Neuerdings schaffen es immer wieder E-Mails durch den Google-Spamfilter. Allen ist gemein, dass sie einen sehr "technischen" Eindruck machen und davor warnen, dass der Speicherstand kritisch ist und Datenverluste drohen. Klickt man auf einen der Buttons, bieten sich einem mannigfaltige Möglichkeiten von Preisgabe irgendwelcher Zugangsdaten (z. B. Facebook) bis hin zu Schadsoftware.
Alle diese Spam-Mails haben ebenfalls die erstaunliche Gemeinsamkeit, dass sie erst einmal überhaupt nicht so tun, als würden sie von einem bestimmten Absender wie Cloud-Diensten oder Social-Media-Plattformen stammen. Sie sind ganz allgemein gehalten und warnen vor einem möglichen Datenverlust. Wo und warum, steht da nicht. "Sie werden Ihre Daten verlieren!" - "Warum?" – "Sagen wir nicht." – "Aber bei welchem Anbieter denn?" – "Das müssen Sie selber herausfinden." – "Und was geschieht dann?" – "Schon bald werden Sie es erfahren, geben Sie nur ihre Zugangsdaten ein."
Man kommt sich vor wie Josef K., der in Franz Kafkas Roman überhaupt keine Ahnung hat, warum ihm der Prozess gemacht wird. Ein schräges Buch.
Ines fiel vor ein paar Tagen auf, dass eine Sorte der Monster-Energydrinks bei uns in der Kasse mit einer Altersabfrage (ab 16) hinterlegt war. Es handelte sich nur um diese eine Sorte, alle anderen hier aus unserem umfangreichen Sortiment sind ohne Altersbeschränkung im System hinterlegt.
Wir versuchten natürlich zunächst, selber herauszufinden, was die Ursache dafür sein könnte. Aber auch dieses Getränk ist nicht alkoholhaltig und auch die anderen Zutaten unterscheiden sich nicht nennenswert von den anderen Monster-Sorten. Im positiven Gegenteil sogar fast, in diesem hier ist noch Tee enthalten und nicht nur Chemieplörre. Da wir zu keinem Ergebnis kamen, kontaktierte ich unsere Großhandlung.
Lange Rede, kurzer Sinn: Der Artikel war falsch gepflegt, auch dieses monströse Gesöff darf ohne eine Altersbeschränkung abgegeben werden.
Tiefkühlspinat, mit und ohne Blubb oder bevorzugt (von uns privat) auch als Blattspinat, kennt vermutlich jeder. Wie alle Gemüse gibt es auch Spinat in Konservengläsern, doch ich muss zugeben, dass ich ein derartiges Produkt in meiner gesamten Laufbahn im LEH noch nicht einmal in den Händen gehalten habe. Weder in dem Betrieb, in dem ich einst gelernt habe, noch auf den Stationen danach – und auch nicht in den vergangenen knapp 26 Jahren hier im eigenen Laden. Spinat in Gläsern? Ein sagenumwobener Mythos, über den man höchsten hinter vorgehaltener Hand spricht.
Und in Frankreich? Gleich zwei Sorten der Carrefour-Eigenmarke nebeneinander im Regal. Einmal mit Rahm und einmal ohne. Leider kann ich die Frage nach der Auswahl an Tiefkühlspinat in dem Geschäft nicht beantworten …
Fundstück von Ines auf den "Snackster Staudensellerie-Sticks" unserer Eigenmarke "Herzstücke": Ein Strichcode mit – das überrascht jetzt wenig – Staudenselleriesticks.
Wir haben heute einen Karton mit den neuen "Nesquick Kakao-Keksen" geliefert bekommen. Noch während er im Lager stand, leerte sich der Karton zusehends. Verschiedene Kolleginnen und Kollegen haben gleich einige der Tüten für sich selber gebunkert.
Ich habe zwischendurch noch mit mir selbst eine Wette abgeschlossen, ob der Karton tatsächlich noch im Laufe des Tages leer und die Ware verkauft wird, bevor sie überhaupt den Weg ins Regal finden konnte, aber den Gefallen haben mir die lieben Mitarbeiter dann doch nicht getan. Zum Glück hielt sich der Wetteinsatz in Grenzen.
Etwas doof geguckt hatte ich ja zugegebenermaßen schon, als ich die mit unseren Flaschenzippeln gesicherten Limoncello-Flaschen hier im Regal entdeckt habe. Ich kann mich nicht erinnern, dass davon schon jemals (auch ohne Sicherung) eine geklaut wurde und beim Preis von 2,79 ist das nun auch weder der Stoff, den sich Alkoholiker für den Eigenbedarf einsacken, noch das Zeug, dass zum Weiterverkauf entwendet wird.
Warum die gesichert sind? Das kann nur die berühmte Macht der Gewohnheit gewesen sein. Karton auf, Sicherungen dran, fertig. Notwendig ist es bei uns bei eigenmarken-Käse und Milka-Schokolade, aber bei diesen Flaschen hätte ich nun keine Bauchschmerzen, sie ohne jegliche Sicherung hier im Laden anzubieten.
Ich wusste, dass des die Durian (aka Stinkfrucht aka Kotzfrucht) gibt, nicht zuletzt von diversen Auftritten im Dschungelcamp, aber in einem Laden hatte ich sie auch noch nie gesehen. Bis zum Besuch eines Asia-Shops in Holland, wo ein ganzer Haufen von diesen Früchten tiefgefroren angeboten wurde.
Schlimmer als der Geruch dürften die Stacheln sein, die sind nämlich richtig fies.
Seit Herbst letzten Jahres haben wir ein paar Sorten Tiefkühlpizza der noch recht jungen Marke Crosta Mollica im Sortiment. Wer sie noch nicht kennt, aber Pizza mag, sollte sie unbedingt mal probieren.
Leider bei uns (zumindest über unser Edeka-Großlager) nicht bestellbar ist die Sorte "Bosco", die mit Champignons, Trüffeln und geröstetem Knoblauch belegt ist. in Rotterdam lagen diese in einer Filiale von Albert Heijn in der Tiefkühltruhe. Warum dürfen die Holländer so geile Tiefkühlpizza haben und wir müssen uns mit Margherita und Salami langweilen?
Bei uns passiert das eigentlich kaum. Manche Kunden fragen, wenn sie "größere Mengen" kaufen, ob sie es günstiger bekommen können, aber das ist selten. Wobei die Definition von "größere Mengen" in den Augen mancher Betrachter eben auch schon mehr als zwei Stück sind.
Hatte den Cartoon irgendwann mal im www entdeckt. So funktioniert es bei uns natürlich nicht, dass Preise unmittelbar kalkuliert haben, hat man doch eher bei Posten oder großen/teuren Einzelprodukten. Ich fand das Bild dennoch blogbar.
Derzeit haben wir ein Display mit unterschiedlichen Protein-Snacks von Gofitness-Nutrition hier im Markt stehen.
Die Artikel sind nicht weiter erwähnenswert (der von mir probierte "Pancake" mit Pistazien-Füllung hat mich leider auch nicht zu weiteren Tests motiviert), aber als eine Kollegin die Preisschilder an dem Aufsteller befestigt hat, musste ich schmunzeln. Mein erster Gedanke, den ich auch spontan laut aussprach: "Das sieht aber scheiße aus."
Es folgte ein demonstrativ entnervter Gesichtsausdruck, gefolgt von der Frage, wie ich das denn gemacht hätte.
Ja, wie hätte ich denn? Den Text überkleben wäre auch blöde gewesen. "Nee, hätte ich wohl auch so gemacht", antwortete ich lachend, "sieht aber trotzdem scheiße aus." Die Ware steht jetzt so im Laden.
Auf dem Foto in der Perspektive von vorne kam mir beim Schreiben dieses Beitrags der Gedanke, dass wir die Preisschilder ja ganz wunderbar auch jeweils an die aufgeklappten Deckel der einzelnen Kartons hätten kleben können. Aber da hätte die Preise in den unteren drei Fächern niemand entdeckt, da man ja nur in den wenigsten Fällen genau von vorne in die Fächer hineinschaut.
Ein Sachbearbeiter aus dem Steuerbüro, mit dem wir seit Jahren zusammenarbeiten, hat seinen Job gekündigt. Wir kennen uns seit Jahren und darum hatten wir zum Abschied noch einmal telefoniert. Als er mir erklärte, dass ist der Job "zu stressig" ist, bin ich vor Scheck fast lachend vom Stuhl gefallen.
Wir reden da gerade wohlgemerkt von Finanzbuchhaltung.
Auf den "Knusperkissen"-Katzensnacks unserer Edeka-Eigenmarke (Herzstücke) haben wir diesen Strichcode mit einer Katze entdeckt, die sich gerade genüsslich streckt: