Ich mag Display-Plazierungen: Irgendwo im Markt an freier Stelle die kleine Palette hinstellen, Deckel abnehmen und fertig ist die komplette Aktionsplazierung. Schön, wenn die Hersteller unten einen Pappsockel vorsehen - damit auch ein fast leeres Display nicht zur Stolperfalle wird und sich die Kunden nicht bücken müssen.
Grausig finde ich es, wenn die Türme bis zum Boden mit Ware gefüllt sind. Wie bei der Palette mit Kaffee, mit der ich mich in diesem Moment eigentlich herumschlage. Normalerweise vermeide ich es strikt, diese zu bestellen - aber manchmal übersieht man das einfach, denn böse Hersteller wickeln unten Pappe um die Ware, so daß das wie ein Sockel aussieht.
Da steht er: Der erste Aufsteller mit Spirituosen, der seit Jahren wieder bei mir im Markt steht.
Bei uns in der Gegend sind Spirituosen das Lieblingsobjekt aller Ladendiebe. Seit Mitte 2004 habe ich eine Warensicherungsanlage bei mir im Markt, deren Anschaffung ich bislang nie bedauert habe. Seit November gibt es eine Neuerung: Kleine Flaschenetiketten mit einem Drahtseil, die man wie einen Kabelbinder um die Flaschenhälse ziehen kann. Ottonormalladendieb kann die Dinger mit bloßen Händen nicht abreißen. Eher bricht mal der Flaschenhals ab. Zudem ist das Rumgezerre nicht gerade unauffällig. Dezentes Verschwindenlassen fällt damit flach - und ich brauche nicht mehr mit den sprichwörtlichen Argusaugen auf meine Spirituosen aufzupassen...
Ob ich mich mit einer Werbefläche an einem Fahrzeug des Theaterschiffes Bremen beteiligen möchte? Ich bin mir nicht sicher. Die Idee, daß das Auto dauernd durch Bremen fährt, finde ich ganz interessant. Allerdings finde ich diese mit Werbung überfrachteten Autos persönlich ganz und gar nicht werbewirksam. Das ist einfach zu viel des Guten.
Für 80x40cm Fläche fünf Jahre lang jeweils 290,- Euro netto. Ich überleg's mir bis zum Wochenende. Kommt auch darauf an, welche Seite noch frei ist. Auf die Fahrerseite möchte ich auf keinen Fall. Dann doch lieber so, daß auch Fußgänger die Werbung betrachten können.
Die meisten Artikel in unserem Warenwirtschaftssystem werden zentralseitig gepflegt. Unter anderem gibt es auch die sogenannten "Display-Artikel", die eigentlich nichts anderes sind als eine Zusammenfassung verschiedener Artikel in einem Karton/Aufsteller.
Da gibt es z.B. ein "Osterdisplay", bestückt mit österlichen Dekoartikeln aller Art. Wer ist bloß auf die Idee gekommen ist, dort tiefgefrorene Hähnchenbrustfilets dazuzupflegen?
Ab sofort kann man bei mir mit dem Roland bezahlen.
In Süddeutschland sollen Regionalwährungen inzwischen sehr gut funktionieren und teilweise sogar von Banken akzeptiert werden. Mal abwarten, wie sich das im trägen Norden entwickelt.
"Wann kommen denn endlich die neuen Tiefkühlschränke?", möchte eine Kollegin wissen.
Eigentlich sollten sie längst da sein. Aber andererseits mangelt es mir etwas an Motivation, den Anschaffungspreis im Gegenwert eines Gebrauchtwagens zu investieren.
Ein Schritt für die große Geburtstagsaktion ist getan: Seit heute hängen 15 Hinweisschilder an der Decke meines Geschäftes. Eigentlich bin ich gar kein Freund von solchen Schilderwäldern über den Kunden, aber manchmal muß es einfach sein...
Anruf von der Firma, die unsere Alarmanlage installiert hat und wartet: Wir hatten am Samstag einen Einbruchalarm und er wollte mal hören, ob alles okay ist.
Für ihn wäre es nur ein Geschäft gewesen, wenn irgendetwas hätte repariert werden müssen. Aber trotzdem ist es ein gutes Gefühl, daß sich sicherheitstechnisch gleich ein paar Leute auf einen stürzen, wenn mal irgendetwas nicht stimmt.
Ich habe gerade im LawBlog gelesen, daß zwar der PC, nicht aber die Daten in der normalen Hausratversicherung versichert sind und daß es einer speziellen Elektronikversicherung bedarf, eine eventuelle Datenrettung zu bezahlen.
Ich werde gleich mal bei meiner Versicherung anrufen. Eine Elektronikversicherung habe ich und die Daten auf unserem Warenwirtschaftssystem sind wertvoll. Über Jahre haben wir tausende Artikel händisch angelegt. Die Arbeitszeit dafür dürfte in die Wochen gehen.
Seit einigen Monaten steht meine Frau bei uns in der Weinabteilung. Meine Frau ist ein Pappaufsteller in Lebensgröße, den ich mal auf einer Messe am Stand von Berentzen abgestaubt habe. Meine Frau hat ein Oberteil mit tiefem Ausschnitt, Minirock und Stiefel an. Leider guckt meine Frau etwas arrogant, aber das sieht man auf dem Monitor unserer Videoanlage nicht. Aber mich haben schon viele Kunden gefragt, ob sie meine Frau haben dürfen, wenn sie bei mir mal ausgedient hat.
Was wollte ich eigentlich sagen? Achso: Obwohl sie schon so lange da steht, erschrecke ich mich dennoch regelmäßig beim spontanen Blick in den Monitor, vor allem abends, wenn das Licht schon im Laden bis auf die Nachtbeleuchtung runtergefahren ist...
Nächste Woche ist Rosenmontag. POS-Radio hat schon seit Tagen auf leichte Partystimmung (z.B. EAV) umgeschaltet. Montag wird dann das volle Programm gesendet: Florian, Antonia aus Tirol, Anita usw...
Ich bin froh, wenn Fastnacht vorbei ist und freue mich auf den Freimarktsumzug im Herbst.
Die meisten ahnen kaum, was bei uns an (aufbewahrungspflichtigen) Unterlagen anfällt. Das sind hauptsächlich neben den Tageskassenabrechnungen auch sämtliche Kassenjournale, Einzelabrechnungen und vor allem auch alle Lieferantenrechnungen. Alles zusammen füllt durchschnittlich pro Monat einen Bananenkarton, von denen ich gerade - dank einer großzügigen Rücksendung alter Unterlagen durch meinen Steuerberater - drei auf einen Streich ins Lager stellen konnte.
Am 30. Mai können wir das 5jährige Bestehen dieses Marktes feiern. Ich möchte diesen Anlaß dazu nutzen, irgendeine verrückte oder zumindest ungewöhnliche Aktion durchzuführen.
Ein paar Ideen liegen schon im Pool, aber so 100%ig gefällt mir davon noch nichts:
· Autokran mit Personengondel in den Innenhof stellen für einen "Rundflug über den Häuserblock". (SEHR aufwändige Organisation, weil wir hier mit beschränktem Platz und auf öffentlichem Gelände agieren müßten.)
· Pianist (so richtig mit Frack und Barmusik) den ganzen Tag im Laden.
· Großzügige Rabatt-Aktion (z.B. einen Tag mit 25% einkaufen)
Wieso muß man überhaupt ein Kreuz machen? Würd's nicht reichen, einfach nur den Namen auf eine Postkarte zu schreiben und ohne das "Gewinnspiel" abzuschicken?
Gibt es da irgendwelche rechtlichen Auflagen?