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Spaß mit Soße

Ein Kunde hatte fertige Sauce Hollandaise gesucht. Ines zeigte ihm unsere Auswahl im Regal, er nahm sich ein Päckchen und ging, nachdem sie noch kurz geredet hatten. Ich bekam am Rande mit, wie sie ihm noch "viel Spaß damit" wünschte.

Weiter Ware packend dachte ich noch ein paar Minuten darüber nach und rief dann in etwas irritiertem Tonfall zu ihr quer durch den Laden: "Wie kann man mit Sauce Hollandaise denn viel Spaß haben?

Eine Kollegin mischte sich ein und beschrieb, dass man sich damit ja gegenseitig einreiben und auf der ganzen Haut verteilen und abschlecken kann. Andere machen das ja auch mit Schokoladensauce oder Schlagsahne und mit Sauce Hollandaise, vielleicht wenn man sie noch etwas erwärmt, wäre das doch bestimmt auch ziemlich geil.

Verflixt, wie bekomme ich die Bilder aus meinem Kopfkino und wie zum Henker schaffe ich es, meine Ohren zu desinfizieren und das Gehörte rückwirkend rauszuwaschen? Ahhhhhhhhhh!

Kameraansichten in der Sonntagnacht

Nachdem die Maler am Sonntag Morgen Feierabend Feiermorgen gemacht hatten, waren Ines und ich noch eine Weile hier und haben ein paar Dinge gerichtet. Unter anderem haben wir Kameras wieder neu eingestellt. Beim Abkleben hatten die Maler diese nämlich zum Teil erheblich verdreht, vor allem guckten einige hinterher genau nach unten.

Das waren so zwar auch mal interessante Ansichten, aber würden uns im Alltag nicht wirklich bei der Aufklärung und Verhinderung von Ladendiebstählen behilflich sein. :-P


1kg Edeka

Da will man nur Kartoffelsalat kaufen und dann bekommt man "1kg Edeka". Ich habe ja keine Ahnung, wieviel die Edeka so in ihrer Gesamtheit wiegt, aber mit zwei Pfund davon lässt sich bestimmt noch nicht so viel anfangen. :-P


Fliege auf Kamera

"Was ist das denn?", wunderte sich Ines beim Blick auf die Übersicht der Kameras unserer Videoanlage, die bei mir im Büro auf einem eigenen Bildschirm meines PCs läuft. Unsere Kamera 23, die ich für das Zeitraffer-Experiment (Für das ich nach wie vor Bilder sammle, bis ich mal Zeit und Muße finde, daraus ein Video zusammenzubasteln …), zeigte einen dicken schwarzen Schatten. "Da sitzt bestimmt mal wieder eine Fliege drauf", sagte ich.



Fliegen sind meistens ziemliche Hektiker, aber der Fleck bewegte sich nicht. "Vielleicht eine Spinne?", überlegte Ines. Ich witterte die Chance auf einen, diesen, Blogeintrag, schnappte mir mein altes Pixel 3, das ich nur noch als Kamera im Laden verwende, dann noch eine Leiter dazu und sah nach.

Meine Knipserei landete natürlich auch auf dem Festplattenrekorder. Ich habe der Veröffentlich des Materials hier im Blog einfach mal stillschweigend zugestimmt. :-P



Es war übrigens eine dicke Schmeißfliege, die da auf der Linse hockte:


SMILE – Your are on Camera

Dieses Schild hängt in einem Geschäft in Norwegen. Kannte ich nicht, fand ich im ersten Moment sehr lustig, der Spruch an sich ist jedoch ganz und gar nicht so originell, wie die etwa eine Oktilliarde Suchergebnisse beweisen.

Ob so ein Hinweis dabei helfen kann, Ladendiebstähle zu reduzieren? Die meisten Leute sind erfahrungsgemäß gar nicht so sehr aufmerksam. Das ist ja auch ein Grund, warum Radarfallen ein Foto nach dem anderen machen, obwohl die Blitzer direkt sichtbar am Straßenrand stehen – sie werden einfach nicht wahrgenommen.

Genauso wird der Großteil der Kunden in einem Laden keine Überwachungskameras wahrnehmen, selbst wenn sie offen sichtbar an der Decke und den Wänden hängen. Wenn man also mal eben ganz dezent darauf hinweist, könnte es also dazu führen, dass ursprünglich geplante Diebstähle eben doch nicht durchgeführt werden. Vorausgesetzt natürlich, das Schild wird gelesen, aber der durschnittliche Kunde übersieht ja sogar ein Schild, das neongelb leuchtet, und zusätzlich mit roter Warnlampe und einem kleinen Glöckchen ausgestattet ist. :-P


Kneipenquizfrage – 025

Dass die Finnen große Sauna-Fans sind, ist wohl allgemein bekannt. In Helsinki gibt es in der Nähe des Hafens ein Riesenrad, das SkyWheel Helsinki. Es hat mit 40 Metern Höhe schon eine stattliche Größe, aber die Besonderheit sind die Gondeln: Sie sind allesamt mit Holz ausgekleidet und haben jeweils einen eigenen kleinen Saunaofen, so dass man die Fahrt in der Attraktion schwitzend genießen kann.

Ist das wahr oder falsch?
"Kneipenquizfrage – 025" vollständig lesen

Der jährliche Präsentkorb

Ob die Körbe noch zeitgemäß sind, frage ich an dieser Stelle gar nicht mehr. Aber der jährliche Korb, den wir zu Weihnachten immer machen dürfen, ist momentan eine Konstante bei uns. Vielleicht bleibt es ja noch ein paar Jahre so. :-)


Wodka im praktischen 10er-Träger

Dass in Osteuropa und Russland mehr bis sehr viel mehr Wodka als hierzulande getrunken wird, ist ja nicht nur ein Klischee. Dass man die Flaschen mit dem Wässerchen aber gleich in praktischen 10er-Gebinden mit Tragegriff kaufen kann, ist schon mindestens ein Umstand, über den man schmunzeln kann.

So gesehen in einem "Prisma"-Supermarkt in der Altstadt der estländischen Hauptstadt Tallinn. Für den kleinen Durst zwischendurch. ;-)


Präsent in Clementinenkiste

Es müssen übrigens nicht immer die klassischen Präsentkörbe sein. Eine deutlich schlankere und optisch ebenfalls sehr ansprechende Lösung ist eine umnähte Clementinenkiste.
In diesem Beispiel wurde ein weihnachtlicher Stoff verwendet, die Füllung besteht aus Nüssen, Clementinen, Pralinen und einem guten Wein. Folie kann, aber muss gar nicht sein, aus so einer Kiste fällt bei normaler Befüllung nichts heraus.

Die Kiste im Bild ist und war übrigens nicht von und für Kunden, sondern ist von uns privat an unsere Nachbarn an unserem Wohnort verschenkt worden. Aber könnte man eigentlich mal als fertig gepackte Präsente bei uns im Laden anbieten. :-)


"Wir sagen Danke"

Von einem Unternehmen, von dem ich wirklich noch nie zuvor gehört habe, flatterte mit der Tagespost eine Klappkarte mit einem Weihnachtsgruß hier rein: "Wir sagen Danke für Ihr Vertrauen und freuen uns auf weitere gute Zusammenarbeit."

Ich werfe sowas ja eigentlich nicht einfach so ins Altpapier, fühlt sich irgendwie respektlos gegenüber den Firmen an, mit denen man in einer Geschäftsbeziehung steht – aber in diesem Fall ist es wohl nicht allzu dramatisch, wenn ich das mal so mache …

Wenn ich den verwirrten Gesichtsausdruck wieder los bin, arbeite ich weiter. ;-)