Vorweg: Ich habe nichts gegen kostenpflichtige Hotlines, wenn ich für mein Geld eine brauchbare Information bekomme.
Meinen D-LINK-Router hat's zerschossen. Das Netzteil liefert zwar Strom, aber am Gerät selbst tut sich gar nichts mehr. Um zu klären, ob solche Fälle von D-LINK direkt geklärt werden können, habe ich heute die Support-Hotline angerufen.
Nicht, daß mich die 12 Cent pro Minute ruinieren werden, aber nachdem ich mich minutenlang durch das Menü gewählt habe, endete die Ansage damit, daß man sich bei defekten Geräten an den Händler wenden soll. Das fand ich dann doch etwas enttäuschend.
Unser "Einzelhandelsberater" der SPAR-Großhandlung hat sogenannte Checklisten für SPAR-Kunden bei sich. "Kunde" bin in diesem Fall ich als Einzelhändler beim Großhändler. In diesem Bogen können so ziemlich alle für die Qualität eines Geschäftes relevanten Punkte bewertet werden: Vom Außenbereich über die Nebenräume, von den Bedienungstheken bis zum Erscheinungsbild der Mitarbeiter. Für ihn sind diese Listen ein wichtiges Arbeitsmittel, denn durch die Unterschrift des Einzelhändlers kann er belegen, daß er wirklich seinen Job im Außendienst erledigt hat.
Mir persönlich ist es immer relativ egal, was er dort einträgt. Die einzelnen Punkte sind besprochen und eventuelle Schwachstellen werden beseitigt oder bleiben so, wie sie sind. Letztenendes entscheide ich schließlich selber darüber. Ein Grund, weshalb ich diese Zettel auch grundsätzlich nicht archiviere. Inzwischen habe ich den lieben Herrn Fachberater aber gut erzogen: Meinen Durchschlag wirft er immer schon selber ins Altpapier. :biggrin:
Ein Nachmittag Tiefkühl-Plazierung kann manchmal ganz schön ernüchternd sein. Gestern abend die bittere Erkenntnis: Ich habe die Tiefkühlschränke gewaltig überschätzt.
Anstatt, daß ich die große Tiefkühltruhe verbannen kann und noch zusätzlich viele neue Artikel ins Sortiment aufnehmen kann, mache ich mir inzwischen große Sorgen, ob ich überhaupt alle bisher vorhandenen Produkte in den Schränken unterbringen kann. Ein in diesem Zusammenhang sehr großes Problem ist z.B.: In der derzeitigen Plazierung liegen die flachen Pizza- und Torten-Kartons übereinander, so daß man durchaus jeweils 2-3 Sorten pro Platz mischen kann. Diese Option fällt in den Schränken weg, denn wenn die Artikel hintereinander stehen, können die Kunden nicht mehr problemlos in die Tiefe graben. Aber auch dafür werde ich eine Lösung finden.
Das Funknetzwerk funktionierte hier schon seit ein paar Tagen nicht mehr. Des Rätsels Lösung: Der Access-Point hat sich in die ewigen Jagdgründe verabschiedet.
Die Regalserie Wire-Tech von Wanzl haben viele wahrscheinlich unbewußt schon vor allem in Läden gesehen, die auf eine moderne Ladengestaltung setzen. Die gesamte Konstruktion ist durch Gitterböden und Acrylteile sehr transparent aufgebaut. Werden dann noch die runden Kopfregale verwendet, hat man mit diesem Regalsystem sehr schöne Gestaltungsmöglichkeiten.
Ich möchte bei mir im Markt in absehbarer Zeit drei kleine Mittelgondeln erschaffen. Aus optischen Gründen sollen diese diagonal stehen. Durch die schräg stehenden Regale hätte man aber das Problem, daß die Ecken recht unhübsch in die Gänge ragen würden, weshalb ich mich über die Wire-Tech-Serie genauer informierte, denn die runden Enden sehen in jedem Stellwinkel harmonisch aus. Inzwischen habe ich auch per Post ein schriftliches Angebot bekommen - und habe mich... ähm... sagen wir mal so... erschreckt. Für den Preis der Wanz-Regale bekommt man mehr als die doppelte Menge an gewöhnlichen Stahlregalen - die sehen dann aber auch entsprechend aus: Langweilig, schlicht, kantig.
Es ist ja nicht so, daß ich die Wire-Tech grundsätzlich wegen ihres Preises verurteile. Wer Wanzl kauft, zahlt viel und bekommt dafür auch eine sehr gute Qualität, an der man lange Freude hat. Gerade mit mir braucht man über dieses Thema sicherlich nicht zu diskutieren. Aber ich muß da trotzdem erstmal ein paar Nächte drüber schlafen, denn so viel Kohle wollte ich eigentlich gar nicht investieren...
Durch den oftmals relativ direkten Kontakt zur Industrie habe ich viele Artikel oft schon sehr früh in den Regalen stehen - oft schon Wochen und Monate, bevor überhaupt vom Hersteller Werbung für die Produkte geschaltet wird.
Das Problem, das sich dadurch ergibt: Die meisten Kunden kennen die Produkte nicht. Da helfen meistens auch die auffälligen "Neu bei SPAR"-Schilder nicht. So lange das Zeugs nicht beworben wird, kauft es keiner. Die Konsequenz daraus: Die Artikel laufen noch hier im Markt ab.
Jeder Artikel bekommt von mir mehrere Chancen, aber nachdem mehrmals fast der gesamte Bestand nicht verkauft wurde, werfe ich lieber das Produkt wieder aus dem Sortiment als noch mehr Geld aus dem Fenster. Gerade bei Frischeprodukten (Wurst, Käse, Molkereiprodukte) geht das auf Grund der relativ kurzen Restlaufzeiten recht schnell.
Zeit für Mr. Murphy: Rechtzeitig mit der Auslistung solcher Artikel laufen auf allen Fernsehsendern die Spots dafür und entsprechend kommen die Kunden und fragen danach...
Die große Tiefkühltruhe sondert ausgesprochen seltsame Geräusche ab. Normalerweise würde ich mir darüber Sorgen machen, aber inzwischen bleibe ich bei sowas cool.
Zum Glück weiß ich, daß sich da nur etwas Eis an einem der Ventilatoren festgesetzt hat. Das Problem erledigt sich meistens innerhalb weniger Stunden von selbst, wenn sich das Eis mit einem Krachen ablöst.
Meine Schachtringe sind heute geliefert worden. Nachdem mehrere Versuche, den Hof mit Ketten abzusperren (Mehr zum Thema gibt es hier und hier), an der Distanz von rund 14 Metern scheiterten, werden demnächst diese Betonringe als üppig bepflanzte Absperrungen dienen.
Nun brauche ich nur noch knapp 1,5 Kubikmeter Blumenerde, aber die kann ich mir ja bequem über unsere Großhandlung bestellen. In 45-Liter-Säcken...
Endlich brauche ich im Sommer nicht mehr Büroarbeit bei 35 Grad erledigen zu müssen: Ich habe mir eine Split-Klimaanlage gegönnt.
Ein gutes Gerät, das für mein 4qm-Büro natürlich viel zu überdimensioniert ist - aber das stört mich nicht im Mindesten. Im meinem Winzbüro befinden sich zwei Computer, zwei Drucker, die Radioanlage, Alarm, Videoüberwachung, Fax und die gesamte Telefonie für diesen Laden. Alles mehr oder weniger gute Wärmequellen. Dazu kommt, daß mangels Wärmedämmung und der unmittelbaren Nähe zum Flachdach die Raumtemperatur auf durchaus über 35 Grad ansteigen kann. Konzentriertes Arbeiten wird damit unmöglich.
Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder neue Möglichkeiten ausprobiert, die Temperatur auf ein erträgliches Maß zu bringen. Ventilatoren und Verdunstungskühler helfen dabei übrigens nicht wirklich. Seit rund zwei Jahren steht unter meinem Schreibtisch ein Kompaktklimagerät, das die heiße Abluft durch einen Wanddurchbruch aus dem Büro drückt - aber davon bekommt man eigentlich nur kalte Beine und Rheuma in den Knien. Eine bessere Lösung mußte her, und so habe ich am Samstag eine vernünftige Klimaanlage besorgt.
Der Einbau war zwar einigermaßen mühsam, aber es hat sich gelohnt. Und jetzt schenke ich mir erstmal einen heißen Kaffee ein.
Am 11. Mai hat sich unser Hausverwalter zusammen mit dem Außendienstler der Gebäudeversicherung angesehen, was hier im Geschäft gestrichen werden muß.
Ist das wirklich erst knapp drei Wochen her? Ich habe das Gefühl, daß die beiden schon vor Ende April hier waren. Wie lange dauert sowas denn gewöhnlich? Bin ich zu ungeduldig? Fürchterlich, daß sich solche Sachen immer ewig hinziehen. Der Wasserschaden war am 21. März...
Nachdem mich nun schon mehrere Leute direkt per E-Mail und auch indirekt in den Kommentaren darauf angesprochen haben, daß die Einlagerung ein Sicherheitsrisiko sei, habe ich beschlossen, mich dazu in einem eigenen Blogeintrag zu äußern.
Alle mir bekannten Feuerwerk-Lieferanten bieten einen Einlagerungsservice an: Nach Silvester kann man die nicht verkauften Knaller und Raketen ordentlich verpackt zum Lieferanten zurückschicken. Man bekommt zwar für die Waren keine Gutschrift, sondern hat zum nächsten Jahreswechsel wieder die selben Artikel im Laden stehen, aber sie werden dort trocken und sicher gelagert. Das bedeutet zwar eine ganze Menge Transporte, aber dafür haben die Einzelhändler nicht das brennbare Zeugs herumstehen, das auch noch Platz verbraucht.
Der Preis für's Einlagern: Durch die viele Logistik kann auch schon mal etwas durcheinander geraten. Auf diese Weise ist letztes Jahr eine komplette Europalette mit gemischten Feuerwerkskörpern verloren gegangen. Das war aber zum Glück nicht unser Schaden, denn sehr kulant hat unser Händler uns großzügig Waren als Ausgleich geliefert.
Ein typischer Geldeinsatz, wie ihn wahrscheinlich jeder schon einmal gesehen hat. Wir arbeiten damit täglich und manchmal geht nunmal die Mechanik kaputt. Ist ja kein Problem, sowas kann man ja nachkaufen.
Ich hatte keine andere Wahl, aber 151,96 Euro für so eine Kassette finde ich schon mächtig böse.
...schon keiner unserer Lieferanten kommt, kann man ja wenigstens die Zeit nutzen, und darüber einen Blog-Eintrag verfassen.
Keinen Schimmer, warum die heute so spät dran sind. Aber ohne Ware gibt es auch nichts zu tun. Okay, es ist ja nicht so, daß es gar nichts zu tun gibt. Zu manchen Dingen mangelt es einfach an Motivation um diese Uhrzeit.