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Wer hat sich schon einmal ertappt?

In einer Mitarbeiterzeitung des Unternehmens, in dem ich damals gelernt hatte, wurde einmal die Frage in den Raum geworfen: "Wer hat sich schon einmal ertappt?" und darunter wurden viele Argumente für Ordnung und Sauberkeit und die möglichen Gegenargumente irgendwelcher Mitarbeiter aufgeführt. Der Bericht muss doch nicht ohne Grund entstanden sein? Gibt es wirklich Leute, die so denken? Kein Wunder, dass der Einzelhandel so einen miesen Ruf hat!
Wozu saubere Parkplätze?
Wenn die Kunden dort Abfall hinlegen, wollen sie ihn auch dort haben.

Wozu saubere Scheiben?
Machen die Kunden bei uns etwa einen Schaufenster-Bummel?

Wozu saubere Fußböden?
Will der Kunde vom Boden essen?

Wozu Ordnung in der Leergutannahme?
Das ist ja doch gleich alles wieder durcheinander.

Wozu sollen wir gepflegt aussehen?
Wir verkaufen doch keine Mode.

Wozu brauchen wir ordentliche Packtische?
Die Kunden hinterlassen doch das Chaos.

Wozu brauchen wir saubere Räume hinter dem Verkaufsbereich?
Wenn die Kunden dort Abfall hinlegen, wollen sie ihn auch dort haben.

Wozu aufgeräumte Regale?
Die Kunden finden schon, was sie brauchen.

Wozu ordentliche und saubere Bedienungsbereiche?
Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne.

Wozu saubere Kassenplätze?
Das sieht doch viel zu steril aus.

4050498021717

Auf dem Desktop des PCs, auf dem hier im Markt eines der beiden Warenwirtschaftsprogramme läuft, ist mir dieses Firefox-Icon aufgefallen. Das war doch gestern noch nicht? Oder doch? Aber lange kann der Browser nicht "4050498021717" heißen. Die Zahlenkombination sieht so verdächtig nach einem EAN aus.



Mal gucken, was die Software auf dem selben Rechner dazu sagt: "Herlitz Geschenkpapier Weihnachten Packung" Da hat wohl jemand, als er ein Preisschild drucken wollte, irgendwie vorher das Desktopsymbol angeklickt gehabt und dann die Artikelnummer über den Handscanner eingelesen. Wetten? :-)


Die wundersame GEZ

Die Gebühreneinzugszentrale wird immer sonderbarer. Nun kam hier ein Anschreiben an, in dem eine Person aufgefordert wird, ihre "herkömmlichen und neuartigen Geräte" anzumelden.

Wäre nicht so sehr sonderbar, wenn diese Person hier irgendwann mal gemeldet gewesen wäre oder vielleicht zumindest irgendetwas mit mir oder meiner Firma zu tun hätte. Ich habe den Brief nun erstmal kommentarlos weggeworfen. Es werden aber sicherlich noch ein paar Erinnerungen und Androhungen von möglichen Strafen folgen. Lächerlich.

Eigentlich müssten sämtliche Gebührenzahler auf die Barrikaden gehen und diesen Laden für eine solche Verschwendung der einkassierten Gebühren niederbrennen.

Empfehlung

Ergänzung auf einem der gedruckten A4-Schilder über den Mehrweg-Kisten in der Weinabteilung. Ich weiß leider nicht, ob's ein Kunde oder einer meiner Mitarbeiter war. Aber egal, ich musste lachen und für's Blog hat es auch gereicht. Mission erfüllt. :-)


111,11€

Ein ec-Beleg der mir noch an einer Kassenabrechnung besonders aufgefallen ist. Schnapszahlen haben wir hier ja häufiger mal, vor allem im Bereich unter zehn Euro. An eine mit fünf Ziffern kann ich mich jedenfalls nicht erinnern. :-)


Manueller SPAR-Balken

Ein letztes Fundstück aus dem Archiv in Form der Tiefen meiner Festplatte. Diese, ähm, "Fotomontage" ist entstanden noch bevor wir im Mai 2010 2000 den Laden hier eröffnet haben. Einfach mal einen SPAR-Balken auf das Foto gebastelt – für kühne Träume und viele Hoffnungen in die Zukunft hat aber auch dieses dilettantische Bildchen gereicht. :-)

Guckt mal, damals gab es hier sogar noch Parkuhren.


Versteckte Kamera

Mir stellte sich hier im Laden ein Redakteur von RTL vor, der noch einen Kollegen im Schlepptau hatte. Mit versteckter Kamera hatten sie hier im Laden gedreht. Es ging eigentlich nur um die nicht ernst gemeinte Frage an ein paar Verkäuferinnen, ob man für Obst und Gemüse auch eine Überführungsgebühr bezahlen müsse. Der Filmschnipsel soll eine Kfz-Sendung, die dieses Thema aufgreift, auflockern.

Ich war einverstanden, dass das Material verwendet wird. Leider ist mir erst hinterher eingefallen, eine bestimmte Frage zu stellen. Nämlich, ob meine Mitarbeiterin unerkannt bleiben wollte. Hätte sie wahrscheinlich auch nicht weiter gestört, aber es wäre erfreulicher gewesen, darüber zumindest mal geredet zu haben.

Aber schön, mal ein Kameraversteck zu sehen, wie es "Profis" verwenden. Also: Vorsicht, wenn euch jemand eine komische Frage stellt und jemand anders irgendwas in der Hand hält, z.B. Taschenkalender oder Brieftaschen. ;-)

Der Dämon im Fenster

Abendliche Fahrt zum Steuerberater, um einige Papiere abzuliefern. Auf dem Weg zum Auto habe ich eine seltsame Erscheinung gehabt.

Zur Erklärung des oberen Fotos, da man doch recht wenig erkennt: Im unteren Drittel verläuft eine Mauer. Darüber ist ziemlich genau in der Bildmitte der Dachgiebel zu erkennen. Unter dem First hängen zwei Lampen und darunter befindet sich in der Giebelwand eine große Glasfläche.
In dieser Fensterfläche spiegeln sich nicht nur die beiden darüberliegenden Lampen, sondern auch eine etwas weite entfernte Straßenlaterne. Und wenn man im richtigen Winkel steht, sieht das dann so aus: