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"Was ein Blog im Monat so kostet."

Gerade in aller Munde ist der Beitrag Was ein Blog im Monat so kostet. Und warum die Leser das wissen sollten. von Mel., aka Gourmet Guerilla.

Die Beweggründe hinter Gourmet Guerilla und meinem Blog sind sicherlich andere. Während Mel. (mittlerweile) relativ kommerziell geworden ist, sehe ich mein Blog seit zehn Jahren als reines Spaßprojekt an, das als solches keinen Gewinn abwerfen muss (und auch nicht tut, von einigen evtl. angespülten Kunden mal abgesehen) und dessen "Kosten" ich gerne ohne Gegenleistung trage.

Aber für alle, die es interessiert, hier mal meine Auflistung. Anzumerken ist, die Internetanbindung, mein Webserver und die sonstige technische Infrastruktur hier sowieso vorhanden ist und ich die Zeit, die ich für das Schreiben der Beiträge benötige, als meine Freizeit ansehe. Daher summieren sich die monatliche Kosten von shopblogger.de auf:

0,00€

Wollte ich nur mal gesagt haben. ;-)

Nachtrag: Siehste, da ist das alles so normal für mich, dass ich an die tatsächlich entstehenden Kosten für die vier Shopblogger-Domains nicht gedacht habe. Sind insgesamt etwas mehr als 5 Euro im Monat. Passt aber schon, das ist mir der Spaß wert.

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Kommentare

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Bulli am :

Domainkosten?

Sind zwar nur (mindestens) 1,92 Euro pro Jahr, aber immerhin mehr als die angemerkten 0,00 Euro.

Peter Dworak am :

Alle diskutieren über die Blogkosten von gourmetguerilla.de. Keiner fragt nach den Einnahmen des Blogs. Wenn sie für ihren Blog z. B. mtl. € 500,- ausgibt, aber € 5000,- einnimmt, dann ist das o.k. Der Erfolg gibt ihr Recht!

Und wie es aussieht ist ihr Blog ziemlich erfolgreich... oder kann einer von uns über Auftritten im Fernsehen, Radiointerviews und Veröffentlichungen in Zeitschriften berichten?

Ich als kleiner Fitness-Blogger kann das jedenfalls nicht.

Peter Geher am :

Beine Blogkosten:
4,27€ im ersten Jahr für die Domain.

Space reicht mir noch Kostenloser bei bplaced:)

Peter Geher am :

öhm ... 'Meine' Kosten und nicht 'Beine' :-)

Ulli am :

Och, Beine kosten auch… wieviel genau, kann Dir der zuständige Mafiosi sicher erklären :-)

Uwe am :

0,00 Euro sind akzeptable Kosten für ein Hobby.

jck am :

Mal überlegen, was dieser Kommentar kostet: Ich habe den Ursprungspost mit dem Tablet (110 Euro) auf dem Klo (420 Euro) gelesen. Danach bin ich in die Küche gegangen, um aus dem Kühlschrank (399 Euro) einen Topf (19 Euro) mit Hühnersuppe (5 Euro) zu nehmen, um mit einer Schöpfkelle (3,99) eine Portion in einen kleineren Topf (9,99) abzufüllen und diese auf dem Herd (599 Euro) zu erwärmen (0,02 Euro). Damit sind wir schon bei 1565,96 Euro, und ich bin noch nichtmal in der Nähe meines PCs (1.200 Euro) mit den beiden Bildschirmen (238 Euro) auf meinem Schreibtisch (420 Euro) und sitze auf dem superbequemen Steelcase Please (476 Euro), um auf meiner Tastatur (89,99) über meinen Internetanschluss (34,90) diese URL aufzurufen. Während ich nun mit einem Löffel (4 Euro) aus einer Suppentasse (19 Euro inkl. Untertasse) meine Suppe löffle, trinke ich ein Glas (2 Euro) Mineralwasser (0,11 Euro). Da ich ziemlich auf dem Dorf wohne, werde ich die leere Wasserflasche mit dem Auto (22.800 Euro) unter Verbrauch von etwa 1,2 Litern Diesel (1,50 Euro) über 6,4 Kilometer Straße (1,3 Mio. Euro) zum nächsten Supermarkt zurückbringen. Das wären dann 1.326.851,46 Euro. Was regt die Frau sich über lächerliche 1374,10 Euro auf? Zudem fehlt da noch meine verschwendete Arbeitszeit, die ich mir deutlich besser als mit dem gesetzlichen Mindestlohn bezahlen lasse. Und natürlich die Kosten für den Supermarkt.

asdf am :

Etwas überspitzt aber das trifft es ganz gut.

Ich habe nicht den gesamten Post von der Dame gelesen und ich möchte nicht die Grundaussage dass es etwas kostet in Frage stellen.
Aber bei ihren Fixkosten würde ich einmal mind. 200€ abziehen an Kosten die auch anfallen würden hätte sie keinen Blog. Handy und Internet könnten vielleicht halb so teuer sein und auch sonst lässt sich vielleicht an manchen Stellen sparen. Aber letzten Endes sind die Dinge die sie Aufzählt auch für eine "Privatperson" übliche monatliche Kosten für Technik u.s.w.

Andererseits: Viele hacken wohl auf den Serverkosten rum? 30€ im Monat für nen Server ist jetzt nicht der Weltuntergang - gerade bei der Gesamtrechnung.

Tim Landscheidt am :

Ihre Kernaussage ist die jedes Selbständigen: "Ohne betriebliche Notwendigkeit würde ich mir nicht die Nase putzen, also sind meine Taschentücher von der Steuer absetzbar." Sinnvollerweise vertritt die Mehrheit diese Meinung allerdings nur (vorsichtig) gegenüber dem Finanzamt unter der Verschwiegenheit des Steuergeheimnisses und erblödet sich nicht, damit auch noch an die Öffentlichkeit zu gehen.

Johnny am :

Ich bezweifle, dass sie einen Server hat (der müsste auch administriert werden, das würde auftauchen in der Rechnung). Das wird Shared Webspace sein. Und der ist für einen Blog mit 30 Euro dann doch eher teuer.

Andreas am :

Es gibt für 30€ auch schon Managed Server.

Johnny am :

Tatsache, da nennt offenbar jeder die Sachen so, wie er gerade will. Wie bei den Flatrates, die dann volumen- oder zeitabhängig abgerechnet werden.
Wie dem auch sei. Das ist leider oft das Problem bei solchen Ausgabenlisten: genaueres erfährt man nicht und daher ist alles Spekulation.

XenonX3 am :

Da fehlen jetzt aber noch die Kosten für den Supermarkt. Wenn du schon die Kosten für die Straße aufzählst...

Das dürften einige Millionen sein. Björn wird das am besten wissen ;-)

Klodeckel am :

Hab den verlinkten Artikel aus Zeitgründen nicht gelesen, kann aber meine Meinung zu dem Thema so zusammenfassen: Ein Blog, so wie hier von Björn Harste betrieben, ist in erster Linie Hobby. Er betreibt es freiwillig, ohne Druck zu schreiben und für seine Firma ist es entbehrlich.

Hobbies kosten in der Regel nun mal Geld, warum sollte das beim Bloggen anders sein? Und bei (vergleichsweise lächerlichen) Summen von 10-20 Euro im Monat einen Grund darin zu sehen, die Kosten mittels Werbung oder sonstiger Methoden irgendwie wieder reinzuholen, finde ich persönlich schon fast peinlich. Wie gesagt: Das gilt für Blogs, die rein hobbymäßig betrieben werden.

Cliff am :

Seit in der "Bloggerszene" (ja, die Anführungszeichen sind Absicht!) sich das Wort "Monetarisierung" so verbreitet wie in Berlin die Masern, habe ich einige Blog-Abos aus meinem Feedreader gelöscht.

Deins bleibt drin.

Stefan am :

An die dummen Menschen mit Ihren Kommentaren bezüglich der Kosten die man auch ohne Blog hätte, wie Flat usw.
Kleidung braucht man ja auch ohne Arbeit, warum sollte also irgendein Angestellter, Bekleidungsgeld bekommen? O_o Lauft ihr sonst nackt rum?

Johnny am :

Angestellte bekommen Kleidungsgeld für ihre Privatklamotten?

Angestellter am :

Angestelte bekommen dann Bekleidungsgeld (bzw. Kleidung gestellt oder setzen diese Kosten vom Finanzamt ab), wenn sie zur Wahrnehmung ihrer Arbeit spezielle Klamotten benötigen und nicht in dem rum laufen dürfen, was sie auch in ihrer Freizeit tragen.
Jemand, der im Job Anzug trägt, kann die Kosten dafür im gewissen Rahmen steuerlich geltend machen (Werbungskosten), jemand, der Sicherheitsschuhe benötigt, bekommt diese entweder vom Arbeitgeber gestellt oder einen entsprechenden Etat dafür.
Alles ganz normal und auch für Selbständige über die Steuer machbar.

Johnny am :

Eben. Wenn der Internet-Anschluß und PC nun rein beruflich wäre, ist das voll anzurechnen, die auch ein reiner Dienstwagen. Nutzt Du den Dienstwagen aber auch privat (d.h. für mehr als den Weg zur und von der Arbeit), sieht das anders aus.

thorben am :

dein anzug ist dein ganz eigenes privatvergnügen und nicht von der steuer absetzbar

siehe z.B. http://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/beruf/warum-sie-ihren-anzug-nicht-von-der-steuer-absetzen-koennen.html

Katarina am :

Ich finde ja: Leben und leben lassen. Kann doch jeder machen wie er will.

Harst Björnte am :

Tja Björn, wenn du aber nun berechnest, wie viel Zeit du während der Arbeitszeit auf das Blog verwendest und dann auch noch, was du entweder in dieser Zeit an gewinnbringende Arbeit zusätzlich in deinen Laden investieren könntest oder aber wie viele Mitarbeiterstunden du dafür streichen könntest, kämen doch Kosten raus.
Und rein theoretisch müsstest du auch die private Nutzung der Infrastruktur deines Ladens einbeziehen, also anteilig auch den Internetanschluss, die Nutzung des PCs und die Abnutzung des Schreibtischstuhles. Macht keiner, klar. Ist ja auch (gerade beim internetzugang) blödsinn, da nach der privaten Nutzung dem Laden nix fehlt (anders, als wenn du den Firmendrucker für Privatzeugs nutzt und dabei Tinte und Papier verbrauchst, was den Laden Geld kostet.

Aber insgesamt neigst du etwas zu dem, zu dem fast alle Selbständigen neigen: ihre eigene Arbeitszeit und -kraft im betriebswirtschaftlichen zu unterschätzen.
Wie viele (gerade kleine Einzel-) Selbständige habe ich erlebt, die morgens die Post bearbeiten anstatt sich dafür jemanden zu suchen und diese Zeit lieber dafür zu nutzen, um Kundenaquise zu betreiben oder Aufträge abzuarbeiten?
Geht aber auch Angestellten so (wobei da eigentlich die Firmen die leidtragenden sind): ich wurde trotz Studienabschluss und anerkannten Kenntnissen auch immer mal wieder zum Telefondienst oder für anspruchslose Aufgaben eingesetzt. Da hat man dann plötzlich einen Hilfsarbeiter mit nem Stundenlohn von 50€ ;-)

Björn Harste am :

QUOTE:
Tja Björn, wenn du aber nun berechnest, wie viel Zeit du während der Arbeitszeit auf das Blog verwendest und dann auch noch, was du entweder in dieser Zeit an gewinnbringende Arbeit zusätzlich in deinen Laden investieren könntest oder aber wie viele Mitarbeiterstunden du dafür streichen könntest, kämen doch Kosten raus.
Ja, im Prinzip schon, aber…
DANN könnte man auch anfangen, jede Form der Freizeit in theoretisch für den Betrieb nutzbare Zeit umzurechnen. ;-)

Eddy am :

Ob jemand aus purer Leidenschaft betreibt, oder mit finanziellen Interessen, bleibt jedem selbst überlassen.

Für mich steht in jedem Fall fest:
An dem Tag, an dem ich meinen LESERN vorrechne, was das Bloggen kostet, höre ich sofort damit auf und mache eine Pommesbude auf.

Versprochen.

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