Immer wieder wollen mir hier Vertreter Waren oder Serviceleistungen verkaufen, mit denen man sich vom normalen Angebot eines durchschnittlichen Supermarktes abheben kann oder soll. Oft sind entweder die (von mir zu entrichtenden) Gebühren in solchen Fällen sehr hoch, bzw. die zu erreichenden Gewinnspannen sehr niedrig oder man heftet sich großen Aufwand oder hohes Warenrisiko an die Backe. (gebloggte Beispiele aus meiner Vergangenheit: Die
Kundenkarten, die
Economy-Card und die
Lotto-Annahme)
Normalerweise würde man sich als klar denkener Kaufmann bei einem solchen Angebot dezent mit dem ausgestreckten Zeigefinger gegen die eigene Stirn tippen – aber dann folgt das ultimative Totschlargument:
Kundenbindung. Und natürlich Kundenzuwachs. Und Mehrumsatz. Und sowieso.
Oftmals hatte ich mich in der Vergangenheit auf solche Dinge eingelassen, aber man lernt ja.
Die Akzeptanz einer neuen Essensmarke (ähnlich Restaurant-Check) habe ich einfach mal abgelehnt. Mindestens 35 Cent pro Transaktion fand ich schon recht üppig. Wenn ein Kunde damit seine Tageszeitung oder die beiden Frühstücksbrötchen bezahlt, lege ich glatt noch Geld dazu.
Auf dem Foto sieht man nur einen kleinen Ausschnitt, aber wir haben den Laden heute mit etlichen Kürbis- und Blättergirlanden und anderen Dekoelementen etwas herbstlich gestaltet.
Einstimmen auf Halloween.
Da es lästig, aber leider auch unvermeidlich ist, habe ich eben der Vorlage für mein Briefpapier ein Update verpasst. Nun stehen auch dort in der Fußzeile die IBAN- und BIC-Nummern.
Nach mehr als 10 Jahren hat unsere Langnese-Kleineistruhe vor ein paar Tagen endgültig ihr Lebenslicht ausgehaucht. Da sie insgesamt schon recht verschlissen ist, wird sie nicht mehr repariert, sondern gegen eine neue Truhe ausgetauscht werden. Der Termin dafür steht eigentlich heute noch an. Mal gucken, was da kommt. Buchstäblich.
Natürlich passiert sowas immer ausgerechnet dann, wenn das Kühlmöbel bis oben hin mit Ware vollgestopft ist. Ich
hasse es, Lebensmittel wegzuwerfen. Aber aufgetautes Speiseis, das dazu noch bei den aktuellen Temperaturen eine unbestimmte Zeit herumlag, möchte niemand mehr essen. Blieb nur der Weg in den Restmüll…
Ein Termin mit dem Chef eines Ladenausstatters wurde von seiner Mitarbeiterin telefonisch verschoben: "
8 Uhr schafft er nicht. Passt es eine Stunde später?"
Kein Thema. Ich bin 100% sicher, dass wir 10 Uhr vereinbart hatten.
Das Teil steht übrigens
immer noch hier im Lager, also deutlich weiter als ein Jahr
nach dieser Erinnerung daran.
Wenn es nicht dieses Jahr noch verwendet wird, versteigere ich es für einen guten Zweck. Ist noch nicht amtlich, aber vielleicht hat ja der eine oder andere eine kreative Idee, was man mit dem Regalstück anfangen könnte…
Los, ihr Leergutautomatenhersteller. Tomra, Wincor/Nixdorf, Sielaff, Repant, Trautwein

und wer sich da draußen noch alles tummelt – wer macht mir ein Angebot für einen neuen Rücknahmeautomaten (Aus Platzgründen Einweg, Mehrweg und Kisten in einem Gerät) und ist mutig genug, das Ding wieder einem öffentlichen Härtetest zu unterziehen?
Die ersten 3,5 Millionen Gebinde muss er so schaffen, danach können wir über Reparaturen reden. Kinderkrankheiten toleriere ich gar nicht, das Gerät muss erprobt sein und darf nicht erst beim Kunden reifen. Ist ja schließlich keine Avocado.
Nach langer Zeit mal wieder ein paar Zahlen aus unserem Leergutautomaten. Knapp 5 Millionen Flaschen/Dosen hat die Maschine schon angenommen. Das ist schon 'ne Hausnummer.
Im Geiste ist der UniCycle übrigens schon todgeweiht. Ich denke, dass ich ihn dieses Jahr noch gegen einen neuen Automaten austauschen werde. Das Gerät ist einfach verbraucht und der Frust (sowohl bei den Kunden als auch bei uns) wird immer größer. Inzwischen kann ich zwar viele Dinge selber reparieren (welcher Einzelhändler kann das schon über seinen Rücknahmeautomaten sagen), aber das ist ja eigentlich nicht mein Job…
Auch die Airwaves-Kaugummis gab es mit Alternativaufdrucken. Weiß gar nicht, ob die Aktion noch läuft. Die Packungen lagen noch bei uns im Büro, versehen mit einem kleinen Notizzettel: "Was für dein Blog?"
Auf jeden Fall erwähnenswert, wenngleich sich auch wie bei Cola und Nogger hier vermutlich nicht gleich der Absatz erhöhen wird.
Abgestürzt – und daran hatte diesmal ausnahmsweise nicht das installierte Microsoft Windows CE die Schuld. In dem Fall hätte man das Problem aber auch einfach via Neustart beheben können.
Leider war das Gerät aber nicht mehr zu benutzen, so dass wir auf die Zusendung eines neuen warten mussten und in der Zwischenzeit das gerät aus dem Markt in Findorff mitunter zweimal Täglich hin und her gefahren haben. Waren zum Glück nur zwei Tage…
Samstag Abend im Vorbeifahren den Laden fotografiert. Praktisch, dass in dieser Perspektive das "schwarze Loch" in der Leuchtwerbung nicht zu sehen ist. Da steht gerade der Baum vor.
Nachtrag: Was mir eben erst aufgefallen ist: Der rote Balken sieht auf dem Bild so aus, als wenn ich da irgendeine Beschriftung unkenntlich gemacht hätte. Tatsächlich hat aber wohl meine Kamera die hellen Stellen von den Leuchtstoffröhren hinter der roten Kunststoffabdeckung so sonderbar gelb hervorgehoben.
Im März 2009 hatte ich unsere Getränkepreisschienen
mit Kabelbindern gesichert. Etwa 1,5 Jahre später habe ich
stolz berichtet, dass die Kabelbinder immer noch halten.
Immerhin haben sie nun 5,5 Jahre die Last ausgehalten:
Beim Gewerbeausstatter meines Vertrauens einen neuen Mülleimer mit Ascher entdeckt und gleich mitgenommen. Das alte Teil mit seinen Beulen und Rostflecken war schlicht und einfach durch mit dem Thema – passte aber besser zu der alten Waschbetonplatte bei uns vor dem Eingang, die aber wohl demnächst in das Geschichtsbuch dieses Marktes eingehen wird.
Dieser Moment, in dem man kopfkratzend im Laden steht:
Danke, hp. Danke für einen weiteren notwendigen Technikereinsatz. Sowas habe ich mit noch keinem anderen Gerät erlebt. Immerhin war hier
vor drei und
vor zwei Jahren auch schon jemand hier, der den Drucker repariert hat.
Das war aber auch der letzte Drucker, den ich mir gekauft habe. Was ich mit solchen Geräten im Laufe der Jahre schon erlebt habe, spottet jeder Beschreibung. Dabei ist es auch vollkommen egal, von welchem Hersteller und was für ein Drucksystem – letztendlich sind sie alle
Schrott. Entweder funktionieren sie gar nicht oder sie haben ein mieserables Druckergebnis.
Der einzige Drucker, mit dem die Arbeit wirklich Spaß macht, ist ein Konika Farblaserdrucker. Aber auch nur, weil wir für den einen Servicevertrag haben und er vermutlich schon deshalb darauf ausgelegt ist, möglichst wenig auszufallen.