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Neue Funktionen bei ELSTER

Neuigkeiten vom ELSTER-Portal: Sie haben zum einen endlich die neue Domain für die leichtere Erreichbarkeit freigeschaltet. Man erreicht das ELSTER-Portal jetzt nicht mehr über elster.de, die einfach viel zu viele Menschen an schwarz-weiße Rabenvögel erinnert hat, sondern einfach und schlüssig über baggerbetrieb-vogt.de. Für alle, die den Zusammenhang zum Finanzamt nicht sehen, hier eine kurze Erklärung: Es geht bei Steuern um viel Geld. Bei Geld und Reichtum denkt man an die Goldgräber ("Gold Digger"). "Digger" lässt sich (außerhalb der Jugendsprache) auch mit "Bagger" übersetzen und da eine Behörde ja auch wie ein Geschäftsbetrieb arbeitet, hat man sich für das Kompositum Baggerbetrieb entschieden. Der Zusatz "Vogt" soll noch einmal ausdrücklich betonen, dass es sich um Steuern handelt, dann die Vögte waren in ihren Bezirken ja auch diejenigen, an welche die Steuereinnahmen flossen.

Die zweite Neuigkeit ist: Gibt man auf diesem (zum Bürokratieabbau völlig ungesicherten) Server seine vollständigen Kreditkartendaten inkl. Prüfnummer ein, bucht das Amt direkt jede Form von Rückerstattungen auf die Kreditkarte.

Alternativ könnte das auch nur ein plumper Phishing-Versuch gewesen sein: ;-)


Scannerkunst 01

Schon mit meinem allerersten Scanner, den ich mir Mitte der 90er-Jahre mal gekauft hatte und der von Teco/Relisys und nicht billig war, habe ich natürlich herumexperimentiert und außer Dokumenten auch diverse Gegenstände abzulichten versucht.

Das war nie so richtig geil, da Objekte, die sich schon wenige Millimeter über der Glasscheibe befanden, kaum noch richtig dargestellt wurden. Keine Ahnung, was andere aktuelle Scanner da abliefern – aber unsere Konica-Minolta-Maschine hier in der Firma hat diesbezüglich eine beeindruckende Schärfentiefe. Da kann man richtig schöne Sachen mit machen. :-)

Ich hatte einfach mal ein paar Gegenstände / Produkte hier aus dem Laden auf die Platte gestellt und war doch recht überrascht, wie farbgewaltig und gegen den tiefschwarzen Hintergrund freigestellt die Dinge wirken.

Ich bin mehr Techniker als Künstler. Man KANN damit bestimmt ziemlich coole Dinge anstellen, nur ICH sehe die nicht und/oder bin nicht kreativ genug dafür.

Wie auch immer, dies ist der erste Teil einer Mini-Serie mit zehn Folgen.

Vier Äpfel:


Ein ganzer halber Edeka

Im Vorstellungsgespräch mit einer jungen Frau erzählte ich natürlich auch einiges über uns hier. Zwischendurch fiel mir folgende Phrase ein: "Wir sind ein ganzer halber Edeka."

Ich lieferte aber auch gleich die Erklärung hinzu, wie das gemeint war: Wir sind zwar ein offizieller Edeka-Markt und tummeln uns gleichberechtigt mit den "großen" Einzelhändlern mit dreistelligen Millionenumsätzen auf einer Stufe – haben aber andererseits aufgrund des nicht vorhandenen Platzes gar nicht die Möglichkeiten, alles zu bieten, was man in einem mehrere tausend Quadratmeter großen Markt findet. Angefangen bei einer Bedientheke – aber auch für eine Bäckerei (mit Bedienung), Gastronomie oder ein sehr in die Tiefe und vor allem in die Breite (Non Food vor allem) gehendes Sortiment reicht der Platz hier einfach nicht.

Aber okay, wir machen das Beste daraus und durchschnittlich über eintausend Kunden pro Tag scheinen uns wohl auch nicht so übel zu finden. ;-)

Pech für die Kollegin

Vom morgens reduzierten Fleisch mit dem MHD des aktuellen Tages hatte eine Kollegin für sich selber eine Packung Rinder-Hackfleisch gebunkert. Sie hatte die Packung in einen Korb gelegt, der in einem Einkaufswagen stand, in dem sich neben ihrem Getränk unter anderem ein paar Arbeitsutensilien, Klemmbrett mit Listen, der Etikettendrucker und ein MDE-Gerät befanden.

Irgendwann kam sie zu mir und wollte wissen, ob ich ihr Fleisch weggenommen hätte. Ich brauchte gar nicht unschuldig zu tun, ich hatte wirklich keine Ahnung – aber nach einem Blick in die Videoaufzeichnung waren wir schlauer: Ein Stammkunde hatte die Packung in dem Wagen entdeckt und schlichtweg rausgenommen und in seinen eigenen Einkaufskorb gelegt und schließlich gekauft.

Tzja, Pech, würde ich sagen. :-P

Lustige Strichcodes – 824

Vor vielen Jahren hatte ich hier mal den Strichcode einer Packung Spekulatius der Marke Coppenrath gezeigt. Nun war mir auf den "Choco Cookies" des selben Herstellers dieser Strichcode aufgefallen.

Ähnlich? Ja. Identisch? Ja … iiiin. Grundsätzlich ist es wohl das selbe Motiv, das dort verwendet wurde. Schön finde ich aber, wie ein paar winzige Anpassungen an die leicht geänderten Striche aufgrund einer anderen Artikelnummer vorgenommen worden sind:


Hab 'ne Serie!

Beim Abrechnen einer Kasse fiel mir auf, dass einige 5-Euro-Banknoten, die sich hintereinander in dem Geldpaket befanden, noch so schön neu aussahen. Bei genauerer Betrachtung stellte sich zu meiner Überraschung sogar heraus, dass sie alle über fortlaufende Seriennummern (UA2247467115 bis UA2247467187) verfügen. Nicht gut zum Begleichen von Lösegeldforderungen, aber zumindest mit Blogpotential. :-)



Eigentlich hatte ich vor, die Banknoten auf dem Bild freizustellen und den grünen Hintergrund (aka Schreibtischunterlage) zu entfernen oder zumindest etwas farbneutraler zu gestalten. Weder Photoshop Elements noch Paint Shop Pro ließen sich dazu motivieren, das Bild zu bearbeiten, selbst ein versuchter Workaround, das Bild aus kleinen Teilstücken via Copy&Paste zusammenzufrickeln, endete erfolglos. Daher gibt es nur die verkleinerte Version aus meinem Bildbetrachter.




Übervolle Energy-Dose

Dass verbeulte oder zusammengedrückte Dosen leicht mal übervoll wirken, hat vermutlich jeder schon gesehen. Bei dieser Dose Monster, die absolut unversehrt aussah, haben sie in in der Abfüllung wohl etwas zu gut gemeint. Nach dem Öffnen stand die Suppe direkt bis deutlich über den Deckel.

Das hatte ich so auch noch nie:


Ihr Putzfrau

Eine Kundin hatte noch eine Frage zu einem Artikel, den ihr eine Kollegin im Regal gezeigt hatte. "Ich hätte Sie jetzt gar nicht deswegen gestört, aber ihre Putzfrau ist da nicht mehr in dem Gang", entschuldigte sie sich bei mir.

Ich guckte vermutlich nicht nur leicht irritiert. "Unsere Putzfrau hat seit seit heute früh 9 Uhr Feierabend, die sollte da gar nicht gewesen sein. Mit wem haben Sie denn da gesprochen?"

"Doch, doch, die ist aber jetzt schon zur Kasse gegangen."

Unsere Perle kommt doch nicht zum Einkaufen am Nachmittag zu uns, dafür wohnt sie zu weit weg. Das Fragezeichen in meinem Kopf wurde noch ein Stückchen größer.

Inzwischen war ich mit der Kundin zu besagtem Gang gegangen, in dem ein Wischeimer und ein paar Lappen lagen. Da wurde mir einiges klar. Sie hatte nicht mit unserer Putzfrau geredet. Die Frau dort ist zwar auch am (Regale) putzen, aber primär arbeitet sie bei uns als Kassiererin und das Auswischen der Regale war nur ein Job für die Zeit, wenn gerade keine zweite Kasse benötigt wurde. ;-)

Öööööööl!

Auf dem Tisch bei uns im Lager standen seit dem Vormittag einige Flaschen Livio-Öl, deren Haltbarkeitsdaten leider hier im Regal abgelaufen waren. Kommt in den besten Familien vor und um die Haltbarkeit des Öls soll es hier gerade aber gar nicht gehen.

Eine Kollegin stand genau vor dem Tisch und trank aus einer Flasche. Selbe Größe wie die Ölflaschen, gelber Deckel und auch der Inhalt war irgendwie gelblich. Ich zuckte zusammen: "Du verarschst mich?! Du säufst doch da gerade nicht das Öl?!"



Nein, tat sie natürlich nicht. Es war eine Flasche "Spritzer"-Limonade unserer Eigenmarke. Aber ihr müsst schon zugeben, vom Etikett mal abgesehen (das ich natürlich kaum erkennen konnte, da die Kollegin die Flasche ja auch irgendwie festhalten musste) kann man den Öl- und Limoflaschen eine gewisse Ähnlichkeit nicht absprechen. :-)


Was bei Licht nie auffällt …

… sind beispielsweise Spinnwebfäden, die quer vor der Kamera hängen. Ich habe mir die Kameraansicht bei eingeschalteter Beleuchtung genauestens angesehen, aber dieser einzelne Faden ist selbst beim besten Willen und Augen zusammenkneifen nicht zu erkennen. Nur bei Dunkelheit, wenn die Kamera ihr UV-Licht für die Nachtsicht aussendet, dann macht sich das dünne Fädlein bemerkbar.

Solange die Kamera nicht von einem dicken Spinnennetz eingewoben ist, sehe ich da momentan keinen Handlungsbedarf. Weitermachen. :-)


Frisch hier!

Die letzten Tütchen der reduzierten MAMA-Nudelgerichte hatte ich für mich gebunkert, denn ich wollte sie auch irgendwie mal probieren. Da es heute für einen Tag Mitte Juli ziemlich kühl ist, dies wird noch durch das trübe Wetter und den Wind unterstützt, dachte ich mir, das wäre der richtige Zeitpunkt, um sich die Nudeln mal heißzumachen. Von Innen wird einem bekanntlich am schnellsten warm.

Ich hatte mir gerade einige der Nudeln auf die Gabel geschaufelt, als ein Kollege zu mir ins Büro kam, der einige Dinge wissen wollte. Ich hielt mit der vollen Gabel in der Hand inne und hielt sie mit den aufgeladenen Nudeln mehrere Minuten über die Schüssel. Nachdem das Gespräch beendet war, wollte ich mit inzwischen eiskalter Hand weiteressen, aber so einfach war das gar nicht.

Ich will ja nicht sagen, dass es hier kalt ist, aber …


Neues Display mit Einbau: 329,99 €

Ich war gegen Mittag kurz in der Firma, um ein paar Sachen zu holen. Bei meiner obligatorischen Runde durch den Laden, man könnte es auch abwertend als "Kontrollgang" nennen, hab ich irgendwie meinen Fuß blöde aufgesetzt, war nach außen weggeknickt und innerhalb einer Sekunde lag ich auf dem Boden.

Dem Sprunggelenk geht es gut, aber meinem Google Pixel 8 Pro, das ich die ganze Zeit in der linken Hand hielt und beim Aufprall mit Kraft auf den Boden geschlagen habe, hat es das Display zerbröselt. Das war in der Form nun eine Premiere für mich, denn ich habe noch nie bei einem Smartphone ein kaputtes Display gehabt. Finde ich aber rückwirkend lustig, wie mein erster Blick nach dem Sturz meinem Handy galt. :-D

Zum Glück habe ich einen sehr kompetenten Fachbetrieb hier in unmittelbarer Nachbarschaft, der das Gerät wieder hinbekommen hat. Da Jamin in seiner Werkstatt aus Qualitätsgründen nur Originalteile verbaut, kamen knapp 330 Euro zusammen. Das tat dann gleich ein zweites Mal weh …


50 Euro und der Kassenbestand

Als ich die Kasse einer Kollegin abrechnen wollte, ergab sich, dass sie auf den Cent genau laut Software eine Differenz 50 Euro zu wenig in der Kasse hat. Das war schon ungewöhnlich, denn eigentlich ist sie unser unangefochtener Champion hinsichtlich stimmender Kassen. Da es am einfachsten ist kontrollierte ich zunächst, ob ich alles richtig eingegeben habe. Kann ja mal vorkommen, dass man die falsche Zeile erwischt, vor allem wenn nicht alle unterschiedlichen Banknoten in der Abrechnung vorhanden waren. Tippt man dann zum Beispiel die Anzahl fünf bei den 10ern und nicht bei den 20-Euro-Banknoten ein, hat man ganz schnell exakt 50 Euro zu wenig. Aber ein Eingabefehler war es nicht. Wir zählten also noch einmal alles gründlich nach, aber es war keine Differenz zu finden.

"Hast du irgendwie Geld gewechselt oder habt ihr euch heute Morgen beim Kleingeld rausgeben vertan?", fragte ich, aber die Kollegin verneinte beides. Die Kollegin ging mit Bauchschmerzen in den Feierabend, aber in mir gärte es noch. So guckte ich nach, wer die Kasse zuletzt vor ihr hatte.

Der Kollege, der den Kasseneinsatz am Abend zuvor hatte kassiert eigentlich auch sehr sauber, aber ich erfuhr, dass er aufgrund vieler Bargeldauszahlungen nicht den vollen Betrag unseres normalen Kassenbestands (500 Euro) in den Einsatz legen konnte. Daher waren nur 450 Euro darin. Das wäre auch kein Problem gewesen, wenn die Schichtleitung eine entsprechende Notiz hinterlassen hätte.

Aber selbst ohne diese Notiz hätten die beiden Kollegen am Morgen beim gemeinsamen Zählen der Kasse (Vier-Augen-Prinzip) das Fehlen der 50 Euro auffallen müssen. Da aber 60 Millionen Menschen nicht richtig Ostdeutsch können, hat der Kollege, der die Ansagen der Kollegin aus dem Osten in den Taschenrechner eingetippt hat, an einer Stelle nicht 46 €", sondern "96 €" verstanden. Dummerweise glich dieses Missverständnis exakt die Fehlmenge im Kasseneinsatz aus, so dass niemandem der Fehler aufgefallen war, da er in dem Moment einfach niemandem auffallen konnte.

So viel Aufregung, aber zum Glück keine echte Differenz. :-)

Glubschi-Schnecke

Lass das SPAR-Kind eine Weile unbeaufsichtigt ins Büro und der alte Tesafilm-Abroller wird mit zwei aufgeklebten Augen kurzerhand zur Schnecke gemacht. ;-)