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Der Jahresanfangs-Warenkorb (2026)

Meine kleine Reihe mit dem vergleichbaren Warenkorb setze ich weiter fort.

Aktuell sieht es bei uns so aus:

1 kg Äpfel (Braeburn / Elstar / Jonagold / Kanzi)
2,99 € (x)

1 Eisbergsalat
1,09 € (-)

1 l günstige Frischmilch (3,5 %)
-,95 € (-)

250 g Butter (günstig)
-,99 € (-)

500 g gemischtes Hackfleisch SB verpackt
4,99 € (+)

10 Bio Eier
5,29 € (+)

10 krosse Brötchen
1,90 € (x)

1 Packung Cornflakes günstig
1,45 € (-)

500 g Jacobs Kaffee
10,49 € (+)

500 g Fusilli Nudeln (günstig)
0,69 € (-)

1 kg Zucker günstig
0,89 € (x)

1 kg Weizenmehl günstig
0,59 € (x)

1 Glas Apfelrotkohl Kühne
2,19 € (+)

1 Frosta-Fertiggericht TK
4,79 € (+)

1 Tafel Milka Schokolade
1,99 € (x)

1 Packung Leibniz Butterkekse
1,99 € (x)

1 Rolle Pringles Chips
2,49 € (x)

1l Coca-Cola (Mehrweg)
1,74 (1,59 € + 0,15 € Pfand) (x)

1 Flasche Wodka günstig
5,49 € (x)

1 Kiste Mineralwasser Marke / Regional 12x 1l
10,29 € (6,99 € + 3,30 € Pfand) (x)
Macht zusammen 63,28 €.

Die meisten Preise haben sich bei uns gar nicht verändert. Es gab fünf Preissenkungen und fünf Preiserhöhungen, die sich leider nicht ganz ausgeglichen haben. Somit haben wir 1,82 € mehr, als im vergangenen Jahr, diese Produkte sind im Durchschnitt also um 2,96 % teurer geworden – zumindest hinsichtlich der reinen Verkaufspreise, versteckte Preiserhöhungen durch geringere Füllmengen kann ich in dieser Liste nicht auch noch berücksichtigen.

In einem Jahr sehen wir uns mit der selben Liste an dieser Stelle wieder und dann wird verglichen, wie sich die Preise entwickelt haben.

Lange und gute Vita

Eine Bekannte schrieb in ihrer Selbstbeschreibung, dass sie eine "lange und gute Vita" vorzuweisen hat. Eine lange Vita kann auch eine gute Vita sein, das will ich nicht ausschließen. Wenn die Jobs systematisch besser und anspruchsvoller geworden sind und man zwischendurch nachvollziehbare Unterbrechungen (Elternzeit, Fortbildung, FSJ etc.) im Lebenslauf hat, wird sich wohl kein Personaler an der Länge des Dokuments stören, denn das ist dann wohl tatsächlich eine lange und gute Vita.

Spontan krampfte sich bei mir aber alles zusammen, als ich den Satz gelesen hatte. Erfahrungsgemäß haben die meisten Bewerber im LEH keine derartige Karriere hinter sich. Ausbildung, Fortbildung, angestellter Einzelhandelskaufmann, stellvertretender Marktleiter und schließlich Marktleiter in einem Filialbetrieb stellen zusammen schon die längste der möglichen Auflistungen dar.

Da wir aber nicht nur gelernte Mitarbeiter haben, sondern auch fähigen Quereinsteigern schon immer eine Chance gegeben haben (Der Job an der Kasse ist zwar durchaus anspruchsvoll, erfordert aber nun wirklich keine Berufsausbildung im Einzelhandel), fallen die mir im Laufe der Zeit vorgelegenen Lebensläufe durchaus sehr divers aus. Meistens sind die Auflistungen sehr überschaubar.

Meistens. Von der eingangs erwähnten Bilderbuchkarriere mal abgesehen gibt es nämlich auch Bewerber mit langen Lebensläufen, die ganz sicher alles andere als gut sind. Damit meine ich keine offensichtlichen Aufstiege auf der Karriereleiter oder die oben erwähnten Ausnahmen. Damit meine ich Lebensläufe, aus denen hervorgeht, dass die Person nach Abschluss welcher Schule auch immer einen Job nach dem anderen hatte, ohne irgendwo Fuß fassen zu können, so wie ich es hier schon einmal erwähnt hatte.

Da ist man dann 3 Monate bei Supermarkt a, 2 Monate bei Gastronomie b, 12 Monate bei Bioladen c, 6 Monate bei Supermarkt d, 1 Monat bei Gastronomie e, 4 Monate bei Gastronomie f, 6 Monate bei Schuhgeschäft g, 3 Monate in Bioladen h usw.
Die meisten Anstellungen wurden bei solchen Auflistungen innerhalb einer mutmaßlichen Probezeit beendet, die genauen Kündigungsgründe (und durch wen die Kündigung erfolgte) ergibt sich aus einem Lebenslauf nicht, aber das ist auch eigentlich egal.

Wir hatten im Laufe der Zeit ein paar Mitarbeiter mit einer derartigen Vergangenheit und mit diesem Erfahrungsschatz im Rucksack kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich Bewerbern mit "langem und nicht gutem" Lebenslauf keine Chance mehr geben werde. Keiner von denen war lange hier und nachdem die Leute während ihrer Zeit bei uns oft für Unfrieden gesorgt haben, war es auch nie so richtig friedlich ausgegangen. Wobei wir nie irgendwelche Kündigungsschutzverfahren mit ihnen durchlaufen mussten, dafür gab es bei mir hier schließlich schon immer Probezeiten und befristete Arbeitsverträge.

Anekdote am Rande: ALLEN war eines gemein, nämlich ihre Meinung über mich, die sie sich aufgrund ihrer Lebenserfahrung sehr objektiv bilden konnten. Ich bringe es nicht, bin unfähig im Allgemeinen und meine Firma wird sowieso nicht mehr lange existieren. Aber selber Schuld, wenn ich mich von so fähigen Mitarbeitern trenne, um hier mit den ganzen unfähigen Rest weiterzumachen.

Ich übergebe an dieser Stelle an die Herren Dunning und Kruger.

ReFood-Tonnen aus der Nachbarschaft

Seit knapp einem Jahr haben wir auch eine grüne Mülltonne von ReFood, in der wir Lebensmittelabfälle entsorgen können. Unsere Tonne steht immer hier auf dem Hof und wird von uns an den Abfuhrtagen an die Straße gestellt und später holen wir die neue Tonne rein. "Neue" deshalb, weil sie nicht wie in der klassischen Müllabfuhr geleert, sondern gegen einen gereinigten Behälter ausgetauscht werden.

Vor ein paar Wochen schon fielen mir diese beiden grünen Tonnen auf der anderen Straßenseite auf. Ich dachte zunächst, dass die zum Dönerladen dort gehören, aber wochenlang hat sich niemand darum gekümmert. Die Tonnen bewegten sich langsam hin und her, standen mal hier, mal dort und kamen plötzlich auch über die Straße. Zunächst standen sie an der Straßenecke, dann wanderten sie in unsere Richtung und blieben hier vor unseren Stadtmusikanten stehen.

Kurz vor Weihnachten bekam ich einen Anruf vom Ordnungsamt Bremen. Am liebsten hätte die Anruferin wohl die Sache so gelöst, dass der mutmaßliche Urheber (also ich) die Tonnen entfernt. Aber da war ich raus, unsere Tonne stand auf dem Hof und wenn sie nicht ermitteln könne, zu welchem Betrieb die eigentlich gehören, sollte sie doch mal direkt bei ReFood anfragen und das melden. Wenn die nichts wüssten, wer dann?

Am nächsten Tag kam ein anderer Mitarbeiter des Ordnungsamts hier herein und wollte wissen, was es mit diesen Tonnen auf sich hat. Sondernutzung Gehweg etc. pp. uswusf. Ich zuckte mit den Schultern und sagte wahrheitsgemäß, dass das nicht mein Problem ist und ich daran auch nichts ändern kann und werde, da es nicht nur nicht mein Problem sondern vor allem auch nicht meine Tonnen sind.

Der Mann bedankte sich für die Auskunft und zog wieder ab.

Am nächsten Tag waren die beiden Tonnen weg.

Ich habe keine Ahnung, wie es dazu kommen kann, dass diese Behälter anscheinend herrenlos hier herumstanden. Es ist eine kostenpflichtige Leistung, die man dort bucht. Das zum einen. Aber die Tonnen werden voll gegen leer bei der Abholung getauscht. Wenn man als Auftraggeber dafür bezahlt, möchte man die Tonnen doch auch nutzen können und sie nicht der Allgemeinheit als allgemeine Mülleimer zur Verfügung stellen. Aber selbst das klappt, wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, in dieser Stadt nicht. Im Mindset vieler Menschen scheint es zu reichen, seinen Müll in die Nähe eines beliebigen, mülltonnenförmigen Behälters zu werfen, um aus der Verantwortung raus zu sein …

Gebete hinter der Wand

Unsere neuen Nachbarn ("neu", die sind da nun auch schon seit rund einem Jahr in dem Moscheegebäude ansässig), sind wirklich umgänglich. Wir haben keinen nennenswerten Stress mit rücksichtlosen Moscheebesuchern, die uns am Befahren und vor allem Verlassen des Grundstücks hindern und das menschliche Miteinander stimmt auch. Man grüßt sich gegenseitig und redet auch mal nachbarschaftlich miteinander, statt in zwei Parallelwelten nebeneinander her zu leben.

Auf der anderen Seite meiner Bürowand ist ein großer Raum im Erdgeschoss des Nachbargebäudes. Als wir die Besichtigung gemacht hatten, waren da ein paar Jugendliche drin und hatten ihren Spaß an einem Tischkicker. Der ganze Raum hat wohl rund 40 Quadratmeter und diente mutmaßlich als Aufenthaltsraum für die Kids.

Ob unsere neuen Nachbarn den Raum generell intern umgewidmet haben oder aus Platzgründen ab und zu mal bei den Gebeten zusätzlich nutzen, vermag ich nicht zu sagen. Aber die Gebete sind teilweise so laut, dass ich sie bei mir inzwischen schon fast mitsprechen kann.

Amen.

Einen guten Rutsch ins Jahr 2026

Ein turbulentes und anstrengendes Jahr liegt hinter uns und was uns 2026 bringen wird, werden wir sehen. Die Situation hier in Bremen hinsichtlich Kriminalität und Ladendiebstählen wird mit Sicherheit (no pun intended) nicht besser, aber eine Weile werden wir hier noch durchhalten, ist ja klar. Ich kann euch ja nicht ums Blog bringen. ;-)

Kommt gut rüber, Freitag geht es hier in der Firma turbulent weiter und ich bin sicher, dass sich die blogbaren Ereignisse auch im nächsten Jahr reichlich ergeben werden …


Silvesteraufbau 2025

Auch bei uns ist es momentan personell etwas enger und vieles läuft hier im Markt auf Sparflamme und auf die notwendigsten Aufgaben beschränkt. Wir dekorieren den Markt sonst zu Silvester immer mit reichlich Luftschlangen, aber davon ist diesmal keine Spur. Es war einfach niemand da, der das hätte erledigen können und ich kann mich nun leider auch nicht alleine um alles kümmern.

Die üblichen Renner haben wir natürlich und diesmal auch sehr viel an Klasse-1-Feuerwerk (Jugendfrei), vor allem Wunderkerzen und Knallerbsen werden uns in diesem Jahr nicht ausgehen.

In den letzten Tagen hat sich meine persönliche Abneigung gegen Feuerwerk für Privatleute noch einmal verstärkt. Dass in der Vergangenheit schon immer mal vor Silvester jemand den einen oder anderen Böller oder auch andere Artikel angezündet hat, ist wohl vollkommen normal. (Vor vielen Jahren, noch vor dem Blog, hatten wir drei Tage vor Silvester die glorreiche Idee, ein "römisches Licht" mit 5 Schuss hier auf der Rampe zu zünden. Die fünf bunten Leuchtkugeln stören keinen – dachte ich völlig falsch. Jede dieser in die Höhe geschossenen Kugeln wurde lautstark von Knistern, Pfeifen oder einem Knall begleitet. Großes Kino und gewissermaßen leicht peinlich. :-) )
Bei uns in der Stadt sind es aber nicht "vereinzelte Böller", sondern es sind so viele Feuerwerkskörper, darunter auch K4 (!), dass in den letzten Tagen ab den späten Nachmittagsstunden es eigentlich ununterbrochen im Abstand von mehreren Sekunden irgendwo geknallt hat. Dafür muss man keine Verständnis mehr aufbringen, finde ich.

Wir haben hier noch ein paar Stunden vor uns und dann mal gucken, wie viel wir heute noch aufräumen werden. Aktuell haben wir an jeder Kasse eine lange Schlange und kommen außer zum regulären Tagesgeschäft zu nichts anderem mehr. Aber ist ja auch schön, wenn der Rubel Euro rollt.


Links 788

Mehr Security: Bremer Läden kämpfen gegen Ladendiebe

Warum essen wir eigentlich Popcorn im Kino?

E-Center investiert 130.000 Euro gegen organisierte Diebe

"AI Slop" - wie KI-Schrott-Inhalte das Internet vermüllen

Die tägliche Überdosis Zucker

Ist ein Glas Wein doch gut fürs Herz? Neue Debatte um Alkohol und Gesundheit

Regenwald schützen heißt Klima retten - jetzt Kampagnen-Shirt als Dank erhalten

Jim Beam will ein Jahr lang keinen Whiskey mehr herstellen

SB-Kasse: Frau zahlt in Schwabmünchen zwei Artikel und nimmt den Rest einfach mit

Neues Leben für alte Elefanten: Portugal Schutzgebiet für Zirkus- und Zootiere

IN DEN ARSCH BEISSEN!!!

Ein Mann, den wir als Intensiv-Ladendieb bereits kannten, da er hier schon (mindestens) einen mittleren dreistelligen Schaden verursacht hatte, betrat den Laden und schlich zunächst ein paar Minuten durch die Gänge. Dabei fiel er niemandem auf, auch mir nicht.

Schließlich entschied er sich dazu, zu versuchen, unsere Leergutkasse aufzubrechen, um sich an den Millionen Euro darin zu bereichern. Ob das geplant oder eine spontane Entscheidung war, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall war er nicht erfolgreich und selbst wenn er es gewesen wäre, hätte er in eine gänzlich leere Geldlade geguckt. Wir drucken mit dem Gerät schließlich nur interne Belege zur Verrechnung an der Kasse und zahlen kein Geld aus.

Irgendwann zog er einen Cutter aus der Tasche und fummelte damit in dem Schlitz der Kassenschublade herum. Da ihm der Klingenrest wohl nicht reichte, ging er in einen etwas verborgeneren Bereich (nicht für die Videoaufzeichnung) in der Getränkeabteilung und baute sein Messer um. Mit einer neuen Klinge versuchte er erneut sein Glück bei der Leergutkasse. (Die zehn Tafeln Zotter-Schokolade, die dort standen, hätten ihm eine lohnendere Beute verschafft …)

Während er dort gerade am Fummeln war, kam ich aus der Backstube. Im ersten Sekundenbruchteil hatte ich ihn von hinten wegen der schwarzen Jacke für eine Kollegin gehalten, die dort wie so oft mit einem Handauszeichner irgendeinen Artikel mit einem Preisschild beklebte. Dann fiel mir auf, dass das nicht die Kollegin war, sondern da jemand gewaltsam an der Kasse herummanipulierte.

Jetzt kommt der Moment, in dem ich mich immer wieder ohrfeigen könnte: Ich kann zwar komplexe Projekte vollständig aus dem Gedächtnis koordinieren, aber mein Erinnerungsvermögen für Gesichter ist für den Allerwertesten. So verwechselte ich den Mann adrenalingeladen im ersten Augenblick mit einem anderen Typen, der hier längst Hausverbot hat, dessen Personalien uns aber bekannt sind. Weil ich wenig Zeit hatte, schob ich den Kerl wortwörtlich und ziemlich rüde aus dem Laden und drohte ihm an, sich hier nicht wieder blicken zu lassen.

Es dauerte keine fünf Minuten, bis mir die Erkenntnis kam, dass das der Dieb ist, der hier schon häufiger volle Taschen mit Käse und Schokolade aus dem Laden getragen hat. ICH HÄTTE IHN GEHABT!!! AHHHH!

War vielleicht aber auch gar keine so schlechte Entscheidung, die unmittelbare Konfrontation mit ihm zu vermeiden. Ich war ihm zwar körperlich haushoch überlegen, aber falls der sein Messer gezückt hätte, wäre das unter Umständen ungesund ausgegangen.

Das Videomaterial ist auf jeden Fall vollumfänglich gesichert und wird mit einem Strafantrag gegen Unbekannt den Weg zur Polizei finden. Der Typ ist auf jeden Fall nicht nur ein Gelegenheitsdieb und das Mitführen des Messer und der Versuch, eine Kasse aufzubrechen, werden vielleicht sogar in Bremen anders gewertet als ein Ladendiebstahl. lol.


Links 787

Grundwasser: Norden schneidet im Vergleich schlecht ab

"Wir sind gefährlich abhängig von wenigen Sorten Pflanzen"

Niedrige Butterpreise: Bauern demonstrieren vor Lidl-Zentralen

"Wir brauchen Grenzwerte" – Politik fordert Salz-Limit in Lebensmittel

Was ein Ziga­ret­ten­au­tomat mit Frei­heit zu tun hat

David gegen Goliath in München: Paulaner fordert Coca-Cola im eigenen Revier heraus

Schlemmen an den Feiertagen: Warum gerade an Weihnachten zu viel gegessen wird

Lebkuchen-Lethargie: Süßwaren bleiben liegen – Preise vertreiben Käufer

Erwischt: Diebe schieben zwei volle Einkaufswagen aus Geschäft

Milliarden Aufrufe für sinnfreie KI-Videos

Countdown: 1400

Heute sind es noch 1400 Tage bis zum Ende der kuriosen Konstellation mit den beiden Mietverträgen zwischen mir und der Edeka. Dabei wird an dem Tag gar nichts Aufregendes passieren. Es ist vermutlich so, als wenn man plötzlich 18 ist – man fiebert dem Datum entgegen und dann ist doch alles so wie am Tag zuvor …

1400 Tage. Zwischen Weihnachten und Neujahr zählen die meisten Leute ja nur Kalorien. Ich zähle lieber Tage. :-)

Lustige Strichcodes – 767

Diesen Strichcode mit Kaffeemaschine hat Honza auf einer Packung Barista-Espresso von Tchibo entdeckt. Er ist eine Abwandlung des Strichcodes von Falk, nur ohne die Barista. Vielleicht hat die Dame auf ihre Persönlichkeitsrechte bestanden und wollte nicht weiter in der Grafik auftauchen – aber das werden wir wohl nie erfahren. ;-)

Vielen Dank für die Zusendung.


Wurst-und Bierdieb

Ein Mann ließ vor dem Kühlregal zunächst zwei Packungen Krustenbratenaufschnitt und danach noch eine Dose Bier in seiner Jacke verschwinden. Anschließend verließ er den Laden, ohne diese Artikel zu bezahlen.

Aufgefallen ist der Diebstahl wie so oft, weil meinen Mitarbeitern an der Kasse aufgefallen war, dass ein "komischer Typ" einfach so rausgegangen war …

Man staunt immer wieder, mit welcher Leichtfertigkeit Leute Dinge einfach einstecken. Zumindest wirkt es auf mich oft leichtfertig, so als wäre es das Normalste auf der Welt und kein Akt zwischen Straftat und Dududu. Aber vielleicht ist auch einfach nur die letztgenannte, ähhm, "Konsequenz" das große Problem hier.


Komplett reduzierte WH-Ware 2025

Das war's. Damit ist Weihnachten hier aus betrieblicher Sicht im Grunde erledigt.

Auf der entstandenen Fläche werden wir im Laufe des Tages noch unseren Silvester-Aufbau unterbringen. Glückbringer, Glückskekse, Chips und einiges an Klasse1-Feuerwerk (Jugendfrei) und Partyartikeln.

Obwohl ich persönlich wirklich ein Feuerwerk-Fan bin, handeln wir seit Jahren schon keine Klasse2-Artikel mehr und, da bin ich ehrlich, ich würde auch ein generelles Verbot inzwischen befürworten. Wobei die Idioten, die sich das illegale Zeug aus dem Ausland besorgen und wochenlang vor Silvester damit herumballern, ohnehin nur schulterzuckend über ein solches Verbot lachen würden …


Das hat geöffnet!

Anruferin am Heiligabend gegen Mittag. Ich meldete mich wie immer und es ergab sich in den nächsten Augenblicken etwa der folgende Dialog:

"Hallo, wie lange hat das geöffnet?"

"Das hat bis 14 Uhr geöffnet."

"OK." [klick]
Reduziert auf das Wesentliche, jegliche zwischenmenschliche Kommunikation weglassend für maximale Telefoneffizienz. Sogar an Heiligabend. Topp!