so komplex und jeweils an die unterschiedlichen Produktkategorien angepasst, dass mit dem alten Ofen, der im Grunde nur "an" und "aus" kann, nicht viel anzufangen sein wird.


Keine öffentliche Toilette!

Dieses Schild habe ich vor einem Restaurant hier in Bremen entdeckt. Ein Gastronomiebetrieb in einer gewissen Größe muss natürlich Toiletten anbieten, wir nicht. Aber natürlich ist das Restaurant nicht verpflichtet, jeden da raufgehen zu lassen – und offenbar waren die Erlebnisse ähnlich wie bei uns, denn ansonsten hätte es diesen kleinen Nachtrag unten auf dem Schild wohl nicht gegeben.

Da vielen Menschen sich wie die Schweine benehmen, wird es alleine schon nur durch die zahlenden Gäste vermutlich schon oft genug unappetitlich auf den Toiletten aussehen. Ich bin nur froh, dass wir da völlig raus sind und überhaupt keine Fremden in unsere Sanitärräume lassen müssen …

Nach dem wirklich schlimmsten Erlebnis hier bei uns bin ich ganz, ganz sicher, dass die letzte Zeile unten nicht nur eine überspitze Darstellung sondern hundertprozentig ernst gemeint ist. Bei uns hatte sich damals eine Kollegin hinterher mit Gummihandschuhen ausgestattet dazu erbarmt, das alles wieder sauberzumachen, was die "gute Stammkundin" hier an den Wänden (und vielen anderen Orten in der Toilettenkabine) hinterlassen hatte.


Der neue Rewe

Letzte Woche Donnerstag hat übrigens in der Volkmannstraße der hier bereits angekündigte REWE-Markt eröffnet. Ich hatte das gar nicht mitbekommen, ein befreundeter REWE-Kaufmann hier aus Bremen hatte mir das geschrieben und wollte wissen, ob wir den neuen Markt spüren.

Ernsthaft? Es wäre mir gar nicht aufgefallen, also ganz klar: Nein.

Der Markt ist auch 1,6 Kilometer auf öffentlichen Wegen (1,3 km Luftlinie) von uns entfernt, das ist nun wirklich nicht mehr fußläufig zu erreichen und aufgrund der Parksituation bei uns teilen wir uns auch nicht die "Auto-Kunden". Da haben der Lidl in der Kornstraße und auch der große REWE-Markt im Buntentorsteinweg eher etwas zu befürchten gehabt, denke ich.

Ich glaube, die suchen für die Volkmannstraße noch einen Betreiber, aber ich bin da aus unterschiedlichen Gründen raus.
(Ist gerade nur so ein Gedanke: Dürfte ein EDEKA-Kaufmann eigentlich auch parallel noch einen REWE-Markt haben als zweites Standbein? Ich kann mich nicht daran erinnern, irgendwo sowas in unseren Verträgen und Vereinbarungen gelesen zu haben und rechtlich kann einem das ja auch keiner verbieten. Aber ich glaube, in dem Moment würde ein schwarzes Loch mit einem Durchmesser entstehen, der mindestens dem Abstand der beiden Märkte entspricht. Und falls das alles nicht zutrifft, wird man vermutlich bei den jeweiligen internen geschäftlichen Veranstaltungen ganz einsam mit einer Eselsmütze auf dem Kopf in eine Ecke verbannt … ;-) )

Ex: Billard Galerie

Mindestens schon seit wir unseren Laden hier haben, gab es in der Thedinghauser Straße die "Billard Galerie" (Google Street View), ein Treffpunkt vor allem zum Billardspielen. Von meinem Büro aus keine 150 Meter Luftlinie entfernt. Ich war zwar nie selber da, hatte aber das Gefühl, dass die Stätte irgendwie eine Institution war. Ständig traf man auf Leute, die dort hingingen.

Das ist nun Geschichte. Die Billard Galerie ist seit einer Weile geschlossen, in diesen Augenblicken wird das Gebäude (und die daran angrenzenden Nebengebäude und der gesamte Garagenhof daneben) entkernt. Nach Aussage des (neuen) Eigentümers des Geländes, mit dem wir vorhin noch gesprochen haben, soll evtl. heute sogar noch oder spätestens Anfang der nächsten Woche ein Bagger auf die Baustelle gebracht werden. Die gesamten Gebäude auf dem Areal werden nämlich abgerissen und im Anschluss neu bebaut.

Das ist natürlich wirklich Pech für die Billardszene hier in Bremen, aber evtl. monetäres Glück für uns. Dort kommen nämlich zu den aktuell 74 Apartments noch etliche Wohnungen zusätzlich hin – alles auch potentielle Kunden für uns. ;-)


Moschee: Nette Nachbarn!

Seit fast anderthalb Jahren hat das Moscheegebäude einen neuen Eigentümer. Die Türken (klingt so geschrieben irgendwie abwertend, aber es war nun mal ein türkischer Verein, der da vorher drin war) sind raus, stattdessen ist der Somalische Kulturverein e.V. Bremen eingezogen.

Seitdem hat sich vieles sehr positiv entwickelt, was wir in den 25 Jahren davor nie so erlebt haben. Abgesehen davon, dass die Betreiber der Moschee selber sehr erpicht darauf sind, dass deren Gelände nicht wild (von Moscheebesuchern) zugeparkt wird, sie schließen freitags sogar konsequent das Tor, damit niemand reinfahren kann, achten sie auch stets darauf, dass wir hier ungehindert rein und raus kommen. Absolut top.

Und nicht nur das, der ganze Umgang ist viel schöner geworden. Früher haben wir hier in zwei Paralleluniversen gelebt, die kaum Berührungspunkte hatten. Wir wurden von den Moschee-Leuten kaum gegrüßt oder beachtet, wir haben uns irgendwann die Mühe auch nicht mehr gemacht und so ist man wortlos aneinander vorbeigegangen.

Von den neuen Nachbarn wurde ich schon quer über den Hof rufend und winkend mit "Hey, Björn, wie geht's?" begrüßt. Wenn wir uns direkt begegnen, grüßen wir uns mit Handschlag, man plaudert mal und selbst wenn die Sprache manchmal zur Barriere wird, sind alle dabei zumindest sehr bemüht.

Ernsthaft: So stelle ich mir ein gelebtes, "buntes" Miteinander vor. So macht das allen Beteiligten Spaß und ich denke, das ist auch eine gute Basis, um ganz allgemein Ressentiments gegenüber anderen Kulturen zu verhindern oder zumindest zu reduzieren.

Musste ich einfach mal loswerden, weil es wirklich schön ist. :-)