Es mehren sich die Produkte mit möglichst auffälligen Namen. Auf dem Foto seht ihr zwei Beispiele, nämlich den Energy-Drink "Koks" und den Party-Schnaps "Ficken". Kombiniert man beides, hat man… Tzja… "Ficken auf Koks" eben.
Ich bin ja nun wirklich nicht spießig (habe mal entsetzte Blicke meiner Kolleginnen geerntet, als ich während meiner Ausbildung mal auf einem Schild für Blutorangen das "Blut" ganz mutig mit roter Farbe geschrieben hatte) , aber ich glaube, dieses Schild hätte selbst ich mir nicht hier in den Laden gehängt. Bei einem blau-gelben Supermarkt in Hamburg war man da etwas mutiger – aber vielleicht befindet sich ja der Markt in gewisser Nähe zur Reeperbahn.
Als ich im Lager am Einkaufswagen vorbeilief, in dem wir die Remittenden, also die Zeitungen und Zeitschriften, die an den Großhänder zurückgeschickt werden, lagern, fiel mir die Titelseite der Zeitschrift "Guter Rat" auf.
Meine Probleme mit meinem Kassensystem sind hier ja beinahe omnipräsent und so dachte ich im ersten Moment doch tatsächlich, dass ich jetzt endlich eine Lösung für meine Probleme finden könnte. Auf den zweiten Blick erledigte sich das dann gleich wieder:
Zusendung von Christoph, dessen Schwester diesen an einem Strichcode-Hochhaus hochkletternden Koalabären auf einer japanischen Kekspackung entdeckt hat. Vielen Dank dafür.
Ja, wenn ich Platz hätte, dann würde ich so eine Bier-Platzierung auch mal zu den unterschiedlichen Fußball-Veranstaltungen bringen. Aber hier im Markt bin ich ja schon froh, wenn ich in den warmen Monaten noch zwei zusätzliche Paletten mit Getränken irgendwo unterbringen kann. Dieses "Bier-Stadion" ist ja schon fast so groß wie meine gesamte Getränkeabteilung…