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Aufgeregt

Ein kaputter Junk hat sich mehrere Dosen Tabak in seine Jackentasche gesteckt. Weil's mir echt nahe geht, beklaut zu werden, habe ich meinen ganzen Frust rausgelassen und den Typen im Lager stumpfweg zusammengebrüllt – vor allem aber wohl auch deshalb, weil wir ihn inzwischen schon zum dritten Mal beim Klauen erwischt haben.

Für dieses ausfallende Verhalten möchte er sich nun über mich beschweren, alternativ über den gesamten Laden, da ich ihm meinen Namen ja nicht sagen wollte. (Warum auch, steht ja auf meiner Weste…)

Uuuuh, ich zittere vor Angst. :-)

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Comments

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WebSurfer on :

Wenigstens ein Video davon gemacht? Kabel1 wäre sicherlich ein Abnehmer :-|

The other one on :

Ladendiebstahl ist ok, das wird ja eigentlich nicht mehr bestraft.

Aber wenn ein Kapitalist, zudem noch jemand der Angestellte zum eigenen Vorteil ausbeutet, einen hilflosen Menschen aus den sozialen Randbereichen unserer Gesellschaft anschreit, das könnte tatsächlich Ärger geben.

So geht es ja nicht.

WebSurfer on :

Stimmt leider... Der arme LaDi, der braucht jetzt sicherlich ne Therapie! :-(

The other one on :

Eben. Wenn man diese Erkenntnisse schon früher gehabt hätte, dann wären die Nürnberger Prozesse sicherlich anders verlaufen. 8-)

Raoul on :

Hat der denn kein Hausverbot? Und kann man ihn denn dann deswegen nicht immerhin zusätzlich wegen Hausfriedensbruchs belangen?

Klodeckel on :

in Bremen? ha ha ha ha haaa haaa haaa ha ha ha ha ha ha ha ha!!!!!!!!

tyler on :

Deinem Lager fehlt eindeutig eine Stufe, über die erwischte Ladendiebe regelmäßig stolpern und sich böse verletzten.

cooLTour on :

ist der Türrahmen dorthin denn schon zu auffällig verbogen? (und wie wurde die Wand so schön rot? ;-))))

Luis on :

Sei mal froh, dass du nicht in Portugal bist. Da ist es in jedem Laden pflicht ein Beschwerdebuch vorzuhalten, in dem Kunden meckern können :-D

http://1.bp.blogspot.com/-oMJq2D4b0j8/TzLqBnM5mRI/AAAAAAAAATA/KSVwkb9JjWY/s1600/lr.jpg

The other one on :

Wer prüft diese Bücher? Bringt das was?

godot on :

Diese Beschwerdebücher gab es übrigens auch in der Sowjetunion. Die Idee dabei ist, daß ein potentieller Kunde vor dem Kauf (oder inbesondere der Bestellung in einem Restaurant) einen Blick in das Buch wirft, um zu erkennen ob und worüber sich andere Kunden bereits beschwert haben.

Wie häufig das in der Praxis tatsächlich so benutzt wird, weiß ich nicht.

Luis on :

Hier steht dazu was auf Englisch:

http://www.gekkoportugal.com/complaints-book-livro-de-reclamacoes-portugal.htm

Frage ist, ob solche Typen überhaupt einen Satz ausformulieren können ;-)

schajch on :

Das ist wie im Internet: WIE Beschwerden geschrieben sind, sagt meist auch etwas über den Verfasser aus. Das hilft bei der Einordnung ;-)

The other one on :

Aha, interessant. Danke.

Aber so wie ich unsere südländischen Freunde einschätze hat da jeder zwei dieser Bücher. Eins für die Kunden und eins für die Behörden. ;-)

Luis on :

Jaja... die doppelte Buchführung wurde in Italien erfunden ;-)

The other one on :

Das stimmt wohl, aber Luca Pacioli hat sich das bestimmt ganz anders vorgestellt.

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