Nach den
gestrigen Regenfällen hier in Bremen standen einige Tunnel und viele Keller unter Wasser. Und selbst mich hat es getroffen: Im Markt in Findorff stand im kompletten Lager mehrere Zentimeter hoch das Wasser. Naja, der Vermieter kümmerte sich darum Ware stand nicht unmittelbar auf dem Boden – also sind wir nochmal glimpflich davongekommen.
Gestern Abend fiel uns allerdings auf, dass in meinem "Keller" (Maschinenraum) hier in der Gastfeldstraße an der Tür noch deutlich nasse Spuren auf der Schwelle zu sehen waren. Obwohl es den ganzen Nachmittag über warm und trocken war. Es wird doch wohl nicht..? Doch, es ist so. Auch hier steht das Wasser 5-10cm hoch. Die Kühanlagen haben offenbar nichts abbekommen, aber viele eingelagerte Gegenstände, unter anderem eine teure SB-Gemüsewaage stehen im Wasser.
Hier ein Foto von gestern Abend. Die Jogurtkisten hatten wir benutzt, um trockenen Fußes den Raum betreten zu können:
Ein Kollege sprach mich an: "
Wir sollten uns ernsthaft Sorgen machen. Unser Leergutautomat zeigt paranormale Aktivitäten. "
"
Hmm..? Wieso, was ist denn los?"
"
Naja, er meldete 'Flasche unbekannt!
' auf dem Display, aber es ist kein Kunde in der Nähe!"
Herr Trautwein, schicken Sie doch bitte mal zeitnah das kompetente Team Venkman, Stantz und Spengler vorbei, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Unser
großer Kühlschrank, den ich vor ein paar Jahren (und zu Beginn der Nachtschicht-Phase) gekauft hatte, macht uns immer wieder Kummer. Erst das
Malheur mit der Tür und nun das: Eine Fassung (und seltsamerweise auch deren beiden Kabel) ist angeschmort und daher bleibt das Licht erstmal aus.
Die Kabel liegen natürlich
richtig leicht erreichbar unter einer einfach zu entfernenden Abdeckung kaum erreichbar im Gehäuse des Möbels und bis wir die Motivation finden werden, da ranzugehen, wird es wohl noch eine Weile dauern.
Inzwischen ist unser Handchecker
wieder repariert. Die gebrochene Halterung für Platine, die auch die beiden Gehäuseteile zusammenhält, haben wir mit Sekundenkleber zusammengesetzt…
…und das graue, eingerissene Gehäuse des Gerätes haben wir großzügig mit Pattex Baukleber (ich liebe das Zeugs!) ausgefüllt. Hält bombenfest und vielleicht haben wir so ja jetzt erstmal wieder sieben Jahre Ruhe mit dem Ding.
Ich mag es, wenn auf fertige Werbeschilder diese "LCD"-Anzeigen zum selbstbeschriften aufgedruckt sind. Mal eben mit einem schwarzen Stift die nicht benötigten Felder ausmalen – fertig.
Lustig finde ich es immer wieder, wenn Leute die Dinger unwissentlich invertieren und das, was sie schreiben wollen, mit schwarzer Farbe ausfüllen und die nicht benötigten Felder weiß lassen. Die Lesbarkeit dieser Preisschilder geht dadurch natürlich gegen null. Und
das sieht man sogar relativ häufig.
Das war am vergangenen Wochenende ein etwas chaotischer, wenngleich nicht verunglückter Verleih unserer Festzeltgarnituren. Vier Sets hatte ein Kunde vor Wochen schon reserviert, allerdings standen sie noch von unserem
Jubiläum im Markt in Findorff herum.
Vor dem Wochenende erkundigte sich der Kunde, ob das mit den Garnituren nun klargehen würde und ob das für die Party benötigte Bier auch gleich bei uns kaufen könnten. Siedendheiß fiel mir ein, dass die ollen "FZGs" ja in Findorff stehen. Da sie aber sowieso mit einem Fahrzeug abgeholt werden, einigten wir uns auf einen kleinen Deal: Ich schenke den Kunden eine Kiste Bier, dafür holen sie die Garnituren am Samstag in Findorff ab und bringen sie nach dem Wochenende wieder zu uns in die Gastfeldstraße. Damit waren sie einverstanden.
Am Samstag stelle sich heraus, dass sie aber nur drei Biertischgarnituren benötigen würden. Nachdem geklärt war, das sie nur drei Stück zu bezahlen brauchten, nahmen sie trotzdem alle vier Tische und die acht Bänke mit. So hatten die Kunden evtl. noch eine Reservebank (sozusagen), eine Kiste Bier gratis und ich meine vier Sets wieder in der Gastfeldstraße. Juhu.
Eigentlich sollte ich mich ja freuen: Seit ich
die neue Klimaanlage hier im Laden habe, lief sie nur zwei Tage richtig mit hoher Leistung. Danach noch eine Weile im Automatikbetrieb, was sie aber relativ kalt gelassen hat. Und das nichtmal im wahrsten Sinne des Wortes.
Eigentlich sollte ich mich ja darüber freuen: So verbraucht sie auch keinen Strom und spart Geld. Aber erstens wäre das ja eine freiwillige Entscheidung, zweitens hat das Ding Geld gekostet und soll dafür gefälligst was tun – und außerdem: Was ist denn das überhaupt für ein beknackter Sommer in diesem Jahr?
Unser "
Handchecker" ist kaputt. Das Netzteil ist schon seit mindestens einem Jahr weg, seit Monaten sind die Akkus leer und mangels Beschriftung konnte ich kein eigenes Netzteil anbringen. Zu allem Überfluss war das Gehäuse angebrochen, so dass das ganze Gerät jederzeit hätte durchbrechen können.
Da musste was getan werden!
Eine Mail an den Hersteller mit der Bitte um genaue Angaben zum Ladengerät wurde unverzüglich und präzise beantwortet. Dafür habe ich mir jetzt eine einfache Wandwarze (aka "Steckernetzteil") mit Universaladaptern im Baumarkt besorgt.
Das größere Problem wird der Riss im Gehäuse. Das runde Oberteil hing nur noch an einer schmalen Stelle am Griff und droht, jeden Moment abzureißen. Um dazu überhaupt irgendetwas sagen zu können, mussten wir erstmal das verschraubte (und leider zu allem Überfluss auch noch verklebte) Gehäuse öffnen. Mal gucken, ob uns dazu eine Lösung einfällt:
Anruf einer Kollegin, die heute frei hat. Sie gab mit den Hinweis, dass
der Einkaufswagen wieder am alten Standort stehen würde.
Bin dann sofort losgefahren. Nicht, dass er schon wieder abhanden kommt. Irgendwie eine frustrierende Lebenszeitverschwendung, ständig sein Eigentum im Stadtgebiet einsammeln zu müssen.
Unser kleines Cola-Kühlregal
funktioniert übrigens wieder. Heute war endlich ein Techniker hier und hat sich ausgiebig um das Gerät gekümmert.
Dabei ist es in diesem Sommer eigentlich auch egal. Anbieter von aromatischen Heißgetränken dürften dagegen zufrieden sein. Hallo, Sommer? Mal auf den Kalender geguckt?
Diese große Funk-Digitaluhr mit Datums- und Temperaturanzeige, die ich mir hier im April für meinen Markt in der Neustadt
gekauft hatte, finde ich so gut, dass ich jetzt auch eine für den kleineren Laden im Stadtteil Findorff besorgt habe. Inzwischen hängt sie auch an auffälliger Stelle mitten im Laden.
Endlich immer pünktlich Feierabend machen.
Seit Wochen haben wir das Problem gehabt, dass das Gestänge des Türschließers meiner Ausgangstür immer auseinanderfiel und die Tür ständig irgendwie offen stand.
Nachdem ich im Baumarkt einen neuen Schließer besorgt hatte (den ich nachher wieder hinbringen werde), kam uns die Idee, einfach ein Loch in das Gelenk des Gestänges zu bohren und beide Teile mit einer Schraube beweglich zu verbinden.
Voila.
Für meinen Leergutautomaten habe ich einen relativ teuren Wartungsvertrag laufen, der alle laufenden Reparaturen und Einstellungen abdeckt. Für ein Ersatzteil und dessen Einbau habe ich nun vom Hersteller eine Rechnung bekommen.
Meine Antwort via E-Mail:
Sehr geehrte Damen und Herren,
bzgl. der Rechnung xx-xxxxx vom 15.07.2011 verweise ich auf unseren Wartungsvertrag und sehe die Angelegenheit damit als erledigt an.
Sollte reichen.
Gestern Nachmittag haben wir eine große wie unangenehme Überraschung erlebt: Die Münzgeldrollen, die ein Kollege von meiner Bank holen sollte, mussten wir plötzlich bezahlen. 10 Cent pro Rolle, also ein Euro pro Paket – machte gestern für unsere ganz gewöhnliche Bestellung mal eben
39 Euro, welche von der Mitarbeiterin am Schalter direkt bar einkassiert wurde.
Die Erklärung, dass wir aufgrund bestimmter Umstände eine Abmachung hätten und die Rollen grundsätzlich kostenlos bekommen würden, half nicht. Seit dem ersten Juli würde eine neue Regelung gelten und ohne die Gebühr dürften die Münzen nicht herausgegeben werden. Basta!
Mal gucken, was mir mein Firmenkundenbetreuer von der Sparkasse dazu am Montag zu sagen hat. Es soll ja auch noch andere Banken geben – habe ich mal gehört.
Zum heulen: Hier kommt heute bei der Leergutannahme gar keine Freude auf. Der Automat ziegt und zuckelt, ein Großteil der anzunehmenden Gebinde wird zwar angenommen, aber jeder zweite Kunde braucht einen bis mehrere Anläufe und/oder Hilfe von uns.
Ich beherrsche mich und rufe nicht noch einmal die Hotline des Herstellers an. Meine Stimmung verlangt jedenfalls schon beinahe nach einem roten Telefon direkt zu den Technikern.