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Einweg-Glasflaschen

Peter hatte folgende Frage:
Lieber Björn,

ich hab eine kurze Frage zu Einweg-Pfandglasflaschen. Ich wusste bis vor kurzem gar nicht, dass es solche gibt, aber LIDL verkauft ein Bier namens "Bergadler" in Glasflaschen mit je 25 Cent Einweg-Pfand und dem DPG-Logo (im Sixer, mit aufdrehbaren Kronkorken). Als aufmerksamer Blogleser hab ich im Hinterkopf, dass Glaszeugs mit draufmanipuliertem DPG-Logo im Annahmeautomat zu furchtbaren Geräuschen führen kann und den Plastikschredder schreddert...
Im LIDL-Automaten sollten sie ja wahrscheinlich als solche erkannt werden, aber kann ich riskieren, die Dinger woanders reinzuschieben? LIDL wäre keine Weltreise für mich, aber ich bin neugierig geworden und wähne dich als Experten. :-)
Ich kann dich beruhigen: Generell gilt, dass die Rücknahmeautomaten für Einweggebinde außer dem Pfandlogo auch noch den Strichcode lesen und anhand der EAN-Nummer genau identifizieren können, um welches Produkt es sich handelt und vor allem, ob es eine Dose, Glas- oder PET-Flasche ist. Entsprechend kann die Annahme entweder komplett verweigert werden, so wie mein Automat hier keine Einweg-Glasflaschen annimmt, oder es kann nach erfolgter Annahme entschieden werden, was mit der Dose/Flasche passieren soll. Über eine Sortieranlage können Dosen z.B. anders zerkleinert werden als Galsflaschen.

Also: Keine Panik. :-)

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Kommentare

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The other one am :

@ Björn

Panik? Muss ich mir als Kunde Sorgen machen, wenn ich eine regulär in Deutschland gekaufte Flasche in so einen Automaten lege und der Automat danach ins Koma fällt?

Oskar am :

Sowieso nicht. Dann müsste ja zumindest gut lesbar angebracht sein, daß bestimmte Gebinde nicht eingeführt werden dürfen.

Interessant wäre aber auch, wenn ein Automat nicht annahmefähige Glasbehälter mit Schwung wieder auswerfen würde.

telefonfreak am :

Lidl hat als einziger mir bekannter Supermarkt bei Tomra eine Sonderanfertigung: einen Einweg-Pfandautomaten mit 3 Kammern, eine für Plastik, eine für Dosen und eine für Glas. Jeder Automat scannt sowohl Flaschengröße als auch Gewicht als auch EAN-Code und Pfandlogo und vergleicht das ganze mit einer Datenbank.

Bei Lidl landet die Flasche somit von einem Dorn von innen in Scherben zerlegt in der entsprechenden Kammer (ein wiederlich klirrendes Geräusch), während bei Supermärkten, die keine Einweg-Glasflaschen führen, die Flasche meistens abgewiesen wird. Seltener kann es auch passieren, dass die Flasche angenommen wird, 8 Cent (!) Pfand ausgezahlt werden und die Flasche dann auf dem Flaschentisch mit den Mehrwegflaschen landet. Passierte vor allem gerne mal mit Beck's-Einwegflaschen, die sich in Größe und Gewicht kaum von Beck's-Mehrwegflaschen unterscheiden. Ist der Mehrweg-Automat zu tolerant eingestellt, nimmt er diese Einweg-Flaschen als Mehrweg an.

Schwesterbiest am :

fast richtig :-) wir haben eine behälter für glasflaschen (der übrigens sehr schön anfängt zu stinken, denn die normalen plastikbehälter werden am tag etwa 2-3x ausgetauscht, der glasflaschenbehälter etwa einmal die woche :-( ) und zwei behälter für die normalen plastikflaschen. einer davon ist für unsere eigenmarke und der andere für aldi-, netto-, pennyflaschen.
wir haben außerdem eine kleine kiste am ende des automaten stehen, in der flaschen drin landen, die der automat nicht erkennen kann, aber trotzdem pfand dafür auszahlt. vielleicht gibt es sowas bei anderen ja auch und da würden unsere glasflaschen drin landen.

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