Beim Süßwarenregal ist eine komplette Preisschiene inklusive Etiketten abhanden gekommen. Das Teil ist einfach weg. Liegt nicht auf dem Regal, nicht untendrunter. Versteckt sich auch nicht irgendwo in diesem oder einem anderen Regal oder lehnt irgendwo hochkant hingestellt. Das einen Meter lange Plastikteil ist spurlos verschwunden.
Wer klaut denn sowas? Und wie? Einfach raustragen? Oder in der Jackentasche? Und warum?
War das vielleicht jemand, der sowas schon immer mal haben wollte?
E-Mail von einem Hundesportverein aus einem Kaff in der südwestlichen Spitze von Baden-Württemberg:
[…] Wir würden uns riesig freuen, wenn Sie uns dafür mit einigen Produktproben oder ähnlichem unterstützen. Ebenso toll wären Preise für unsere Tombola, auch für Kugelschreiber, Tüten etc., die wir unseren Teilnehmern mit auf die Schnitzeljagd geben können, sind wir immer dankbar.
Gerne stellen wir Ihnen bei Bedarf eine Spendenbescheinigung aus, legen Flyer/ Informationsmaterial Ihres Unternehmens aus. Eine Verlinkung von Homepages oder Bannern stellt ebenfalls kein Problem dar. […]
Stellt sich mir kopfkratzend die Frage, warum die nicht ein paar Firmen aus dem näheren Umfeld anschreiben, für die sich diese Art der Werbung und Unterstützung zumindest halbwegs lohnen könnte…
Ob das nur Zufall war, dass diese beiden mit "Flankengott" und "Abwehrchef" beschrifteten Coca-Cola-Flaschen mit dem Text nach außen nebeneinander in der selben Kiste steckten?
(Ich schwöre, da nichts manipuliert zu haben.)
Kleines Detail aus meinem Privatleben: Ich habe eben voller Leidenschaft die Andrea vernascht. Es war so heiß hier und ich konnte einfach nicht widerstehen. Sie war zwar anfangs etwas kühl, aber dennoch so süß und lag da so friedlich…
…in der Eistruhe.
Wegen des seit
bereits rund 20 Jahren abgelaufenen "Vanille Cowboy" hatte ich übrigens tatsächlich die Firma frischli kontaktiert. Die Antwort lautete:
"[…] Ich gehe davon aus, dass das nostalgische Produkte nicht mehr genießbar ist. Ein frischli-Museum haben wir für derartige Produkte nicht, daher bitte ich Sie um Entsorgung der Ware."
Nachdem ich mittlerweile die Packung etwas abgewaschen habe und sie nun wieder wie neu aussieht, werde ich sie wohl doch doch selber behalten. Irgendeine dunkle Ecke in irgendeinem Lagerraum werde ich für das kleine Ding noch finden und wer weiß, wie die Reaktionen in zehn oder 20 Jahren sind.
Denkt immer daran, mit leerem Magen einkaufen zu gehen!
Als ich auf der Leiter stand, um an der Decke etwas zu befestigen, fiel mein Blick von oben in den Raum zwischen den Rückwänden in einer Regalgondel. Außer meinem Blick ist dort in der Vergangenheit auch schonmal etwas reingefallen:
Was mag das nur sein?
Wir haben damals zur Neueröffnung dieses Marktes einen Teil der alten Regale übernommen. Sie wurden nur anders hingestellt und dann von uns gereinigt. Im Laufe der Jahre sind uns schon häufiger alte Produkte teilweise buchstäblich entgegengefallen, die irgendwann vor unserer Zeit hinter die Regalteile gerutscht waren.
Hier zum Beispiel in einem Beitrag aus 2008.
Diesmal gab es von frischli den "Vanille-Cowboy":
Schon seit über 20 Jahren abgelaufen… Ob der Inhalt noch genießbar ist?
Und das alles gab es zum Preis von Einemarkneunundzwanzig.
An einem Schokoladenregal habe ich
diesen Aufkleber gefunden. Zunächst war ich etwas irritiert: Hat das Ding der Vertreter der Schokofirma dort hingepappt, um die Temperaturen hier im Laden zu protokollieren? Vielleicht, damit eventuelle Ansprüche wegen geschmolzener oder unansehnlicher Schokolade ausgeschlossen werden können? Quark, sowas gab es noch nie und wenn es überhaupt mal Probleme gab (an die ich mich nicht erinnern kann), dann hielten die sich auf jeden Fall in sehr überschaubaren Grenzen.
Nee, ich glaube, die Lösung ist vermutlich ganz einfach: Das Tag muss irgendein Kunde dort rangepappt haben – warum auch immer…
Pöh, da ist man mal eine Nacht nicht in seinem Laden und schon spinnt einem eine Spinne zwischen die erst gestern gepackten Kisten ein engmaschiges Netz. Leider auf dem Foto kaum zu erkennen. Oder zum Glück? So fleißig, wie das Tier gewesen sein muss, haben wir es hier wahrscheinlich mit einem Originalschauplatz von "Arachnophobia 2" zu tun.
Von einem Vertreter habe ich diese Musterpackung "Urmeersalz" bekommen.
So viel Glück muss man erstmal haben! ich meine, da ist das Zeugs jetzt rund 250 Millionen Jahre alt (steht zumindest oben auf der Packung) und dann hat es gerade mal noch eine Haltbarkeit bis zum
19 März 2017.
Gerade noch rechtzeitig abgebaut…
Nochmal die River-Rock-Flasche. Uuuuuuuuh, er hat einen Scanner… Ja, so weit nicht ungewöhnlich – aber das Ergebnis hatte was sehr surrealistisches.
Kein Einsender, die Getreiderispen habe ich selber entdeckt, als ich diesen neuen Artikel probieren wollte. Was
dabei herausgekommen ist, verschweige ich übrigens lieber.
Beim Ausleeren unseres Einwegcontainers ist mir aus nichtmal einem halben Meter Höhe eine "gecrunchte" (also mit vielen Einschnitten versehene) Bierdose auf den Finger gefallen.
Ja, und? Klingt harmlos?
Heinz Erhardt hätte es möglicherweise so ausgedrückt:
Gefäß geschredderter Getränkedosen geleert, Gliedmaße getroffen. Gar gratig gewesen – gruselig geschnitten, grässliches Gefühl. Gute Genesung.
Ein Mann rief an und erzählte etwas davon, dass es ein technisches Problem mit T-Mobile-Guthabenkarten geben würde und dass er deswegen gerne zur Kontrolle einige der Aufladenummern abgleichen würde. Leider wollte in dem Moment auch meine Mitarbeiterin an der Kasse etwas von meinem Kollegen, so dass der Anrufer wohl aus der Leitung geflogen ist, noch bevor mir das Telefon übergeben werden konnte.
Schade, sehr schade!
Die Nummer des Anrufers war nämlich
die selbe (01771150), wie auch schon in diesem Fall vor einigen Monaten – also wieder ein eindeutiger Betrugsversuch.
Schade, sehr schade!
Man hätte den Anrufer aufgrund der gefälschten Nummer zwar nicht ermitteln können, aber ich hätte mir einen Spaß daraus gemacht, ihm für den Rest des Abends irgendwelche ausgedachten Zahlenkolonnen zu erzählen.
Kuhbonbonskuhstrichcode.
Gefunden von Gregor. Vielen Dank für die Zusendung.