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Wasserflasche mit "grünem Punkt"

"Guck mal", sagte eine Kollegin, während sie eine alte Mineralwasserflasche aus ihrer Handtasche zog, "die habe ich noch bei mir im Keller gefunden. Ist die was für dich."

Jau, auf jeden Fall. Die Flasche ist ein (kleines) Stück Geschichte: Eine Einweg-Glasflasche mit "grünem Punkt" drauf und vollkommen unbepfandet. Gab es zwar jahrzehntelang, aber immerhin mittlerweile schon seit ein paar Jahren gar nicht mehr in diesem Land. Diese Flasche wurde vor ca. 20 Jahren abgefüllt:




Aufgeplatze Smarties-Rollen

Dass wir Smarties-Rollen (Die hierzulande immer noch nicht durch die sechseckigen Packungen ersetzt wurden) geliefert bekommen, die an der Längsnaht aufgerissen sind, habe ich noch nicht erlebt. Wenngleich natürlich nicht undenkbar ist, dass sich die Verklebung nicht doch mal aus irgendwelchen Gründen löst.

Hier hatte die Verpackungsmaschine aber vermutlich schon zu intensiv an den Feierabend gedacht. Gleich drei Rollen lagen mitsamt dazugehörigem Inhalt so im Karton:


Haartkäse

Ein Stück Hartkäse und ein Haar. Dummerweise befindet sich letzteres ebenfalls mit in der Verpackung.

Unappetitlich, aber kann nunmal vorkommen. Da bekommt der Kunde ein neues Stück mit und die Sache ist erledigt.


Definitiv mehr Gelb als Cyan

Vorhin habe ich ein paar Plakate ausgedruckt und nebenbei die Tintenstände kontrolliert. Das ist ganz einfach: Ein Tastendruck genügt und die Füllstände sämtlicher Patronen werden auf dem Display übersichtlich angezeigt. Bei der gelben Patrone blinkte ein Ausrufezeichen und darum sah ich mir an, wann ich die Patrone ersetzt hatte. Seit knapp zwei Jahren notiere ich immer das Datum und die gelbe Patrone ist gerade mal knapp vier Monate alt. Meine wöchentlichen Fensterplakate fordern ihren Tribut. Egal, darum geht's gerade gar nicht.

Beim Blick auf die anderen Patronen fiel mir auf, dass ich die Farbe Cyan offenbar deutlich sparsamer verwende. Nicht nur, dass der Füllstand noch deutlich über der Hälfte liegt – die Patrone steckt heute auf den Tag schon genau ein Jahr im Drucker.

Ein Zeichen?


Ohne Schokolade, Spannung und Spielpaß

Im Eierregal war ein mittelgroßes Malheur passiert: Eine Packung war wohl heruntergefallen, ein Kunde hatte die tropfende Schachtel schließlich (und hoffentlich nicht aus Mutwillen) wieder ins Regal zurückgestellt. Die Folge waren etliche verklebte und unbrauchbar gewordene Packungen.

Nachdem ein Mitarbeiter alles auseinandergepflückt und gesäubert hatte, blieben etliche packungslose Eier übrig. Schließlich kam ihm der Gedanke, einfach die Ferrero-Ü-Ei-Trays zu verwenden.

Ideen muss man haben. :-)


Anschreiben zum neuen IKEA-Katalog

An meine Ladenadresse habe ich den aktuellen IKEA-Katalog gesendet bekommen. Und das, obwohl ich beim Anblick der Ikeabana-Möbel (die alte schwedische Kunst des Möbelsteckens) nicht in Freundenschreie ausbreche. Egal… :-)

Zum Katalog gab es ein Anschreiben:
Sehr geehrter Herr Harste,

an keinem Ort der Welt verbringen wir so viel Zeit wie Zuhause. Hier essen wir, hier schlafen wir, hier treffen wir die Familie und gute Freunde […].
Abgesehen von dem Teil, wo wir schlafen, spricht mich der Satz im Grunde gar nicht an. Ich verbringe die meiste Zeit hier in der Firma, folglich esse ich hier auch, hier besuchen mich Freunde und von hier aus führe ich auch mein gesamtes privates digitales Leben.

Aber ich bin da vermutlich auch kein Maßstab. :-P

3,8 Millionen via ec-Karte

Die "0"-Taste klemmte am ec-Terminal. Panisch drückte mein Mitarbeiter die Taste "Abbruch" am Gerät.

Ich glaube aber, dass spätestens bei der Abfrage der Kontodeckung das System von alleine den Vorgang erfolgreich verhindert hätte. Die meisten Leute dürften nicht gerade mehrere Millionen auf ihrem Girokonto liegen haben. :-)


Eingeklammertes Hamburgerbrötchen

Eine Kollegin kam zu mir ins Büro und hielt mir diese Packung Hamburgerbrötchen vor die Nase. "Guck mal", sagte sie, "wie zermatscht die sind.
Naja, die Ursache dafür war schnell ausfindig gemacht: Da war wohl eine Verpackungsmaschine etwas zu flink und hat den Verschlussclip schlicht und einfach gleich mit um ein Brötchen gepresst.

Retoure, Schweinefutter:


Die Pizzatasche 2

Der Pizzakurier war übrigens überglücklich, seine Tasche wiederbekommen zu haben. Er war tatsächlich bei mir einkaufen, hatte die Tasche wie vermutet vor der Tür abgestellt und schließlich dort vergessen.

Schade, in meiner Frage nach einer Gratispizza schwang wohl zu viel Humor mit. So verhallte der Wunsch unbeachtet. :-P

Die Pizzatasche

Am späten Abend fiel mir auf dem Weg nach Hause genau vor/neben der Eingangstür des Ladens, so halb hinter die Gemüse-Außenplatzierung gestopft, eine (leere) Transporttasche eines Pizzadienstes hier in Bremen auf. "Der Fahrer ist wohl gerade bei mir im Laden und kauft ein", dachte ich mir und ließ die Tasche dort liegen.

Und nun lag die Tasche vor meiner Bürotür. Haben meine Mitarbeiter wohl zum Feierabend vor dem Laden entdeckt und mir dann vor die Tür gelegt.

Da werde ich wohl mal am Nachmittag bei den Pizzabäckern anrufen und mal nachfragen, ob die Tasche schon jemand vermisst. :-)