Vor ein paar Tagen tauchte hier plötzlich eine Tuxedo-Katze (Aber nicht "Tux",
hier zum Beispiel zu sehen, der zwar ähnlich aussieht aber weniger Weiß im Fell der Hinterbeine hat) im Laden auf:
Sie lungerte nicht nur auf dem Gehweg hier vor dem Gebäude herum, sondern kam auch gleich mehrmals hier in den Laden gelaufen. Ich scherzte noch mit der anwesenden Kollegin: "Wenn sie Hunger hat, gib ihr doch eine Dose Sheba. Aber dann muss sie wieder raus." Und so geschah es.
Wirklich zufällig, weil ich eine ganz andere Sache nachgucken wollte, entdeckte ich diese Szene am späten Abend des selben Tages in der Videoaufzeichnung. Als schon alles dunkel war und gar keine Mitarbeiter mehr da waren, tauchte die schwarz-und-ein-bisschen-weiße Katze wieder vor der Tür auf und guckte ein paar Augenblicke lang durch die Scheibe direkt in den Laden. Vielleicht hoffnungsvoll beim Gedanken, dass es hier noch mehr Futter gibt.
Ich hatte Anfang April im Onlineshop von MediaMarkt einen Artikel bestellt, der mit mehreren Wochen Vorlauf nur lieferbar war. Schließlich bekam ich am 21.4. folgende E-Mail:
Hallo Bjoern Harste,
dein Paket befindet sich in den Startlöchern.
Du hast in unserem Onlineshop am 06.04.2026 die Bestellung (Bestellnummer: xxx) getätigt. Deine gewählte Zahlungsart ist Vorkasse.
Bitte überweise den Betrag in Höhe von 949,00 Euro innerhalb von 14 Tagen auf folgendes Konto: […]
Sehr schön, ich freute mich und wollte die Überweisung im Laufe der Woche von der Firma aus absenden.
Am 24.4. kam eine weitere E-Mail von MediaMarkt:
Hallo Bjoern Harste,
es tut uns leid. Deine Bestellung muss storniert werden.
Leider haben wir keine vollständige Zahlung von dir erhalten. Daher müssen wir deine Bestellung (Bestellnummer: xxx) stornieren.
Die folgenden Artikel werden storniert: […]
Offenbar versteht man bei MediaMarkt unter einem 14-tägigen Zahlungsziel ein eher dynamisches Konzept – also quasi eines, das rückwirkend beginnt und im Zweifel nur mit entsprechender Zeitreise zuverlässig eingehalten werden kann.
Aber gut, dann eben nicht und so habe das Stückchen Technik dann auf dem kurzen Dienstweg direkt beim Hersteller geordert …
Fundstück von Ines in der heimischen Küche auf einer Packung "Mini Pak Choi" Kohl unserer Eigenmarke. Die markanten Blätter hätten zwar bei entsprechender Gestaltung schön aus dem Strichcode wuchern können, aber in diesem Fall soll der geschwungene obere Rand des Codes vermutlich eher eine Schüssel darstellen, in welcher die Blätter liegen …
Ich hatte vor Ewigkeiten (6 oder 7 Jahre her) mal ein Foto gesehen, auf dem eingedrückte Tomatendosen abgebildet waren, auf dem Karton darunter stand der Hinweis "Crushed Tomatoes" – in diesem Fall war das wohl im doppelten Sinne zutreffend. Ich wollte das Bild eigentlich immer hier ins Blog bringen, aber ich kannte die Quelle nicht und wollte keinen Stress haben, also blieb das Bild lange in meinem Blog-To-Do liegen.
Mit ChatGPT habe ich nun eine eigene Interpretation dieses Szenarios erschaffen. Den Dosen fehlt es zwar an jeglicher Beschriftung, aber dass sie überhaupt halbwegs realistisch eingedrückt aussehen, war schon eine Herausforderung, die viele versuche und kleine Änderungen im Prompt erforderte.
Funktioniert natürlich nur im englischsprachigen Raum. Dass die Dosen von passierten Tomaten zerdrückt werden, passiert auch mal, ihr erkennt schon den sich anbahnenden Wortwitz, aber so schön wie bei den "crushed Tomatoes" klappt es leider nicht.
So, ich gehe wieder an die Arbeit.
Seit ein paar Jahren schicken wir Vogelfutter (für Wildvögel) nach Anlieferung immer ein paar Tage in die Tiefkühlung. Wenn alles gut durchgefroren ist, kommt die Ware in den Verkauf. Den Körnern macht das nichts, den darin oft enthaltenen Motten und Mottenlarven dagegen schon – die sind nämlich danach tot.
Diese Praxis hat sich bewährt, warum wir das machen hatte ich
an dieser Stelle bereits ausführlich erklärt.
… und dann kam dieser Jörg, Jörn oder Jürgen und hat im Vorbestell-Ordersatz mit den Aktionsartikeln ein ganzes Display mit Vogelfutter entdeckt und sich gedacht, dass es eine gute Idee ist, den zu bestellen. Nicht bedacht hatte ich bei der Bestellung, dass natürlich auch diese Ware einmal durchfrieren sollte. Also haben eine Kollegin und eine Kollegin die schwere Cheppalette ins Kühlhaus gewuppt und da steht der Aufsteller nun seit ein paar Tagen und lässt es sich gut gehen:
Ein Kollege kam etwas kleinlaut ins Büro und beichtete, dass er, als er die Toilettenpapiervorräte auf das Kühlregal gestapelt hat, versehentlich eine Kamera touchiert hat. Abgerissen ist sie nicht, aber sie guckt jetzt nach unten.
Ist so zwar schon eine recht interessante Aussicht, hilft uns aber auch nicht nennenswert bei der Prävention von Ladendiebstählen weiter.
Praktisch: Ich brauche keine Wetter-App und auch keinen Blick aus dem Fenster mehr, um herauszufinden, wie es draußen gerade aussieht.
Leichter Regen macht sich zum Beispiel, bei Dunkelheit, durch dünne helle Streifen bemerkbar, die schnell durch das Bild huschen:
Die Plakate für unsere Wochenwerbung bekommen wir nicht mehr direkt über die Edeka, sondern über die Plattform eines externen Dienstleisters. Daran, dass sich da immer wieder Fehler in Form von falschen Artikelbildern einschleichen, werde ich mich wohl nie gewöhnen.
In diesem Fall war das Bild zwar grundsätzlich richtig, nur etwas winzig geraten. Irgendwie verloren sich die abgebildeten Käsetwister etwas auf dem großen Plakat.
(Rennt damit jetzt in die Läden, das ist nicht die aktuelle Werbung!)
Vor ein paar Tagen war ein Student der Polizeischule Bremen bei uns und hat ganz vorsichtig angefragt, ob sie bei uns wohl in der nächsten Woche mal ein paar Stunden lang in einer realen Umgebung Ladendieb-Trainings durchführen dürften.
Klar dürfen sie, bei der Zusammenarbeit mit der Polizei helfe ich gerne mit. Wir haben ihm schon in Aussicht gestellt, gar keine so schlechte Chance auf einen echten Ladendieb zu haben.
Eine solche Flasche in leer hatte ich
an dieser Stelle hier vor ein paar Jahren schon einmal im Blog. Jetzt habe ich sie sogar selber (Neuware, also in voll) in einem Asia-Shop in den Niederlanden entdeckt.
Gekauft habe ich sie aber dennoch nicht, so dringend war mein Verlangen nach Sojasauce nicht, zumal wir ja selber etliche Sorten hier im eigenen Laden anbieten.
Die Kartenzahlung – das Nervenspiel beim Check Out!
Das Terminal piepst, man tippt seine PIN ein und auf dem Display erscheint "Vorgang wird bearbeitet" oder ein ähnlicher Hinweis und plötzlich steht der eigene Leumund auf dem Prüfstand. Reicht der Kontostand? Funktioniert die Karte? War die Geheimzahl richtig? Wird man gleich vor Ort noch stante pede zum Sicherheitsrisiko für die Einkaufsstätte erklärt?
Der Puls steigt, die ersten Schweißperlen erscheinen auf der Stirn. Man schaut unbeteiligt, geradezu Unschuld heuchelnd, in der Gegend herum, so als wenn auf der Straße plötzlich während der Autofahrt ein Streifenwagen im Rückspiegel auftaucht. Bloß nichts anmerken lassen. Die anderen Kunden hinter einem fangen nervös an, mit den Fingern auf den Griffen ihrer Einkaufswagen zu trommeln. Hälse werden gereckt, ganz hinten ruft bereits jemand nach einer zweiten Kasse. Innerlich läuft schon der Countdown bis zum vollständigen sozialen Untergang ab. Die ersten Fingernägel sind bereits bis aufs blutige Nagelbett abgefressen.
Dann endlich der erlösende Moment: "Zahlung erfolgt."
Während man die Karte mit zitternden Fingern wieder ins Portemonnaie steckt, fährt das Adrenalin langsam wieder herunter. Wer kennt diese Momente nicht?
Kein buntes Aufsteller-Durcheinander mit individuell bedruckten Displays in den unterschiedlichsten Formen und Farben, sondern kleine, rollbare Regale im Format einer Viertelpalette – so präsentiert(e) sich die Osterware bei Albert Heijn in den Niederlanden.
Ob das jetzt besser oder schlechter als
so eine Präsentation ist, mag immer im Auge des Betrachters liegen. Ein gleichmäßiges, aufgeräumtes Bild vs. Individualität. Lustig ist aber schon, dass diese Rolldisplays offenbar doch gewissermaßen individualisierbar sind, wie man am rechten Bildrand an demjenigen für die Produkte von Ferrero erkennen kann.
Wie findet ihr diese Präsentation?
Es ist diesmal sogar
schon fünf Jahre her, dass ich eine derartige Anfrage bekommen habe. Vielleicht zwischendurch auch noch mal, aber dann habe ich das entweder verdrängt oder vergessen, da mag ich mich jetzt nicht festlegen, auf jeden Fall ist die letzte Erwähnung dieser Sportplakatwerbefirma von Anfang 2021.
Soll ich's sagen? Irgendwas mit einer Negation.
Diese "Rezension" haben wir gestern Mittag bekommen. Ich schreibe es deshalb in Anführungsstrichen, da da zwar eine Stern und sogar ein paar Wörter hinlassen worden sind, aber eine sachliche Analyse nun nicht wirklich stattgefunden hat und das Geschreibsel nun auch für niemanden nützlich ist:

Ich habe mir diesmal keine krampfhaften Erklärungen oder Rechtfertigungen aus den Fingern gesogen, sondern es mit einer neutral formulieren Bitte versucht, sich direkt an uns/mich mit dem Anliegen zu wenden.
Moin Susi,
schade, dass Sie diesen Eindruck gewonnen haben. Pauschale Aussagen ohne konkreten Anlass sind für uns allerdings schwer nachzuvollziehen oder zu verbessern.
Falls es einen bestimmten Vorfall gab, melden Sie sich gern direkt bei uns – dann schauen wir uns das im Detail an.
Viele Grüße
Aber so ist das wohl heutzutage: Man rotzt lieber anonym einen Haufen Schnodder auf die Straße (oder ins Internet) und labt sich im "Denen habe ich es gezeigt!"-Gefühl, als eine ernsthaft konstruktive Kritik zu äußern, die nachhaltig etwas bewirken kann.
Gestern war ja auch schon wieder so ein heimtückischer Feiertag, an dem Geschäfte wie das meinige geschlossen sind. Und wieder einmal häufen sich die Anrufversuche von Handynummern. Ich weiß es nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass ein großer Teil der Anrufer vorne vor der Tür stand und sich wunderte, dass sie verschlossen ist.
Ist ja nun nicht so neu, dass am Ostermontag die Läden dicht sind.