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Das ist Chefmobbing!

Zum ersten zweiten dritten Mal in Folge, dass ein Bewerber nicht zum vereinbarten (und bestätigten!) Termin zu einem Vorstellungsgespräch erscheint.

Was soll sowas?! :-(

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Comments

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eigentlichegal on :

So untergräbt man langfristig die Standards von Arbeitgebern.
Erst schickt man vier Fake-Bewerber vor, die überhaupt nicht auftauchen.
Wenn man dann als fünfter Bewerber 20 Minuten zu spät und in schmuddeligen Klamotten antanzt, wird man trotzdem genommen.

SPages on :

Arbeitsamt oder besser gesagt Arge (Hartz 4). Die Auszahlung von Leistung ist in der Regel an den Nachweis von einigen Bewerbung gebunden. Keine Bewerbung, Kürzung des Geldes. Ein erfolgreicher Anschluss bzw. ob ein versuch dazu durchgeführt wurde kann nur schwer geprüft werden und wird deshalb nicht gemacht. Ob du der Arge sich für ein Liste unwilliger Bewerber interessiert (interessieren darf) kannst du ja mal bei der Arge erfragen.

SPages on :

Abschluss heisst das Wort

Oliver on :

Bei meiner alten Firma musste der Chef (vielmehr seine Sekretärin) einen Bogen mit Besuchsdatum/-zeit, Stempel und Unterschrift ausfüllen, wenn ein H4 sich beworben hatte

Cosmo on :

Das ist Mist und wird leider durch das System, wie schon erwähnt, gefördert. 99% der Vorschläge vom Amt sind unbrauchbar, weil die Anforderungen einfach nicht passen, auch mit beiden Augen zu nicht. Aber, wenn hier schon eine Einladung ausgesprochen wird, muss ja schon eine gewisse Übereinstimmung da sein. Vielleicht vorher ein tel. Gespräch, um schon mal das Interesse abzuklären?

Ansonsten kann ich das aber auch mal aus anderer Sicht sagen, 90% der Unternehmen schicken nicht mal ne simple Rückmeldung. DAS ist als Bewerber auch ziemlich ätzend. Egal ob große oder kleine Firma. Und die, die schreien sie seien die tollsten, die sind am schlimmsten.

Fee on :

Würde auch ein telefonisches Vorgespräch empfehlen. Das ist bei vielen Firmen schon üblich.

Jakob on :

Vielleicht drauf hinweisen, dass grad umgebaut wird?

Veronika on :

Ich arbeite in einer Personalabteilung eines mittelständischen Unternehmens und bin unter anderem für einen Teil des Recruitings zuständig.
Wir schicken einem Bewerber, der nicht zum Gespräch erschienen ist, keine Standardabsage “leider konnten wir sie nicht in die engere Auswahl ziehen”, sondern eine Absage in der konkret steht, wann das Gespräch stattgefunden hätte und er leider ohne Information nicht erschienen ist und er damit im weiteren Bewerberprozess nicht berücksichtigt wird.
In der Regel müssen die Absagen bei der ARGE/Jobcenter etc. vorgelegt werden und damit hat ein geplatzter Termin für den Bewerber doch noch Konsequenzen.
Mir persönlich bringt das natürlich nichts, denn meine Zeit wurde verschwendet, aber so ein kleines bisschen Genugtuung verspüre ich beim versenden dieser Absagen tatsächlich.

Josef on :

Vorsicht beim heutigen allgemeinen Gleichberechtigungs- und Antidiskriminierungswahn.
Da würde ich dann besser auch noch einen Nachweis in der Schublade haben, dass noch hinterhertelefoniert habe, nicht dass einer einen noch auf Schadensersatz verklagt.

Chris on :

Bei der aktuellen Arbeitsmarktlage - in der sogar ungelernte Kräft stark nachgefragt werden - wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, dass die Gewährung von HartIV nach einer Bezugsdauer von max. 2 Jahren komplett ausgesetzt wird. Ausnahmen nur für Wenige. Die Anreize, die bei der Einführung von HartzIV gesetzt wurden, sind mittlerweile durch die Armenindustrie (Tafel, Caritas, Rotes Kreuz) aufgehoben. Wenn man als Leistungsempfänger etwa geschickt agiert und alles mitnimmt, kommt man auf ein Auskommen, das über dem eines Mindestlohnempfängers liegt. Das ist nicht sinnvoll.

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