Kopfkratzend stand ich am Kassentisch und betrachtete den Monitor der Kasse, mit der meine Mitarbeiterin gerade arbeitete. "
Warum hast du da einen Zettel dran kleben? Hat das irgendeinen Sinn?", fragte ich neugierig.
Die Antwort folgte prompt und ich gebe zu, dass ich das vermutlich niemals erraten hätte. In der Ecke wird die Uhrzeit angezeigt und mit dem Zettelchen hält sich diese Kollegin davon ab, ständig da draufzugucken, wodurch für sie nämlich die Zeit gefühlt gar nicht vergehen will.
Achso.
Der Inhaber und Geschäftsführer einer Firma, die unterschiedliche Wassergymnastik-Kurse anbietet, kam auf mich zu und wollte mir ein scheinbar sehr lukratives Geschäft anbieten: Wir sollen hier im Markt ein bisschen Werbung machen und Gutscheine für seine Kurse verkaufen. Normalerweise kostet so ein Kurs 150€, über die Gutscheine hätten die Kunden einmalig die Chance gehabt, die 12er-Kurse für 100€ zu bekommen und für mich wären in diesem Fall auch noch 25€ abgefallen. So weit, so gut…
Ich hatte mir das so vorgestellt: Wir vermitteln die Gutscheine und rechnen hinterher mit dem Anbieter ab. Der Anbieter hatte aber eine ganz andere Vorstellung davon, wie das abzulaufen hat: Ich sollte ihm die 40 (!) mitgebrachten Gutscheine zu jeweils 75€ abkaufen (Also mal eben 3000 Euro!) und hätte dann zusehen dürfen, wie ich die loswerde. Diskussion war zwecklos und so beendete ich das Gespräch in guter alter DSDS-Manier: "
Zweimal Nein!"
Selbst von den
Schatzsuche-Gutscheinen, die wir vor ein paar Jahren angeboten haben, hatten wir sage und schreibe keinen einzigen verkauft. Und da hätte man für 25€ sogar eine ziemlich coole Veranstaltung bekommen.
Kommentar von Ines: Wenn die Katze im Sack zu bellen anfängt…
Wer auch immer mich als "Spar Sexshop Björn Harste" beim
Orion-Versand als Kunde eingetragen hat: Danke, der Katalog war inspirierend.
Zusendung von Blogleser Simon aus dem hohen Norden, der diesen Strichcode auf einer Packung Chesterfield-Zigaretten entdeckt hat.
Vielen Dank für die Zusendung.
Hatte einen Moment gedauert, bis ich das schwarze Teil auf dem Regal als das identifiziert habe, was es tatsächlich ist. Je genauer man hinguckt, desto mehr bringt man sich durcheinander.
Im Fachjargon nennt man es
Facings, bei mir persönlich sind die Anzahl der sichtbaren Packungen in einem Regal schlichtweg "Reihen" und einer meiner Mitarbeiter nennt es immer "Spuren".
Bei dem Schild hier musste ich schmunzeln. Mal die Groß- und Kleinschreibung nicht beachtend kam mir nur in den Sinn, dass mit "drei spuren"
Tick, Trick und Track ganz offensichtlich nicht gemeint sein konnten.
Die
Anruferin von gestern hatte es tatsächlich noch einmal probiert. Das Kreuz neben dem roten Telefonhörer markiert einen abgewiesenen Anruf. Dank der Fritzbox gab es nur ein Freizeichen für sie.
So ein gutes Produkt, so eine edle Aufmachung.
Und dann so ein Patzer im Produktnamen.
Bei Neuaufbau der Batterien-Platzierung ist mir dieses Regaletikett für
Baby-Zellen der "
High Energy"-Serie von Varta aufgefallen.
Spontaner Gedanke: Woher kennen die das SPAR-Kind?
Bei der Kassenabrechnung fiel mir auf, dass ein Leergutbon extrem vergilbt war. Wir stellen uns hier ja nicht an, wenn ein Bon mal etwas älter ist. Warum auch? Ich habe die Flaschen vom Kunden bekommen, warum sollte also sein Anspruch auf das Geld nach einer Weile verfallen? Und würde man überhaupt wegen solcher Kleinstbeträge mit einem Kunden streiten wollen? Eben.
Es ist zwar noch rund sechs Wochen hin, aber den Ausgang der
Wette kann ich jetzt schon prognostizieren: Ich hab' gewonnen. Wir haben zwar noch nicht nachbestellt, aber eigentlich könnte man jetzt schon problemlos nachfüllen.
E-Mail Spam von Lady Oksa, die aus Russland kommt und ein Beziehung zu einem Mann in meinem Land sucht. Wow.
Ich war neugierig und wollte wissen, was passiert, wenn man mal ein freundliches Hallo zurückschickt. Interessant war, dass die Mail als nicht zustellbar zurückkam. Vollkommen egal, was da jemand mit diesen Mails erreichen will – ohne Rückmeldemöglichkeit sind sie gänzlich wertlos.
Um geschnittene Melonen einzupacken, funktioniert das Zeugs ganz prima – aber ob die Folie nun frisch oder alt ist, konnte uns keiner mit Sicherheit beantworten.
Vorhin ist mir aufgefallen, dass ein Außendienstler einer meiner Lieferanten fast die gleiche Stimmlage und eine sehr ähnliche Phonetik wie
Christian Bale Johnny Depp David Nathan hat.
Sollte er die Branche gänzlich wechseln wollen, wäre das aber bestimmt ausbaufähig. Wollte ihn ja erst darauf ansprechen, hab's dann aber doch gelassen.
Ein paar Studenten wollen gerade hier im Markt ein paar Szenen für ein Musikvideo drehen. Klar, kein Problem. Für sowas bin ich ja immer zu haben.
Einer hat mich mit "Morgen" begrüßt. Um 16:20 Uhr. Leute,
das ist nicht nur ein Klischee!