Der Blogtitel passte so schön, weil ich ihn doch erst am vergangenen Samstag verwendet hatte. Wenn das so weitergeht, mache ich wirklich 'ne eigene Serie daraus.
Dass es, vor allem im indischen / ostasiatischen Raum viele Produkte mit aufgedrucktem Hakenkreuz gibt, mag für viele Deutsche im ersten Moment irritierend sein – aber es ist nunmal ein uraltes Symbol und gilt dort (u.a.) auch als Glücksbringer.
Warum allerdings in Italien (?) dieses Bier verkauft wird/wurde (vielleicht auch nur in einem ganz bestimmten Laden?), ist mir dagegen komplett schleierhaft.
E-Mail-Newsletter von "
TomTom". Betreff: "
Platzieren Sie Ihr Gerät, wo Sie es wünschen."
Ich dachte beim ersten Draufgucken, dass da Spam durch den Filter gerutscht war. Die Anbieter irgendwelcher Potenzmittel bezeichnen ein bestimmtes Körperteil ja auch gerne als "Gerät" und diese Betreffzeile hätte 1:1 aus einer solchen Mail stammen können.
Vor ein paar Jahren hatten wir mal irgendjemanden immer wieder hier im Laden, der vom Fertigkakao die Strohhalme abgemacht und damit dann fertige Vanillesauce aus dem Kühlregal geschlürft hat. Wir haben nie herausgefunden, wer das war, allerdings ist das auch seit langer Zeit nicht mehr vorgekommen.
Eben habe ich im Vorbeigehen diesen "Frucht-Wölkchen"-Becher gefunden, in dem ein roter Strohhalm steckte:
Mein erste Gedanke: Was für einm Ar… war das denn schon wieder? Dann habe ich den Becher rausgenommen, um ihn zu entsorgen und hielt ein vollkommen einwandfreies "Wölkchen" in der Hand. Mit einem kleinen Werbeaufkleber. Nee, nee, nee…
Von einem Institut für Handelsforschung habe ich ein Anschreiben mitsamt vierseitigem Fragebogen bekommen, in dem es ausschließlich um das Thema "Werkzeughandel" geht.
Wie zum Henker haben die ausgerechnet
mich (Anschrift "Neustädter Frischmarkt e.K.") in ihren Verteiler bekommen?
In der Beschreibung eines Kassensystems habe ich gerade auf der Herstellerwebsite diese Aussage gefunden:
Designed für Hospitality
OMG
Hat jemand zufällig einen Kunden ohne Schuhe aus meinem Laden herausgehen sehen?!?
Anruf einer Firma für Kälteanlagen aus dem südlichen Rheinland, die mir in der Vegangenheit immer wieder Werbebriefe per Post zugeschickt hat. Ob man mir die Unterlagen nicht zukünftig einfach per E-Mail zusenden könne, wollte die Anruferin wissen.
Ja, natürlich, sagte ich zunächst. Und ergänzte schließlich noch, dass sie mich eigentlich auch gänzlich aus dem Verteiler nehmen können. Wenn mal irgendetwas mit meinen Geräten ist, habe ich Monteure hier vor Ort und die Möglichkeit, dass die Anlage komplett ausfällt, ist aufgrund der Bauart auch kaum gegeben.
Ich glaube, die Milch ist nicht mehr gut.
Anruf eines Callcenters irgendeines Stromanbieters. "
Bin ich da bei Familie Harste?", wollte die Anruferin wissen. Ich bejahte, mit der Einschränkung "sozusagen" und klärte nicht auf, dass sie hier in der Firma angerufen hat. Warum auch? Ein Anrufer sollte wissen, wo er anruft und worauf er sich einlässt. Ich habe mir auch bis zum Schluss nicht anmerken lassen, dass sie hier einen Gewerbebetrieb erwischt hatte.
Es kam zu keiner weiterführenden Einigung, aber die Frau am anderen Ende der Leitung musste immer wieder lachen, als ich ihr meine Daten vom jährlichen Stomverbrauch bis zur monatlichen Abschlagszahlung nannte. Sie ging nunmal davon aus, es mit einem kleinen Privathaushalt zu tun zu haben. Hihi.