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Abbiegeidiot!

An einer Kreuzung in der Delmenhorster Innenstadt war die Schlange der Linksabbieger recht lang. Der Fahrer des schwarzen Citroen C4 hatte wohl keine Lust zu warten und war einfach auf der freien Geradeausspur bis auf die Kreuzung gefahren und dort dann neben dem ersten Linksabbieger stehengeblieben und hat sich schließlich einfach mit nach links rübergedrängelt – ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass da andere Fahrzeuge auch noch abbiegen wollten. Meine Hupe hat er gänzlich ignoriert. Einfach machen, die anderen bremsen schon. Vollidiot!

Und wenn ihm jemand in die Seite gerumpelt wäre, hätte er blöd geguckt.


Warten auf den Bon

Eine Frau stand vor dem Leergutautomaten und bewegte sich nicht. Während ich auf meinem Weg zum Lager immer näher kam, stand sie weiterhin regungslos vor dem Automaten.

Offenbar gab es irgendein Problem und weil ich in so einer Situation immer zu helfen versuche, blieb ich stehen, als ich auf ihrer Höhe war und wollte gerade fragen, ob ich helfen könne, als der Automat den automatischen Bondruck startete. Sie griff danach und wollte sich gerade umdrehen, als ich mich einmischte und ihr sagte, dass sie mit einem Druck auf den gelben Button "Bon drucken" die Wartezeit umgehen könne.

Sie klärte mich auf, warum sie gewartet hatte: Natürlich wüsste sie auch, dass man einfach die Taste drücken kann, aber sie liebt diese Funktion mit dem automatischen Bondruck nach einer gewissen Wartezeit. So muss man nämlich nicht auf das dreckige Display fassen.

Mit der Aussage, dass es bei uns zum Glück nicht so schlimm ist wie in anderen Läden, zauberte sie noch ein kleines Lächeln in meinen Schädel. :-)

3D-Datei für die Ersatz-Armlehnen

Das Projekt, die Armlehnen vom zweiten Bürostuhl mit dem 3D-Drucker neu zu bauen, nimmt langsam Gestalt an. Für einen 3D-Druck braucht man zunächst eine entsprechende Datei, da sich sowas nicht passend irgendwo in den vielen 3D-Archiven finden ließ, habe ich kurzerhand die Lehne halbwegs originalgetreu mit einem CAD-Programm nachgebaut.

Erste Skizze, um überhaupt einen Anfang zu haben und natürlich, um die Maße irgendwo festzuhalten. Der eine oder andere von euch wird da schon Schnappatmung bekommen – Zentimeter und Millimeter in einer Zeichnung verwendet. Aber ich wusste ja, was gemeint ist:



Dann musste ich diesen Körper nur irgendwie konstruieren. Ich habe es dann so gemacht: Ein paar Kegelstümpfe mit unterschiedlichen Radien zusammengefügt, vorne und hinten jeweils ein gestauchtes Kugelsegment als Abschluss dran, dann viele Halbkugeln als Rotationskörper aus dem Objekt ausgeschnitten, um die strukturierte Oberfläche zu bekommen und am Schluss noch ein 22,5er-Sackloch in das Ding rein – fertig ist die 3D-Vorlage für die neuen Armlehnen des Bürostuhls.

Jetzt fehlt mir nur noch das TPU-Filament und etwas Übung im Umgang damit. Aber das werde ich am Wochenende mal in Ruhe zu Hause ausprobieren. :-)


Die Dichtheit des Daches

Nachdem im Sommer 2024 hier zuletzt großzügig Regenwasser durch das Dach in unser Lager lief, hatte sich nach Beauftragung durch unsere Hausverwaltung ein paar Tage später ein Dachdeckerunternehmen darum gekümmert und seitdem war es auch dicht – oder wir hatten einfach nur keine so heftigen Regenereignisse mehr, beides ist möglich.

Gestern Nachmittag hatte mir der Kollege während eines heftigen Regenschauers diese Bilder geschickt. Ich verfalle nicht in Panik, darunter steht im Lager keine Ware sondern maximal etwas Leergut, aber da muss der Dachdecker wohl noch einmal ran. Gleich im Anschluss an diese Zeilen werde ich eine Mail an unsere Sachbearbeiterin bei der Hausverwaltung schreiben, damit sie noch einmal den Dachdecker zu uns schickt …


Na, sowas aber auch …

Nach der Kreuzfahrt ist bekanntlich vor der Kreuzfahrt und wie schnell es doch passiert, dass man aus Versehen auf den "jetzt buchen"-Button klickt, wissen wir doch alle. ;-)


Zu Dritt auf E-Scooter

Für E-Scooter-Fahrer scheinen Regeln grundsätzlich nicht zu gelten. Rote Ampeln sind ohnehin nur eine lustige Lichterscheinung, Fahrtrichtungen sind dynamisch auszulegen, reine Fußwege kann man selbstverständlich befahren und die Anzahl der Scooterfahrer, die nebenbei ein Handy in der Hand halten, kann ich schon gar nicht mehr zählen. Vor einer Weile ist einer mit ca. 50 km/h auf dem Radweg gefahren, was ich daher weiß, dass ich mit dem Auto neben ihm hergefahren bin.

Die Anzahl der mitzunehmenden Fahrgäste ist auch nur von den räumlichen Gegebenheiten der Trittplatte oder dem Gesamtumfang der Passagiere abhängig. Zwei Personen sehe ich ständig damit herumfahren, so oft sogar, dass ich manchmal denke, ob das inzwischen offiziell erlaubt ist – drei Leute auf einem E-Scooter (Falsche Straßenseite als Bonus) hat man doch eher selten:


Idee: (teilweise) Vermietung der Halle

Wir sind ja nun schon seit Monaten dabei, bei uns in der Lagerhalle aufzuräumen und vor allem gewaltig auszumisten. Dabei haben wir uns viele Gedanken gemacht, wie es mit dem Gebäude weitergehen soll.

Fakt 1: Die Immobilie gehört mir und ist schuldenfrei. Sie frisst kein Brot, wie man hier sagt. Grundsteuer, Fegedienst, Alarmanlage mit Aufschaltung auf eine Leitstelle und ab und zu mal etwas Gartenarbeit sehe ich als zu vernachlässigen an. Es besteht jedenfalls keine Not, das Gebäude zu verkaufen.

Fakt 2: Der Lagerplatz ist wirklich unglaublich praktisch. Private Dinge und natürlich vor allem Zeugs aus der Firma lassen sich dort bequem unterbringen. Aber die komplette Fläche brauchen wir dafür inzwischen nicht mehr.

So schwankte ich seit einer Weile zwischen den Stühlen hin und her? Was damit anfangen? Verkaufen würde ich das Objekt nicht gerne, auch wenn die Anfragen reichlich sind. Aber einfach nur so für alle Zeiten herumstehen lassen hat auch nichts.

Vor ein paar Wochen kam mir eine Idee, auf die wir derzeit hinarbeiten: Die Halle und den unteren Teil des Bürotrakts, ein großer Büroraum, eine Dusche, eine Toilette, Heizungsraum und ein kleiner Vorraum zur eigentlichen Halle werden wir vermieten und den oberen Bereich des Bürotrakts, der durch eine dicke Tür komplett getrennt ist, werden wir für uns behalten. Das sind dann etwa 40 Quadratmeter, die wir noch selber nutzen können und alle sind glücklich.
Dann gehören ja auch noch zwei Garagen dazu. Ob man davon eine behält oder beide mit in die Vermietung gibt, ist noch offen. Aber hinsichtlich dieser Überlegungen besteht auch noch gar keine Eile, so weit sind wir noch nicht.

Collab --> Restetisch

In mehr als einem Monat war auch für einen Euro pro Dose kaum etwas von dem Collab-Aufsteller verkauft worden.

Das war's jetzt. Nun sind die Dosen mit 80 Cent auf roten Sonderpreisetiketten auf dem Restetisch gelandet. Ich glaube, viel mehr kann man zur Schadensbegrenzung bei so einem Artikel nicht machen. Vom Restetisch verkauft sich bei uns eigentlich alles, da bin ich zuversichtlich, dass wir die Collab-Dosen loswerden.

Bin mal gespannt, wann die ersten Leute fragen, ob wir das Getränk wiederbekommen können. Die werde ich dann aber enttäuschen müssen …


Ich und mein Tesla Model Y (27.08.2026)

Youtube ist voll mit Videos, die einem die besten Tipps und Tricks zeigen, die man von seinem Tesla noch nicht wusste. Ich gucke mir diese inzwischen schon lange nicht mehr an, denn bislang war noch nie was dabei, was ich nicht schon in den ersten Tagen nach der Übergabe des Autos herausgefunden habe oder sogar vorher schon wusste.

Aber manchmal lernt man eben doch noch was dazu. Wenn auch eher zufällig. Schon immer hieß es, dass man im "lässigen" Fahrmodus sparsamer fährt, in der Folge also mehr Reichweite hat, als im Standard-Modus. Klar, im Standard-Modus hat man viel mehr Beschleunigung, unser Model Y schafft laut technischen Daten die 0-100 in 4,8 Sekunden. Nachgemessen habe ich es noch nicht, aber wenn man während der Fahrt unerwartet das Fahrpedal durchtritt, schlägt sich der Beifahrer durchaus sein Handy ins Gesicht. Aber das nur am Rande.

Es geht wohl bei den Fahrmodi auch nur um die mögliche Beschleunigung und so kam ich vor ein paar Tagen zu folgender Überlegung: Kann man im Standard-Modus genauso sparsam fahren, wie im lässigen Modus, wenn man nur seinen rechten Fuß zügelt und sanft beschleunigt und nicht bei jedem Start das Pedal aufs Bodenblech kloppt? Die grundsätzliche Antwort darauf lautet: "JA!"

Aber es gibt da noch einen anderen Faktor, der im Winter interessant wird!

Beim Tesla lässt sich im Winter nämlich noch ein bisschen mehr Effizienz herauskitzeln, wenn man die Beschleunigung auf "lässig“ stellt. Dann kann die Wärmepumpe der Batterie mehr Wärme für den Innenraum entziehen – im Gegenzug steht allerdings nicht mehr die volle Beschleunigungsleistung zur Verfügung, die man im Standardmodus durch die automatische Vorkonditionierung der Batterie aber hat. Wer also doch lieber nach dem schnarchigen lässigen Modus wieder auf mehr Wumms umschaltet, muss der Batterie erst etwas Zeit zum Aufwärmen gönnen.

Man soll aber auf diese Weise im Winter zu 5-10 % mehr Reichweite kommen können. Ob es wirklich funktioniert, werden wir in der kalten Jahreszeit mal testen.

Fluginsekt auf Kamera 11

Keine Ahnung, was für ein Tierchen da insgesamt rund eine Viertelstunde lang die Linse von Kamera 11, die unsere zweite Kasse im Blick hat, belagert hat. Objekte genau auf der Linse sind im Bild unscharf, es ist nur eine längliche Form auszumachen. Also tippe ich auf eine Wespe oder Biene, vielleicht auch eine Raubfliege oder eine Bremse, möglicherweise auch ein Weichkäfer. Irgendwie sowas.

Falls von euch jemand den kleinen Kerl identifizieren kann – bittesehr …


Vertreter für Lebensmittel aus Osteuropa

Ich war gerade dabei, den von mir selbst bestellten Bio-Wein zu packen, als mich ein junger Mann mit Aktentasche und diversen Papieren in der Hand ansprach.

Er stellte sich vor als Mitarbeiter einer Firma, die Lebensmittel aus Osteuropa importiert, dabei wohl vor allem aus Polen und aus der Ukraine.

Während er mir dies erklärte, drückte er mir deren nicht ganz dünnen Katalog in die Hand. Mit einer ausschweifenden Geste fasste ich unseren kompletten Laden ein und antworte wahrheitsgemäß, dass wir einfach keinen Platz für ein derartiges zusätzliches Sortiment hätten und dass wir aufgrund unserer Größe mit den Artikeln, die wir über unser Edeka-Großlager beziehen können, mehr als ausreichend versorgt sind.

Das Sortiment des Importeurs war umfangreich und umfasste mindestens Tiefkühlprodukte, Getränke und viele Artikel aus dem Trockensortiment. Mit einem bedauernden Kopfschüttelnd gab ich ihm den Katalog dennoch wieder zurück. Er wollte ihn mir zwar überlassen, aber der dicke Papierstapel hätte hier nur herumgelegen und wäre früher oder später ungenutzt im Altpapier gelandet. Dafür war der mindestens einen Zentimeter dicke Katalog nun wirklich zu schade, auch wenn es mich natürlich nichts gekostet hätte.

Warum sollte man diese Ressourcen nicht sparen und unnötiges Altpapier vermeiden?

Frosty Pocket zurückgerufen im Lager

Tzja, das war es dann mit "Frosty Pocket". In Slush ist oft Glycerin drin, hier ist der Wert wohl zu hoch, wie man u.a. bei lebensmittelwarnung.de nachlesen kann.

Mit dem Außendienst der Agentur habe ich bereits schon kommuniziert und die Ware wird natürlich zurückgenommen. Hier steht sie daher schon nicht mehr im Verkauf und so hat sich die Überlegung, ob Ladenhüter oder nicht, ohnehin erledigt …


MSC World Europa | 14 Nächte Karibik

Von MSC gibt es gerade ein Angebot speziell für den Yacht Club: Reisen in der Wintersaison in die Karibik, 14 Nächte inkl. Flug für 7045 € pro Person. Bei diesem Angebot ist eine kostenlose Massage und pauschal 25% Nachlass auf eine weitere Spa-Anwendung dabei.

Abgesehen davon ist beim Yacht Club sowieso "alles" dabei. Mehr dazu gibt es an dieser Stelle nachzulesen. Wer einmal so auf Kreuzfahrt war, will (KANN :-) ) nicht wieder in die Holzklasse zurück.