Wat'n Tach 2
Eine Kundin klärte gerade eine Mitarbeiterin an der Kasse darüber auf, daß die Musikberieselung hier im Laden einen verrückt macht und sogar körperliche Schäden hinterläßt. Sie solle dies auch unbedingt ihrem Chef mitteilen, denn das seien hier einfach unzumutbare Arbeitsbedingungen.
"Unzumutbar" wäre es für mich und die meisten Mitarbeiter übrigens, wenn gar keine Musik mehr laufen würde.
Es gibt/gab zum Thema Musikberieselung auch eine Website, die ich leider nicht mehr wiederfinde. Bei meiner Suche bin ich allerdings auf etwas Anderes gestoßen: Ute Nyssen von der Zeitung Freitag schreibt in ihrem Bericht folgendes:
Zu diesem Text möchte ich anmerken:
1. In vielen Büros, Werkstätten und Baustellen laufen Radios. Es könnte natürlich angehen, daß die entsprechenden Mitarbeiter allesamt etwas masochistisch veranlagt sind - ich tippe allerdings eher darauf, daß sie erkannt haben, daß mit Musik die Arbeit einfach angenehmer ist.
2. ICH bekomme kein Geld von einem Musikkonzern für die Musik. Ich zahle sogar Geld an POS-Radio.
(Hallo, Musikkonzerne! Zaunpfahl schwenk!!!)
3. Ausgelaugt und zermatscht sind wir auch alle abends. Das dürfte allerdings an der Arbeit an sich liegen.
"Unzumutbar" wäre es für mich und die meisten Mitarbeiter übrigens, wenn gar keine Musik mehr laufen würde.
Es gibt/gab zum Thema Musikberieselung auch eine Website, die ich leider nicht mehr wiederfinde. Bei meiner Suche bin ich allerdings auf etwas Anderes gestoßen: Ute Nyssen von der Zeitung Freitag schreibt in ihrem Bericht folgendes:
[...] Supermarkt-Filiale [...] Als ich mich an den Fialialleiter wende, ob er die Musik nicht abstellen könne, klärt er mich auf, dass zwar mehr als die Hälfte der Kunden keine Musik wünsche, dass er diese Publikumsmeinung auch der Zentrale weitergegeben habe, dass aber nichts zu machen sei, der Supermarkt erhalte nämlich Geld dafür von einem Musikkonzern! Ich würde ohne Musik mehr kaufen, eile aber jetzt nur mit dem Nötigsten davon. Gar keine Musik, das wäre ja das Paradies, sagt auch der Filialleiter. Andere Verkäufer stimmen seufzend zu. Wie ausgelaugt und zermatscht man nach so einem Musiktag sein dürfte, ist vorstellbar - eigentlich wäre es Aufgabe der Gewerkschaft, auch dieser Gefahr am Arbeitsplatz vorzubeugen.
Zu diesem Text möchte ich anmerken:
1. In vielen Büros, Werkstätten und Baustellen laufen Radios. Es könnte natürlich angehen, daß die entsprechenden Mitarbeiter allesamt etwas masochistisch veranlagt sind - ich tippe allerdings eher darauf, daß sie erkannt haben, daß mit Musik die Arbeit einfach angenehmer ist.
2. ICH bekomme kein Geld von einem Musikkonzern für die Musik. Ich zahle sogar Geld an POS-Radio.
(Hallo, Musikkonzerne! Zaunpfahl schwenk!!!)
3. Ausgelaugt und zermatscht sind wir auch alle abends. Das dürfte allerdings an der Arbeit an sich liegen.