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Hunderte Cutter im Karton

In der Halle stand im Lagerbereich noch ein großer Karton herum, der an einer Seite schon aufgerissen war. Der Inhalt: Cutter ("Cuttermesser"), hunderte davon in verschiedenen Farben.

Die hatte ich irgendwann und irgendwo mal als Sonderposten bestellt, um sie mit im Onlineshop anbieten zu können. Der Shop hat sich erledigt und so werden wir die Messer nun in den nächsten Tagen hier bei uns im Supermarkt anbieten … (Aber nicht in 6er-Karten, sondern einzeln. Aber dazu später mehr.)


Eieiei …

Durchs Lager waberte ein unangenehmer Duft, der an Verwesung erinnerte. In einer bestimmten Ecke wurde es intensivier, aber richtig lokalisieren konnten Ines und ich den Geruch auch nicht. Je mehr ich schnüffelte, desto betäubter fühlte sich meine Nase an, irgendwann roch ich gar nichts mehr.

Auf gut Glück nahmen wir einen kompletten Bereich auseinander, in dem Leergut stand. Jeden Moment rechneten wir damit, zwischen den leeren Rahmen die stinkenden Überreste irgendeines Nagetieres zu finden, aber da war zum Glück nichts. In der Ecke stand noch der Mäusefallen-Tunnel, aber der war leer. Das Ding roch zwar etwas, aber eher nur leicht muffig und nicht nach Tod und Verwesung.

"Wir werden es noch finden", vertrösteten wir uns, stapelten das Leergut wieder zurück in die Ecke. Eine gute Stunde später fiel mir der Geruch wieder auf. Mit frischer Nase kam es mir so vor, als wenn die Quelle weiter in der Nähe eines Tisches läge, auf dem wir aktuelle Werbematerialien und neue Produkte zwischenlagern.

Nach kurzer Suche wurde ich fündig. Eine Eierpackung, in der wohl mindestens ein kaputtes Ei war, hatte jemand grob (und nicht luft- und insektendicht) in eine Tüte eingewickelt und dort auf dem Tisch abgestellt. Gut getarnt fiel die Packung nicht auf, aber die Natur war nicht aufzuhalten und so entwickelte der Inhalt ein spannendes Eigenleben, das in der Folge einen sehr typischen Geruch verströmte.

Wer die dort abgestellt hatte, stand leider nicht dabei. Wuargs. :-O

Wegverkauft sind die Startersets

Die Holy-Startersets mit Shaker sind inzwischen übrigens allesamt verkauft. Da ich jetzt meinen Teil der Abmachung einhalten werde, findet ihr also demnächst einen ganzen Aufsteller mit Holy-Artikeln hier im Markt. Ich gebe zu, dass ich immer noch skeptisch bin, aber zugesagt ist zugesagt. ;-)


E-Bike am Tor

Mit den Betreibern der Moschee kommen wir wirklich gut zurecht, mit den Besuchern hatten wir auch noch keine Probleme, aber es sind nicht nur helle Kerzen darunter. Einer hat zum Beispiel sein E-Bike (Pedelec) nicht nur bei uns am Zaun, sondern direkt an eines der Tore angeschlossen.

Während er beten war, musste einer meiner Kollegen da durch, zum Glück ebenfalls nur mit dem Fahrrad, so dass es für ihn reichte, das Tor nur ein wenig zu öffnen. Hätte jemand mit dem Auto rein oder raus gemusst, wäre es blöder gewesen. Gut, das hätte man auch lösen können, indem man das Fahrrad anhebt und mitsamt Tor bewegt, aber das wäre vermeidbarer Aufwand gewesen.

Der Eigentümer des Rades hätte natürlich auch rauskommen und sein Fahrrad losschließen können. Aber der war wie gesagt mitten im Gebet. Mir hat mal jemand gesagt, dass "Gebet unterbrechen" haram sei. Bei dem Klientel der "alten" Moschee war es häufiger und seit weit über einem Jahr gar nicht mehr notwendig, aber ich hatte mir irgendwann angewöhnt, den Leuten zu sagen, dass rücksichtsloses Parken auch haram ist. Das hat immer wieder für erstaunlich verständnisvolle Blicke gesorgt.


Alte Werbezündhölzer

Ja, ich hätte die alten Streichhölzer einfach in den Müll kippen können. Streckenweise habe ich auch darüber nachgedacht, dazu gleich mehr. Auf jeden Fall verteilen wir die alten Werbestreichhölzer nun hier bei uns im Markt an alle, die sie haben möchten.

Dass die Hölzchen schon 22 Jahre (!) alt sind, hat Spuren hinterlassen. Manche funktionieren auf Anhieb, andere sind etwas anspruchsvoller hinsichtlich der Ausdauer beim Anreißen. Einen Test seht ihr hier in diesem Video. Zwischendurch habe ich echt kapitulieren wollen, unterm Strich hat es dann aber doch überwiegend noch funktioniert, die Hölzchen anzureißen:



Ja, nein, ja, nein, ja, nein, ja … Letztendlich habe ich beschlossen, dass wir die Streichhölzer hier auf dem Packtisch anbieten, bis sie irgendwann leer sind. Wenn einer sich eine ganze Handvoll einpacken möchte, kann er das gerne tun, mir ist das ehrlich vollkommen egal. Bezahlt sind sie schon lange, die Inhalte sind obsolet und ob sie nun keine Werbung mehr für einen SPAR-Markt machen oder ob sie direkt entsorgt werden, spielt wohl keine große Rolle. So kann noch der eine oder andere darüber schmunzeln.

So stehen sie hier auf dem Packtisch:





Mal gucken, wie lange der Vorrat reicht. Wir haben wortwörtliche tausende der Schachteln übrig, die auch mal viel Geld gekostet haben – aktuell vier prall gefüllte, große Gemüsekisten. Einen ursprünglichen Kaufpreis weiß ich nicht mehr, jegliche E-Mail-Kommunikation vor 2011 ist ebenfalls verlorengegangen, so dass ich da nichts nachschlagen kann, aber ich denke, dass eine Schachtel bei wenigstens 10 Cent gelegen haben dürfte. Aber das spielt nun wirklich keine Rolle mehr … :-)


Hafenstaub

Vor gut zwei Jahren erwähnte ich zum ersten Mal an dieser Stelle den "Hafengold"-Likör von Thorsten.

Ich weiß nicht, ob diese Flaschen auf dem Foto unten die selben wie auf dem Foto im verlinkten Beitrag sind, aber eine Chance dazu besteht immerhin. Nachdem Thorsten nämlich sein Café geschlossen hatte, geschah ein sonderbares Phänomen: Der Likör läuft seitdem bei uns nicht mehr. Die letzten zwei verbliebenen Flaschen stehen hier wie blei und setzen Staub an – kurioserweise, denn früher haben wir so viel davon verkauft, dass der Lieferant mit der Kleinmengen-Produktion kaum hinterherkam und ich ihm teilweise den Auftrag gab, einfach so viel herzubringen, wie er hat.

Zu dieser Entwicklung habe ich eine Theorie: Das Café war nur 300m von uns entfernt und dort wurde dieses Getränk natürlich ebenfalls ausgeschenkt. Ich vermute, dass die Abverkäufe dadurch entstanden, dass Thorstens Gäste wissen wollten, wo sie Nachschub kaufen können. Café weg, Gäste weg, Kunden weg, so einfach.

Akut haben wir noch nicht die Not, die beiden Flaschen loswerden zu müssen, aber ich denke, ich werde sie noch irgendwann im Laufe dieses Jahres mit Sonderpreisen versehen und auf den Restetisch stellen. Schade drum.


SPAR-Markt in Buje / Kroatien

In Buje im Nordwesten Kroatiens hatte Hans diesen SPAR-Markt entdeckt, in dem es eine lustige Mischung aus kroatischen und österreichischen Artikeln zu kaufen gibt.

Hans berichtete, dass es dort einen Mitarbeiter gibt, der zufälligerweise immer dort fegen muss, wo man gerade die Regale betrachtet. Ob das nun ein Zufall war oder ob man dort besonders Misstrauisch ist und Kunden auf diese Weise "unauffällig" beobachtet, hat er leider nicht berichten können. Wie auch immer. Vielen Dank für das Foto. :-)

Hier bei Googles Straßenguck zu sehen.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Entsorgt: Alte Klimaanlagen

Die Klimaanlage aus meinem alten Büro und die baugleiche Klimaanlage aus dem Büro des seit nun rund sechs Jahren geschlossenen Marktes in Findorff gammelten nun auch seit Jahren bei uns in der Halle vor sich hin. Die Geräte brauchte niemand mehr, sie waren uralt und haben ihre besten Zeiten längst hinter sich.

Schulterzuckend habe ich sie nun neben anderem alten Zeugs ins Auto geladen und zum Recyclinghof gebracht. Meine vorsichtige Anfrage, ob ich die dort auch abgeben dürfte, wurde bejaht und so bin ich diese beiden Teile nun auch los. Unser Kassenbüro ist zwar immer noch kaputt, aber die alten Dinger als Ersatzteil dort einzubauen, hätte auch nicht viel Sinn gehabt.

Die Entsorgung tat auch gar nicht weh. Nachdem sie nun seit Jahren unbeachtet herumstanden und dabei genauso gut schon längst hätten entsorgt sein können, waren die paar Handgriffe des Ein- und wieder Ausladens nur noch ein kleiner formeller Akt.


Zotter-Tabletts bei Ebay: Spende und Rückerstattungen

Von den Zotter-Trinkschokoladetabletts, die ich derzeit bei Ebay anbiete, sind schon einige für den Preisvorschlag-Preis (5 €) verkauft worden, immerhin acht Stück. Man kann bei Ebay die Versandkosten pro Artikel angeben. Bestellt jemand zwei oder drei Stück dieses Artikels, werden pauschal auch die zwei- oder dreifachen Versandkosten berechnet. Das mit dem "Kombiversand" kann man bei Ebay konfigurieren, ist aber etwas unübersichtlich.

Da ich das nicht wusste, haben ein paar Leute (mutmaßlich alles Blogleser) zum Teil viel zu viel für den Versand bezahlt. Ich habe da eben Erstattungen veranlasst, denn mehrfach 6,99€ für den Versand bekommen und dann letztendlich nur einen gepolsterten Maxibrief für 4 € (2,70 € Porto, 1,30 € der Umschlag) verschickt zu haben, fand ich dann schon hart. Auf keinen Fall wollte ich mich über die Versandkosten bereichern oder den Verkaufspreis der Tabletts nach oben wieder ausgleichen. Da bin ich mit allen aber nun wieder sauber.

Fast allen, aber das ist okay, denke ich. Hier die Erklärung: Ein Käufer wollte eigentlich über den Kauf noch eine Spende für die Elefanten loswerden und den Preisvorschlag über den normalen Verkaufspreis der Tablett hinaus aufstocken, das hat aber nicht funktioniert. Stattdessen hatten wir uns noch darauf geeinigt, dass er mir noch die Differenz direkt schickt. So sind es dann 9 € + 6 € + 6,99 € Versand geworden, also 21,99 €, die ich bekommen habe. Reine Kosten: 5 € für das Tablett und 4 € Versand. Bekommen habe ich 21,99 €, also 12,99 € mehr als nötig. Das Geld habe ich nun privat verdoppelt und 25,98 € als Spende an den REA e.V. in meine Tabelle eingetragen. Ich denke, das ist absolut korrekt so. :-)

Screenshot Tabelleneintrag Spende Tablettkäufer

Screenshot Ebay-Nachrichten

Das Folien-und-Putzhilfen-Regal (Zustand: NEU)

Nach dem alten Zustand unseres Regals mit Putztüchern, Müllbeuteln und Haushaltsfolien, ist die neue Platzierung ein Unterschied wie Himmel und Hölle.

Zugegebenermaßen war ein Teil der Lücken dadurch entstanden, dass wir Artikel umplatziert haben, die nun in den beiden Regalmetern mit Kerzen und Einweggeschirr stehen. Abgesehen von diesen Lücken war auch der Rest im Laufe der Jahre ziemlich durcheinandergeraten, aber dieser Zustand ist Geschichte.

Nun haben wir Gefrierbeutel nebeneinander, Müllbeutel nach Größen und Typen sortiert in einem Block, Putztücher und verwandte Artikel stehen ebenfalls thematisch passend gruppiert im Regal – doch die beste Neuerung: Die großen Kanister mit destilliertem Wasser müssen nicht mehr auf dem Fußboden herumstehen, sondern passen nun auch mit ins Regal. Dazu in ausreichender Menge. Ich bin begeistert und freue mich über eine weitere, gelungene Neuplatzierung. :-)

Die nächsten Themenbereiche sind das Süßwarenregal, das Weinregal, die großen Kühlregale, Nüsse und Trockenfrüchte und ein Teil der Nährmittel, vor allem Puddingpulver und Backmischungen. Aber eine Warengruppe nach der anderen werden wir schön machen und dann können wir wieder von vorne anfangen.

PS: Der Pfeiler steht nicht unmittelbar vor dem Regal, der Platz dahinter ist also auch genutzt, wie man im oben verlinkten Beitrag ganz gut erkennen kann.


Eine Flasche Billigkorn

Schon nicht mehr ganz nüchtern war der Mann, der sich mal eben spontan eine Flasche Weizenkorn unserer Eigenmarke in die Jacke gesteckt hatte und damit einfach an den an der Kasse wartenden Kunden vorbei aus dem Laden gehen wollte.

Die auch im Video deutlich sichtbare Flaschensicherung löste den Alarm der Warensicherungsanlage aus und da der Dieb sich nicht ausweisen konnte, durfte er sich eine knappe Stunde bei uns im Lager langweilen, bis die Polizei eintraf …


Entsorgte Leuchtstoffröhren

Zwischendurch hatte ich noch die beiden Tragevorrichtungen (bestehend aus jeweils zwei auf einer Seite eingeklappten Gemüsekisten) mit den alten Leuchtstoffröhren ins Auto geladen und zur Containerstation gefahren. In der dortigen Schadstoffannahmestelle wurde ich die Röhren ohne Murren und Knurren los.

Damit habe ich hier keine Leuchtstoffröhren mehr, sehr fein. :-)


Was tun? Alte Streichhölzer!

Quizfrage: Was mache ich mit unseren alten Werbezündhölzern?

Den genauen Entwurf könnt ihr in diesem Beitrag sehen. Sie als reguläre Werbung zu verteilen, hat keinen Sinn, denn in erster Linie sind wir kein SPAR-Markt mehr. (Was schade aber nicht zu ändern ist.) Ausnahmslos nichts von den Einrichtungsgenständen, die auf dem Foto zu sehen sind, existiert noch, dazu sieht es hier inzwischen ganz anders aus. Die Auflistung der Besonderheiten ist auch nicht mehr ganz aktuell. Eine Faxnummer würde ich heute nicht mehr angeben, aber Dank der Fritz!Box können wir sie tatsächlich noch bekommen, wenngleich es sehr, sehr wenig geworden ist.

Diese Zündhölzer hatten wir damals zu defensiv verteilt, so dass uns irgendwann der Umbau und die Umflaggung auf Edeka überholt haben. Nun habe ich noch ein paar Kartons von den Hölzchen übrig, insgesamt mehrere hundert Packungen mit jeweils zehn Schächtelchen.

Ich werde sie wohl hier verschenken. Mit dem augenzwinkernden Hinweis "Gratis zum Mitnehmen: Echte Werbezündhölzer aus unserer SPAR-Zeit."

Wer also ein Stück meiner Unternehmensgeschichte mitnehmen möchte: Die Schachteln liegen kostenlos an der Kasse. :-) (Nein, ich verschicke sie nicht.)


Alte Kassenhardware zur Abholung

Netterweise müssen wir uns nicht um die fachgerechte Entsorgung der alten Kassenhardware kümmern. Bildschirme, Scanner, PCs, Drucker, Kabel und Kleinkram sind mehr oder weniger ordentlich verpackt hier auf einem Rollbehälter im Lager zwischengeparkt und warten auf die Abholung.

"Früher" hätte ich die Teile vermutlich zum Basteln und Experimentieren behalten, vor allem natürlich die Laserscanner :-) – aber bevor die wieder jahrelang irgendwo herumstehen und dann von mir entsorgt werden, können sie auch direkt weg. Fühlt sich komisch an, ist aber die sinnvollere Entscheidung.

(Mindestens ein solcher Scanner steht nämlich aus unserem geschlossenen Markt in Findorff ebenfalls noch und mit dem selben Hintergedanken an Basteleien bei uns in der Halle herum – und verstaubt dort fröhlich seit sechs Jahren … )