Einem Mädchen ist eine 1,5l-Flasche Coca-Cola heruntergefallen. Ob die Flasche nun von alleine aus dem Regal gekippt ist (alles fällt immer nur von alleine um) oder ob sie die Flasche - aus welchen Gründen auch immer - fallengelassen hat, kann ich nicht sagen.
Sie kam also zu uns ins Lager und trug eine von oben bis unten naßgespritze Jacke. Im Gesicht liefen ihr auch einige Tropfen herunter, die ich zuerst für Tränen hielt. War aber auch Cola. So wie die Flüssigkeit, die sie in den Haaren hatte.
Diese Flasche ist nun also runtergefallen und zwar dummerweise genau auf den Deckel, einen der beiden Schwachpunkte der "unkaputtbaren" PET-Flaschen. Und weil Mr. Murphy mal wieder zur falschen Zeit am falschen Ort war, platzte der Deckel auf. Aber nur ein bißchen, so daß der durch den Aufprall auf dem Boden entstandene Druck den Flascheninhalt wie durch eine Spritze aus der Flasche drückte. Ob das Mädchen die Flasche noch selber aufrecht auf den Boden gestellt hat oder ob sie zufälligerweise nach dem Aufprall so stehen geblieben ist, wissen wir nicht.
Ich stelle mir vor, dass die Flasche auf dem Boden stand und ihren Inhalt größtenteils innerhalb weniger Sekunden fontainenartig entleerte. Der Druck reichte, um den Inhalt bis an die Decke(!) zu befördern.
Dummerweise ist das Malheur ausgerechnet an einer Stelle passiert, an der sich zwei Gänge kreuzen. Neben der Kundin und der Decke (siehe Foto) hat es dann noch gleich natürlich die gesamte Ware im Cola-Regal, Säfte, Strümpfe, Waschmittel und Körperpflegeprodukte erwischt. Und zwar großzügig. Zwei Mitarbeiter haben eben eine knappe Stunde lang mit Lappen bewaffnet jedes einzelne Teil und die Regale drumherum gesäubert...
Wenn es jemand eilig hat und am drängeln und stressen ist ("Ich hab einen Termin!!!"), dann ist garantiert immer genug Zeit, um direkt danach noch in aller Ruhe, also mindestens 10 Minuten, mit den anderen Kollegen eine Zigarette zu rauchen.
Man könnte über dieses Verhalten amüsiert sein. Zumindest dann, wenn man den verbreiteten Streß nicht vorher persönlich, im Gespräch mit der entsprechenden Person, zu spüren bekommen hätte.
Ein Stammkunde drückte mir vor einigen Tagen diese Flasche in die Hand und grinste, ob das nicht etwas für's Blog wäre...
Auf dem Foto leider nur schlecht zu erkennen: Das "VELTINS"-Relief am Flaschenhals, über dem die "Haake-Beck-Pils"-Banderole klebt. Warum sollte Haake-Beck auch nicht auf den eigenen Produkten Werbung für die Wettbewerber machen?
Dies hier habe ich gestern im nahegelegenen Hornbach-Baumarkt gefunden: Ein spezieller Schwamm, der besonders gut für die Reinigung im Bad (Kalkflecke) geeignet sein soll. Und weil er für den kräftigen Einsatz im Badezimmer konzipiert wurde, hat man ihn eben Badpower genannt.
Diese 0,33l-Fanta-Flasche wollte ein Kunde abgeben. Sie sieht zwar sehr nach einer Mehrwegflasche aus (Gebrauchsspuren), ist aber kein mir bekannter Flaschentyp. Beschriftet ist sie durchgängig auf Englisch, die Zutatenliste steht auf einem nachträglich aufgeklebten Zettelchen. Nur der Markenschriftzug auf einer der Seiten ist in den Schriftzeichen einer mir nicht bekannten Sprache aufgedruckt. (Kennt jemand die Zeichen? Sieht für mich nach Süd-Ost-Asien aus.)
Eine junge Frau erkundigte sich vor ein paar Tagen per Fax, wie sie sich im Rahmen der Aktion Dream Team 2006 bewerben könne, da sie keine Adresse gefunden hat, an die sie ihre Bewerbungsunterlagen schicken könne.
Am nächsten Tag rief sie hier im Laden an und nannte noch einmal persönlich ihr Anliegen. Sie hatte irgendwo einen "Dream Team"-Flyer gefunden und wollte sich deshalb bei Lidl bewerben.
Wie sie nun ausgerechnet auf meine Adresse und Fax-/Telefonnummer gekommen ist, konnte sie mir übrigens nicht mehr erklären. Sie hätte sich durch die "Dream Team"-Website geklickt und wäre irgendwann auf meine Daten gestoßen. Merkwürdig, dass sie bei all der Klickerei nicht die im Impressum angegebene Adresse von Lidl, aber irgendwie ausgerechnet meine kompletten Daten gefunden hat...
Beim Aufräumen der alten Unterlagen der Fleischerei, die ich noch in meinem zukünftigen Büro gefunden hatte, ist mir eine Zutatenliste für Schinkenröllchen in die Hände gefallen.
Ursprünglich wollte ich den Inhalt des Zettels hier unter der Kategorie Rezepte veröffentlichen, doch davon hat mich abgehalten, daß das "Rezept" auf dem Zettel vor allem nur eine Zutatenliste ist. Was man genau mit den einzelnen Zutaten anfangen soll, bleibt der Fantasie überlassen:
36 Scheiben Kochschinken
2 Pfund Mett
4-5 große Zwiebeln
2 Fl. Chili-Sauce
2 Fl. gr. Pfeffer-Sauce (groß? grün?)
2 Becher Sahne
2 Becher Schmand
Ketchup o. Tomatenmark als Farbverstärker
200 Grad - 1 Stunde
Reis-Spätzle-Salat als Beilage.
(1 Tag vorher zubereiten, im Kühlschrank ziehen lassen.)
Traut sich jemand zu, daraus etwas zu improvisieren?
Erfahrungsberichte nehme ich gerne entgegen.
Andreas Rensch hat beim tegut-Markt einen Bananen-Airbag gefunden.
"Für den optimalen Transport ohne Druckstellen. Erst die Banane in den Airbag, dann aufpusten!"
Meinen die das ernst? Nein, bitte nicht. Oder doch?
Bananen sind tatsächlich sehr Druckempfindlich. Aber den "Bananen-Airbag" halte ich für schlichtweg schwachsinnig.
Ich möchte Andreas kurz zitieren: "P.S. Kannst auch gerne verlinken. "Ich wollte nur ins blog" " Janee, war irgendwie klar.
In Rechnungen, aber auch allen anderen Anschreiben, schreibe ich den Betreff grundsätzlich fett.
Dumm nur, wenn man sich dabei ertappt, wie man in seinem Textdokument das Wort "Rechnung" gerade in html-Tags verpacken will... "< b > R e c h n u n g < / b >"
Hey, Manuel - rauchst du neuerdings oder hast du dich beruflich gänzlich umorientiert?
Okay, die Schreibeweise ist nicht original und ich weiß ja nicht einmal, wo man "Manitou"-Tabak überhaupt kaufen kann - aber trotzdem mußte ich herzlich lachen, als ich das Tabak-Päckchen eines Kollegen auf dem Tisch liegen sah...
PS: Das Bild über dem Schriftzug erinnert mich unweigerlich an den Film "Das 5. Element". Das Wigwam und die Squaw könnten nämlich auch eine Pyramide und ein Mondoshawan sein.