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Mein Gedanke über Foodsharing

Foodsharing: Lebensmittel werden, auch in geöffneter Verpackung und aus unbekannter Quelle, an einem für die Allgemeinheit frei zugänglichen Ort bereitgehalten.

Und es gibt ernsthaft Leute, die da unbesorgt zugreifen? :-O

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Uwe on :

Vielleicht haben die Leute, die da zugreifen, schlicht keine andere Wahl?

Biki on :

Standard auf vielen Campingplätzen im Ausland (nicht bei den Dauerwohnburgen): Wanderer haben was übrig, also legen sie es in das vorgesehene Regal.
Man riecht, guckt, liest und verlässt sich auf seine Wahrnehmungen. Klappt super und ist für jemanden, der abends geschafft von einer Mehrtages-Tour kommt sehr prima. Muss man nicht nochmal los, um Futter zu besorgen.
Sehr gutes Beispiel: Reykjavik und überhaupt in Island und Skandinavien.
Der Durchlauf ist hoch und täglich wird aufgeräumt.

janxb on :

Die Idee finde ich auf jeden Fall richtig gut, aktuell lebt das Ganze halt davon, dass sich "zwielichtige Gestalten" in diesem Bereich noch nicht aufhalten.

Aber du hast schon recht, wenn das Ganze bekannter wird, werden auch Probleme in diesem Bereich kommen..

N.Aunyn on :

In Berlin sind an den Kühlschränken von Foodsharing genaue Hinweise, was dort nicht hinterlassen werden darf.
Bei Obst und Gemüse habe ich keine Bedenken. Milchprodukte habe ich noch nie in geöffneten Zustand vorgefunden - auch Wurst und Käse nicht.

Ich kenne einige Leute - und das sind nicht finanziell Bedürftige - die ausschließlich von Lebensmitteln leben, die sie über diese Quelle erhalten.

Was ich viel problematischer finde - und da wüßte ich gern Deine Meinung als Supermarktbetreiber - ist, daß die Foodsharing-Leute sich in Supermärkte reindrängeln, in denen vorher schon jahrelang Mitarbeiter der Tafel die Lebensmittel für Bedürftige abholten. Dadurch, daß Foodsharing die Abholdienste online organisiert, sind sie anscheinend flexibler als die Fahrdienste der TafelmitarbeiterINNEN.

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