Für die Münzgeldbestellung bei unserem Dienstleister hatte ich mir vor einiger Zeit eine Tabelle gebastelt, in der ich letztendlich nur die Anzahl der benötigten Rollen einzutragen brauche. Die restlichen Informationen (Gesamtsumme und die anfallende Bearbeitungsbühr (die wir ebenfalls immer gleich bar entrichten)) werden automatisch berechnet und in den entsprechenden Feldern angezeigt.
Die Kiste mit der heutigen Rollengeld-Lieferung war relativ schwer, so dass wir einfach mal spontan versuchten, den Wert zu schätzen. Danach schnappten wir uns von jeder Sorte ein Paket und wogen es ab. Heraus kam dabei zum einen, dass wir ziemlich genau geraten hatten – und zum anderen die Idee, das Gewicht in der Tabelle zukünftig gleich mit ermitteln zu lassen. Ist zwar nicht ernsthaft wichtig, aber doch zumindest mal ganz interessant, wieviel wir hier an Kleingeld durchsetzen.
Kollegin: "Weißt du, wo ich Katzengras bekommen kann? Wir haben hier gerade nichs mehr da."
Kollege: "Versuch's am Hauptbahnhof bei den ganzen Schwarzen, die da herumstehen. Oder frag' hier in der Seitenstraße bei dem Internetcafé nach dem
alten Mann. Eins davon sollte klappen.
Meine Güte, was ich hier für Tipps veröffentliche.
Ist hier irgendjemandem eine Maud M. bekannt?
Sie hat mir jedenfalls 6,49€ überwiesen und ich habe nicht den gerinsten Schimmer, wofür oder warum ich das Geld bekommen habe.
Es ist jedenfalls kein Auftrag aus dem Onlineshop.
Vor einer Weile hat einer meiner Mitarbeiter dieses künstlerisch eher mäßig wertvolle Schild kreiert, um die Kunden auf das Versagen des Leergutrücknahmeautomaten hinzuweisen.
Da wir dieses wichtige Schild hier im Laden nunmal häufiger benötigen (Leergutrücknahmeautomatenbetreiber sind da leidgeprüft…), hat es schließlich jemand gerettet und an die Tür eines Schrankes im Lager gepappt.
Und Cheffe stand da nun vor und hat doof geguckt und sich gewundert, warum ein Schrank oder eine Schranktür defekt sein soll und vor allem, warum deswegen jemand gleich so einen Hinweis dort hinterlässt. Hat dann aber zum Glück doch nur ein paar Sekundenbruchteile gedauert, bis mir auffiel, um welchen Zettel es sich handelte.
Vergeblicher Anruf bei einem Geschäftsfreund. Nachdem es mehrmals getutet hatte, meldete sich ein Anrufbeantworter und eine gutgelaune Frauenstimme flötete mir entgegen, dass "Manuela und Hans" gerade nicht zu Hause wären, aber ich doch nach dem Signalton eine Nachricht hinterlassen kann; vorgesungene Anliegen würden dabei hinterher bevorzugt.
Ahja.
Ich hatte mich jedenfalls nicht verwählt. Entweder hat sich die Nummer geändert oder ich brauche doch noch etwas Nachilfe bezüglich der Familienverhältnisse des Mannes, der eben nicht "Hans" heißt.
Adressfeld einer Werbesendung. Manchmal frage ich mich ja, wie die Leute auf diese Bezeichnungen kommen…
Leider habe ich den Fehler erst bemerkt,
nachdem ich die beiden großen Fensterplakate schon ausgedruckt hatte…
…den Euro auslösen.
Eine Flaschensammlerin hat diesen Einkaufswagen vom
Discounter an der Ecke einfach hier im Laden stehenlassen. Gerade wollte ich mich darüber aufregen, als mir auffiel, das noch ein Euro im Pfandschloss steckte. Die kleine Tochter einer Mitarbeiterin, die gerade hier im Laden war, freute sich über das kleine Zusatztaschengeld, dass sie sich mit 300 Meter Fußmarsch verdienen konnte.
Mit der Tagespost trudelte ein Umschlag mit einer Weihnachtskarte einer Firma aus Bremen ein, die im Bereich Security und sonstige Dienstleistungen tätig ist. Die Anrede lautet: "
Liebe Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Freunde!"
Ich bin nun gar nichts von all dem.
Kurz gesagt: Ich kenne den Laden nichtmal!
Offenbar kommen auch hierzulande immer mehr Hersteller und/oder deren Verpackungsdesigner auf die Idee, die Strichcodes auf ihren Produkten witzig oder zumindest originell zu verpacken. Ohne Zusage einer Regelmäßigkeit werde ich nun einfach mal versuchen, meine (eigenen) Fundstücke hier unter dem Titel "Lustige Strichcodes" zusammenzutragen.
Teil 1: Der Spontex-Igel.
Eine Mitarbeiterin einer Firma hier in der Gegend rief eben an:
Ja, hallo, Firma XYZ, ich würde gerne etwas für 13:30 Uhr bestellen.
Das ist ein bisschen knapp, oder?
Jaaa, so plusminus ein paar Minuten.
Okay. Aber liefern können wir heute nichts mehr.
Das macht nichts. Das holt mein Kollege gleich ab.
Dann schaffen wir das bestimmt. Was soll's denn sein?
Gar nicht viel. Wir nehmen nur dreimal die Acht. Rinderrouladen mit Rotkohl und Salzkartoffeln.
Ähm… Ich glaube gerade, Sie haben sich verwählt.
War dann auch tatsächlich so. Ich hätte der Anruferin natürlich auch ein paar Lebensmittel oder sogar die Grundzutaten dafür zusammenstellen können, aber sie wollte doch lieber frisch zubereitete Komplettmenüs haben.