Da sie vermutlich einen Job suchte und sich nicht nur nach unserem Wohlbefinden erkundigen wollte, fiel die Antwort doch anders aus: Nein, leider nicht.
Merke: Wenn man einen auf Thermopapier gedruckten Lieferschein in der Hand hält, sollte man nicht den heißen Brötchenbackofen öffnen. Der Dampfschwall wird unter Umständen das gesamte Blatt schwärzen.
Ich hätte gerne weiterrecherchiert, bin aber eigentlich nur auf den im vorigen Beitrag genannten Verzeichnisseiten gelandet und hatte keine weitere Motivation, den genauen Hersteller der Mettwürste herauszusuchen.
Von einigen Studenten einer Fachhochschule habe ich einen Fragebogen zum "Deutschen Serviettenmarkt 2007" erhalten. Die Gestaltung der Studie entscheidet über deren Note.
Ich werde mich an der Umfrage leider nicht beteiligen (können), da ich mich kaum in der Lage sehe, einen Großteil der Fragen überhaupt beantworten zu können.
Beispiel gefällig? In einer Tabelle soll man die unterschiedlichen Lieferanten von Papierservietten miteinander vergleichen:
Hersteller 1
Hersteller 2
Flexibilität und Erreichbarkeit
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- Bewertung -
Image
- Bewertung -
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Innovationskraft
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Kapazität
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Kundenorientierung
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Lieferflexibilität
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Lieferzeit
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Marktbetreuung
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Preis-Leistungs-Verhältnis
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Professionelle Beratung
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Qualität der Produkte
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Regalservice
- Bewertung -
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Wertschöpfung
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Zusammenarbeit
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Zuverlässigkeit
- Bewertung -
- Bewertung -
Image
- Bewertung -
- Bewertung -
Wie sollte ich die Unterschiede einzelner Serviettenproduzenten beurteilen? Die Servietten, die ich bekomme, werden von unterschiedlichen Zwischenhändlern geliefert. Welche Hersteller teilweise hinter den Produkten stecken, erfährt man oftmals gar nicht.
Es folgen noch viele weitere Fragen in ähnlicher Art und Weise, z.B. wie wichtig mr die einzelnen Punkte der o.a. Tabelle bei einzelnen Lieferanten sind. Aufgrund der genannten Tatsache, dass ich mit keinem Serviettenproduzenten (von den genannten Firmen kannte ich die meisten nichtmal...) direkt zu tun habe, kann ich den Studenten leider gar nicht weiterhelfen...
Dass durch- oder angerissene Banknoten mit Tesafilm wieder geflickt werden, ist ja nun eine ziemlich gängige Methode. Einen Streifen Heftpflaster habe ich bislang noch nicht dabei gehabt. Dachte wohl einer, dass der Schein verletzt ist...
Dieses Schild habe ich vor einiger Zeit in einer Penny-Filiale gefunden. Ich verstehe nicht, was das soll. Erhofft Penny sich damit mehr Umsatz, weil gleich die sechsfache Menge verkauft wird? Naja: Wenn der Kunde wirklich nur eine einzige Flasche haben wollte, könnte es eher vorkommen, dass gar keine Flasche verkauft wird... Sehr seltsame Regelung.
Aufgerissene Packungen vermeidet man damit jedenfalls bestimmt nicht, denn Schilder werden bekanntlich nicht gelesen.
Gestern Nachmittag war ich kurz im Laden. Im Eingangsbereich stand eine mit PET-Flaschen gefüllte Papiertüte. Ich hatte beide Hände voll und da ich mit geübtem Blick gleich erkannte, dass die Flaschen pfandfrei sind, ließ ich sie stehen. Mir war nicht danach, anderer Leute Müll zu entsorgen.
Als ich wenig später den Laden verlassen wollte, ging gerade ein junger Mann vorbei. Er sah mich nicht, da ich mich noch einige Meter im dunklen Laden befand, erblickte die Tüte, griff nach ihr und nahm sie mit. Dachte wohl, dass ein kleines Vermögen an Pfandgeld in ihr liegen würde.
Seinen Irrtum bemerkte er schon nach wenigen Metern und stellte die Flaschen wieder ab. In den Eingang des Nachbarhauses. Ich wollte ihm noch hinterrufen, dass er seinen Müll nicht einfach so abstellen könne, allerdings hörte er mich nicht. Oder wollte mich nicht hören. Wie auch immer: Ich war froh, die gefüllte Tüte losgeworden zu sein.
Als ich eben um kurz vor null Uhr hergekommen bin, stand die Tüte wieder bei mir vor der Tür. Jetzt habe ich sie aber selber mit reingenommen und entsorgt.
Das THW Bremen braucht für die Verpflegung sämtlicher Helfer einer Übung auf dem Bremer Flughafen dringend 100 Brötchen.
25 Minuten später verlassen zwei Herren in blauer Montur mit einem Karton voller dampfender Brötchen den Laden. Wieder ein paar glückliche Kunden mehr.
Hier im Laden finden in diesen Minuten Dreharbeiten für einen Kurzfilm statt. Ich erlaube solche Dinge gerne. Warum auch nicht? Solange niemand gestört wird, ist das doch gar kein Problem.
Was meint ihr? Sieht die Dame im Einkaufswagen eher tot oder eher lebendig aus? Die Antwort darauf muss ich leider schuldig bleiben...
Vorhin wollte mich eine Frau sprechen, die ich nicht kannte.
Sie begann zu erzählen, dass der Bund der Steuerzahler sich dafür einsetzen würde, dass die Diäten der Politiker nicht weiter erhöht werden würden, dass der Solidaritätszuschlang gesenkt oder idealerweise abgeschafft wird und dass allgemein Verschwendung von Steuergeldern unterbunden wird.
Das alles würde über die Mitglieder des BdSt finanziert werden und mit nur sechs Euro pro Monat würde auch ich dabei sein können.
Während die Dame gerade Infozettel und ein Anmeldeformular aus ihrem Täschchen zog, unterbrach ich sie in ihrer Euphorie des Schwärmens: "Mit der internen Kommunikation hakt es beim Bund der Steuerzahler etwas, oder?"
Sie sah mich irritiert an: "Wieso? Was ist denn"
Nun, ich bin bereits seit einigen Jahren Mitglied bei Ihnen.
Noch, sei anzumerken. Denn ich habe vor einigen Monaten meine Mitgliedschaft dort zum Jahresende gekündigt.
Hab noch ein Bild vom Jahrmarkt: An einer Bude, an der es neben Döner und Gyros auch türkische Pizza (Gemeint war Lahmacun) gab, hing dieses Schild mit einer sehr eigenwilligen Schreibweise davon.
Aber Lama-Cum bieten die doch hoffentlich nicht an. Das gehört einfach nicht auf einen Festplatz. Naja, strenggenommen gehört dieser Beitrag nichtmal in dieses allgemein doch recht anständige Blog.
Eben schrieben mir zwei Kunden und Blogleser folgendes:
Hiho Björn!
Als begeisterte 24-Std.-Shopper aus der Neustadt und Leser deines Blogs wollten wir es uns nicht nehmen lassen dir ein Foto aus dem Urlaub (Teneriffa) zu schicken. Meister Propper scheint hier als Don Limpio bekannt zu sein. Enstprechende Übersetzung haben wir mal mitverlinkt...
Sonnige Grüße
Sozusagen der blitzsaubere Kerl.
Über den deutschen Namen des Produkts bin ich schon vor einigen jahren gestolpert. Es wird zwar immer "Meister Proper" gesprochen, aber auf den Flaschen steht "Mr Proper" - was sich im eglischen wie "Mister Proper" liest und genau das gleich wie in den anderen Übersetzungen bedeutet.
Die Dose lag so im Regal. Schade um die leckeren Buttermilchbrötchen (die sind wirklich gut!), aber essen möchte ich die auch nicht mehr. Da hat wohl irgendwas den Teig dazu gebracht, sich auszudehnen...
Wie so oft, wenn ich einen Mitarbeiter auf dem Weg zum Müllcontainer erwische: "Warte mal eben, ich muss das eben fotografieren..."